27. Dezember 201312 J. sachlich nicht ganz richtig und selbst wenn, was dann? damit abfinden oder aktiv dagegen vorgehen? klappt doch sonst auch so gut. analog dieser argumentation kann man auch sagen: "warum gegen oelfirmen sein? wir brauchen das oel und das mit dem fracking, naja… toll isses nicht aber wo es jetzt schon mal da ist, da geht's auch nicht mehr weg" gleiche argumentationslinie. und dir als befuerworter der schnueffelei muss es doch ein graus sein, wenn das ganze luegengebaeude an "argumentationen" dafuer gerade wie ein kartenhaus zusammenfaellt. Auf dem Nachhauseweg hörte ich ein Interview mit einem dafür autorisierten Teilnehmer des CCC-Treffens. http://www.deutschlandfunk.de/forschung-aktuell.675.de.html Leider ist der Beitrag noch nicht online. Sinngemäss kam dabei heraus, dass es keine sichere Verschlüsselungstechnik gibt. Was ich noch nicht wusste, über die von Prozessoren verursachten Geräusche ist ebenfalls eine Überwachung möglich. Mir geht es um die lächerliche Argumentation der 'Piraten'. Die haben keine Lösung. Die haben nur Alufolie. Die Vorgehensweise aus #1 finde ich erfolgversprechender als den Piraten eine Stimme hinterherzuwerfen.
27. Dezember 201312 J. Nachtrag: 'Also Attacken, die darüber laufen, dass man etwa einfach die Geräusche, die ein Prozessor macht beim Berechnen von Ver- oder Entschlüsseln tatsächlich so lang filtert, bis man den Schlüssel dann herausbekommt.' 'Welchering: Das ist sehr präsent, und Verschlüsselung bleibt da die Abwehrstrategie Nummer eins, die nicht nur diskutiert wird. Dazu wird natürlich auch aufgerufen, aber Verschlüsselung allein reicht nicht, denn die Angriffsmethoden, die hier diskutiert werden, die zeigen uns auch: Entschlüsselung ist immer machbar und das Ausspähen ist immer machbar, es ist alles nur eine Frage des Aufwandes und der Rechenzeit.' http://www.deutschlandfunk.de/informationssicherheit-sprachlos-in-hamburg-30-ccc.676.de.html?dram:article_id=273132
27. Dezember 201312 J. Du solltest besser mehr Musik im Berlingo hören. Unaufdringliche, aber gute. Und nicht so viele Wortbeiträge im DLF & Co. Womöglich liest Du auch noch gute Bücher? Das gefährdet nämlich die eigene Dummheit
27. Dezember 201312 J. Entschlüsselung ist immer machbar und das Ausspähen ist immer machbar, es ist alles nur eine Frage des Aufwandes und der Rechenzeit. Darum sind Schloesser, Panzerschraenke, Passworte, Schluessel und ueberhaupt jede Art von Sicherung auch sinnlos! Kann alles ueberwunden werden! Schliesst Du eigendlich dein Haus und Auto ab?
27. Dezember 201312 J. Ich danke fuer das Gespraech! ach, Ihr habt euch die ganze Zeit unterhalten? ............................ Gruß HD hatte schöne Feiertage
27. Dezember 201312 J. hatte schöne Feiertage Glaub ich Dir gern. Sind die Wunden von Muttis Rute denn schon gut verheilt ?
27. Dezember 201312 J. Sind die Wunden von Muttis Rute denn schon gut verheilt ? Wenn ich auf dem Pflock sitze, gehts .......
27. Dezember 201312 J. Selbstverständlich, Ja! Völlig sinnlos. Die NSA hat neuesten Erkenntnissen zufolge bereits alle KFZ-Schlüssel in mindestens 2-facher Kopie .
27. Dezember 201312 J. Völlig sinnlos. Die NSA hat neuesten Erkenntnissen zufolge bereits alle KFZ-Schlüssel in mindestens 2-facher Kopie . Nur für deutsche Eimer: http://polenschluessel.de/index.php?page=shop.browse&category_id=2&vmcchk=1&option=com_virtuemart&Itemid=4
28. Dezember 201312 J. Nur für deutsche Eimer:http://polenschluessel.de/index.php?page=shop.browse&category_id=2&vmcchk=1&option=com_virtuemart&Itemid=4 Das ist doch der verdeckte kleine Onlineshop des BND, oder ?
28. Dezember 201312 J. ..., es ist alles nur eine Frage des Aufwandes und der Rechenzeit. Das hast Du schon mal richtig gehoert! Der Aufwand schon bei recht schwachen Schluesseln ist aber bei der Masse der Kommunikation betraechtlich. Schon die wuerden amerikanische Rechner bei weitem ueberfordern. Bei starker Verschluesselung ist schon das ausspaehen von einzelnen Induvidien so aufwendig, das es schon um kriegsentscheidende Information gehen muss. Der Aufwand von Seitenkanalattacken, von denen Du gehoert hast, die unter laborbedingungen funktionieren, ist sicherlich groesserr als Dir deinen Berlingo aus der abgeschlossennen Garage, durch das Schlusselloch zu stehlen. Die unverschluesselte Kommunokation im Internet ist mit einer Postkarte zu vergleichen, jeder der sie weiterreicht und das sind ziemlich viele, kann sie lesen. Mir geht es um die lächerliche Argumentation der 'Piraten'. Die haben keine Lösung. Die haben nur Alufolie. Die Vorgehensweise aus #1 finde ich erfolgversprechender als den Piraten eine Stimme hinterherzuwerfen. Nein, du siehst nur einen Teil der Kampange! Diese versucht Informationen ueber die Verschluesselung und ihre Notwendigkeit zu vermitteln. Da kann man mehr lernen als aus einem Radiointerview! Den notwendig ist sie, aus oben genannten Gruenden, auch wenn das Ausspaehen "verboten" ist. Selbst internationale Vertraege schuetzen gerade mal soviel, wie das Papier dick ist auf dem sie unterzeichnet sind. Aber da kommen wir dem Kern des Problems schon naeher, die Piraten setzen sich auch fuer die Beschraenkung oder das Verbot von Ueberwachung ein. Deine Partei macht das Gegenteil! Aber so lange man der Meinung ist, das die Moeglichkeit, dass sich jemand mit millionenteurem Geraet vor deiner Wohnstaette aufbauen koennte um deine Einkaufsliste mitzulesen, es rechtfertigt Verschluesselung laecherlich zu finden, ist es warscheinlich auch sinnlos darueber zu reden warum einem sein Auto mehr wert ist als die Freiheit. Ach ja, was dein Zeuge noch so ueber die Sinnlosigkeit von Verschluesselung sagt: http://media.ccc.de/browse/conferences/sigint10/sigint10_3824_de_das_beispiel_elena.html http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-07/sigint-ccc-nsa Bearbeitet (28. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
28. Dezember 201312 J. Die Vorgehensweise aus #1 finde ich erfolgversprechender als den Piraten eine Stimme hinterherzuwerfen. Was zwei der Initiatoren des, von dir als erfolgversprechend bewerteten, Aufrufes dazu sagen: Haben Sie auch Partner in der Politik?Trojanow: Natürlich findet man bei der Piratenpartei Menschen, die ähnlich denken. Zeh: Auch ein paar in der FDP. Bei CDU und SPD ist das schwierig. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/autoren-gegen-ueberwachung/juli-zeh-und-ilija-trojanow-im-gespraech-alles-ist-gesagt-jetzt-muessen-wir-handeln-12702943.html Bearbeitet (28. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
28. Dezember 201312 J. Ignorieren, ignorieren, ignorieren ... :mantra: Scheint ja nicht leicht zu fallen. Das ist schon der dritte Verstoss . Aber es ist sicherlich auch sehr interessant darueber zu reden warum ein deutscher "Eimer" nafaelliger fuer Diebstahl ist. Nicht zu vergessen: der Sternzeichenthread! Der ist doch fuer dich sicherlich sehr aufschlussreich . Bearbeitet (28. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
28. Dezember 201312 J. Auch mein Auto, mein Haus und auch mein WLAN sind natürlich "verschlüsselt". Ein Einbruch, Diebstahl oder Missbrauch lässt sich dadurch leider nicht sicher verhindern. Macht ihn aber zur Straftat die ohne mein Zutun verübt wird. Dadurch kann ich dann nicht zur Mitverantwortung gezogen werden.. Nur mal so, DerDodel
28. Dezember 201312 J. Dadurch kann ich dann nicht zur Mitverantwortung gezogen werden. Wenn du vor Gericht Glueck hast! Wenn dein WLAN noch durch das vom Hersteller vergebene Passwort, was zB bei AVM weder trivial noch aus zugaenglichen Parameter errechenbar ist, gesichert ist, was wohl bei einem Grossteil der Router der Fall ist, kannst Du Pech haben. http://www.telemedicus.info/article/1774-Der-BGH-zur-WLAN-Haftung.html Verschlusselung ermoeglicht aber auch die Authenzitaet einer Nachicht sicherzustellen. Erschrekend fuer Sicherheitsfanatiker ist aber das eien Verschluesselung sogar etwas scheinbar widerspruechliches ermoeglicht, den Nachweiss der Autenzitaet und der Abstreitbarkeit. http://de.wikipedia.org/wiki/Off-the-Record_Messaging Bearbeitet (28. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
29. Dezember 201312 J. Ersteller [h=3]TAFTA - die große Unterwerfung[/h] Für die Heimlichtuerei gibt es einen einfachen Grund. Ein solches Abkommen würde die nationalen Regierungen bis hinunter zu den Kommunalverwaltungen verpflichten, ihre aktuelle und künftige Innenpolitik dem umfangreichen Regelwerk anzupassen. In diesem Abkommen wären auf diplomatischer Ebene ausgehandelte Gesetzesvorgaben festgeschrieben, die nach dem Wunsch der Unternehmen auch viele nicht handelsbezogene Bereiche beträfen: etwa die Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die Grenzwerte chemischer und toxischer Belastung, das Gesundheitswesen und die Arzneimittelpreise, das Recht auf Privatsphäre im Internet, Energieversorgung und kulturelle "Dienstleistungen", Patente und Urheberrechte, die Nutzung von Land und Rohstoffen, die Rechte und die Arbeitsmöglichkeiten von Immigranten, die öffentliche Auftragsvergabe und vieles andere mehr. Die Unterzeichnerstaaten müssten gewährleisten, dass "ihre Gesetze, Regelwerke und administrativen Verfahren" die im Abkommen vereinbarten Vorgaben einhalten. Im Zweifel würden sie dazu gezwungen: Bei etwaigen Verstößen gegen den Vertrag müsste sich der jeweilige Staat einem Streitschlichtungsverfahren unterwerfen, wonach das renitente Land mit Handelssanktionen belegt werden kann. Das gängige Argument für Freihandelsabkommen lautet, dass diese die Zollschranken absenken, was wiederum den Handel belebt, so dass alle Leute billigere Importwaren kaufen können. Dieser Vorteil sei größer als der Nachteil für die Leute, die ihren Job verlieren. Allerdings liegen die Zolltarife zwischen den USA und der EU nach Auskunft des Handelsministeriums in Washington "bereits ziemlich niedrig"(.15) Die Politiker beider Seiten, die das Tafta-Projekt betreiben, räumen auch ohne weiteres ein, dass es nicht in erster Linie um Zollsenkungen geht, sondern vielmehr um "die Beseitigung, Reduzierung oder Verhinderung unnötiger, nicht tarifärer Handels- hemmnisse"(16) - womit alle Handelsbeschränkungen gemeint sind, die es über Zölle hinaus noch geben mag. Sprich, es geht um beziehungsweise gegen gesetzliche Auflagen für Finanzgeschäfte, gegen Klimaschutzmaß- nahmen, gegen Standards der Lebensmittel- und Produktsicherheit. http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/11/08.mondeText1.artikel,a0003.idx,0
30. Dezember 201312 J. Fuer die Zeit der GroKo sieht es jedenfalls fuer die Privatsphaere sehr dunkel aus. Das De-Mail-Gesetz ist auch unter einer solchen entstanden. Es trat erst in der naechsten Legislaturperiode in Kraft, weil es unter anderem Widerstand vom Datenschutzbeauftragten gab. Das ist ja jetzt nicht mehr zu erwarten. Die Kritik an der mangelnden Ende-zu-Ende Verschluesselung, wird doch durch die Beteiligung unseres Staates an der Ausschnueffelung bestaetigt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit das De-Mail ein Flop wird noch weiter. Statt dieses Monsters, von denen nur die Kommunikationsindustrie profitiert, sollten sie lieber Strukturen schaffen mit denen eine vertrauliche Kommunikation wirklich moeglich ist, zB Server zur Abfrage der offentlichen Schluessel ihrer Buerger, oder die Zertifizierung von Programmen. Ich denke das hat auch wirtschaftliche Vorteile, die Bundespost, Brief- Fernmelde- und Postgeheimniss die(t/n)en nicht nur dem privaten Buerger. Etwas Adaequates muss es auch fuer die elektronisch Kommunikation geben. Es ist doch erschreckend wenn so etwas schon von Google angemahnt werden muss, weil sie ihre wirtschaftlichen Interessen beeintraechtigt sehen. Gruss Matthias Bearbeitet (30. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
30. Dezember 201312 J. oh, liebe SPD-mitglieder, die ihr mit "JA" zu dieser regierung beigetragen habt: haltet bitte die naechsten 4 jahre die klappe. ihr hattet es in der hand. nicht alle haben mit ja gestimmt.
30. Dezember 201312 J. nicht alle haben mit ja gestimmt. Aber die sehr überwiegende Mehrheit. Und die merkt hoffentlich jetzt schon, welch schwerwiegenden Fehler sie damit begangen hat, diesem, Entschuldigung, Haufen Sch* zuzustimmen. Die SPD kriegt dafür aber noch die Quittung und bei der nächsten Bundestagswahl kein Bein an die Erde. da ist die von der Leyen vor.
30. Dezember 201312 J. es richtete sich an die, die mit "ja" gestimmt haben. Die anderen sollten sich aber mal ueberlegen ob sie noch in der richtigen Partei sind. Agenda 2010, die zweite GroKo, wann wollen sie denn ihre sozialdemokratischen Vorstellungen verwirklichen? Bearbeitet (30. Dezember 201312 J. von MatthiasM)
30. Dezember 201312 J. in einer besseren zukunft – die zu erreichen sie niemals in die lage versetzt werden. schoen romantisch weitertraeumen, gelegentlich mal zornig wettern, aber AUF KEINEN FALL was mit der linkspartei machen, die riechen komisch und ausserdem war doch damals die sache mit oskar… na mal sehen, wann die uspd kommt
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren