17. Dezember 201213 J. Hallo Freund des Sonnenbrands, ich soll für einen Kunden berechnen, in wie weit sich für ein Mehrfamiliehaus in Berlin die Errichtung einer Solarthermie-Anlage rentiert. Ich habe diverse Grundrisse und Schnitte. Darüber hinaus habe ich die zur gemeinschaftlichen WW-Bereitung erforderlichen Energiemengen. (Beheizt wird die Bude von 26 Einzelfeuerungsanlagen). Meine Idee ist, das ganz auf Basis "vergleichbarer" Zahlen zu stricken. Also: tatsächlicher Energieverbrauch nur als Krücke zur Größenordnungskontrolle des rechnerischen WW-Bedarfs. Abweichung nach BERECHNUNG der Solarertrags. Ich habe mir gerade GetSolar runter (wohin eigentlich runter ?) geladen. Aber so richtig werd ich nicht schlau draus. Kann mir jemand helfen ? Danke !
17. Dezember 201213 J. Wir haben PVSol im Büro als Vollversion. Hilft das was ? Ich meine aber, das kann "nur" Strom, nicht Thermie... Carsten
17. Dezember 201213 J. wenn du ein paar tage zeit hast kann ich dir helfen.Hab 30 Jahre mit solarthermie gearbeitet. Tel. :04134 906051 muß erst noch meine lima im x2 16 V mit klima wechseln und ich krieg die nicht raus weil da so dämliche buchsen drin sind zur schraubenführung , und die kommen nicht raus.vielleicht hast du ein tip für mich. Gruß Christoph
18. Dezember 201213 J. Einfach mal diesen Satz aus der Werbung für diesen Scheiß überdenken: "mit einer Solarthermieanlage können bis zu 60% des Energiebedarfs zur Brauchwasserwämung eingespart werden" Da kannst Du Dir das Rechnen sparen.
18. Dezember 201213 J. Ersteller @GT: Das sind genau, die Hinweise, die ich kenne. Wenn mein Kunde es aber berechnet haben möchte, ich dafür Geld kriege, liber GT, dann sind deine Ratschläge doch glatt fürn Gully, oder ? @altgrün: Komme gern auf dein Angebot zurück. Ab wann kann ich dich behelligen ?
18. Dezember 201213 J. Wie soll das den berechnet werden? Oder welche Parameter werden zur Berechnung zugrunde gelegt?
18. Dezember 201213 J. Ersteller Meine Überlegung ist die folgende: Anzahl Bewohner: 40 Bedarf an WW / d = x Liter (mal angenommen: 100 l/Person *d) = 40 * 100 = 4000 Liter Liefertemperatur: 8 °C Entnahmetemperatur 55 °C Benötigte Erwärmung 55-8 = 47 K Spezifische Wärmemenge: 4,182 kJ / kg*K Benötigte Wärmemenge: 4000 kg * 47 K *4,182 kJ/kg*K = 786.216 kJ = 786.216.000 Ws = 218 kWh / d Und jetzt die Sonne: Strahlt ein: ca. 1000 W / m² Mit vielleicht 5 Stunden / d --> 5* 1000 W/m2 = 5000 W/m²*d = 5 kW/m²*d Kollektorfläche: 20 m² --> 20 * 5kW/m²*d = 100 kW/d Aber da sind üblicherweise auch noch anfallende Verluste und Einstrahlungsverluste halt nicht mit drin ... Das wäre dann der Teil, der sich mir nicht erschliesst.
18. Dezember 201213 J. Ich würde den durchschnittlichen WW-Bedarf der letzten drei bis fünf Jahre der einzelnen Wohnungen errechnen und diesen dann der Berechnung zugrunde legen. Du weißt ja nicht wie hoch der Wasserbedarf des einzelnen ist. Manche baden täglich,andere duschen beim Sport,manche Jüngere duschen dreimal am Tag,wiederum andere sparen Wasser,wo es nur geht. Aus diesen Berechnungen kannst du wiederum den Mittelwert ziehen. Natürlich ist es so,daß einige Benachteiligt sein werden,aber das ist bei solchen Berechnungen nicht zu vermeiden. Diesen Mittelwert würde ich für den WW-Bedarf nehmen.
18. Dezember 201213 J. Ersteller Dabei habe ich das gedankliche Problem, daß ich quasi 2 Rechenwege miteinander mische: Einmal die Realität (mir liegen ja die Energiemengen für die reale WW-Bereitung vor). Und auf der anderen Seite "gesponnene Zahlen" von der Ertragsberechnung. Lieber wäre es mir (aus mathematischen Gründen) beide Seiten des Vergleichs mit Rechengrößen zu füttern. Ich kann natürlich in einem bewertenden Satz auch die realen und errechneten Energiebedarfe / ~bedarferichse für WW miteinander vergleichen. Fazit 1: Ihr wascht euch zu viel Fazit 2: Ich wascht Euch zu wenig
18. Dezember 201213 J. Meine Überlegung ist die folgende:Anzahl Bewohner: 40 Bedarf an WW / d = x Liter (mal angenommen: 100 l/Person *d) = 40 * 100 = 4000 Liter Liefertemperatur: 8 °C Entnahmetemperatur 55 °C Benötigte Erwärmung 55-8 = 47 K Spezifische Wärmemenge: 4,182 kJ / kg*K Benötigte Wärmemenge: 4000 kg * 47 K *4,182 kJ/kg*K = 786.216 kJ = 786.216.000 Ws = 218 kWh / d Bei meiner Nebenkostenabrechnung wurden die Warmwasserkosten (nach §9 Heizkostenverordnung) so ermittelt: 2,5 x Warmwassermenge [m³] x Temperaturdifferenz (60-10)[°C] x 1,11 = [kWh] Wenn der Warmwasser-Speicher "geladen" ist, dann heizen sich die Kollektoren nur noch weiter auf und die Wärme "verpufft". Wie wird jetzt das Warmwasser erzeugt: Gas-Durchlauferhitzer, Speicherkessel (Gas), Durchlauferhitzer (Strom) oder Speicher (Strom)? Ronald
18. Dezember 201213 J. Ein Mehrfamilienhaus mit 26 Wohnungen jeweils mit Etagenheizung/Therme, 40 Bewohnern und zusätzlich eine zentrale Warmwasserheizung mit 3000l-Speicher? Das sind "pro Kopf" 75l-Warmwasser. Etwas überdimensioniert, aber eventuell mit Solarkollektor auch ein "ordentlicher Puffer". Am Rande: Die Sonne "heizt" nur tagsüber. d.h. das Warmwasser zum z.B. morgendlichen Duschen wird konventionell aufgeheizt. D.h. von der Sonne profitiert nur der Nutzer am Tag bzw. Nachmittag. Übernacht kühlt der Speicher wieder ab. Ronald
18. Dezember 201213 J. Der durchschnittliche WW Bedarf liegt laut statistischem Bundesamt bei 50 l/Tag und einer Temperatur von 45 °C nun ist die Frage: Will der Hauswirt eine möglichst hohe Deckungsrate oder möglichst hohe Effizienz der Anlage. eine hohe Effizienz erreicht man mit einem guten Flachkollektor mit einem eta null von ca 0.85 (z.B.Waagner oder Solvis)mit ca. 1,2 m2 pro Person Das Speichervolumen bei Großanlagen sollte pro Person ca 80 ltr betragen damit bei einem wolkigen Tag von April bis September nicht gleich die Heizung angehen muss. Ferner sollte man mit mehreren in Reihe geschalteten Speichern arbeiten und nur den letzten mit einem Backup versehen.So wird der Wirkungsgrad der Anlage optimiert. Viel ist auch von einer guten Steuerung abhängig, da kann ich Resol empfehlen. Wichtig für eine Vernünftige berechnung einer solchen Anlage sind in der tat einige Parameter die vermutlich auch da sind da die bestehende Versorgung ja abgerechnet werden muss. Diese solltes du beim hausbesitzer bekommen. dann kann man weiter sehen. Früher habe ich mit F-Chart solch Anlage berechnet. [TABLE] [TR] [TD][/TD] [/TR] [TR] [TD=class: headfch]f-CHART Auslegung von solaren Brauchwasseranlagen[/TD] [/TR] [TR] [TD]Beschreibung[/TD] [/TR] [TR] [TD=class: line][/TD] [/TR] [TR] [TD][/TD] [/TR] [TR] [TD=align: left] f-CHART ist ein PC-Programm zur Berechnung von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung. Für jeden Monat des Jahres wird der Anteil der Sonnenenergie an der Deckung des Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung ermittelt. Anhand dieser Größe, können Sie schnell die notwendige Kollektorfläche für einen bestimmten Anwendungsfall ermitteln. Das Berechnungsverfahren beruht auf der international anerkannten f-CHART-Methode. Diese Methode wurde bereits Ende der 70er Jahre an der University of Wisconsin, USA, entwickelt. f-CHART ist ein anerkannt einfach zu bedienendes Programm, das von Handwerkern, Energieberatern und Anlagenplanern in der täglichen Beratungsarbeit eingesetzt wird. Es liefert schnell aussagekräftige Ergebnisse für die kompetente Kundenberatung und den Verkauf. [TABLE] [TR] [TD=class: textbalk]Die Stärken von f-CHART[/TD] [/TR] [/TABLE] Einfachste Bedienung über eine Eingabemaske Schnelle Berechnung "auf Knopfdruck" Ergebnisse in grafischer und tabellarischer Form Repräsentative Ausdrucke in Farbe mit Firmenname und Logo Ausführliche Emissionsberechnung (Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxide usw.) Ca. 80 Kollektor- und ca. 100 Wetterdatensätze (die Datensätze sind selbst erweiterbar) Kostenlose Aktualisierung der Kollektordaten über das Internet Kostenlose Hotline zu allen Fragen rund um das Programm Lassen Sie sich überzeugen. Laden Sie eine kostenlose Demoversion des Programms. [/TD] [/TR] [/TABLE] Krieg da keine Provision!! Christoph Bearbeitet (18. Dezember 201213 J. von altgrün)
18. Dezember 201213 J. Ersteller Das hatte ich auch schon gesehen - aber nur die englische Version gefunden. Danke für den deutschen Link. Wie ist 60° Dachneigung nach 100 % Süd, und dabei "Süd" mit den Gradzahlen zu beschreiben ? 0° = Nord, 90 Ist Ost, 180 West und 270 West ?
18. Dezember 201213 J. 60° Dachneigung ist sehr steil und hab ich in Berlin noch nie gesehen.Optimal hier in unseren Breiten ist eine Neigung zwischen 40 und 55 ° Etwas steiler heißt im Winterhalbjahr mehr Ertrag.Süd heißt bei Fchart 0 ° (abweichung von Süd). Bin jetzt bettreif. nacht denn! Christoph
25. Dezember 201213 J. Na, bist du weiter gekommen? Hab die alte Lima raus und muss nun auf ne neue warten. Suche übrigens nen neuen Job als Solarspezi! Bearbeitet (25. Dezember 201213 J. von altgrün)
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