27. April 201412 J. Ich hab letzte Woche angefangen, meinen Visa Sun Air für den TÜV fertig zu machen, wie üblich ergab sich doch mehr Arbeit als gedacht. Oder doch nicht. Eigentlich rechnet man ja immer mit herstellerseitig nicht vorgesehenen Karosserieöffungen bei diesen Autos. Jedenfalls hatte der Vorbesitzer, dessen Identität ich hier aus Gründen des Personenschutzes nicht preisgeben möchte, in grauer Vorzeit eine volle Batterie auf den Rücksitz gestellt, die kippte um und verteilte fortan ihre Säure im Auto. Als er es merkte, war es zu spät und er ergriff auch keine Maßnahmen, um die bereits verteilte Säure zu neutralisieren. Ich habe die gesamte Innenenrichtung und die ruinierten Teppiche rausgenommen - die und die Rückbank konnte man nur noch entsorgen - und geputzt und gewischt. Dabei stellte ich fest, dass die Säure den originalen Lack fein säuberlich unterwandert hat und der sich nun in großen Flächen mit dem Staubsauger entfernen lässt. Der tatsächliche Schaden ist erstaunlicherweise gering: Drahtbürste, Fertan, Grundierung und Unterbodenschutz bzw. Lack werden ihn nachhaltig beseitigen. Aber es ist schon ein Ding: Ein bisschen Säure und viel Zeit und schon macht das Auto sich nackig. Mit dem Staubsauger! Aber nebenbei: Der Spendermotor springt nach erneuter Vergaserrevision beim ersten Dreh an und läuft rund. Jetzt wird es doch eine Teilrestaurierung, dafür gibt es nächstes Jahr die H-Zulassung!
27. April 201412 J. Aber es ist schon ein Ding: Ein bisschen Säure und viel Zeit und schon macht das Auto sich nackig. Mit dem Staubsauger! Mit Natronlauge geht das Entlacken schneller und es greift das Blech nicht an
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