21. August 201412 J. Huhu, wir wollten gerade die handbremsseile wechseln, da ist uns diese Manschette hier aufgefallen. Die ist eingerissen und anscheinend total am Ende.. weiß einer wofür die is? Und ob man die selber reparieren kann oder es lieber in der Werkstatt machen lässt? Ich dachte mir ja leider schon dass Madame noch negative Überraschungen bereit hält
21. August 201412 J. Ersteller Ok also falls es die lenkmanschette ist (ist übrigens die fahrerseite), ist es tatsächlich so einfach wie hier beschrieben? (also Stange raus, Manschette ab, Manschette drauf, Stange rein..) http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?105730-Lenkmanschette-Xantia-wechseln-Wie gibts irgend n Trick wie man die Stange löst oder einfach ziehen? Blöde frage vll aber wär cool wenn da jemand was zu sagen könnte, in dem Link geht's ja in erster Linie um die beifahrerseite, die wohl schwieriger ist.. (Puh)
21. August 201412 J. Ersteller Ja, dein nachbar scheint schlau zu sein. ;-) Kannste mal sehen.. und das wo er sich so gar nicht für Autos interessiert weiß er anscheinend von seinem Sohn, der is ein versierter Schrauber
21. August 201412 J. Auf der linken Seite geht das mit der Lenkmanschette relativ einfach, aber Schraubererfahrug ist notwendig.: - kauf keine "billige" Manschette beim Ebay, investier 3 Euro mehr und kauf eine bei TX1, Matzge,dem Freundlichen,... - Wenn du den Spurstangenkopf (den Kugelgelenkkopf) los schraubst aus dem Achschenkel, dann brauchst Du einen Abdrücker. - Dann die Kontermutter an dem Spurstangenkopf lösen !nur lösen! jetzt messen, möglichst genau. - jetzt die Spurstange festhalten und den Kopf ´runterdrehen. - jetzt die Kontermutter ´runterdrehen. - jetzt die Spurstange sauber machen (Rost und Dreck runter) - jetzt die alte Manschette runter reißen - jetzt die Spurstange fetten und den durch die alte Manschette abgedeckten Bereich kontrollieren. Wenn Dreck drauf ist dann putzen und neu schmieren/fetten. - jetzt die neue Manschette über die Spurstange drüberfriemeln bis sie am kleinen Durchmesser richtig sitzt - jetzt den Großen Durchmesser auf das Gehäuse friemeln und mit einem guten Kabelstraps im Sitz sichern - jetzt die Kontermutter auf die Spurstange auf drehen - jetzt den Spurstangenkopf drauf drehen - jetzt genau auf das vorherige Maß einstellen (1/10mm bedeutet schon eine erhebliche Veränderung der Spur) und kontern. - jetzt den Kugelkopf in die Befestigungsöse und mit eigentlich einer neuen Sicherungsmutter wieder befestigen. - Rad drauf und fahren. wenn der Wagen geradeaus zieht und das Lenkrad nicht verstellt ist freuen wenn nicht => Achsvermessung und Spur neu einstellen lassen. Das so zu dem "einfach zu machen" Fred
21. August 201412 J. Ersteller OH-MEIN-GOTT! ääääääähhm ja ich weiß ja nicht.. Lieber in die werkstt damit hm!? ich weiß ja nicht was die so nehmen dafür, aber die vorderen Bremsen, die handbremsseile und der Auspuff müssen da eh gemacht werden.. Dann kommt's (hoffentlich) darauf nicht an.. aber danke Fred, falls man(n) es doch selber versuchen will
21. August 201412 J. Gerne!, hatte en bischen Zeit. Hab mich selbst gewundert wieviel Schritte das sind. Und hab bestimmt noch was vergessen. Auto- schlossern ist ein Beruf, den man normalerweise nicht nebenbei erlernt. Außer man sieht das als Berufung, dann geht das etwas leichter. In der Werkstatt machen die das mit dem Ausmessen machen garantiert nicht. Die machen zu 95% die Achsvermessung. Fred
21. August 201412 J. Die Messemethode ist haarig, muss ich als Autoschlosser mal sagen. Wenn der gleiche Spurstangenkopf wieder eingebaut wird kann man sich aber anders und auch ziemlich zuverlässig helfen. Die Kontermutter lösen und von Hand wieder bis an den Spurstangenkopf zurückdrehen. Den Spurstangenkopf abschrauben und jetzt vom äußeren Ende der Spurstange bis zur Kontermutter messen. Am besten macht man das mit dem Tiefentaster eines Messschiebers, dessen Einstellung man dann nicht mehr verändert. Beim Wiedereinbau die Kontermutter laut Messung aufschrauben und dann den Spurstangenkopf dagegenschrauben und kontern. Letztlich ist eine Achsvermessung aber immer die sicherste Option. Wird ein neuer Spurstangenkopf angebaut, würde ich immer eine Achsvermessung machen.
21. August 201412 J. Ersteller Ähm also was ich schon mal sagen kann ist dass der spurstangenkopf bleiben soll
21. August 201412 J. Das mt dem Messen ist sehr grob. Leider neigen die Werkstätten gerne dazu zu das ganze Auto zu vermessen, dabei würde es reichen nur die Spur einzustellen an der Spurstange an der die Manschette gewechselt wurde. Du kannst auch einfach die Umdrehungen vom Gewinde zählen bis der Spurstangenkopf ab ist, und dann beim Zusammenbau wieder so drauf drehen. Vorher noch eine Markierung mit dem Lackstift setzten. Wenn dann beides übereinstimmt passt's halbwegs. Wenn die Spur nicht stimmt werden die Reifen einseitig abgefahren. Am Fahrverhalten muss man das nicht unbedingt merken. Natürlich an Bremsen und Lenkung sehr gewissenhaft arbeiten und 2x prüfen ob alles fest ist. Gruß Oliver Bearbeitet (21. August 201412 J. von DerProfi)
21. August 201412 J. Das mt dem Messen ist sehr grob. Leider neigen die Werkstätten gerne dazu zu das ganze Auto zu vermessen, dabei würde es reichen nur die Spur einzustellen an der Spurstange an der die Manschette gewechselt wurde. Du kannst auch einfach die Umdrehungen vom Gewinde zählen bis der Spurstangenkopf ab ist, und dann beim Zusammenbau wieder so drauf drehen. Vorher noch eine Markierung mit dem Lackstift setzten. Wenn dann beides übereinstimmt passt's halbwegs. Sorry, das sollte man so genau nicht machen. "Halbwegs" passend ist ein bisschen zu wenig. Und das Zählen von Umdrehungen gehört zu den untauglichsten Methoden, den Spurstangenkopf nach der Demontage wieder richtig anzubauen. Dass Prüfstände beide Achsen vermessen ist nur richtig und gut, weil beide Achsen sich gegenseitig beeinflussen. Objektiv muss man sagen: Nach solchen Arbeiten ist eine Achsvermessung die sicherste und beste Lösung und sie gehört definitiv dazu.
21. August 201412 J. @Tim, ich hab in meiner Beschreibung extra den Punkt mit dem Messen offen gelassen. Die von Dir beschriebene Methode hab ich schon erfolgreich genutzt. Mir ging es mehr darum Neiya die "einfache" Sache auszureden, da sie doch nicht so einfach ist. @Oliver, Das mit den Umdrehungen zählen ist nicht fein genug. Reicht aber den Wagen zur Achsvermessung zu bringen. Fred Oh da war ich sehr langsam,........ Bearbeitet (21. August 201412 J. von ACCM Fred)
21. August 201412 J. Hallo Tim, halbwegs ist sicher nicht 100% korrekt. Aber eine anschliessende Spurkontrolle mit so einem Gerät wäre volkommen ausreichend. http://www.ebay.de/itm/Spureinstellwerkzeug-fur-Citroen-DS-/151383479418?pt=Spezielle_Werkzeuge&hash=item233f28947a Eine Komplettvermessung finde ich da völlig übertrieben, denn der Sturz ändert sich sicher nicht. Und einigen Werkstätten bereitet die große Achvermessung Schwierigkeiten. Viele Grüße Oliver
21. August 201412 J. Umdrehungen zählen ist, wie Tim schon schrieb, grober Unfug. Bei verschiedenen Herstellern gibt es verschieden viele Gewindegänge, da liegt man ganz leicht mal einen halben cm daneben. Ich meß wie Tim vom Rand der Kontermutter, genau mittig und senkrecht zum Zapfen des Apurstangenkopfes, mit einem Meßschieber. Mit dem reiße ich einen Strich exakt durch die Mitte des Kugelgelenkes. Die Mitte kann man ziemlich gut im kreisförmigen Deckel des Sourstagenkopfes finden. Diese Maß übertrage ich auf den neuen Spurstangenkopf. Für Zweifelsfälle hab ich mir eine Lehre mit Laserpointer gebaut. Zur Manschette: Originaltiele und gute Zubehörteile haben eine Nut, die im Zahnstangengehäuse einrastet. Schlechte Manschetten kaben keine Nut und werden mit Ligarexband oder ähnlichem Murks befestigt, was auf den Citroen-Zahnstangen nicht wirklich hält. Sowas spart beim Einkauf 3 Euro und kostet in der Werkstatt eine Stunde mehr Arbeitlohn. Bearbeitet (21. August 201412 J. von TorstenX1)
21. August 201412 J. Umdrehungen zählen ist, wie Tim schon schrieb, grober Unfug. Bei verschiedenen Herstellern gibt es verschieden viele Gewindegänge, da liegt man ganz leicht mal einen halben cm daneben. Das kann man nur machen, wenn der gleiche Spustangenkopf wie hier wieder eingebaut wird. Bei einem Neuen ist das natülich eine völlig ungeignete Methode. Bearbeitet (21. August 201412 J. von DerProfi)
21. August 201412 J. In aller Kürze: Vorder- und Hinterachse beeinflussen sich gegenseitig (z.B Fahrachswinkel oder Radversatz). Teilweise muss darauf mit Spureinstellungen an der Vorderachse auf die Hinterachse reagiert werden. Bei hydraulischen Fahrwerken kommt noch dazu, dass die Bodenfreiheit erheblichen Einfluss auf die Achsgeometrie hat. Man braucht sich gar kein Gerät zu kaufen. Es ist nicht verkehrt, (weniger) Geld in eine ordentliche Achsvermessung zu investieren.
21. August 201412 J. Ersteller Ok ok schätzekens, ich lass es in der Werkstatt machen wie gesagt, ein paar Dinge müssen da ohnehin gemacht werden, ich hoffe das kostet dann nicht die Welt und macht den kohl nicht groß fett(er) Aber er danke für den regen Einsatz und die Infos
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