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genügt TFL in Polen der Lichtpflicht?

Hervorgehobene Antworten

... Tut nicht weh, kostet nichts, ...
Tut nicht weh: stimmt

kostet nichts: stimmt nicht.

Bei Einführung des Fahrlichts am Tage wurde in Schweden ein Mehrverbrauch von ca. 1/4 l /100km ermittelt. Und angesichts des Mehrs an Sicherheit (es wird keiner mehr übersehen, der das Einschalten in der Dämmerung usw. vergessen hat...) als vertretbar befunden.

Dieser deutsche LED-Bogen-Quatsch wird übrigens anders wahrgenommen, als das richtige Fahrlicht. Dieser Müll kann das Fahrlicht auf gar keinen Fall ersetzen. Pervers, ein neues System einzuführen, das im Gegensatz zur skandinavischen Lösung schlechter wahrnehmbar ist und immer noch dazu verpflichtet, im Zweifel das richtige Licht einzuschalten. Mit allen bisher bekannten sicherheitstechnischen Risiken.

Dieser Müll kann das Fahrlicht auf gar keinen Fall ersetzen.

Soll es auch nicht.

...das im Gegensatz zur skandinavischen Lösung schlechter wahrnehmbar ist...

Da sieht man mal wie unterschiedlich "Wahrnehmung" ist, mit "wahr" scheint es nichts zu tun zu haben :D!

...und immer noch dazu verpflichtet, im Zweifel das richtige Licht einzuschalten.

Autofahren scheint kompliziert zu sein und einige zu ueberfordern!

In Skandinavien erfuellt die Benutzung von Tagfahrlichtern ueberings auch die Plicht von taeglicher Beleuchtung. Der einzige unterschied ist die Pflicht es auch zu benutzen, in so fern erschliesst sich mir nicht was "deutscher LED-Bogen-Quatsch" den sein soll. Irgendwie scheinst Du was gegen Deutschland zu haben...zu wenig Vorschriften? ;) Man kann fuer eine Lichtpflicht am Tage sein, da bin ich recht emotionslos, ich fahre immer mit Licht. Hat doch aber nichts mit LED, Scandinavien und Deutschland zu tun. Ich bin nur fuer eine einheitliche Reglung, was als Tagfahrlicht anerkannt wird, dabei wuerde ich eine unterschiedliche Pflicht in einzelnen Laendern akzeptieren, da schlechtere Lichtverhaeltniss in Skandinavien auch andere Bedingungen sind.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Bei Einführung des Fahrlichts am Tage wurde in Schweden ein Mehrverbrauch von ca. 1/4 l /100km ermittelt.

Wenn mancher Autofahrer einfach mal seinen Kofferraum aufräumen, oder mal 20 kg abnehmen würde, dann könnte er dafür locker auch mit Fahrlicht am Tage fahren.

Der grösste Nachteil am serienmässigen Tagfahrlicht ist, dass die hirnlosen Vollpfosten auch bei strömenden Regen oder Nebel oder in der Dämmerung ohne Rücklicht durch die Gegend brettern.

Scheinbar müssen wirklich Gesetze gemacht werden oder noch mehr Technik eingesetzt werden um Gehirn zu ersetzen!!! Aber dann heisst es ja wieder, das der "mündige Bürger" bevormundet wird!!!

Der grösste Nachteil am serienmässigen Tagfahrlicht ist, dass die hirnlosen Vollpfosten auch bei strömenden Regen oder Nebel oder in der Dämmerung ohne Rücklicht durch die Gegend brettern.

Das ist aber kein prinzipieller Nachteil des Tagfahrlichtes, sondern die Umsetzung des Herstellers. Macht das ausser BMW noch ein Hersteller so?

Mir erschliesst sich auch der Vorteil davon nicht, die Merbelastung ist ja schon bei konventionellen Leuchtmitteln nur 20W, was gegen die 110W des Abblendlichtes doch recht wenig ist. Bei LED-Ruecklichtern, was ja inzwischen auch keine Weltraumtechnik ist, ist die "Energieverschwendung" doch noch geringer.

Beim C4 sind in der Skandinavienschaltung Abblendlicht und Ruecklichter an, die Instrumentenbeleuchtung (LCD-Display) hell und die Beleuchtung der Schalter aus.

Gruss

Matthias

Bearbeitet ( von MatthiasM)

  • 12 Jahre später...
Am 5.11.2012 um 12:46 schrieb MatthiasM:

. Das man in Italien und Spanien fast die gleich Warntafel benutzen muss, sie aber in dem jeweilig anderen Land nicht zulaessig ist, ist doch voellig beknackt.

Die Italiener haben sich weiteren Unsinn ausgedacht.

Nimmt die über die Stoßstange ragende Ladung, wie bei Fahrrädern, die gesamte Breite des Fahrzeugs ein, braucht man jetzt zwei Warntafeln, die jeweils außen angebracht sind.

Die spinnen die Römer....

Am 6.11.2012 um 14:18 schrieb ACCM Gerhard Trosien:

Bei Einführung des Fahrlichts am Tage wurde in Schweden ein Mehrverbrauch von ca. 1/4 l /100km ermittelt. Und angesichts des Mehrs an Sicherheit (es wird keiner mehr übersehen, der das Einschalten in der Dämmerung usw. vergessen hat...) als vertretbar befunden.

Dieser deutsche LED-Bogen-Quatsch wird übrigens anders wahrgenommen, als das richtige Fahrlicht. Dieser Müll kann das Fahrlicht auf gar keinen Fall ersetzen. Pervers, ein neues System einzuführen, das im Gegensatz zur skandinavischen Lösung schlechter wahrnehmbar ist und immer noch dazu verpflichtet, im Zweifel das richtige Licht einzuschalten. Mit allen bisher bekannten sicherheitstechnischen Risiken.

Das ist eine Aussage, die ich nie geglaubt habe. Kommt wohl sehr auf die Technik an, oder es ist irgend eine Rechenaufgabe.

Im "Grossen Buch der Technik", einem Technik-Lexikon mit Stand 1960er Jahre, das ich als Kind bei meinen Eltern im Bücherregal fand und das sich zu meinem Lieblingsbuch entwickelte, wenn ich mal mit Erkältung den ganzen Tag zu Hause lag und Fernsehen erst abends erlaubt wurde, war das so angegeben, zwar auf Flugmotoren (Kolbentriebwerke) bezogen, aber das ist ja bei Autos keine grossartig andere Technik, abgesehen von Gemischverstellung, Höhenlader und Doppelzündung...: Ein Kolbentriebwerk verbraucht nach einer allgemeinen Faustformel rund 125g Kraftstoff pro Stunde und PS.

Nimmt man mal H4, dann ist man beim Abblendlicht, für 2 Scheinwerfer bei 110W. Kommen noch 10W für zwei Standlichtbirnen dazu. Vorn dann 120W. Hinten zweimal 5W für Stand/Rücklicht, macht 130W.

1kW ist 1.36PS. 100W dann also 0.136PS. oder 12.5g Benzin pro Stunde. 12.5g*1.3= 16.25g pro Liter Benzin setzen Piloten 0.72kg an, wobei Hochoktaniges Flugbenzin leichter ist, als die niedrigoktanige, im Zweifel leicht Wasserhaltige und mit Dieselresten Versetzte Brühe, mit der man normale PKW betankt. Da kann man auch mit 0.78kg/l rechnen. Ich nehm trotzdem 0.72kg/l, nur damit keiner sagt, ich hätte den lichtbedingten Verbrauch schöngerechnet. 16.25g : 720g/l = 0.0226l pro Stunde. Um nun auf den behaupteten Viertelliter zu kommen, müsste man also für 100km mehr als 10 Betriebsstunden ansetzen.

Vorausgesetzt, ich habe mich nicht mal wieder verrechnet (dann bitte gern korrigieren!), ist also der Viertelliter eine masslose Übertreibung. Realistischerweise braucht man für 100km in der Regel 3-4 Betriebsstunden im Schnitt. also nicht mehr als 0.08l für Licht in der Zeit.

Man kann die Rechnung aber auch übern Wirkungsgrad machen:

Setzt man mal 20% an, dann sind die 130W am Ende 650W, entsprechend grob 65g Benzin/h. Mal vier landet man bei 250g, was ein knapper Drittel Liter ist.

Nun ziehen aber LED, egal ob TFL oder Abblendlicht keine 130W, sondern vielleicht noch 25% davon. Wären dann im allerschlimmsten Fall noch knapp 0.lL/h.

Ich hab mit meinen beiden Autos Glück: Der Prius hat zwar kein TFL, aber zumindest hinten LED, mit vernachlässigbarem Stromverbrauch. Ausserdem lädt er den 12V-Akku (bzw. versorgt das 12V-Bordnetz aus dem Fahrakku via DC-DC-Wandler. Heisst im Klartext, dass der Bedarf für Lichtstrom wahrscheinlich im Schnitt kleiner ist, als das, was übers Bremsen im Fahrakku landet, auch wenn vorn noch keine LED sind.

Der Mustang hat rundum LED, bis auf Standlicht vorn. Also im schlimmsten Fall noch 50W oder so bei Abblendlicht, oder weniger bei TFL. Da Lichtautomatik, wird bei Dunkelheit automatisch auf Abblendlicht geschaltet, wenn auch mit ewigen 20s Verzögerung (Weil Amerika-Import. Europäische Mustangs schalten schneller um. Ändern könne man das aber nicht, wurde mir gesagt.) Sinnvollerweise umfasst die Lichtautomatik nur TFL und Abblendlicht. Vollicht muss man manuell schalten, wie auch die Nebellampen.

Am Ende ist die Diskussion müssig. Was Vorschrift ist, ist Vorschrift, und wegsparen keine Option.

Ich gehöre zu denen, die nie ohne Abblendlicht fuhren, auch schon, als TFL noch nicht blödsinnigerweise Vorschrift war. Als ich 2003 Fahrschule hatte, war das noch nicht Vorschrift, aber in der Schweiz gesetzliche Empfehlung. Hat man dann sich als Fahrschüler selbstverständlich brav dran gehalten, und danach gabs keinen Grund, mir das abzugewöhnen. Die Kosten belaufen sich auf ein paar Stück Glühobst mehr pro Autoleben. Ist jetzt keine Katastrophe, gemessen daran, was Autofahren sonst so kost, und immerhin ist der Sicherheitsgewinn wortwörtlich evident.

PS: Kennzeichenleuchten vergessen. Also 140 statt 130W...

PPS: Wem Licht am Tag zu viel Sprit kostet, der soll halt auf die Klimakühlung verzichten. So ein Klimakompressor schluckt mindestens 2PS. Wären dann 250g Treibstoff; pro Stunde!, also selbst bei zügiger Autobahnfahrt noch 0.2l/100km.

Bearbeitet ( von bluedog)

vor 9 Stunden schrieb bluedog:

1kW ist 1.36PS. 100W dann also 0.136PS. oder 12.5g Benzin pro Stunde. 12.5g*1.3= 16.25g pro Liter Benzin setzen Piloten 0.72kg an,.... Ich nehm trotzdem 0.72kg/l, nur damit keiner sagt, ich hätte den lichtbedingten Verbrauch schöngerechnet. 16.25g : 720g/l = 0.0226l pro Stunde. Um nun auf den behaupteten Viertelliter zu kommen, müsste man also für 100km mehr als 10 Betriebsstunden ansetzen

Wo ist der Wirkungsgrad vom Motor versteckt? 

vor 3 Stunden schrieb Ronald:

Wo ist der Wirkungsgrad vom Motor versteckt? 

In der Formel:

PS die rauskommen geteilt durch Kraftstoff der reingeht

Ach so, diese 125g pro PS-Stunde, also 170g pro 1 KWh.

vor 17 Stunden schrieb bluedog:

Ein Kolbentriebwerk verbraucht nach einer allgemeinen Faustformel rund 125g Kraftstoff pro Stunde und PS

Benzin Brennwert 12,9 kWh/kg 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Motorenbenzin

Demnach hätte das "Kolbentriebwerk" einen Wirkungsgrad von weniger 26%. 

Bearbeitet ( von Ronald)
Urlaubsdemenz

Ist 'ne kWh nicht mehr als 'ne PS-Stunde 🤔

Urlaubsdemenz:

1 KW = 1,36 PS, deshalb 125 g/PSh x 1,36 PS/kW = 170g/kWh

Diese 170g haben einen Brennwert von ca. 3,9 kWh. 

Wirkungsgrad 26%

 

Bearbeitet ( von Ronald)

Sollte hinkommen. Der Benzinmotor kommt optimalst auf etwas über 30%. Läuft aber gerade bei PKW ja seltenst im Betriebspunkt mit diesem Optimalen Wirkungsgrad. Und dann verbrennt die Beleuchtung ja keine mechanische, sondern elektrische Energie. Wirkungsgrad mal angenommen um die 90% bei der Umwandlung, vielleicht etwas mehr.

vor 18 Stunden schrieb Ronald:

Urlaubsdemenz:

1 KW = 1,36 PS, deshalb 125 g/PSh x 1,36 PS/kW = 170g/kWh

Diese 170g haben einen Brennwert von ca. 3,9 kWh. 

Wirkungsgrad 26%

Den Brennwert anzusetzen, ist falsch. Man muss den Heizwert nehmen. Der ist niedriger, weil der Wasseranteil im Abgas ja Gasförmig ist und bleibt, bei PKW. Bei modernen Ölheizungen ist das anders. Da wird ja aber auch die Wärmeenergie genutzt, und keine Mechanische Energie.

ps: Es kommt dann ein höherer Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors heraus... Stimmt mit Bezug auf die Chemische Energie im Benzin dann nicht mehr, ist aber physikalisch korrekt.

Bearbeitet ( von bluedog)

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