2. Juni 201412 J. Hallo, werte Auskenner, da wir gerade dabei sind, den Bürzel der Ente zu schweißen, stellt sich die Frage, wie und wo das Heckblech eingeschweißt wird/ist? Es sind keine Schweißpunkte von außen sichtbar. Oder ist es gelötet? Von innen geschweißt? Da ist nun leider hauptsächlich Rost. Vermutlich muß das neue Blech ja wieder eingepaßt werden und anständig verschweißt. Ihr habt das ja sicher schon gemacht und könnt uns da wertvolle Tips geben. Das nachgefertigte Neublech hat keine Laschen mehr unten oberhalb der Rückleuchten- gehe ich recht in der Annahme, dass hier bei den alten 2cv das große Rolldach befestigt war und man sich bei Cit einfach nicht die Mühe gemacht hat, die Maschinen zu ändern, sodass die Laschen immer noch dran sind? Vorn ist Ähnliches auch noch zu sehen... .
3. Juni 201412 J. Das nachgefertigte Neublech hat keine Laschen mehr unten oberhalb der Rückleuchten- gehe ich recht in der Annahme, dass hier bei den alten 2cv das große Rolldach befestigt war und man sich bei Cit einfach nicht die Mühe gemacht hat, die Maschinen zu ändern, sodass die Laschen immer noch dran sind? Vorn ist Ähnliches auch noch zu sehen... . Jep, genau so ist das. Hier nun die Antwort zu deiner eigentlichen Frage: Gruß DS
3. Juni 201412 J. Hallo "alinator" ! Die Anleitung vom "EntenDaniel" ist klasse, ich möchte trotzdem noch etwas hinzufügen. Das Heckblech ist wirklich nur gepunktet und lässt sich ziemlich leicht heraustrennen. Meine Erfahrung diesbezüglich ist, um die einzelnen Schweißpunkte unter den lackierten Stellen etwas leichter zu finden, um sie dann aufzubohren oder mit dem Trennmeißel zu trennen ist einfach mit einem kleinen harten Schleifklotz über die Stelle ein paar mal hin und her zu schleifen und schon zeigen sich die Schweißpunkte etwas deutlicher. Zum Ausbohren den Schweißpunkt mittig kräftig ankörnen damit der Bohrer nicht verläuft, dazu hinten mit einem Hammer oder ähnlichem gegen halten und dann ausbohren. Kann man hinten nicht dagegen halten, etwas kleiner vorbohren. Achtung nicht zu groß bohren, das schweißt sich blöd. Du wirst vielleicht nicht jeden Schweißpunkt gleich finden oder komplett ausbohren, da hilft dann ein Trennmeißel. Dann die Stellen etwas sauber flexen und Neuteil Festpunkten. Die Entenkarosse ist mit ihren Spaltmaßen ziemlich großzügig und verzeiht kleine Fehler bei den Abmessungen, trotzdem empfehle ich vorher so gut es geht Maß zu nehmen oder mittels eines vor dem Trennen angesetzten Hilfsrahmen zu sichern. Hier mal noch ein paar Bilder vom Entenmann Clemens aus Berlin. Meine Bilder sind etwas unscharf und ziemlich alt, aber vielleicht hilft es trotzdem ein wenig. Viel Erfolg und liebe Grüße Monchi
3. Juni 201412 J. Tipp von mir: anstatt Bohrer , Schweißpunktfräser verwenden. Zum Trennen von Blechen ohne das untere zu beschädigen. Beim Schweißpunktfräser lässt sich die Frästiefe über eine Madenschraube am Ende des Fräsers einstellen – Der Zentrierstift blockiert dann eben früher oder später – das erlaubt sehr genaues Arbeiten. Der Fräser „sägt“ einen Kreis um den Schweißpunkt, der Schweißpunkt selbst bleibt stehen. Theoretisch kann man so ein Blechteil „ausbohren“ und später genau fixiert an den Schweißpunkten wieder einsetzen. Schweißpunktfräser Der Schweißpunktfräser ist eine Sonderbauform der Lochsäge. Er besteht aus einem Einspannschaft, in dem eine Zentrierspitze federnd gelagert ist, und einer auf den Schaft aufgeschraubten kleinen Bohrkrone. Die Bohrungen sind im Durchmesser etwa so groß wie ein Schweißpunkt, also typischerweise zwischen 5 und 10 Millimeter. Der Schweißpunktfräser dient dazu, eine Punktschweißverbindung zweier Blechstücke zu öffnen, d.h. den Schweißpunkt im oberen Blech wegzubohren, ohne das darunter liegende Blech zu durchlöchern. Beim Aufbohren des Schweißpunkts dringt die Zentrierspitze nicht ins Blech ein, aber die Bohrkrone schneidet das Material rund um den Schweißpunkt bis zum unteren Blech durch. Bearbeitet (3. Juni 201412 J. von entenwilli)
4. Juni 201412 J. Ersteller Vielen Dank, Ihr seid klasse!! Schweißpunktfräser habe ich schon seit Jahren- das ist eine lohnenswerte Investition-- auch wenn ich beim ersten Punkt tapfer beide Bleche durchbohrte... Es scheinen ja genau sechs Schweißpunkte zu sein- die sollten sich ja finden lassen.
5. Juni 201412 J. Die Anleitung vom "EntenDaniel" ist klasse, Die Seite stammt aus dem originalen Citroen-Werkstatthandbuch.
5. Juni 201412 J. Die Seite stammt aus dem originalen Citroen-Werkstatthandbuch. Manche leisten sich den unbegreiflichen Luxus eine Komplettrestauration anzugehen ohne da reinzuschauen.
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