5. August 201412 J. ...oder einen Trick, wie man wieder Druck auf das System kriegt. Nachdem sich das Ausrücklager zerlegt hatte, lag das Pedal platt auf dem Boden, d.h. der Betätigungsstift am Nehmerzylinder war komplett rausgefahren. Kupplung und Lager sind jetzt neu und das Pedal stellt sich auch freiwillig zurück, fühlt sich aber sehr weich an, ich glaube nicht, dass die Kupplung so funktionieren wird. Kupplung treten und dann ganz langsam wieder kommen lassen habe ich mehrfach probiert, hat aber nichts gebracht. Flüssigkeit scheint auch im Reservoir zu sein, ein Leck konnte ich auch nicht finden. Bei laufendem Motor hab ich es noch nicht probiert, da Antriebswellen usw. noch nicht wieder eingebaut sind. Ich würde die Kupplungshydraulik auch lieber jetzt tauschen, bevor wieder alles mögliche im Weg ist. Gruß, Axel
6. August 201412 J. Ersteller Eine konventionelle Möglichkeit zum Entlüften über einen Entlüftungsnippel o.ä. gibt es bei diesem System nicht. Ich habe nur davon gehört, das Pedal durchzutreten und dann langsam wieder kommen zu lassen, und das mehrfach hintereinander. Hilft aber nichts, vielleicht mache ich aber auch etwas falsch. Jemand hat wohl auch mal das System von unten, also vom Nehmerzylinder an der Kupplung her, mit einer Spritze neu befüllt, den Vorgang hab ich aber nicht so richtig verstanden. Gruß, Axel Bearbeitet (6. August 201412 J. von AxelSK) fehler
6. August 201412 J. Axel: bist du sicher, daß das Ausrücklager richtig in der Druckplatte eingerastet ist? Ich muß mal mein Wissen aus meinem Kupplungswechsel beim V6 zusammenkratzen: das war doch eine gezogene Kupplung, oder? Und das Ausrücklager wird nach der Montage über den Ausrückhebel kräftig gegen die Druckplatte gedrückt, damit der kleine Kranz sich durch das Loch in der Druckplatte drückt und verhakt. Hast du das gemacht? Wenn nicht, dann zieh mal kräftig am Hebel. Ich habe das damals mit einem kräftigen Draht gemacht, den ich montierte BEVOR ich das Getriebe an den Motor geschraubt habe. Wenn ja, weiß ich auch erst mal nicht weiter. Das Kupplungssystem ist ein geschlossenes System. Ich meine, da kann nicht entlüftet werden. Viel Glück. Wenn nicht, holen wir den XM auf den Schraubertag! Gruß Martin
6. August 201412 J. Ersteller Hallo Martin, das Ausrücklager sitzt schon richtig in der Druckplatte, ist mir beim ersten Mal mißlungen, weshalb ich das Getriebe nochmal abflanschen durfte. Vorher einrasten ging nicht, weil ich die Kupplung in situ gewechselt habe. Das Ausrücklager ist aber auch eine halbseidene Konstruktion, wahrscheinlich mit 'Lebensdauerhaltbarkeit'... Danke für das Angebot wg. Schraubertag, hoffentlich muss ich es nicht annehmen! Gruß, Axel
6. August 201412 J. ziehen am hebel dann sollte das ausrücklager fühlbar einrasten ot: das ist eine dreckskonstruktion mit der gezogenen kupplung, ich hab das mal an einem 2,5td machen "dürfen" und martin hat da absolut recht, da kann man nichts entlüften ...ich hoffe du hattest keine leitung ab sondern den zylinder am getriebe abgeschraubt und irgendwo zur seite gelegt Bearbeitet (6. August 201412 J. von Thunderstorm Technologies)
6. August 201412 J. ziehen am hebel dann sollte das ausrücklager fühlbar einrastenot: das ist eine dreckskonstruktion mit der gezogenen kupplung, ich hab das mal an einem 2,5td machen "dürfen" und martin hat da absolut recht, da kann man nichts entlüften ...ich hoffe du hattest keine leitung ab sondern den zylinder am getriebe abgeschraubt und irgendwo zur seite gelegt Und arbeite vorsichtig. Ich habe 2 Monate gebraucht um für einen Kunden noch ein Neuteil aufzutreiben.
6. August 201412 J. Ersteller ziehen am hebel dann sollte das ausrücklager fühlbar einrasten Beim zweiten Versuch ist mir das gelungen, daran liegt´s nicht. Die Konstruktion mit dem ziehenden Ausrücklager finde ich auch etwas fragwürdig, andererseits scheint es ja in der Regel zu funktionieren. Die Platzverhältnisse im V6 sind ganz ok, zumindest was den Kupplungswechsel selbst betrifft. Ein bisschen wackelig ist das Zentrieren der Kupplungsscheibe, da man auch einen sehr kurzen Zentrierdorn nicht durch den Spalt zwischen Motor und Kupplungsglocke bugsieren kann. Ich hab die Scheibe mit zwei Tropfen Sekundenkleber an der Druckplatte fixiert und nach dem Reinschieben direkt einen kurzen Dorn appliziert. Lustigerweise hatte ein XLR-Stecker aus meinem Tonstudio genau die richtigen zwei Durchmesser. und martin hat da absolut recht, da kann man nichts entlüften ...ich hoffe du hattest keine leitung ab sondern den zylinder am getriebe abgeschraubt und irgendwo zur seite gelegt Die Leitungen waren nicht ab, wozu auch? Nur der Betätigungsstift war durch den nicht mehr vorhandenen Widerstand des zerstörten Ausrücklagers ganz aus dem Nehmerzylinder rausgedrückt und ist nach dem Rausdrehen des Zylinders auch rausgefallen. Das Kupplungspedal lag seit dem Defekt flach, konnte also keiner noch weiter runtertreten. Da Cit ein Spezialwerkzeug zum Verhindern des Stiftaustretens einsetzt, vermute ich, dass dieses Austreten allein schon ausreicht, um die Funktion des Systems wenigstens einzuschränken. Was ich nicht verstehe: Hier https://www.dropbox.com/s/5slbxgoucq5nz8m/HydrKuppl_XM_ML5T.jpg sieht es so aus, als ob das System zumindest vor dem ersten Einbau schon in zwei Teile getrennt ist (bei Nr.4). Auch beim Ausbau müssen die doch wohl getrennt werden, oder? Und wenn das so ist, dann muss ja irgendwie auch wieder die Luft aus der Leitung!?
6. August 201412 J. Axel, ich kann zwar das Bild nicht sehen, aber das System ist zweigeteilt und wird meines Wissens erst direkt bei der Montage miteinander verbunden. Wenn man es wieder trennt, geht das nicht erneut zusammen - so meine Erinnerung. Ich hoffe, du kriegst es wieder hin.
6. August 201412 J. Bei mir hat es funktioniert, das Pedal ganz langsam mit der Hand zurück zu ziehen. Bis ganz nach oben.
6. August 201412 J. Ersteller Und hat es sich danach wieder wie Kupplungstreten angefühlt? Bei mir ist es eher so, als ob ich in eine Sahnetorte trete... Ich werde jetzt erstmal wieder die Antriebswellen usw. einbauen und dann mal sehen, was die Kupplung bei laufendem Motor macht.
6. August 201412 J. Es geht deutlich leichter als vorher. Das kann aber auch am neuen und gut geschmierten Ausrücklager liegen. Es hat sich im Laufe der Zeit noch mal etwas verändert. Anscheinend war noch minimal Luft drin, die sich dann über die km verabschiedet hat.
7. August 201412 J. irgendwo unterm armaturenbrett befindet sich auch ein kleiner vorratsbehälter hast du den stößel vorne schonmal ganz reingedrückt? ich glaube mich zu erinnern, das ich das mehrmals getan habe bei dem 2,5er, bevor ich die endmontage am getriebe vorgenommen hab ...rausgefallen war der bei mir auch weil sich das ausrücklager zerlegt hatte
7. August 201412 J. Ersteller Den Vorratsbehälter habe ich mir angeguckt, sieht so aus, als ob er bis oben gefüllt wäre. Wär auch komisch, wenn es nicht so wäre, da nirgendwo ein Flüssigkeitsaustritt festzustellen ist (Kupplungsglocke, Teppich unterm Pedal). Den Stößel habe ich auch reingedrückt, allerdings nicht übermäßig weit oder mit Gewalt. Ich bau das jetzt erstmal zusammen...
7. August 201412 J. irgendwo unterm armaturenbrett befindet sich auch ein kleiner vorratsbehälter ... Hier oberhalb der Pedale: [ATTACH=CONFIG]1352[/ATTACH]
7. August 201412 J. genau der ...ich bin allerdings kläglich gescheitert den ganzen brimborium beim schlachter rauszuoperieren, hab aufgegeben
24. August 201412 J. Ersteller Ich mach mal hier http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?148230-Hydraulische-Kupplungsbet%E4tigung-entl%FCften weiter, weil es auch ohne Ersatzteil wieder funktioniert. Gruß, Axel
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