11. Oktober 200322 J. Zitat aus dem Artikel: Früher musste es schon ein Goethe-Zitat sein, heute genügt der Mercedes vor der Tür." http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,269360,00.html
11. Oktober 200322 J. Hei Dirk, danke für Deinen provokanten Topic. Muss ich jetzt auf die unsäglichen Äusserungen in dem Spiegel-Artikel eingehen? Der Mensch hat wohl die falschen Ansprechpartner. Zugleich ist unsere Gesellschaft wohl auf dem Selbstentdeckungs-Trip: "Was denn? Ich habe mir das laut Werbung seelenheilsnotwendige Konsumgut /trendige Buch nicht gekauft und ich lebe immer noch? Hm. Vielleicht könnte ich das öfter machen." Und: Eine Buchmesse und Reporter die einem zuächst mal Bohlen (vor den Köpfen) in den Vordergrud stellen, haben irgendwas falsch gemacht. Für mich ist ein sorgfältig patinierter GS/BX/Visa/Ami vor der Tür und ein paar in Liebe zerschlissene und kaffeebefleckte Reclams auf der Rückbank ein Anzeichen geistiger Kultur. Aber eben leider nicht sonderlich konsumfördernd. Wagenbach sagt Kultur und meint Konsum. Gruß, Martin
12. Oktober 200322 J. Zugleich ist unsere Gesellschaft wohl auf dem Selbstentdeckungs-Trip: Ja schon mancher hat sich selbst gesucht, und als er ankam war niemand zuhause. Der kürzeste Weg zu sich selbst führt durch die Nase.
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