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neueste Schnaps-Idee von Steinbrück ...

Hervorgehobene Antworten

@Dr: Caligari: Stehe ich hier stellvertretend für "Ostdeutschland" ?
Du trittst jedenfalls bei sich bietender Gelegenheit für ihn ein, das ehrt Dich wirklich.

Für ihn ?

Es muss dich echt überraschen: Hier wohnen mehr als 2 Leute !

Probier doch mal von deiner falschen Seite aus hier herzufahren.

Für ihn ?
Für den Osten?
Für den Osten?

Der Ferne oder der Nahe? :)

Der fängt wahrscheinlich am anderen Ende der Brücke an, oder ?

Wie schaffen es eigentlich manche Leute, gleichzeitig für die internationale Solidarität und gegen Globalisierung zu sein?

Dazu braucht man nun wirklich kein Genie zu sein, und zur Not geht das auch ohne Wikipedia.

Globalisierung: Ein Phänomen, das der Kapitalismus mit sich bringt, bzw. impliziert. Produktionskosten minimieren. Also Produktionsfaktoren so und an den Orten nutzen, dass es am Ende am wenigsten kostet. Erleichtert dadurch, dass Kapital in Sekundenbruchteilen um die Welt reisen kann, fast ohne Reisekosten...

Internationale Solidarität: Ein Begriff, der von Sozialisten, und im weitesten Sinne aus der Arbeitnehmerschaft geprägt wurde. Also eben von Leuten, die nicht von der Freizügigkeit des Kapitals profitieren, sondern vielmehr selbst Produktionsfaktor sind. Traditionell sowieso die Gegenspieler der Arbeitgeber.

Für Internationale Solidarität zu sein, bedingt dann eben gerade nicht, für Globalisierung auch zu sein, und wer für die Globalisierung ist, weil er davon profitiert, der muss auch nicht zwingend für die Internationale Solidarität sein. Im Gegenteil: Globalisierung ist gerade nur deswegen profitabel, weil man Lohnkostenunterschiede und Unterschiede in der Infrastruktur und der Rechtslage ausnutzen kann. Würde da internationale Solidarität herrschen, müsste man sich ja als Profiteur der Konkurrenz stellen, und dass eben ohne solche, gelegentlich für die eigene Situation im Wettbewerb auch vorteilhaften Unterschiede.

Zitat MatthiasM:

Jedenfalls scheinst Du Muehe zu haben dich mit einem Thema ernsthaft auseinander zu setzen.

Wenn sich die Szene mit den wogenden Brüsten vor meinem geistigen Auge abspielt, muss ich tatsächlich ein wenig schmunzeln. kann demnach nicht sooo toternst gemeint sein...:)

Zitat Ja, genau!

Sachma, wer war denn hier der adoptionsbefähigte, homosexuelle Erziehungsberechtigte des Gedankens? (*)

Deine Lesekompetenz oder der Wunsch ma soon bißken zu provokantieren??

Nein, das kann doch nicht sein...

Also das Zweite - hat aber nicht geklappt, versuch es neu.

(*) lies es als 'Vater'...

Oh, cool, ein Rätsel! :)

adoptionsbefähigte, homosexuelle Erziehungsberechtigte des Gedankens?

Pure Poesie, schöööön. Der Gedanke hat also einen schwulen Vormund...;)...Mensch, wie kommst Du auf so schräge Gedanken? Aber lustig zu lesen. Gib mir mehr! ;)

Vulcan, der solidarisch mit den intenationalen Glabalisierungsgegner ist...

PS: das war jetzt im Übrigen alles nicht so ernst, dafür aber ziemlich kindisch!

Bearbeitet ( von Vulcan)

  • 4 Wochen später...

Ich betätige mich mal wieder als Leichenausgräber und hole aus gegebenem Anlass dies Thema aus der Versenkung. Hat zwar nichts mit Steinbrück zu tun, beschlägt aber das Thema hier.

Das Schweizerische Bundesgericht hat gesprochen, ausnahmsweise mal vernünftig und zum Thema Obligatorischer Schwimmunterricht und Glauensfreiheit.

http://www.bger.ch/index/juridiction/jurisdiction-inherit-template/jurisdiction-recht/jurisdiction-recht-urteile2000neu.htm

Ich betätige mich mal wieder als Leichenausgräber und hole aus gegebenem Anlass dies Thema aus der Versenkung. Hat zwar nichts mit Steinbrück zu tun, beschlägt aber das Thema hier.

Das Schweizerische Bundesgericht hat gesprochen, ausnahmsweise mal vernünftig und zum Thema Obligatorischer Schwimmunterricht und Glauensfreiheit.

http://www.bger.ch/index/juridiction/jurisdiction-inherit-template/jurisdiction-recht/jurisdiction-recht-urteile2000neu.htm

Gibt es keinen direkten Link? Ich habe wenig lust, mich durch alle schweizerischen Urteile seit 2000 zu wühlen...

Deswegen klappt ja auch Integration in Ostdeutschland wesentlich besser. Ihr habt es einfach drauf. Danke, blossom :)

Edith: Wer in diesem Beitrag Ironie findet, darf sie weiterverschenken

Käthe: Echt? Wooo?

Integration im osten ? Das sind wohl die ausländerbefreiten Zonen wo die Terroristen der NSU ihre neuen Förderer rekrutieren ?

Direkt verlinken kann ich nicht.

Aber ich kann die Referenz für die Suche liefern

2C_1079/2012

Man findets auch unter den neuigkeiten, mit Datum 10. Mai 2013. Stichwort Dispensation vom Schwimmunterricht.

Ob religiöse Fanatiker nun schwimmen lernen oder nicht ist mir herzlich egal, solange sie ihren Mummenschanz nicht in öffentlichen Schwimmbädern aufführen.

Viel beunruhigender hingegen finde ich die Tatsache, dass das oberste Schweizer Gericht erstmals ein für den Normalbürger nachvollziehbares Urteil gefällt hat. Ich hoffe, dass es bei diesem einen Ausrutscher bleibt.

grüsst

Oliver

  • Ersteller

Das Schweizerische Bundesgericht hat gesprochen, ausnahmsweise mal vernünftig und zum Thema Obligatorischer Schwimmunterricht und Glauensfreiheit.

in der Tat vernünftig ...

Das Bundesgericht hat doch ausdrücklich festgehalten, dass es in dem Fall noch nicht mal ums schwimmen lernen geht. Hatte auch die Vorinstanz so gesehen.

Und: Was heisst öffentliches Schwimmbad? Ich kenne keine öffentliche Schule mit eigenem, nicht öffentlichem Schwimmbad. Wenn man Glück hat, finden die Unterrichtseinheiten ausserhalb der Öffnungszeiten des Schwimmbades statt.

Allerdings seh ich das ähnlich locker wie implizit vermutlich auch das Gericht. Wenn die Damen sich zum Gespött machen möchten, bitteschön. Selbst wenn nicht in deren Gegenwart gespottet wird: Ein Burkini zieht vermutlich mehr und eindringlichere Blicke auf sich, als selbst der freizügigste Hauch von nichts in Bikiniform. Nicht nur Blicke von Männern, selbstredend(erweis).

mein Wochenende ist gerettet

So sieht DEIN Wochenende aus? Armer H.D.

Ich hab's geschafft , dem Link zum CH-Bundesgerichtsurteil zu folgen und zitiere mal daraus :

" Von Ausländern dürfe und müsse sodann erwartet werden, dass sie zum Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung bereit seien und die schweizerische Rechtsordnung mit ihren demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen sowie die hiesigen sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten akzeptierten: Wer in ein anderes Land emigriere, müsse regelmässig gewisse Einschränkungen und Änderungen seiner Lebensgewohnheiten in Kauf nehmen, was jedoch keineswegs eine Preisgabe der Religionsfreiheit bedeute. "

Da die Schweizer ja eine viel grössere Erfahrung mit Demokratie haben als wir in D

sollten wir das vielleicht einfach so übernehmen ...

mfg Klaus

So sieht DEIN Wochenende aus? Armer H.D.

muss ja meine Signatur huldigen ......... :D

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