17. April 201412 J. Kann mir jemand sagen, wie die Zeichnung zu der Aufgabe aussehen soll? Die anderen Aufgaben hab ich alle schon erledigt, aber bei der Nummer 4 hängts irgendwo. Vielen Dank schonmal im Vorraus. Gruß DS
17. April 201412 J. Hallo Daniel Ich verstehe das so: Mal angenommen, 0° ist nach oben bzw. Norden definiert (wenn nicht, die Zeichnung einfach entsprechend drehen). Dann fliegt das Flugzeug im Winkel 70°, also nach leicht rechts oben bzw. ONO (blauer Pfeil, Länge 7.5 cm). Der Winkel 340° ist dann rot eingezeichnet und zeigt steil nach links oben (NNW). Da der Wind aber AUS dieser Richtung kommt, zeigt der Pfeil der Windgeschwidigkeit in die entgegengesetzte Richtung (gestrichelter roter Pfeil, Länge 2 cm). Den roten Pfeil hängst du nun an die Spitze des blauen und erhältst als Resultat den grünen. Demnach dürfte der Kurs ca. 85° und die Geschwindigkeit 155 km/h betragen (lässt sich auf dem Papier leichter nachmessen als am Computerbildschirm). Alle Angaben wie immer ohne Gewähr... Gruss, Simon
17. April 201412 J. Das sind Vektoren. http://www.bauplanung-pieper.de/flugaufgabe.pdf Du trägst einfach deine Geschwindigkeiten und die Richtungen (bei mir sind jetzt 0° nach rechts, 90 nach oben, 180 nach links, 270 nach unten) und die jeweilige Geschwindigkeit als "Pfeil" (mathematisch: Vektor) ab einem beliebigen Startpunkt an. Beim Wind ist zu beachten, daß er AUS 340° kommt. Und das Flugzeug nach 70° fliegt. Dann legst du daraus einen "Kräfteplan", so hiesse es im Ingenieurwesen, bei dir könnte es eine einfache Vektorenaddition sein. Die Verbindung der beiden Punkte (Startpunkt (bei mir mit Kreis) und Endpunkt sämtlicher Vektoren ergibt die reale Flugbahn.
17. April 201412 J. Ersteller Machste einen Flugschein? Nee; ich versuchs spaßeshalber mit nem Techniker.
17. April 201412 J. Ersteller Welche Fachrichtung ? Chemietechnik, bzw.Staatlichgeprüfter Chemietechniker heißt das dann, wenns fertig ist.
17. April 201412 J. Ich moechte mich auch 5imon anschliessen, aber ergaenzen, dass man das auch andersrum machen kann. In der Mathematik werden Drehwinkel gegen den Uhrzeigersinn angegeben. http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtssystem_(Mathematik). Und da die beiden Vektoren senkrecht aufeinander stehen, laesst sich der Geschwindigkeitsvektor mit Pythagoras noch etwas genauer bestimmen ohne die Winkelfunktionen zur Hilfe zu nehmen. Viel Erfolg bei deiner Ausbildung! Matthias Dann legst du daraus einen "Kräfteplan", so hiesse es im Ingenieurwesen, ... Rittersches Schnittverfahren? Bearbeitet (17. April 201412 J. von MatthiasM)
17. April 201412 J. Cremona-Plan Mit dem sind wir im ersten Semester getriezt worden bis zum Umfallen. Kapiert hab ich das dann in der Nacht vor der Klausur und so wurde die Klausur nur wegen meiner Sauklaue eine 2+
17. April 201412 J. Mal angenommen, 0° ist nach oben bzw. Norden definiert (wenn nicht, die Zeichnung einfach entsprechend drehen). Dann fliegt das Flugzeug im Winkel 70°, also nach leicht rechts oben bzw. ONO (blauer Pfeil, Länge 7.5 cm). Der Winkel 340° ist dann rot eingezeichnet und zeigt steil nach links oben (NNW). Da der Wind aber AUS dieser Richtung kommt, zeigt der Pfeil der Windgeschwidigkeit in die entgegengesetzte Richtung (gestrichelter roter Pfeil, Länge 2 cm). Den roten Pfeil hängst du nun an die Spitze des blauen und erhältst als Resultat den grünen. Demnach dürfte der Kurs ca. 85° und die Geschwindigkeit 155 km/h betragen (lässt sich auf dem Papier leichter nachmessen als am Computerbildschirm). Das ist super erklärt! Nennt sich Winddreieck, und dient der Berechnung der Windabdrift, hier noch mal ausführlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Winddreieck Grüße, Detlef Bearbeitet (17. April 201412 J. von Oldieopa)
21. April 201412 J. Cremona-Plan und Ritter'schen Schnitt kenne ich noch aus der Statik und Dynamik. Aber dass das auch mit Flugzeugen funktioniert - wer hätte das gedacht. Aber da sieht man mal wieder, mit was für bescheuerten Lehrplänen heute noch gearbeitet wird, was hat der Kram bei Chemietechnikern zu suchen? Staatl. gepr. Maschinenbautechniker grüßt angehenden staatl. gepr. Chemietechniker Viel Erfolg und schön durchhalten.
22. April 201412 J. Ein Chemietechniker könnte damit die Flugbahn seiner Abgase berechne, die bei bestimmten Windverhältnissen zu realisieren sind.
22. April 201412 J. @MrYellow: Was das zu suchen hat? Du sagst es ja in deinen ersten zwei Sätzen selbst, ein mathematisches / physikalisches Prinzip kann meist in mehreren Gebieten angewendet werden. Ich weiss ja nicht, mit wieviel Mechanik ein Chemietechniker konfrontiert wird, aber davon eine Ahnung zu haben, ist m.E. in einem technischen Beruf unerlässlich.
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