26. April 201412 J. Hallo liebes Forum! Wie einige ja vielleicht schon mitbekommen haben, mache ich bei meinem Erpel gerade eine Generalüberholung. Hier mal ein paar Bilder ... Motor schon ausgebaut nach der "Scheidung" :-) ... sieht ganz schön übel aus ... ... ist leider auch ganz schön übel :-( , aber das ist nicht das was mich so verwundert hat. Bei meiner weiteren Schadensbegutachtung, ist mir dieser verbogene Anschlag an der vorderen rechten Schwinge aufgefallen. Um diesen Anschlag derartig zu verbiegen gehört sicherlich schon ordentlich Kraft dazu. Ich bin mir "ziemlich genau total super" sicher, dass ich der Erste bin, der diesen Erpel so weit tranchiert hat, somit schließe ich einen Unfall aus, da ich keine weiteren Unfallspuren (auch keine behobenen) entdecken konnte. Bleibt die Frage, wie kann denn so etwas passieren. Ob die Schwinge schon einmal getauscht wurde kann ich nicht mit Sicherheit sagen, es sieht jedoch alles ziemlich original aus. Habt Ihr eine Idee? Kann oder sollte ich irgendwie/was besser kontrollieren/überprüfen, oder kann ich das so lassen? Liebe Grüße von Monchi
26. April 201412 J. Schöne Fotos der Ente mit morschem Chassis. Da ist wohl überraschend mal ein Buckel vorn rechts im Weg gewesen, der den Schwingarm etwas hochgerissen und den Anschlag geprüft hat. Geradekloppen das U-blech und gut is an dieser Minibaustelle. Was aber nicht für das Chassis gilt. Uli Bearbeitet (26. April 201412 J. von ACCM Schwinn U.)
26. April 201412 J. Oder ist da jemand bergab über eine Querstraße geschanzt, Ã la San Francisco ? Also, ich würde dem Ding am Schwingarm 2 gute Hammerschläge mitgeben, weil so schräg ist es ja kein Anschlag mehr. Hauptsache, der Rahmen hat nicht den Rest der Kraft "verarbeitet", aber den wirst Du sowieso genauer anschauen müssen.
26. April 201412 J. Schöne Fotos der Ente mit morschem Chassis. Da ist wohl überraschend mal ein Buckel vorn rechts im Weg gewesen, der den Schwingarm etwas hochgerissen und den Anschlag geprüft hat. Geradekloppen das U-blech und gut is an dieser Minibaustelle. Was aber nicht für das Chassis gilt.Uli Möglicherweise hat nur ein Künstler versucht den Schwingarm mittels Hebel oder Hammer zu demontieren. Ob er original ist kannst du so noch nicht sehen. Dazu mußt Du erst die Reibungsdämpfer demontieren. Dann vergleiche den Farbkleks links und rechts. Bearbeitet (26. April 201412 J. von jozzo_)
27. April 201412 J. Ersteller Hallo und vielen Dank für die Antworten. Müsste für einen übersehenen Buckel nicht auch der Gummipuffer etwas mehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein? Aber es beruhigt mich, dass Ihr Euch angesichts dieses verbogenen Anschlages keine großen Gedanken macht. Ich hab da erst mal einen Schreck bekommen, da ich von einem etwas heftigeren Unfall ausging. Vor der Demontage der Reibungsdämpfer habe ich etwas Respekt, da noch nie gemacht und keine Ahnung. Die von Euch hier schon einmal beschriebenen Spezialwerkzeuge hierfür habe ich auch nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich da zumindest erst mal reingucken kann, ohne dass mir gleich irgendetwas um die Ohren fliegt. Die zu vergleichenden Farbklekse finde ich dann wo genau? Wie sieht es eigentlich mit den Schwingungsdämpfern aus? Die will ich auch gleich mal entrosten und etwas Farbe gönnen, muss ich da etwas beachten/austauschen, oder halten die ihr Entenleben lang? Liebe Grüße von Monchi
27. April 201412 J. @ Reibungsdämpfer: Diesen wirst du noch öfters ausbauen müssen. Deshalb leihe dir (noch besser - baue dir) einen Reibungsdämpferschlüssel. Maße sind im Handbuch angeführt. Dann wollen die Reibungsdämpfer auch nach Drehmoment eingestellt werden, wozu du nebst einem Drehmomentschlüssel mit Zeiger auch eine Vorrichtung zum Einspannen benötigst. Weiß nicht, warum ich bei den citdoks gerade keine Fotos von meinem Einstellwerkzeug hochladen kann, bei Bedarf schicke ich sie dir per Mail. @ Schwingungsdämpfer: gefüllt sind die mit Vaselineöl, 85 ccm je Dämpfer. Überprüfung: senkrecht auf eine elastische (Gummi-) Unterlage stoßen, wenn du das Gewicht im Inneren zwischen den Federn schwingen spürst, sollte der Dämpfer neu befüllt werden. Spürst du hingegen (durch das Gewicht im Inneren verursacht) einen Stoß nach oben, ist der Dämpfer OK. @ Pufferanschlag: Wäre dieser durch ein Unfallgeschehen verbogen worden, wäre auch der Schwingarm geknickt/verbogen. lg ...hannes
27. April 201412 J. Ersteller Hallo ...Hannes! Ich danke Dir für Deine Antworten. Du brauchst Dich nicht weiter bemühen, die Maße für den Reibungsdämpferschlüssel habe ich schon ... ich bin aber noch nicht dazu gekommen einen anzufertigen und das mulmige Gefühl bleibt trotzdem, wenn ich mich dann das erste Mal da ran wagen werde :-) Das mit den Schwingungsdämpfern probiere ich beim nächsten Mal gleich aus. Liebe Grüße von Monchi
27. April 201412 J. Ein mulmiges Gefühl beim Ausbau der Reibungsdämpfer ist absolut nicht angebracht, da springt dir nichts entgegen. Baue ich hundertmal lieber aus als herkömmliche Stoßdämpfer, denn dort besteht bei gammeligen Enten immer die Gefahr, den Bolzen abzudrehen. Die Reibungsdämpfer kommen dir zwar meist total verrostet entgegen, aber bei den späteren Enten wie deiner sind sie bereits zerlegbar, gut zu reinigen und vor allem einstellbar. Der richtige Reibwert hat enormen Einfluss auf das Fahrverhalten deiner Ente. Hinter den Reibungsdämpfern findest du dann die Verschraubung der Schwingarmlager. Wenn der Schwingarm noch nie getauscht wurde, ist dort das (rote) Lagerfett oft bereits bröckelig. Auch für den Schwingarmabbau, um frisches Lagerfett einzubringen, ist es ratsam, sich ein Werkzeug zu bauen, damit du das Lagerspiel mit dem vorgeschriebenen Drehmoment einstellen kannst. Auch dieses Werkzeug habe ich selbst gefertigt, das Werkzeug für die Kronmuttern, das in einschlägigen 2CV- Shops angeboten wird, ist zu vergessen. lg
27. April 201412 J. Ersteller Hallo ...hannes! Danke nochmal für die aufmunternden Worte :-) Ist es das, was ich suche? http://www.la2cvmania.be/07_technique_f15_frotteurs_2cv.htm http://www.mehariclubdefrance.com/phpBB3/viewtopic.php?t=40139 Danke und liebe Grüße Monchi
27. April 201412 J. Hallo ...Hannes!Ich danke Dir für Deine Antworten. Du brauchst Dich nicht weiter bemühen, die Maße für den Reibungsdämpferschlüssel habe ich schon ... ich bin aber noch nicht dazu gekommen einen anzufertigen und das mulmige Gefühl bleibt trotzdem, wenn ich mich dann das erste Mal da ran wagen werde :-) Das mit den Schwingungsdämpfern probiere ich beim nächsten Mal gleich aus. Liebe Grüße von Monchi Zum Ausbau brauchst Du keinen Schlüssel. Die 3 Schrauben entfernen und von der Rückseite her gleichmäßig runterklopfen.
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