7. April 201313 J. Wobei, daß was im Film gezeigt wird, regional unterschiedlich. Als ich im Münsterland noch zur Schule ging waren meine besten Schulkumpels 2 Türken und ein Deutscher. Als ich in der Ausbildung war, bin ich deswegen in den Kohlenpott gezogen und wohnte in "Klein-Istanbul". Es gab nie Probleme untereinander! Es gab Türken, die besser deutsch sprachen als die Deutschen, es gab Türken, die sogar Platt konnten, und es gab welche, die so langsam das türkische verlernten, weil sie im Alltag meist nur deutsch sprachen. Wenn in der Schule z.B. 3 Türken sich unterhielten und ein Deutscher kam hinzu wechselten sie ihr Gespräch von türkisch auf deutsch, damit der Kollege sich an dem Gespäch mit beteidigen konnte. Als ich nach Frankfurt zog war es wie ein Kulturschock für mich: nicht nur, daß der Schlag der Deutschen hier anders ist, als im Norden oder im Kohlenpott, hinzu kam noch, daß kaum ein Türke fließend deutsch sprach und ein sehr großer Teil gar kein deutsch konnte! Auch auf der Arbeit fällt mir das immer wieder auf. Eine interessante Erfahrung war für einige Arbeitskollegen, als wir eine Montagefirma aus dem Odenwald hier hatten, wo unter den Leuten auch ein Türke war. Dieser Türke aus dem Odenwald schiß einen anderen Türken zusammen - sie hatten Verständigungsprobleme. Der aus dem Odenwald konnte es nicht verstehen, daß der andere, obwohl er schon 30 Jahre in Deutschland wohnt immer noch kein verständliches deutsch konnte! Der hat ganz schön die Augen aufgerissen, als er von einem Landsmann dewegen zusammengeschissen wurde - das war er nicht gewohnt.... Das mit der Integration schwangt regional sehr stark. Im Ländlichen muß man die Sprache können, sonst kann man nicht überleben; im Kohlenpott gibt es andersrum wieder so viele verschiedene Nationalitäten, daß den nichts anderes übrig blieb als deutsch zu lernen, damit sich die Ausländer untereinander verstehen konnten; und in den Groß-Städten gibt es die Ghettobildung - man bleibt unter sich und es hakt mit der Erlernung des Deutschen. Bearbeitet (7. April 201313 J. von EntenDaniel)
7. April 201313 J. Ersteller wenn ich in ein anderes Land ziehe, muss ich dessen Sprache lernen und mich integrieren ... wenn ich das nicht machen will, bleibe ich besser da, wo ich herkomme ...
7. April 201313 J. wenn ich in ein anderes Land ziehe, muss ich dessen Sprache lernen und mich integrieren ... wenn ich das nicht machen will, bleibe ich besser da, wo ich herkomme ... Warum? Das Sozialamt bietet doch mehrsprachige Formulare an
7. April 201313 J. wenn ich in ein anderes Land ziehe, muss ich dessen Sprache lernen und mich integrieren ... wenn ich das nicht machen will, bleibe ich besser da, wo ich herkomme ... Stimmt irgendwie. Allerdings kann man sich die Frage stellen, wieso das in Deutschland offensichtlich zu großen Teilen nicht funktioniert, jedoch in ausgewiesenen Einwanderungsländern wie zum Beispiel Canada oder Australien schon. Sehe man sich nur mal die Bekanntenkreise an: wie viele Migranten leben in Deutschland? 15%? 20%? Ich glaube, der Bekanntenkreis von kaum einem Deutschen hat eine auch nur annähernd gleich hohe Migrantenquote. Meiner auch nicht. Ich finde das bezeichnend.
7. April 201313 J. Warum? Das Sozialamt bietet doch mehrsprachige Formulare an Schade. Ich hätte dir gerne mehr zugetraut.
7. April 201313 J. Ersteller es ist immer eine Frage des "Wollen" bzw. des "Müssen" ... in D kommt man auch ohne beides oft (zu) gut durch ...
7. April 201313 J. Schade. Ich hätte dir gerne mehr zugetraut. Und dabei hab ich extra den Smiley hinten dran gepackt
7. April 201313 J. Und dabei hab ich extra den Smiley hinten dran gepackt Hab ich schon gesehen. Ich fand's halt nicht lustig.
7. April 201313 J. Hab ich schon gesehen. Ich fand's halt nicht lustig. Achso, dann hättest du mir "gerne mehr" Humor zugetraut? Sorry, nach so nem Tag krieg ich leider nur noch Witze von der ganz flachen Sorte zu Stande
7. April 201313 J. wenn ich in ein anderes Land ziehe, muss ich dessen Sprache lernen und mich integrieren ... wenn ich das nicht machen will, bleibe ich besser da, wo ich herkomme ... Bä, pfui. es ist immer eine Frage des "Wollen" bzw. des "Müssen" ... in D kommt man auch ohne beides oft (zu) gut durch ... Klar, die leisten alle nix, ja wie denn auch. Aber zu unser aller Glück gibt es ja solche leistungsfähigen und leistungsbereiten Menschen wie Dich, die Stützen unserer überlegenen Gesellschaft.... Wenn man so gar nichts Neues zu sagen hat... ._.
7. April 201313 J. Ersteller man muss ja nicht immer was Neues sagen, wenn das Alte immer noch aktuell ist ...
8. April 201313 J. man muss ja nicht immer was Neues sagen, wenn das Alte immer noch aktuell ist ... Abgedroschene Vorurteile wiederholen? Ich habe auf dem Bau, im Gartenbau und im Reifenhandel nicht nur mit tuerkischen Migranten oder deren Nachfahren zusammengearbeitet, kaum einer der die Deutsche Sprache nicht gut bis sehr gut beherschte. Andere Laender leben ueberings auch ganz gut mit Menschen die sich nicht anpassen. In den USA habe ich chinesischstaemmige Amerikaner getroffen, die kein Wort Englisch konnten, in Suedamerika gibt es noch heute "deutsche" Gemeinden. Aber die Sprache war ja nicht das Thema hier, sondern fuer Dich nur Gelegenheit die Bildzeitung noch zu unterbieten. Aber zum eigendlichen Thema kannst Du ja auch nur ein wenig Religionsbashing beitragen. Du tust mir leid! Bearbeitet (8. April 201313 J. von MatthiasM)
8. April 201313 J. Achso, dann hättest du mir "gerne mehr" Humor zugetraut? Sorry, nach so nem Tag krieg ich leider nur noch Witze von der ganz flachen Sorte zu Stande Warum, war doch gutes Wetter!?
8. April 201313 J. man muss ja nicht immer was Neues sagen, wenn das Alte immer noch aktuell ist ... Ist das eigentlich dieses übliche "die bösen Ausländer kriegen viel mehr als wir" Geknatsche? Habe ich kürzlich ein einem Beitrag über die Zschäpe und ihr Umfeld auch schon gehört. Von Unterschichtlern auf Stütze, die "so einiges" leisten, nur ihren Lebensunterhalt nicht. Ist das dein Niveau?
8. April 201313 J. Ersteller um mal was klarzustellen: täglich habe ich wesentlich mit mehr Ausländern als mit Deutschen zu tun und habe überhaupt kein Problem damit. Ich habe lediglich gesagt, dass es für mich eine Normalität ist, mich in einem anderen Land, für das ich mich bewusst entschieden habe, entsprechend anzupassen, die Sprache zu lernen ... kurz: mich zu integrieren ... Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dies hat überhaupt nichts mit rechtsradikal oder so zu tun !
8. April 201313 J. Dies hat überhaupt nichts mit rechtsradikal oder so zu tun ! Noch nicht einmal eine ambige Unterstellung in diese Richtung kann ich finden! Bei dir kann ich aber jede Menge ambige Unterstellungen finden. Zum Thema das Du selbst angeschnitten hast ist Dir kein einziges Argument eingefallen, nur ein Bildzeitungsartikel. Vielleicht solltest Du mal wieder beginnen sebst zu denken, und dafuer das Du im Leben offensichtlich etwas kurz gekommen bist, nicht immer andere verantwortlich machen. Die Rechtsradikalen holen aber Menschen die sich gerne benachteiligt fuehlen, dafuer auch einen Verantwortlichen suchen und mit einfach gestrickten Antworten zufrieden sind, aber gerne ab. Klingelts schon? Bearbeitet (8. April 201313 J. von MatthiasM)
8. April 201313 J. Dies hat überhaupt nichts mit rechtsradikal oder so zu tun ! Diese Klarstellung war für mich unnötig. Ich habe dir das nicht mal ansatzweise unterstellt. Mehr als unterstellen kann ich aber, dass Du ziemlich unreflektiert Vorurteile nachplapperst, die ich eher bei der Zielgruppe von BILD und RTL erwarte.
8. April 201313 J. Ersteller Diese Klarstellung war für mich unnötig. Ich habe dir das nicht mal ansatzweise unterstellt.Mehr als unterstellen kann ich aber, dass Du ziemlich unreflektiert Vorurteile nachplapperst, die ich eher bei der Zielgruppe von BILD und RTL erwarte. welche Vorurteile meinst Du denn?
8. April 201313 J. es ist immer eine Frage des "Wollen" bzw. des "Müssen" ... in D kommt man auch ohne beides oft (zu) gut durch ... Das hier. Die wollen nicht, die müssen auch gar nicht, und in D geht sowieso auch ohne, weil es Einwanderern zu leicht gemacht wird.
8. April 201313 J. Ersteller "oft" heißt nicht "immer" ... Findest Du denn, dass die Integration perfekt klappt ?
8. April 201313 J. Nein, das glaube ich nicht: Stimmt irgendwie. Allerdings kann man sich die Frage stellen, wieso das in Deutschland offensichtlich zu großen Teilen nicht funktioniert, jedoch in ausgewiesenen Einwanderungsländern wie zum Beispiel Canada oder Australien schon. Sehe man sich nur mal die Bekanntenkreise an: wie viele Migranten leben in Deutschland? 15%? 20%? Ich glaube, der Bekanntenkreis von kaum einem Deutschen hat eine auch nur annähernd gleich hohe Migrantenquote. Meiner auch nicht. Ich finde das bezeichnend. Ich finde aber, dass das ein Problem von Gast UND Gastgeber ist.
8. April 201313 J. Ersteller mag sein, aber für mich ist der "Neue" eher in der Bringschuld, auch wenn es ein Deutscher ist, der auswandert ...
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