10. Juni 201214 J. Hallo! Weiß jemand, was das für ein Auto ist? Hintergrund: Der oö. Bischof Gföllner (im Auto sitzend mit Melone) besucht die österreichischen Truppen im 1. Weltkrieg. Offensichtlich irgendwo in Dalmatien! Mir scheint es, als wäre das Auto ein De Dion-Bouton oder ein Gräf&Stift, konnte aber anhand von Googlerecherche das Fahrzeug nicht eindeutig zuordnen! Bearbeitet (10. Juni 201214 J. von badscooter)
10. Juni 201214 J. Moin, ich kann es auch nicht genau einordnen. Gegen einen Gräf und Stift spricht die Kühlerform. Gräf und Stift hatten immer einen Spitzkühler. Trotzdem hoffe ich, ein bisschen geholfen zu haben.
11. Juni 201214 J. Ersteller Hallo Oliver! Merci! Auch bei De Dion schaut die Kühlerinnenform etwas anders aus, ebenso die Windschutzscheibe. Das Emblem am Kühler würde jedoch wieder passen! Vielleicht ist es auch eine etwas robustere Sonderanfertigung für den Besuch der Truppen, da man ja auch manchmal im Gelände fahren musste. Interessant sind auch die dünnspeichingen Räder! lg thomas
11. Juni 201214 J. Moin Thomas, kannst Du das Bild insofern vergrössern, dass man das Logo besser erkennen kann? Im Moment geht mein Gedankengang in Richtung Panhard & Levassor. Das Logo erinnert zumindest stark daran. Es könnte natürlich auch ein Steyr sein, was evtl. bei einer Diözese in Österreich auch naheliegend wäre. Bearbeitet (11. Juni 201214 J. von Super5)
11. Juni 201214 J. Ersteller Natürlich liegt Gräf&Stift nahe! Steyr hat glaube ich erst 1918 mit Autos begonnen. Austro Daimler schaut ganz anders aus! Bild Gräf&Stift 1914 - Auto in dem der Thronfolger erschossen wurde. Könnte natürlich sein, dass der Wagen für den Thronfolger, oder 1-2 Jahre später für die Truppen, modifiziert wurde (stärkere Kotflügel, Doppelreservereifen, größerer/anderer Kühler? anderer Lufteinlass beim Motor - runder). Was mich aber nach wie vor stuzig macht, ist die kühlerform und das Logo. Vielleicht aber auch nur eine spezielle (Kriegs-)Kennzeichnung des Wagens? Hier größer, aber nicht besser erkennbar: lgtg PS: De Dion habe ich ins Spiel gebracht, weil Gräf&Stift Ende der 20er Jahre einen C4 in Lizenz hergestellt hat und eventuell schon früher nach Frankreich Beziehungen bestanden haben (z.B. De Dion Motor oder so...) Bearbeitet (11. Juni 201214 J. von badscooter)
11. Juni 201214 J. sieht nach nem buick aus-das logo ist ähnlich. edit: kann nich sein, damals war das logo anders. Bearbeitet (11. Juni 201214 J. von coyote)
12. Juni 201214 J. Das Auto ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein Minerva von Minerva Motors in Antwerpen. Müsste eine Variante eines Minerva BB oder KK sein. Bearbeitet (12. Juni 201214 J. von DSpecial)
12. Juni 201214 J. Minerva scheint ein guter Tipp zu sein. Hier mal die identische Kühlerform an unterschiedlichen Autos der Marke:
12. Juni 201214 J. Da Minerva Motors in Europa leichte und Luxus Autos verkaufte, denke ich, dass es ein Minerva-Modell von 1913/14 ist, dass die kaiserliche Armee Österreichs-Ungarns kaufte. Interessant wäre der Wagen dahinter.... Marco
12. Juni 201214 J. Nich schlecht, nicht schlecht. Ich hatte mir ewig den Kopf zerbrochen und den dicken Schmöker mit Praga, Laurin & Klement, Alba (Triest) etc gewälzt, hatte kurz sogar "Brennabor" im Verdacht (anwesende ausgenommen, hihi). Aber auf Minerva wäre ich nie und nimmer gekommen. Respekt! Beim Wagen dahinter würde ich allerdings doch auf Gräf & Stift tippen (Vergleich Kühler mit dem "Thronfolger-Wagen" aus dem Heeresgeschichtlichen Museum, welches Thomas oben verlinkt hat).
12. Juni 201214 J. Dieses Bild kommt dem gesuchten Auto recht nah. Dabei handelt es sich um einen Minerva Knight BJ 1913 Auf diesem Bild ist ein Minerva 12/24 aus dem Jahr 1911 zu sehen Somit sollten Hersteller, ungefähres Modell und das relative Baujahr ziemlich eingegrenzt sein
12. Juni 201214 J. Hallo!Weiß jemand, was das für ein Auto ist? Hintergrund: Der oö. Bischof Gföllner (im Auto sitzend mit Melone) besucht die österreichischen Truppen im 1. Weltkrieg. Offensichtlich irgendwo in Dalmatien! Mir scheint es, als wäre das Auto ein De Dion-Bouton oder ein Gräf&Stift, konnte aber anhand von Googlerecherche das Fahrzeug nicht eindeutig zuordnen! Dalmatien? War kein Frontgebiet, ich denke Isonzofront oder Alpenfront...... Marco
12. Juni 201214 J. Ersteller Hey super Leute! Vielen Dank und Respekt auch von mir! Minerva also! Noch nie gehört davon!
12. Juni 201214 J. minerva also...schonmal gehört. @ brennabor: das war die standartbezeichnung meines chefs während der lehre für jedes alte auto. "fahr mal den brennabor hinten aufn hof bei die schrottautos!" wusste damals nie, was er damit genau meint, dachte das wär so n umgangssprachlicher dorfslang.. hab später dann erfahren das sein vater einen brennabor aus den 20ern zerlegt in alle einzelteile über den krieg gerettet hatte und, nachdem er wieder zusammengebaut war und unter zuhilfenahme aller verfügbaren teile "moderisiert" worden ist, bis in die späten 50er gefahren hat. anscheinend hat er sich als bub für die alte kiste mächtig geschämt und war froh als es 1959 nen neuen lloyd gab. meinen damals 20 jahre alten manta hat er auch immer als brennabor bezeichnet.
12. Juni 201214 J. Ich glaube er wäre heute froh, wenn er den Brennabor noch hätte, statt des Lloyd...???? Im Heimatmuseum der Stadt Brandenburg steht ein Brennabor, wie auch im Meilenwerk in Berlin.... Marco
12. Juni 201214 J. Moin, ich bin überrascht, dass das Rätsel so schnell gelöst wurde. Minerva baute übrigens auch den Land Rover in Lizenz für die belgische Armee. Einen solchen habe ich vor drei oder vier Jahren auf dem Oldtimertreffen im frz. Bray-Dunes direkt an der belgischen Grenze gesehen. Näheres findet sich auch in der Wiki. http://de.wikipedia.org/wiki/Minerva_Motors
13. Juni 201214 J. Irgendwie kam mir der Name "Minerva" bekannt vor und siehe da: So hiessen in der DDR die Nähmaschinen. Mal von Veritas abgesehen.
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