16. Dezember 200322 J. @Heinz: Nicht ganz, ich gehör zu denen, die meist mit dem Rettungsdienst zusammen auftauchen... die grün-weißen. ;-) MfG, Benne
16. Dezember 200322 J. Der Weihnachtsrummel ist der schlimmste aller Rummel weil er sich über Wochen hinzieht. Ich bin jedes Jahr froh, wenn die ganze Angelegenheit vorbei ist. Mich öden der Kommerz wie die Scheinheiligkeit gleichermaßen an. Ich besuche Kirchen ("Jesuscenter", um an einen anderen Thread hier zu erinnern) ausschließlich aus kunsthistorischen Gründen, das dann aber sicher nicht am 24. Dezember. Es ist mir ein Rätsel, warum ausgerechnet dann die Kirchen voll sind. Was mir immer übel aufgestossen ist: Ich hatte für mich die Themen Weihnachten, Muttertag usw. längst ad acta gelegt. Als dann aber meine Tochter in den Kindergarten kam, ging der ganze Kram von vorne los: Die Erzieherinnen haben die Kinder mit Muttertagsgetue belästigt - eine Bastelstunde für Mutti nach der anderen -, vom Weihnachtsgebastel ganz zu schweigen. Und in der Schule ging das dann so weiter. Man kann sich dem gar nicht so entziehen, wie man möchte. Das Argument, nachdem jeder so Weihnachten begehen solle wie er es selbst möchte, zieht also nicht so ganz: Den Muffeln wird zu viel aufgedrängt ... spekuliert Fluxus.
16. Dezember 200322 J. Ich bin für eine 100% Weihnachtssteuer auf alles was mit Weihnachten zu tun hat.
16. Dezember 200322 J. Ich hatte eben was vergessen. Unwidersprochen kann ich Sensenmanns Satz aus 002 nicht stehen lassen: "Dann soll man auch noch für überbevölkerte Regionen mit hoher Kindersterblichkeit spenden, ..." Da steckt eine Haltung dahinter, die nicht meine ist, um es vorsichtig auszudrücken. Jetzt sage er mir bitte nicht, dass ich den Satz aus dem Zusammenhang gerissen hätte. Der Nachsatz mit dem Papst macht das Zitat aber auch nicht besser. Ich empfehle, um mal eines von vielen seriösen Beispielen zu nennen, eine Spende an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef - natürlich unabhängig von der Jahreszeit. Daran kann ich nix Heuchlerisches finden. Gar nix. Fluxus, Gutmensch
16. Dezember 200322 J. na bum - sehr viele "weihnachtsfreunde" hier unterwegs. muss mal dagegenhalten - pünktlich zu ersten advent diverse lichterketten, weihnachtsmänner, rentier (natürlich singend leuchtend), weihnachtsschmuck, duftkerzen und dies und das mehr zuhause aufgebaut und aktiviert - leuchtet doch so schön. gehört doch einfach dazu menschens kinder ! gut der süss-penetrante punschgestank, der schon um acht uhr morgens in mein büro weht - auf den kann ich verzichten. aber sonst (ja ich bin etwas sadistisch) geht doch nichts über einen schönen gemütlichen einkaufssamstag vor weihnachten in einem "kuscheligen" einkaufscenter (leute beobachten wie sie sich hektisch mit hochrotem kopf in die engste parklücke pressen - köstlich). weihnachtsgeschenke liegen bei mir eh schon spätestens ende oktober zu hause. wenn ich ehrlich bin, könnte es ruhig noch ein bisschen "bunter" zugehen - noch mehr lichterschlangen, noch mehr rentierschlitten fahrende weihnachtsmännchen und christkinder. weihnachten ist eh nur einmal im jahr ! also ich für meinen teil freue mich schon drauf - auch als grosses kind habe ich einen adventkalender zwecks spassfaktor. für meinen c5 wollte ich noch einen kleinen lichterbaum, habe aber nix passendes gefunden (ist auch gut so, sonst gäbs evt. kleine elektro-zimperleins) in diesem sinne volle kraft voraus - heiliger abend droht ! *g*
16. Dezember 200322 J. @fluxus Spenden aus Europa an die 3.Welt haben meist was heuchlerisches, da wir deren Elend mitproduzieren und Hauptverantwortlich sind! Merry X-mas...
16. Dezember 200322 J. Es ist unbestritten so, dass unsere "Entwicklung" mit der "Unterentwicklung" in der sog. 3. Welt zu tun hat. Aber es gibt auch genauso unbestritten sinnvolle Projekte, die nur mit Spenden überleben können. - Mit ging es insbesondere um den zitierten Satz in 002, den ich auch ohne den Verweis auf die Spenden als unmöglich empfinde. Aber ich weiß: Mit Sensenmann kann ich mich da nie einigen, und das will ich auch nicht. Er hat seine Denke, ich hab meine. Wir sollten uns ruhig gegenseitig kritisieren. Aber bitte: freundlich und friedlich. Es ist schließlich bald Weihnachten. Fluxus.
16. Dezember 200322 J. war nicht unfreundlich gemeint ;-) eher, dass diese Spenden halt nicht wirklich was ändern auch wenn sie eventuell punktuell helfen.... Gruss z.
16. Dezember 200322 J. Wenn sie überhaupt helfen muß ich irgendwo spenden..*schlechtes gewissen krieg*
16. Dezember 200322 J. Also dieser ganze Kommerzielle Sch**ss um Weihnachten stinkt mir auch gewaltig. Dann hat man noch Stress irgendwelchen Mist kaufen zu müssen, dem den Beschenkten eh nicht gefällt. Total sinnig das Ganze. Silvester ist auch so ein Ding, mein Hund hasst es auch. Man feiert für ein neues Jahr, von dem man schon genau weiß das man froh ist wenn es vergangen ist. Da ich zu Silvester mit dem Hund zu Hause bleibe ist das immer ein klassischer Videotag. >>Xantialiebhaber
16. Dezember 200322 J. Oh, ich hatte dich - zudroehn - auch nicht im Verdacht, etwa unfreundlich geschrieben zu haben. Das war auf Sensenmann bezogen, der offenbar im Gegensatz zu mir Kinder nicht mag. Pardon, dass das falsch rübergekommen ist bzw. falsch rüber kommen musste. Schluss jetzt, so viel wollte ich hier gar nicht schreiben. Gruß, Fluxus-Martin.
16. Dezember 200322 J. Hi seit Ihr schlecht drauf ... ich mag Weihnachten, kleine Geschenke an Die die ich mag (gehört nicht unbedingt jeder der Familie dazu !), bummeln über'n Weihnachtsmarkt, gemütliche Abende mit Frauchen bei Kerze und Glühwein usw. usv ... Mir geht auch mittlerweile ziemlich auf die Nerven das es schon im Oktober, mancherorts auch schon eher, die Weihnachtsauslagen ausgepackt werden und im Januar die Deko nur abgebaut wird damit für Ostern Platz wird ... Ach so wir können das ganze ja nahtlos in die Ablehnung von Ostern ausweiten ??? Ich mag Ostern ... (siehe Weihnachten) Übrigens ich kenn schon mein Weihnachtsgeschenk von meiner Frau ! Nebelscheinwerfer für meinen C5 ! Lieb oder ? So jetzt habe fertig, seid lieb zueinander, Schimpft über den Comerz aber laßt die nette Erfindung vom Weihnachtsmann das sein was sie sein soll, ein Grund seine Liebe zum nächsten auszudrücken, mit oder ohne Geschenk. Und nicht gleich mit Steinen nach mir werfen, Denkt an Weihnachten, bitte ... weihnachtliche Grüße von mir (gehe nicht zur Kirche, nicht mal Weihnachten, die glauben mittlerweile eh an anderes wie ich ...)
17. Dezember 200322 J. Finde Weihnachten echt nett, weil ich... a) mich dem Kommerz vollkommen verschliesse (no presents!) es toll finde, dass ich zwei Wochen nicht im Berufsverkehr feststecke c) was Leckeres zu Mampfen bekomme und d) mir einen hinter die Binde giessen kann mit Gottes Segen! Ausserdem habe ich viel Zeit für meine Tochter. _________________________________________________________________________________________________ Vielleicht gehe ich in die Kirche und werde für Rio Reiser beten: "Es ist wahr, es ist wahr, dass der Papst zwar die Pille nicht nimmt, aber trotzdem keine Kinder kriegt. Es ist wahr, das ist wahr... Aber sonst, aber sonst... Alles Lüge..." Gilt auch zu 99% für Weihnachten... meint:
17. Dezember 200322 J. Hi! Also mich nerven die Schoko-Weihnachtsmänner, die im Oktober schon in den Supermärkten stehen auch nicht toll. Mich nervt der übertriebene Kommerz, aber nicht Weihnachten an sich. Mir ist die Bedeutung von Weihnachten wichtig, nicht das drumherum. Zum Thema in die Kirche gehen meine ich: Wem es wirklich wichtig ist, der soll ruhig zu einem Gottesdienst gehen, wems nicht wichtig ist, der sollte es lieber bleiben lassen, weils ansonsten nur zur Pflichterfüllung wird und Frust verursacht (siehe Sensenmann). Mir ist es halt wichtig, anderen nicht, thats Life. Gegen einen guten Punsch ab und an habe ich nichts einzuwenden, Punsch passt nun mal in die Winterzeit, ganz abgesehen von der Tatsache dass das Weihnachtsfest auch auf die Winterzeit gelegt worden ist. Zum Thema arm und reich: Wie schon weiter oben genannt, begründet sich ein guter Teil unseres Reichtums auf der Armut der sogenannten dritten Welt. Ich finde es aber nicht heuchlerisch, davon zumindest etwas zurückzugeben, jedenfalls so weit, wie es in meiner Macht steht. Klar, grundsätzlich muss eine gerechtere Verteilung (weltweit gesehen) angestrebt werden. Ich finde es auch Quatsch, dass in der EU Lebensmittel lieber vernichtet werden, um die Preise zu stabilisieren, als sie z.B. zu verschenken. Oder die Produktion von Zucker: Hier wird subventioniert, damit aus Rüben teuer hergestellter Zucker billig verramscht werden kann. Das sorgt zwar für niedrige Zucker-Preise bei uns in Deutschland, drückt aber den Weltmarkt-Preis so, dass sich die Produktion von Rohrzucker in vielen ärmeren Ländern nicht mehr lohnt. Durch die verkorkste Subventionspolitik wird also die Armut noch gefördert. Aber wie man so schön sagt: Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, ändert sich das Gesicht der Welt auch... Gruß Fred
17. Dezember 200322 J. Wie reagiert man auf unerwünschte Weihnachtspräsente? Von Mark Spörrle Seien wir ehrlich. An Weihnachten geht es nicht um Besinnlichkeit, Freude und Friede. Es geht um viel Komplizierteres, Zwischenmenschliches, und das manifestiert sich am deutlichsten in unpassenden Geschenken. Was tun, wenn einem die eigene Schwester unterm Weihnachtsbaum ein »Herrenset« aus Deozerstäuber, Feuerzeug und Aschenbecher (man raucht nicht) in rustikalem Lederimitat überreicht? Der leibliche Vater den Delikatesskorb, den er tags zuvor »für einen Geschäftskollegen« im Supermarkt geholt hat? Die Schwägerin, »Du reist doch gern«, einen Englischkurs für Anfänger, obwohl man sein Geld als Englischlehrer verdient? Sicher, Sie können im Vollrausch der zur Weihnachtszeit wie nie geballten Emotionen Ihre Gesichtszüge entgleisen lassen, aufspringen (»Du hasst mich!«), die Tür zuknallen und dem Fest eine unangenehme Wendung geben. Sie können aber auch vorbereitet sein. Wichtigster Grundsatz, um selbst dann den weihnachtlichen Frieden zu wahren, wenn Ihnen Ihre Tante den immergleichen Fünferpack weißer Kniestrümpfe, zwei Nummern zu klein, weil vermutlich billiger (und schon erkennbar an der Verpackung), überreicht: Behalten Sie unbeirrt Ihre freundlich-erwartungsvolle Miene (trainieren Sie das vor dem Spiegel beim Sichten all der Rechnungen, die gegen Jahresende eintrudeln), und lassen Sie sich dann mit dem Öffnen Zeit. Übergeben Sie erst Ihre Geschenke, täuschen Sie Kopfschmerzen vor, verbünden Sie sich mit dem Hund, der nach draußen muss. Ziehen Sie die Schleife der Verpackung so auf, dass sie sich verknotet und Sie sich dem Geschenk nachher in aller Ruhe widmen müssen (bestenfalls gerät es in Vergessenheit, und Sie stellen es irgendeinem Nachbarn vor die Tür). Zwingt man Sie, tatsächlich auszupacken, wird spontane Freude erwartet. Tun Sie sich schwer damit, nehmen Sie eine Stunde Schauspielunterricht, inklusive Ah- und Oh-Rufen. Dann haben Sie die Wahl: zu lügen, der automatische Eierköpfer oder die beleuchtete Toilettenbürste mit den Plastikfischen sei genau das, was Sie brauchen – und künftige Kontrollbesuche bei Ihnen zu Hause in Kauf zu nehmen. Oder Sie sagen die Wahrheit. Aber um Christi willen nicht, als sprächen Sie mit einem vernünftigen Menschen, dies kann ein bis dato mühsam harmonisches Weihnachtsfest in einen Hexenkessel verwandeln, inklusive Schreien (»Du hasst mich«), Türen-knallen und schluchzender Abreise. Spitzen Sie die Lippen, und sprechen Sie wie zu einem Kind (nehmen Sie Unterricht bei Marietta Slomka vom heute-journal): wie schön das sei, genau Ihr Geschmack, und leider hätten Sie schon so etwas und ob man das Geschenk nicht gemeinsam gegen etwas ganz Ähnliches umtauschen könne. Manche Familienmitglieder vertragen auch das nicht, ohne türenknallend den Raum zu verlassen. Versuchen Sie es hier ohne Worte, aber mit einem absolut unpassenden Gegengeschenk, das Sie postwendend überreichen: Der andere hat eine Tierhaarallergie? Schenken Sie einen Katzenkratzbaum. Er spielt gern Golf? Schenken Sie Kinderschwimmflügel. Nehmen Sie dann, völlig betroffen, alle Schuld nur auf sich, und bieten Sie Wiedergutmachung (und Umtausch beider Geschenke) an. Oder, wenn Sie die ganze Heuchelei leid sind, sagen Sie einfach die Wahrheit. Dann wird er/sie natürlich aufspringen (»Du hasst mich!«), die Tür zuknallen und schluchzend abreisen. Aber warum eigentlich nicht?
18. Dezember 200322 J. Ich finds OK wenn Leute aus Weihnachten ein Happening machen. Nur zu! Seit ich nicht mehr auf Weihnachtsmärkten verkaufe sehe ich das auch wieder lockerer.
19. Dezember 200322 J. War gestern mit den Arbeitskollegen auf dem Weihnachtsmarkt. Ich habe ja geschrieben, daß ich ja nicht verstehe warum es faktische Atheisten/Taufscheinchristen dann nur zu Weihnachten in die Kirche zieht. Was ich ja noch weniger verstehe ist, daß Leute mit Geschmack und Stil, die sich ja auch als regelrechte Weinkenner bezeichen, sich dann einmal im Jahr diese ekelhaft süße Chemoplörre namens Glühwein reinziehen. Uaaarrgh!!! Der Schutzpatron der Glühweinwinzer muß doch der Panschenlama sein. Ich will gar nicht wissen in welcher Abteilung von Bayer-Leverkusen das Zeug hergestellt wird. Man beachte auch hierzu: Wie dem auch sei. Ich hatte gestern 5 Tassen von dem Zeug. Dann noch 3 Bier. Man geht es mir schlecht, dabei ist der meiste Alkohol bei diesem Bonbonwasser doch verkocht. Stell mal einer das Hammerwerk in meinem Kopf ab. (ein schwer leidender Sensenmann)
19. Dezember 200322 J. Hallo Sensenmann, Bier und Wein - lass das sein! Das wusste schon meine Grossmutter, daher hält sich mein Mitleid in Grenzen. (Grins) Deine Beiträge sorgen aber immer wieder auch bei meinen Arbeitskollegen für reichlich gute Laune. Weiter so. Gruss Robert
19. Dezember 200322 J. *lol*@sensenmann: "Jahr diese ekelhaft süße Chemoplörre namens Glühwein reinziehen. Uaaarrgh!!!" und dann "ich hatte gestern 5 Tassen von dem Zeug" War das Selbstzerstoerung? Alex
19. Dezember 200322 J. An den meisten Ständen gibt es doch auch Grog (hier zumindest), und dabei sind doch kaum Fuselalkohole zu erwarten, denn Rum zu panschen fällt ja auf, wenn er nicht aus einer normalen Buddel kommt ... wäre ja ne Alternative. Und vor allem: Bier und Rum, macht dich nicht dumm :-)
19. Dezember 200322 J. Wohl noch nie Käpt´n Koma(ck) von Aldi getrunken Aber unter der Brücke macht der morgens schön warm und das Zittern hört auf.
19. Dezember 200322 J. Ersteller Statt des (teueren) "Glühweins" von der Bude kannst Du dir auch ein Tässchen Brennspiritus warrm machen, das ist zuindest in der Gundlage natürlicher Alkohol und soll auch ganz nett dröhnen.
19. Dezember 200322 J. Brennspiritus ist vergällt, weil er nicht versteuert ist und schmeckt ekelhaft! ;-))) Gruß Fred
19. Dezember 200322 J. ...und macht blind, nicht Heinz? Siehe anderer Thread... ;-) Alkohol und Frauen sind Geschmackssache, Frauen voller Alkohol eine Katastrophe findet
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