3. Oktober 201213 J. Ersteller Neee, lieber nicht. So wie ich das Bild von Dennie sehe ist das eine Spule mit einem Kondensator kombiniert. Man könnte den Klopfsensor also mit einem Oszi messen. Dazu brauche ich aber einen Signalverlauf. Da habe ich nichts entsprechendes gefunden. Hat von euch einer sowas in der Schublade? Gruß Herbert
3. Oktober 201213 J. http://www.t4-wiki.de/wiki/Klopfsensor (in dem Link sind auch ein paar Bilder) Da steht: "Beim Klopfen entstehen erhebliche Druckschwingungen im Brennraum, die Schallsignale am Motorblock verursachen. Diese werden mit Klopfsensoren detektiert. Sie bestehen im Wesentlichen aus einer seismischen Masse und einer Piezokeramik. Bedingt durch die Motorschwingungen schlägt die seismische Masse gegen die Piezokeramik, die diese Schläge in Spannungsimpulse umwandelt. Die Empfindlichkeit liegt je nach Auslaegung in der Größenordnung von einigen 10 mV/g bis einigen 100 mV/g." ... "Die Klopfsensoren werden mit einer Sechskantschraube M8 am Motorblock befestigt. Zum Ausbau muss die Steckverbindung getrennt und danach die Schraube herausgedreht werden. Das Anzugsmoment beträgt motorunabhängig 20 Nm. Achtung: Das Anzugsmoment hat Einfluss auf die Klopfregelung!" Bei kfzteile24 kost der Klopfsensor 31€, da würd ich keinen von machen. Dieser Wert 250mV/g bedeutet wohl Millivolt pro Gramm. Wenns dann auch noch aufs Anzugsmoment ankommt, glaub ich nicht, dass man da brauchbare Meßergenisse bekommt. Bearbeitet (3. Oktober 201213 J. von Dennie)
3. Oktober 201213 J. Ersteller Dennie was du alles findest. Nicht schlecht. Ich hatte wohl zu speziell gesucht. Obwohl der im T4 Wiki ein Piezosensor ist. Der dürfte mit unseren nicht viel gemeinsam haben. Den Klopfsensor habe ich schon. Hat mich 23€ gekostet. Aber bevor ich mich an die Arbeit mache wollte ich erstmal schauen. Die Industrie schafft es ja kaum noch fehlerfreie Produkte herzustellen. Daher erst messen. Kann das die Lexia nicht messen, bzw. auslesen? Ich hatte letzens im Fehlerspeicher "Fehler Gemischregulierung". Kann ja wieder alles sein. Gruß Herbert Bearbeitet (3. Oktober 201213 J. von Barbecker) Nachtrag
4. Oktober 201213 J. Dieser Wert 250mV/g bedeutet wohl Millivolt pro Gramm. Wenns dann auch noch aufs Anzugsmoment ankommt, glaub ich nicht, dass man da brauchbare Meßergenisse bekommt. Hallo, [mV/g] heißt Millivolt pro g [g = Einheit Erdbeschleunigung: 1g = 9.81m/s²]. Der Klopfsensor ist ein ganz simpler piezoelektischer Beschleunigungssensor. Beim Klingeln werden dann die entstehenden Oberflächenbeschleunigungen am Motorblock gemessen, die quasi als "Körperschall" impulsartig übertragen werden. 10, 20 bis hin zu 50 g peak können da schon mal auftreten. Da die Spitzenwerte üblicherweise mit sehr hohen Frequenzen verknüpft sind, muss der Sensor korrekt ans Bauteil angekoppelt werden, sonst kriegt der das gar nicht erst mit. Deshalb das Drehmoment. Wenn du den Sensor statisch misst, wirst du keine Spannung messen können, nur einen Wiederstand von etlichen M-Ohm. Der Sensor ist selbsterregend, d.h. die mechanische Beanspruchung (Beschleunigung) erzeugt erst das Messsignal in [mV]. Gruß, Andreas
4. Oktober 201213 J. BTW.Wird denn ein defekter Klopfsensor nicht im Fehlerspeicher abgelegt? Gruß Herbert Die Meldung Klopfsensor gab es in meinem Fehlerspeicher. Aber was heißt das? Liefert der Sensor immer Werte, so dass das Fehlen der Signale als Fehler erkannt wird (Sensor oder Kabel defekt) oder wurde nur eine Überschreitung (Klopfen) festgestellt? Ronald
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