10. Februar 201313 J. Hallo Experten, hab' gerade brav ein paar Freds durchgearbeitet zu Ölverlust, aber so richtig schlau geworden bin ich daraus nicht. Liegt an mir... . Also - bei meinem BX 19 Break (dem älteren von beiden) ist der Motorraum extrem verölt. Muss auch dauernd nachfüllen, so einen halben Liter pro Woche, bei 500 Kilometern Fahrleistung. Jetzt hab' ich gelesen, dass dafür unter anderem die Ventildeckeldichtung in Frage kommt, auf der sich auch ein verräterischer feuchter Film befindet. Ist das Wechseln aufwändig (sprich besser von der Werkstatt zu machen)? Was käme noch in Frage als Ölquelle? Die Gegend rund um den Verteiler sieht auch nicht gut aus. Auspuffgase sind, so weit ich das beurteilen kann, ohne "Blau", dafür quillt nach längerer Fahrt bei Ampelhalten schon der Dampf aus dem Motorraum vom verdunstenden Öl. Würde das gerne in den Griff kriegen (lassen), schon auch mit Rücksicht auf die Umwelt... . Bin wie immer dankbar für jeden Tipp. Viele Grüße R. PS: Beim Öleinfüllen fällt mir ein unappetitlicher, ockerfarbener, nun ja, "Schleim" auf, der sich im Einfüllstutzen gesammelt hat. Was hat das zu bedeuten?
10. Februar 201313 J. Hallo, Deckeldichtung: Deckel runter, alte Dichtung ab, neue Dichtung drauf, Deckel drauf, schick. Hinterm Verteiler ist ein Standart Problem, muss ein ner Dichtring hinter. Deckel muss runter, nockenweller fixieren, Halter vom Verteilerfinger abbauen, alten Dichtring raus "popeln", neuen einsetzen, und alles in umgedrehter Reinfolge machen Schmodder unterm Öldeckel weisst auf Kopfdichtung hin, bei deiner doch hohen wöchentlichen Laufleistung. MfG Christian
11. Februar 201313 J. Hallo, lass auf der Autobahn mal richtig knacken, sprich fahr den Motor mal richtig warm und schau ob die "Créma" dann immer noch da ist. Ist in der kalten Jahreszeit fast schon normal. Gruß Norbert
11. Februar 201313 J. Hallo, wenn dir der Öleinfüllstutzen zuschleimt (genauer das Stahlwollefilter darin) und bei den tiefen Temperaturen derzeit uber Nacht einfriert (Kondensat, Wasseranteile!), funktioniert deine Kurbelgehäuseentlüftung nicht mehr und der entstehende Überdruck sucht sich seinen Weg ins Freie ggfs. auch über den Ölpeilstab/Peilrohr. Da drückt es dir Öl/Ölnebel hoch und das macht sich als riesen Ölsauerrei rundum den Verteiler bemerkbar. Hatte genau das gleiche Problem bei meinem letzten Neuzugang. Der war total verölt, so dass ich ihn erst gar nicht nehmen wollte: Siff am Verteiler, ware Ölseen auf dem Getriebe, etc, die Problemschublade mit irgendwelchen defekten Simmerrringen hatte ich schon geistig geöffnet. Dabei war es nur Folge des völlig dichten, verrosteten, verklumpten Stahlwollefilters im Deckel vom Einfüllstutzen. --> Gereinigt, auch die "beteiligten" Schläuche rundrum, jetzt kein Ölverlust mehr. Check das mal. Viele Grüße!
11. Februar 201313 J. Ich vermute auch die Kurbelgehäuseentlüftung als Ursache, das Öl sucht sich dann den Weg vorbei am meist völlig zerbröselten Dichtteil des Ölpeilstabes. Meistens ist der Schlauch zwischen Kurbelgehäuse und Einfüllstutzen nicht nur mit Schlamm zugesetzt sondern völlig aufgequollen und zudem noch geknickt, so dass der Quershnitt gegen Null geht. Diesen Schlauch gibt es so weit ich weiß noch immer neu zu kaufen, ebenso wie den Ölpeilstab, die Ventildeckeldichtung und den O-Ring hinter dem Verteiler. Wenn man diese 4 Teile erneuert (1 Stunde Arbeit), dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Motor wieder ziemlich dicht wird. 0,5 Liter auf 500 km müßten sich allerdings bei Verteilung im Motorraum schon sehr deutlich auf dem Stellplatz des Wagens abzeichnen, d.h. die Kiste muß schon mächtig tropfen. Derart hohe Ölverluste gehen meist durch den Brennraum, d.h. in diesem Fall durch völlig ausgehärtete Ventilschaftdichtungen, "verloren". Wenn es richtig bläut, dann ist der Verbrauch meist noch höher und der Kat hat resigniert...
11. Februar 201313 J. Ersteller Also - erstmal vielen Dank für die Tipps! Hab' mal mit dem angefangen, was am leichtesten geht, grins, und den zugesifften Deckel in Benzin gebadet, außerdem den Stutzen selbst rausgezogen und gereinigt, ferner die Schläuche, die vom Deckel weggehen. Und weil ich schon mal dabei war, den großen Schlauch, der vom Luftfilter kommt, innen angeschaut. Sogar da war schon etwas Sauce reingelaufen. Fragt sich, ob der Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung da schon dabei war... . Wo genau verläuft der nochmal? Alles in allem kein reines Vergnügen, im Februar und draußen. Grins. @AX Furio, @BX Basis Für den Befund mit dem Peilstab spricht, dass es so aussieht, als würde das Öl manchmal tatsächlich regelrecht (irgendwo) rausspritzen. Was sich aber wohl im Stand nicht prüfen lässt... ?
11. Februar 201313 J. @AX Furio, @BX BasisFür den Befund mit dem Peilstab spricht, dass es so aussieht, als würde das Öl manchmal tatsächlich regelrecht (irgendwo) rausspritzen. Was sich aber wohl im Stand nicht prüfen lässt... ? denke doch. Haube auf, Handbremse, Leerlauf, Motor an (wenn du nett zu ihm bist, sollte er warm sein), und fies am Gaszug ziehen. Vielleicht spritzt er dich ja dann an ;-) im Ernst, du müsstest bei laufendem Motor am offenen Öleinfüllstutzen die Druckschwankungen/Überdruck mit der Hand spüren können (bzw. am Peilstab), das sollte drehzahlabhängig sein.
12. Februar 201313 J. Fragt sich, ob der Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung da schon dabei war... . Wo genau verläuft der nochmal? Das ist der Schlauch unter dem Öleinfüllstutzen. Er geht bis zum Motorblock direkt oberhalb der Ölwanne und hat dort noch einen seitlichen Abzweig. Meistens ist das Ding weich und aufgequollen, dadurch der Querschnitt sehr stark verengt.
13. Februar 201313 J. Ersteller Da trau' ich mich nicht ran, nachher krieg' ich's nicht mehr zusammengesteckt. Einstweilen habe ich aus (m-)einem Schlacht-BX den Peilstab umgebaut. Der hatte noch so was wie 'ne Dichtung. Ventildeckeldichtung hätte ich jetzt auch da, für alle Fälle. Viele Grüße R.
13. Februar 201313 J. so so, für alle Fälle. Doch arbeitet die Kurbelgehäuseentlüftung nicht korrekt, dann nützen weder neue Dichtungen noch Peilstäbe. Schließlich ist das Kurbelhaus mit seinen vielen Dichtstellen nicht für für die im Brennraum herrschenden Drücke ausgelegt. Gruß Gerd
14. Februar 201313 J. Das mit dem neuen Peilstab würde ich auch nicht unbedingt riskieren so lange die Gehäuseentlüftung nicht 100% iO ist, die nächste Schwachstelle ist oftmals der getriebeseitige Kurbelwellensimmerring, und den zu tauschen ist etwas aufwändiger...
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