18. April 201214 J. Viele Komponenten bei PSA kommen aus Deutschland und Frankreich. Motorenteile um der Ventilsteuerung kommen von der Firma Bleistahl in Wetter; Kunststoffkarosserieteile kommen von der Firma Rehau, die Produktionsstätten unter anderem in Deutschland und Frankreich haben. Um nur mal 2 Beispiele zu zeigen. Gruß DS Sach ma, meinst du die "Achats" interessieren sich auch nur ein Furz darum, wo der Kram herkommt??? Wenn du eine "echt europäische" Komponente gefunden hast: Meinen Glückwunsch! Der Konzern PSA fordert seine Zulieder sogar dazu auf, im Ausland zu produzieren! Das ist ein Teil der Preisverhandlungen und PSA "begleitet" den jeweiligen Zulieferer bei der Transition. -> Wenn ein Konzern, im Automobilmarkt tätig, nicht um den besten Preis kämpfst, ist er tot. Mit Menschlichkeit und europäischer Nächstenliebe hat das <0 zu tun.
18. April 201214 J. Und im Golf ist das Meiste von Valeo :-) Im GOlf I war sogar Vieles von FER oder Ruhla. Also aus DDR Produktion
18. April 201214 J. Wie die Antriebswellen beim Citroen GSA....Made in GDR.... in einem von Citroën gebauten Werk, das auch viele andere Hersteller, auch namhafte deutsche, belieferte.Dass Thyssen-Krupp den Baustahl nicht mehr in Europa herstellt, hat einen simplen Grund: anderswo geht's billiger. Und wenn TK wegen "unserer" "Umwelt"standarts nach Brasilien ausweicht, ist das bitter für deutsche Facharbeiter und gut für die Brasilianer (deutsche Gutmenschen setzen sich für gewöhnlich immer gern für die materiellen Interessen des Teils der Weltbevölkerung ein, der sich nicht als "europäisch" (igitt) bezeichnet, von daher müsstet Ihr Euch für die Brasilianer freuen!). Aber der Dreck, den das Werk nebenbei produziert, ist jetzt eben nicht mehr ein europäisches, sondern ein brasilianisches Problem. Aber eben leider auch eine wunderbare Spielwiese für gutmenschliche Interventionisten und Protektionisten aller Art... Als Lothringen noch unter einer gelblichen Qualmwolke lag und der Transitreisende während der ganzen Durchreise den Geschmack von Schwefel im Mund hatte, verwendete die französische Automobilindustrie vorwiegend französischen Stahl. Das ist übrigens noch nicht allzu lange her. Und anzunehmen, dass saubere Luft und saubere Flüsse, wie sie in Europa seit relativ kurzer Zeit wieder "normal" sind, plötzlich und ohne Übergang für die ganze Welt zu gelten hätten und die Hersteller, die sich anderswo an regionale Standarts halten, Verbrecher seien und boykottiert werden müssen, ist ganz schön anmaßend! Wie gesagt: brasilianischer Dreck ist brasilianisches Problem. Und für Brasilien gilt heute dasselbe, wie für Europa vor 40 und 50 Jahren: Umweltschutz ist ein Luxus, den man leisten können muss. Europa konnte das früher, als es noch weniger sozialistisch war. Jetzt müssen die um ihr Überleben kämpfenden Produzenten fliehen... Bearbeitet (18. April 201214 J. von ACCM Gerhard Trosien)
18. April 201214 J. Und würde man einen nationalen Protektionismus leben, zum Wohle des deutschen Arbeitnehmers und der weltweiten Umwelt, kämen bestimmt wieder etliche "Grenzen auf"-Gutmenschen angequakt und würden das "Rechts" und sogar "braun" nennen
18. April 201214 J. Dieser Stuzz von Gutmenschen, rechts und braun ist unerträglich. Sensemann ich denke meine Beiträge nerven dich. Warum liest du dann weiter und schreibst auch weiter Unsinn? Niemand zwingt dich meine Beiräge zu lesen. Und die teils sehr interessanten Postings hier beweisen eigentlich nur, dass andere das wohl anders sehen. Ich bin alles andere als ein Gutmensch wie du glaubst. Menschen bekommen das was sie verdienen und daran werde ich nichts ändern. Nur geht es dabei ziemlich ungerecht zu. Und Leute wie du sind mir erst recht egal. Das sind meist Leute, die schon unter Hitler als erste stramm gestanden haben. Nichts in Frage stellen, alles was von oben kommt muss richtig sein, nach oben puckeln und nach unten treten so richtig schön deutsch. Die anderen sind die Gutmenschen und die moralinsauren Umweltschützer, die den Ponyhof nicht finden. Wir kennen deine Einstellung inzwischen alle hier, du musst das nicht drei mal täglich wiederholen. Trosien: Hast du nicht den Beitag von Beckmann gelesen? TK macht in Brasilien trotz Ausbeutung und Unweltverschmutzung riesige Verluste, die sie durch den Verkauf der rentablen Edelstahlsparte in Deutschland wieder auffangen mussten.
18. April 201214 J. Was ist denn falsch an Moral in sauren Zeiten? Nee, is ok, kleiner Scherz liebe Landsleute. ;-) Auftritt Trosien: Als der Kapitalismus noch funktionierte und man sich Umweltschutz leisten konnte, roch es in Lothringen nach Schwefel. Stichwort "Schwefel", Auftritt "guess my name" Sense: .. Gutmenschen ... Stichwort "Gutmensch", Auftritt magoo ... Alles reine Forumsfolklore. Also nich aufregen. Außer man is genau deswegen hier ... mg
18. April 201214 J. ich weiss nicht woher PSA seinen Stahl bezieht, für deutsche Autos kommt er jedenfalls von Thyssen Krupp. Die haben ein riesiges Stahlwerk in einen Vorort von Brasilien Hauptstadt gesetzt und produzieren dort unter Missachtung üblicher Umweltstandads. Aber was will man von diesem Rüstungskonzern schon erwarten?http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/10154532_markt-oder-moral?buchstabe=S Wie sieht die Sache bei PSA aus? Ich weiss nur, dass die gesamte Wertschöpfung noch stärker in Frankreich selber stattfindet als dies vergleichbar für deutsche Autos in Deutschland zutrifft. Ich liebe Beiträge wo bereits der erste Satz falsch ist :-( http://www.expeditionvoestalpine.com/files/pdf/platinenfertigung.pdf
18. April 201214 J. Sach ma, meinst du die "Achats" interessieren sich auch nur ein Furz darum, wo der Kram herkommt??? Wenn du eine "echt europäische" Komponente gefunden hast: Meinen Glückwunsch!Der Konzern PSA fordert seine Zulieder sogar dazu auf, im Ausland zu produzieren! Das ist ein Teil der Preisverhandlungen und PSA "begleitet" den jeweiligen Zulieferer bei der Transition. -> Wenn ein Konzern, im Automobilmarkt tätig, nicht um den besten Preis kämpfst, ist er tot. Mit Menschlichkeit und europäischer Nächstenliebe hat das <0 zu tun. Das Ausland beginnt schon im europäischen Tschechien oder Polen, da man da schon günstiger herstellen lassen kann. Kunststoffkarossierieteile, wie z.B. Stoßfänger werden bei der schweizer Firma Rehau hergestellt, die die Teile größenteils in Deutschland und Frankreich herstellt. Z.B werden die Stoßfänger des DS5 in Deutschland hergestellt, genau genommen in Feuchtwangen; die Trägerteile dafür werden in Poix (F) hergestellt. Dann gäbs da noch unter anderem: Aisin: Frankreich, Deutschland, Türkei, Tschechien Polen Bosch: kennt glaub ich jeder Tramico: Frankreich Snop: Spanien, Frankreich, Deutschland, Tschechien Loire Etude: Frankreich, Romänien Fanuc Robotics: Japan, Indien, Deutschland, Luxembourg, Vietnam, Rußland Dana Victor Reinz: Deutschland KYB: Spanien, Tschechien, Japan, China, Thailand, Malaysia, Illinois JTEKT: Japan Faurecia: Bleistahl: Deutschland Leoni: in fast allen Ländern Europas Valeo: Frankreich, Japan, Mexico, Südkorea, Griechenland, USA, Deutschland, Türkei, China, Indien, Thailand, Polen, Argentinien, Italien, Spanien, Schweden, Niederlande, Tschechien, Tunesien, Mexico, Slowakei, Belgien Gruß DS
18. April 201214 J. Was interessiert uns Kenner, wo der Stahl für diese neuen, hässlichen Kisten hergestellt wird? Wir wissen doch längst: Die wahren Ökos erhalten ihre Altautos aus der Zeit, als das Gras noch grüner und der Himmel blauer war. Sollen sich doch die Vollspacken aus ihrem guten Gewissen einen inneren Reichsparteitag machen, wenn sie wegen 0,3 Liter Minderverbrauch alle paar Jahre ein neues Geltungtriebwägelchen kaufen. Lasst sie doch mit ihren Hoppelfahrwerken an den Weihnachtsmann glauben, Unwissende leben glücklicher. Drüber lachen und weiter BX fahren. Bearbeitet (18. April 201214 J. von Maik Gutser)
18. April 201214 J. Ich schaue gerade aus dem Fenster auf das Gras. Ich glaube nicht, dass das mal grüner war. Der Himmel allerdings war nicht nur früher, sondern bereits heute Mittag blauer als jetzt.
18. April 201214 J. Hallo, m.W. werden alle Teile für PSA Autos von glücklichen Feen in emmisionsfreier Handarbeit aus 100 % Recyclingmaterialen in 32 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich gezaubert. Gernot
19. April 201214 J. ... Auftritt Trosien: Als der Kapitalismus noch funktionierte und man sich Umweltschutz leisten konnte, roch es in Lothringen nach Schwefel. ...Klar, so kann man's auch verdrehen...
19. April 201214 J. Hallo,m.W. werden alle Teile für PSA Autos von glücklichen Feen in emmisionsfreier Handarbeit aus 100 % Recyclingmaterialen in 32 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich gezaubert. Gernot Danke, darauf wollte ich hinaus...
19. April 201214 J. Prima, dann haben wir das Problem ja auch wieder gelöst. Die Welt ist ja so einfach. Grünes Gras und blauer Himmel ist doch schon der Ponyhof direkt vor der Haustür. Und der Sensemann ist bestimmt auch eigentlich ein richtig netter Kerl. Gut dass wir drüber gesprochen haben.
19. April 201214 J. Grünes Gras und blauer Himmel ist doch schon der Ponyhof direkt vor der Haustür. Soll ich mir die Fenster zukleben, weil es anderenorts in der Welt suboptimale Lebensumstände gibt?
19. April 201214 J. @BX: 1.Aufdecken -> 2.Kritisieren -> 3.Lösung Vorschlagen -> 4.Umsetzen. Da wir uns -fast- immernur in Bereich 1. und 2. aufhalten, ist es doch nur verständlich, dass die Leute nicht mehr ernsthaft darauf eingehen. Was ist denn die Schlussfolgerung aus dem Ganzen? Deutsche Autos sind nochmal scheissiger geworden, weil französische Autos einfach von Natur aus die Umwelt weniger belasten und Menschengerechter hergestellt sind. huihui, gewagteste For! Ich erinne mich grad' an die tausend-Imigranten Gesichter die täglich in Bussen zu der C3/DS3/... Fabrik in Poissy angekarrt werden; natürlich alle mit Festanstellung :D:D. Naja, das ist bestimmt nur meine verkorkste Sichtweise denn Alles was aus Teuscher Hand kommt, kann ja nur Tot und Seuche bedeuten... gute Nacht
19. April 201214 J. Soll ich mir die Fenster zukleben, du sollst Arbeiten und nicht aus dem Fenster gucken, .........außer, du machst gerade die Offiziersprüfung Gruß HD
19. April 201214 J. Soll ich mir die Fenster zukleben, weil es anderenorts in der Welt suboptimale Lebensumstände gibt? ändert es etwas ? Gruß Herbert
19. April 201214 J. Was interessiert uns Kenner, wo der Stahl für diese neuen, hässlichen Kisten hergestellt wird? Wir wissen doch längst: Die wahren Ökos erhalten ihre Altautos aus der Zeit, als das Gras noch grüner und der Himmel blauer war. Sollen sich doch die Vollspacken aus ihrem guten Gewissen einen inneren Reichsparteitag machen, wenn sie wegen 0,3 Liter Minderverbrauch alle paar Jahre ein neues Geltungtriebwägelchen kaufen. Lasst sie doch mit ihren Hoppelfahrwerken an den Weihnachtsmann glauben, Unwissende leben glücklicher.Drüber lachen und weiter BX fahren. Hi! Ich bin selbst kein Technikfreak und eher der Typ "Konsumverweigerer". Ich besitze ein ca. 8-10 Jahre altes Handy, habe noch einen Röhrenfernseher und kaufe - von Autos mal abgesehen - nur etwas neues, wenn das alte unrettbar kaputt ist. Aber: Ich fände es fürchterlich, wenn heute noch alle mit GS/A, 2CV oder alten CX in den grösseren Städten herumfahren würden. Der Gestank ist nämlich kaum auszuhalten. Viele kennen den "Duft" von Innenstädten vor 1986 gar nicht (mehr). Ekelhaft. Und gesund war's sicher auch nicht. Die Entwicklung des Katalysators war die genialste Innovation in der Fahrzeugtechnik. Ein Meilenstein, der von der folgenden Technik niemals mehr erreicht wurde. Ob Euro1 oder Euro4 ist letztlich nur fürs Papier und die Kriegkasse unserer Regierenden. Der nächste Einschnitt diesen Ausmasses wird nur von der "serienmässigen" BSZ-Technik erreicht werden. Das ganze Hybridgedöns mit Kohle- und Kernenergie ist nur Spielerei.
19. April 201214 J. Nein, es würde irgendwann Blödsinn sein, ein Wasserstoff-Tankstellennetz aufgebaut zu haben und teure BSZ und Wasserstofftanks Ausreichend regenerative Energieerzeugung vorausgesetzt, ist der Wirkungsgrad egal. Denn diese Energie geht ja nie zur Neige. Dann kann aus überschüssigem Strom Wasserstoff erzeugt werden, der dann in sicheren Anlagen gespeichert wird. Daraus kann dann wieder entweder direkt wieder Strom oder Methan hergestellt werden, für die ein komplettes Versorgungsnetz existiert. Die Vorstellung, dass man in der Zukunft so Autofahren wird wie heute, dass Milliarden von Menschen ihr eigenes Auto bewegen, dann auch noch jedes mit einer komplexen BSZ an Board? Forget it. Das ganze Hybridgedöns mit Kohle- und Kernenergie ist nur Spielerei. Das wäre Plug-in Hybrid. Normales Hybridgedöns nutzt die kinetische Energie, welche konventionelle Autos verpassen (Gefälle) und verprassen (Abwärme). Je nachdem. Auch ein BSZ-Auto ist ein Hybrid. Ein ziemlich explosives. hs
20. April 201214 J. Hi!Die Entwicklung des Katalysators war die genialste Innovation in der Fahrzeugtechnik. Wenn die heute in Autos verwendeten Katalysatoren mal so gesund wären, wie immer behauptet.... Katalysator ist nicht gleich Katalysator.
20. April 201214 J. Wenn die heute in Autos verwendeten Katalysatoren mal so gesund wären, wie immer behauptet.... Katalysator ist nicht gleich Katalysator. Keiner sagt, dass sie gesund sind. Wie soll ein Haufen Schwermetall überströmt mit Kohlenwasserstoffen (von mir aus Parikel), CO2, NO2, etc. auch irgendwie gesund sein? Tatsache ist, dass du mit deinem Abgas heute niemanden mehr "vergasen" kannst und ich bin als Grossstädter dafür unglaublich dankbar.
20. April 201214 J. Nein, es würde irgendwann Blödsinn sein, ein Wasserstoff-Tankstellennetz aufgebaut zu haben und teure BSZ und WasserstofftanksAusreichend regenerative Energieerzeugung vorausgesetzt, ist der Wirkungsgrad egal. Denn diese Energie geht ja nie zur Neige. Dann kann aus überschüssigem Strom Wasserstoff erzeugt werden, der dann in sicheren Anlagen gespeichert wird. Daraus kann dann wieder entweder direkt wieder Strom oder Methan hergestellt werden, für die ein komplettes Versorgungsnetz existiert. Die Vorstellung, dass man in der Zukunft so Autofahren wird wie heute, dass Milliarden von Menschen ihr eigenes Auto bewegen, dann auch noch jedes mit einer komplexen BSZ an Board? Forget it. hs Deine Vision geht mir zu Weit. Wasserstoff ist doch mit einiger Wahrscheinlichkeit der Antrieb zukünftiger Flugzeuge, die aus Gewichtsgründen (oder Prozess-Gründen) keine Batterien mitführen können. Es wird ein Zwischenmedium bleiben, ein Speicher wie eine Batterie nunmal auch. Wenn es nunmal als Prozess-Zwischenstoff erhältlich ist, werden die Preise dafür auch einigermassen verträglich sein. Wenn die Preise einigermassen erträglich sind, werden auch Konstruktoren darüber nachdenken, es im Transport einzusetzen. Wasserstoff wird uns in der nahen Zukunft noch ein bisschen begleiten...
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