22. Oktober 200322 J. Hallo zusammen, mein Xantia 2,1td (1996) hat offensichtlich eine undichte Diesel-Einspritzanlage. Kleinere Dieselflecken bilden sich unter dem abgestellten Auto und auch der Kaltstart ist mangelhaft (wohl wg. Luftansaugung). Der Citroenhändler hat für Ausbau und Abdichtung der Einspritzanlage einen astronomischen Preis ausgerufen. Was kann ich tun, um billiger davonzukommen? Ist der Ausbau und die Abdichtung etwa in Eigenregie möglich? Danke für Tipps und Tricks Das erneute Citroen-Opfer Timo
22. Oktober 200322 J. Hallo, an Deiner Stelle würde ich erstmal sicherstellen, dass es die Einspritzpumpe ist! Es könnten auch diverse Schläuche sein wie z. B. der Rücklaufschlauch oder die Leckölleitungen an den Düsen die mit der Zeit spröde und damit undicht werden. Falls der Wagen wegen Luftansaugens schlecht anspringt ist das Dieselfiltergehäuse und die Kraftstoffvorwärmung sowie eine evtl. vorhandene Handpumpe ein heisser Kandidat für Undichtigkeiten. Das lässt sich relativ leicht mit ein paar Stücken durchsichtigen Schlauches eingrenzen (ein Stück vor bzw. nach dem jeweils verdächtigen Buteil einsetzen). Als Vergleich kannst Du auch mal bei einem möglichst grossen Bosch-Dienst fragen was der für Preise aufruft. Allein der Ausbau und Einbau ist nicht witztig, aber die Pumpe zu zerlegen ist schon anspruchsvoll. Da Du hinterher ja keinen Prüfstand zur Verfügung hast musst Du alle Teile beim Zerlegen eindeutig markieren und exakt so wieder zusammensetzen... Was Dir viel Geld sparen kann ist dem Bosch-Dienst anzubieten, dass Du die Pumpe selbst aus- und einbaust und er nur die Abdichtung zu erledigen hat. Das kostet ca. 35 Euro für den Dichtungssatz und wenns gut läuft ein bis zwe Stnden Arbeitszeit für Zerlegen, Dichten, Zusammenbauen und Prüfstandlauf. Aber auch dazu brauchst Du beim ersten Mal sicher einige Zeit und Du solltest eine Garage haben, damit kein Dreck in die offenen Anschlüsse kommt solange was offen ist. Gruss Norbert
22. Oktober 200322 J. Ersteller Hallo Norbert, lustig, war gerade auf Deiner Homepage zum nachgucken und dann war auch schon eine Antwort von Dir da... Ich bin sicher ziemlich, dass es die Einspritzpumpe ist. Das mit dem Selbstausbau ist eine gute Idee. Habe eine Garage bei meinen Eltern zur Verfügung. Und von dem gesparten Geld (wenn der Bosch-Dienst wirklich nur 1-2 Stunden braucht), kann man allemal ein paar Tage in den Skiurlaub mit dem dann viellicht wieder funktionsfähigen Auto fahren... Kann das eigentlich jeder Bosch-Dienst? Wird da dann auch der Simmering zum Antriebsrad am Zahnriemen miterneuert? Und- vor allem: gibt es wirkliche Klippen zu umschiffen beim Ausbau der Pumpe? Gruss Timo
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