29. Dezember 200322 J. Wer hat Langzeit Erfahrungen mit dem FAP gemacht? Wer hat bereits zum 2. Mal den FAP gewechselt, was wurde berechnet? Wer ist über die "angedachte" Lebensdauer von 80.000 km gefahren? Freue mich auf reichlich Antworten! Andreas Ressel, Taxibetrieb
29. Dezember 200322 J. Ich oute mich spontan als ein Leser, der zwar feststellt, dass die Zahl der 3-Buchstabenabkürzungen gegen unendlich tendiert und damit die gleichen 3erkombinationen oft Hunderte Bedeutungen haben, aber im Moment nichts mit FAP assoziiert. Schlimm? Vielleicht fahre ich zu alte Citroens. Die GoogleSuche bringt Hunderte: Die ersten 3 sind -Frequency assignment problems- Financial Advantage Programs- Fundacio Apoio Pesquisa- Was sind wir sprachlich verkommen- wir merken es nicht mehr....Und Entschuldigung, dass ich das FAP-Problem nicht lösen konnte...MfG US
29. Dezember 200322 J. Danke an ThHi. Immerhin mal eine 3er Kombi in Französisch. Das ist relativ rar, denn wir ergeben uns ja wehrlos dem Denglisch. Gut, dann assoziiere ich momentan mal FAP mit einer Abgasentgiftungsart bis zum Auftauchen der dominanteren Bedeutung. US
29. Dezember 200322 J. Hm, was soll ich dazu berichten? Bei meinem C5 2,0HDi (aktuell 84000km) wurde bei 80000km programmgemäß der Filter (kostenlos) renoviert. Ansonsten: der Auspuff ist nach wie vor sauber, das Auto qualmt nicht, und den Filter bemerkt man einfach nicht ... sinniert Fluxus. PS: Die Tatsache, dass US mit der Abkürzung FAP nix anzufangen wusste, zeigt mir, dass Cit in der Werbung mit dem Ding noch zu defensiv umgeht. FAP müsste doch ein Begriff sein, aber wenn noch nicht mal Cit-Fahrer wissen, was gemeint ist, dann stimmt das Marketing nicht unbedingt! @Andreas Ressel Editierter Nachtrag: Ich lese gerade in deinem Kugel-Thread, dass du ja schon 250000km runter gerissen hast. Wie sehen denn deine Erfahrungen aus?
30. Dezember 200322 J. Hallo! Mit dem Partikelfilter im C5 hat Citroen in D. sehr viel Werbung ganzseitige Printwerbung gemacht, in stark erhöhter Konzentrentation strategisch günstig zum Höhepunkt der Filterdiskussion in Deutschland. FAP ist allerdings eine denkbar ungünstiges Kürzel, man hätte besser eine Kombination wählen sollen, hinter der sowohl englische als auch französische Worte stehen können. Das "A" ist obendrein vollkommen inhaltsleer. Chance verpasst: Eine international verständliche Buchstabenkolonne hätte sich möglicherweise eingeprägt. Ein Fehlgriff im internationalen Kontext genau wie z.B. die Modellbezeichnung "Evasion": diese Bezeichnung war ja bekanntlich derart ungünstig, dass das Auto manchen Orts als "Synergie" (auch nicht wirklich toll) verkauft werden musste. Mega-Erfolgs-Kürzel/Modellbezeichnungen wie "Twingo" und "TDI", die sogar gegen Nachahmer geschützt werden mussten enstehen halt nicht immer, aber PSA würde es sich leichter machen, wenn man der nationalen Identität nur dann Zeichen setzte, wenn es dem Erfolg dienlich ist. MfG
30. Dezember 200322 J. "FAP ist allerdings ein denkbar ungünstiges Kürzel," stimmt. Zumal die Abkürzung in D bis Mitte der 90-er Jahre für einen rechtsradikalen Neonazi-Verein stand, der schließlich zum Glück verboten worden ist. Aber trotzdem interessieren mich die Erfahrungen von Andreas Ressel. Darf man dem Thread-Thema entnehmen, dass nach einer Viertelmillion Kilometer irgendwas nicht so funktioniert hat wie es an sich sollte? Und natürlich interessiert mich generell, welche ernsthafte Reparaturen es bei so hoher Laufleistung gegeben hat, wie der Verbrauch war/ist usw. Ich möchte meinen C5 nämlich auch ziemlich lang fahren - 200000km habe ich auch angepeilt. Platzt vor Neugier: Fluxus.
30. Dezember 200322 J. @US Das Googlen erbringt bei mir übrigens schon als dritten Treffer den Partikelfilter - unmittelbar nach dem Hinweis auf die eben zitierte unsägliche rechtsradikale Gruppierung. Fluxus.
3. Januar 200422 J. Ersteller Hallo Fluxus! Bedingt durch den Jahreswechsel kommt die Antwort erst jetzt, sorry. Der FAP funktioniert tatsächlich tadelos, jedenfalls bei einer gemischten Fahrweise, wie in einem Taxi, so circa 70% Stadtverkehr, der Rest Auto- bahn. Was mich sehr, sehr ärgert ist, daß der Tausch nach 80.000 km kostenlos ist und nur dieses EOLYS berechnet wird, nach 160.000 km aber die Ge- schichte sehr teuer wirde. Alles in allem wird für den Austauschfilter mit EOLYS ca. 500 (!) EUR berechnet. Soviel ist mir das Umweltgewissen auch nicht wert, zumal kein Steuervorteil rausspringt. Ich habe jetzt vor, den Wechselintervall (wäre jetzt fällig bei 240.000 km) zu überziehen, mal schauen was passiert. Die Meldung am Display (FAP- Reinigung dringend erforderlich) erlischt noch nach dem Brennvorgang auf freier Strecke, ich bin da zuversichtlich, daß das Ding auch weit länger durchhält. Der Tausch nach 80.000 scheint wohl nur erforderlich zu sein, wenn das Auto ausschließlich nur Kurzstrecke fährt. Der Verbrauch liegt in sehr weiten Grenzen, beim Gleiten auf Strecke (macht viel Spaß mit dem Wagen) brauche ich 6,6 l/100 km, beim Sprinten durch die Stadt komme ich auf fast 9,5l/100 km. Die Langzeiterfahrungen sind sehr positiv nach fast 250.000 km. Mechanisch ist alles in Ordnung, die Kupplung mußte nach 230.000 erneuert werden (leider mit 2-Massenschwungrad, teuer), die Lichtmaschine ist jetzt vor kurzem dran gewesen (normal im Taxibetrieb mit viel Ladezeiten). Außergewöhnlich ist die Erneuerung eines Injektors, ist mir aber schon mal beim Mercedes 200 CDI passiert, der Motor läuft dann im Leerlauf sehr rumpelig und unruhig. In der Anfangsphase wurden mehrmals sämtliche Reparaturen durchgeführt, die hier im Forum schon ausreichend zu Sprache kamen. Geblieben ist, daß die Heckscheibe jetzt dauerhaft zu bleibt. Insgesamt ist das Auto auch als Taxi eine gute Wahl, es bietet viel Platz,sehr guten Komfort und ein bessere Laufruhe als beim Mercedes 200 CDI. Angesichts der hohen Kosten für den FAP, werde ich das Auto aber erst austauschen, wenn es eine Einstufung nach EURO4 hat und der FAP ohne EOLYS funktioniert. MFG Ressel
3. Januar 200422 J. Hallo! Der zweite Austausch kostet viel Geld? Ganz schlimm. Die Folgen: der zweite Wechsel wird nicht mehr gemacht, der Filter verstopft, der Verbrauch steigt(noch mehr), die Umweltbelastung nimmt zu. Bisher hielt in den FAP immer für die technisch gelungene Umsetzung einer guten Marketing-Idee. So ist das ganze eher ein klassischer Marketing-Gag. Aber: PSA hat die Lawine losgetreten, die Konkurrenz und dann auch PSA selbst wird demnächst sicher wartungsfreie Filter anbieten. In anderen Ländern, wo es weniger üblich als in Deutschland ist, den Wagen zur Wartung in die Vertrgswerkstatt zu bringen, wird wohl sogar schon der kostenlose erste Wechsel ausfallen... MfG ACCM Andreas Ressel posteteHallo Fluxus! Bedingt durch den Jahreswechsel kommt die Antwort erst jetzt, sorry. Der FAP funktioniert tatsächlich tadelos, jedenfalls bei einer gemischten Fahrweise, wie in einem Taxi, so circa 70% Stadtverkehr, der Rest Auto- bahn. Was mich sehr, sehr ärgert ist, daß der Tausch nach 80.000 km kostenlos ist und nur dieses EOLYS berechnet wird, nach 160.000 km aber die Ge- schichte sehr teuer wirde. Alles in allem wird für den Austauschfilter mit EOLYS ca. 500 (!) EUR berechnet. Soviel ist mir das Umweltgewissen auch nicht wert, zumal kein Steuervorteil rausspringt. Ich habe jetzt vor, den Wechselintervall (wäre jetzt fällig bei 240.000 km) zu überziehen, mal schauen was passiert. Die Meldung am Display (FAP- Reinigung dringend erforderlich) erlischt noch nach dem Brennvorgang auf freier Strecke, ich bin da zuversichtlich, daß das Ding auch weit länger durchhält. Der Tausch nach 80.000 scheint wohl nur erforderlich zu sein, wenn das Auto ausschließlich nur Kurzstrecke fährt. Der Verbrauch liegt in sehr weiten Grenzen, beim Gleiten auf Strecke (macht viel Spaß mit dem Wagen) brauche ich 6,6 l/100 km, beim Sprinten durch die Stadt komme ich auf fast 9,5l/100 km. Die Langzeiterfahrungen sind sehr positiv nach fast 250.000 km. Mechanisch ist alles in Ordnung, die Kupplung mußte nach 230.000 erneuert werden (leider mit 2-Massenschwungrad, teuer), die Lichtmaschine ist jetzt vor kurzem dran gewesen (normal im Taxibetrieb mit viel Ladezeiten). Außergewöhnlich ist die Erneuerung eines Injektors, ist mir aber schon mal beim Mercedes 200 CDI passiert, der Motor läuft dann im Leerlauf sehr rumpelig und unruhig. In der Anfangsphase wurden mehrmals sämtliche Reparaturen durchgeführt, die hier im Forum schon ausreichend zu Sprache kamen. Geblieben ist, daß die Heckscheibe jetzt dauerhaft zu bleibt. Insgesamt ist das Auto auch als Taxi eine gute Wahl, es bietet viel Platz,sehr guten Komfort und ein bessere Laufruhe als beim Mercedes 200 CDI. Angesichts der hohen Kosten für den FAP, werde ich das Auto aber erst austauschen, wenn es eine Einstufung nach EURO4 hat und der FAP ohne EOLYS funktioniert. MFG Ressel
3. Januar 200422 J. > So ist das ganze eher ein klassischer Marketing-Gag. Naja, ein wenig mehr als ein Marketing-Gag ist das wohl schon. BMW verlangt für den Partikelfilter im 520d jetzt 1.048 EUR Aufpreis...
4. Januar 200422 J. Hallo! Das ist wirklich interessant. Aktuell gibt es bei der Limousine nur den 218-PS-530d. Der 525d folgt später, von einem neuen 520d ist mir noch nichts bekannt. Im (noch aktuellen) 5er touring gibt es noch den ganz alten 520d ohne Common-Rail mit 136 PS, der wird nur noch wenige Monate lang verkauft und bekommt bestimmt keinen Filter mehr. War evtl. doch die 530d-Limousine gemeint? MfG Thomas Hirtes postete> So ist das ganze eher ein klassischer Marketing-Gag. Naja, ein wenig mehr als ein Marketing-Gag ist das wohl schon. BMW verlangt für den Partikelfilter im 520d jetzt 1.048 EUR Aufpreis...
4. Januar 200422 J. @zx volkane Automatik. Ein Marketing-Gag war das FAP-System wohl nicht, dazu war es einfach zu teuer und der PSA Konzern stand ja recht alleine damit. Das Wechselintervall wurde ab Baujahr 2002 auf 120000km erhöht, somit entstehen die Kosten eines Wechsel´s noch später. Sollte der Partikelfilter nicht gewechselt werden, entstehen natürlich keine erhöhten Umweltbelastungen. Das Fahrzeug verliert dann extrem an Leistung und bleibt irgentwann wohl stehen weil der Motor durch den zugesetzten FAP die Abgase nicht mehr los wird. Und wie sicher Wartungsfreie Partikelfiltersysteme sind wird die Zeit zeigen, der technische Aufwand ist umso größer weil 550´C im Partikelfilter erreicht werden müssen um den Russ zu verbrennen.
13. Januar 200422 J. ---hörensagen an--- Ich hatte ein paar Stunden Gelegenheit, mich mit meiner derzeitigen Werkstatt über den Filter und den Wechsel bei 80.000 zu unterhalten. Der Wechsel erfolgt nicht, weil sich der Filter zusetzt, sondern weil sich das Additiv im Filter ablagert. Und das ist giftig (krebserregend?) und darf nicht in die Umwelt gelangen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann mußte PSA in der Erprobungsphase des FAP nachweisen, das das Additiv 100%ig im Filter stecken bleibt. Das könnte eine Begründung dafür sein, das alle anderen Hersteller ein additiv-freies System anbieten möchten. ---hörensagen aus--- roland
13. Januar 200422 J. Beim Benziner gehört es schon fast zum Alltag, dass der Kat alle 100T km "durchbrennt" und zumindest die Innereien ersetzt werden müssen. Für Nichtbastler( Kat aufschneiden, Keramiksatz austauschen, zuschweissen) ein teurer Spass, m.E. kostet ein Kat nicht unter 400 Euro, wo ist da ein Unterschied zum FAP? Den kaputten Kat kann man mit etwas Glück bei der Abgasuntersuchung (Ätsch keine Abkürzung) durchmogeln, für die Umwelt ist das aber nicht besser. Andreas, bleib bei dem was Du hast, wenns läuft. Never change a winning team. Benz murkst schon genug herum und hat die gleichen Elektronikprobleme wie Cit und alle anderen. Die kriegen nicht einmal Toll Collect hin.
13. Januar 200422 J. Hallo! Alle neuen 5er-Diesel, also 530d und 525d(177 PS) haben ab März den Filter serienmäßig. Der 530d wurde teurer. 318d, 320d und 330d werden wohl weiterhin ohne Filter geliefert. MW geht der Benziner-Kat vor allem dann kaputt, wenn die Zündung nicht richtig arbeitet oder der Wagen abgeschleppt wird. Wie steht es denn um die Dauerhaltbarkeit der Oxidationskatalysatoren, die bei Filter-Dieseln ja noch zusätzlich vorhanden sind? PSA soll übrigebns den Großteil seiner Katalysatoren in Südafrika einkaufen, v.a. um Gegenzug mit geringeren Einführzöllen für komplet montierte PkW bedacht zu werden. Das hat aber sicher nichs mit der Qualität zu tun. MfG Thomas Hirtes postete> So ist das ganze eher ein klassischer Marketing-Gag. Naja, ein wenig mehr als ein Marketing-Gag ist das wohl schon. BMW verlangt für den Partikelfilter im 520d jetzt 1.048 EUR Aufpreis...
13. Januar 200422 J. @Andreas Ressel Die Langzeiterfahrungen sind ja nun wirklich nicht schlecht - in jeder Beziehung. Das Injektorproblem hat meiner offenbar von Anfang an; schon in den ersten Tagen lief der Motor mal auf 3 (oder weniger?) Zylindern, und seit dem macht er das immer häufiger (alle paar Wochen mal) beim Start mit warmem Motor - zum Schrecken derer, die z.B. während des Startens zufällig neben dem Auto stehen. Meine Werkstatt findet aber keinen Fehler; ein Injektor war immer in Verdacht ... Ich werde meinen C5 fünf Jahre (bzw. knapp 200000km) fahren - solange gilt die Service-Plus-Garantie. Insofern kratzen mich Werkstattkosten nicht. Immerhin hab ich dann 2 FAP-Wechsel und einen Zahnriemenwechsel dabei. Die 66 Euro/Monat dürften sich bis dahin gelohnt haben. Nicht umsonst hat Cit ja inzwischen die Bedingungen deutlich verschlechtert (KM-Beschränkung, höherer Preis). Gruß, Fluxus-Martin
13. Januar 200422 J. Ich hatte ebenfalls (im Oktober 2001) bei meinem 1. C5 2.2HDI einen Garantieplus vertrag abgeschlossen (ohne km-Begrenzung). Ich weiß allerdings, dass seit Dezember 2001 diese Verträge auf max. 120.000 km begrenzt wurden. Ich habe - um beim Thema zu bleiben - noch 8.000 km bis zum 2. FAP-Wechsel. Bisher läuft alles problemlos.
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