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Auto Bild zum VW T5 (Bulli) als Gebrauchtwagen


Juergen_
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Folgende Auflistung von typischen Mängeln in der Auto Bild vom 05.09.2014 als Gebrauchtwagencheck zum T5 finde ich doch sehr interessant:

(BX-Hempel jetzt mal weglesen, es könnte sich hier um jede andere Marke handeln. Ich will VW gar nicht schlecht machen, sondern nur das, was offensichtlich für normal gehalten wird, mal in Relation zu den Citroën-Problemen setzen.)

Abgaskrümmer

Bei den Fünfzylinder-TDI reißt der Abgaskrümmer. 2006 änderte VW Krümmer und Dichtung. Inklusive Montage kostet das Neuteil 700 Euro.

Turbolader

Typische Schäden sind gebrochene Wellen oder verklemmte Leitschaufeln. Sich im Motor verteilende Metallspäne führen oft zu kapitalen Motorschäden.

Zweimassenschwungrad

Es ist als Verschleißteil zu betrachten und hält oft nicht länger als 100 000 km. Der Tausch kostet 1200 Euro.

Zylinderkopf der Pumpe-Düse-Diesel

Die Sitze der PD-Elemente entwickeln Spiel, Diesel dringt dann ins Motoröl und führt häufig zu Lagerschäden. Die einzige Lösung: ein neuer Zylinderkopf.

Wasserpumpe 2.5 TDI

Eine defekte Dichtung führt zur Vermischung von Motoröl und Kühlwasser. Achtung, Motorschaden droht. Eine neue Pumpe kostet 450 Euro.

Antriebswelle

Die Verzahnung der rechten Antriebswelle ist auffallend häufig verschlissen. Eine neue Welle kostet mit Einbau 700 Euro.

Getriebeschäden

Die Wandlerautomatik (bis 10/2009) hält selten länger als 100 000 km, (Überholung ab 3000 Euro). Auch das Sechsganggetriebe ist anfällig (häufig Lagerschäden). Mit Einbau kostet ein AT-Getriebe rund 4000 Euro.

Rost an den Türgriffen

Generell ist der T5 recht gut gegen Korrosion geschützt, für den TÜV relevante Korrosionsstellen sind seltene Ausnahmen. Typisch: Lackabplatzer an den Türgriffen.

Schiebefenster

Bei Fahrzeugen, die bis August 2004 gebaut wurden, ist das seitliche Schiebefenster undicht. VW hat die Dichtung geändert.

Schiebetüren

Neben Rost wegen abplatzendem Lack am Holm (Bild) machen vor allem die elektrischen Antriebe der Schiebetüren Ärger (Extra). Ein neuer E-Motor kostet mit Einbau 270 Euro.

Rost an der Heckklappe

Im Umfeld der Kennzeichenbeleuchtung setzen sich Schmutz und Feuchtigkeit fest. Die ärgerliche Folge: Rost.

Stoßdämpfer

Viele T5 sind oft vollbepackt und mit Anhänger unterwegs. Deshalb sind die Stoßdämpfer nicht selten verschlissen. Zwei hintere kosten mit Einbau rund 400 Euro.

Brechende Federn hinten

Ebenfalls eine Folger hoher Beanspruchung sind gebrochene Federn an der Hinterachse. Für den Tausch berechnet die Werkstatt 250 Euro.

Ein weiter Motorschaden im Fließtext:

Ablösung der Plasmabeschichtung in den Zylindern beim 2.5 TDI

Nun sind das natürlich Mängel, die auftreten können, die aber sicher nicht bei jedem Fahrzeug auftreten und auftreten müssen. Aber es ist eine Auflistung schwerer Mängel, die für diese Modelle typisch sind. Darunter Getriebeschäden bei geringeren Laufleistungen als bei Cit beschworen und kapitale Motorschäden gleich durch viererlei Ursachen (Turbolader, Zylinderkopf, Wasserpumpe, Zylinderbeschichtung).

Einigermaßen schockierend auch die Preise: 2 Stoßdämpfer an der Hinterachse (von mir aus im Paket mit den gebrochenen Federn) kosten mehr als alle Federkugeln eines Hydractive-Citroëns!

Sind wir uns einig, dass es all diese Mängel bei Citroën auch so oder so ähnlich gibt oder gegeben hat?

Aber sind wir uns auch einig, dass eine solche Häufung von Mängeln an einem Modell bei Citroën als der allergrößte Schrott seit Menschengedenken verschrien würde?

Und soviele typische, schwere Mängel haben doch die schlimmsten Problemkinder von Citroën (nehmen wir mal XM, C5, C8 und Pluriel) noch nicht einmal zusammengenommen, oder habe ich als langjähriger Leser der hier im Forum behandelten Technikprobleme Wahrnehmungsstörungen?

Wohlgemerkt, die Rede ist beim T5 nicht von 20-jährigen Fünfthandgurken, sondern von Autos, die als Multivan "kaum unter 10 000 Euro" gehandelt werden! ("In der Preisklasse bis 15 000 Euro gilt beim Kauf besondere Vorsicht ...")

Dennoch: Nach Aussage von Autobild ist der Bulli seit Jahrzehnten der beliebteste Kleinbus in D und steht an der Spitze der Verkaufscharts!

Die Auto Bild kommentiert die Mängelhäufung noch nicht einmal besonders. Zwar lautet eine Zwischenüberschrift "Ab 100 000 km drohen teure Verschleißreparaturen", der Titel heißt aber "Der Beliebteste im Check".

Edited by Juergen_
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Ja, war es denn beim Bulli nicht immer so?

Seit es Bullys gibt, ist er hochgradig beliebt und hochgradig gern in der Werkstatt. Motorschäden gehören doch fast zum guten Ton. Schon die Luftgekühlten hielten kaum 100.000 km.

Ich wusste nicht, dass es beim T5 immer noch so ist. Ich bin entsetzt, aber nicht überrascht. Der VW-Konzern hat eh eine Gabe, verschleissfreudiges Zeugs zusammenzukonstruieren - sagenhaft...

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Habe das in der AB auch gesehen und war auch ein wenig erstaunt, wie schnell da wohl so manches teure Bauteil sein Leben aushaucht. Das steht in krassem Gegensatz zum Ruf und der Beliebtheit des T5.

Wer nur die Hälfte ausgibt und einen Hyundai H-1 kauft, hat noch viel Geld für Reparaturen übrig, die dann aber gar nicht nötig sind :-)

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Kannst ja nen Leserbrief schicken...
Nee, lass mal. Unter Effizienzkriterien wär das nicht so zielführend. Etwa so wie ein umfallender Sack Reis.

Außerdem hab ich an der Auto Bild (natürlich innerhalb der Möglichkeiten dieses Blattes) kaum was zu kritisieren. :)

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Als Besitzer eines solchen Familiengroßraumtaxis wage ich zu behaupten, dass der T5 im Privateinsatz und mit Hirn bedient ein sehr haltbarer Geselle ist.

Je weniger Ausstattung desto haltbarer (keine E-Schiebetüren zum Beispiel, das Problem gibts auch im C8) und die Topmotorierung meiden. Der 179PS-2,5er und noch mehr der 180-PS-2,0er sind an der Grenze des Sinnvollen konstruiert. Und vor allem bei diesen Topmotorisierungen häufen sich oben genannte Schäden.

Übrig bleibt für mein Modell eigentlich die Antriebswelle (angeblich neuerdings geändert) und das Zweimassenschwungrad (leider bei allen Herstellern problematisch). Was ich gar nicht nachvollziehen kann ist die Abhandlung zum Getriebe. Das Sechsgangschaltgetriebe gilt eigentlich als unauffällig, Automatik und 7-Gang-DSG machen Probleme. Und eines ist leider auch Fakt: Die Verwendung von Kleinwagenmotoren in Transportern wird sich nicht positiv auf die Haltbarkeit auswirken - das Problem gab es auch schon im T3 Diesel.

Ich glaube nicht, dass der T5 - die ersten Baujahre ausgenommen - ein besonders problembehafteter Transporter ist.

Gruß

Frederik

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Zur Historie : Der T4 war eigentlich recht solide konstruiert. hatte selbst einen, mit 90.000 gekauft und mit 150.000 verkauft. Sicher fährt der auch nicht umsonst.

Mein, dem T5 vergleichbarer Peugeot Expert, hatte nach 2000 km starke Verspannungen der Schaltzüge, defekt, getauscht. Ab rund 20.000 km hat die Werkstatt rund 10 Versuche unternommen das Geklapper und

Geknarze an der Vorderachse zu beheben. Längster Erfolg hielt 2000 km. Wassereinbruch am Schiebefenster li + re von Anfang an, beide irgendwann getauscht nach ewigem Rumprobieren.

Bei 87000 km nach 4 Jahren gegen den Jumper getauscht, weil das ZMS seit einigen 1000 km munter klapperte und der LLK langsam aber sicher alles zusiffte. Vorderachse machte natürlich weiterhin Geräusche....

Nimmt sich also nix. Sicher ist es ärgerlicher, wenn man für den T5 rund 8000 € mehr hingelegt hat, wie für den vergleichbaren PUG/Cit. Dafür sind die Materialien im Innenraum des T5 aber

auch mindestens 2 Klassen besser, wie im Franzosentransporter.

Traurig daß heutzutage alle an der unteren Grenze des technisch Machbaren kostruieren. Nutzt man speziell so ein Großraumauto bestimmungsgemäß (1 t Zuladung), dann

reibt man das nach 4 Jahren oder 80.000 km auf.

Edited by silvester31
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Der Vergleich hinkt jetzt etwas aber.......

Ich war ja lange bei UPS, und dort habe ich ne Menge Touren begleitet als Ausbilder. Eines war immer gleich, die Autos wurden geschruppt ohne Ende.

Da es sich um eine euf dem Lande liegenden Aussenstelle handelt, gab es auch viele Umlandtouren. 300-400 KM am Tag waren nicht unüblich.

Die meisten Überlandwagen waren Ducatos oder Jumper, mit dem Spier-Aufbau.

Vergleichen tue ich sie mal in der Größe mit dem LT von VW.

Die Dinger wurden wirklich nicht geschont, immer Vollgas, hohe Drehzahlen, pberladen, etc., aber die hielten. Die Daimler ( größere Fahrzeuge ) waren deutlich mehr defekt.

Ich hatte, wenn ich nicht gerade eine Ausbildungsfahrt hatte einen Stammwagen. 480.000 KM, und erst eine Kopfdichtung neu. Nix mit Getriebe, Achse oder so. Alles gut.

Da hatte der LT aber insgesamt mehr Probleme, so ein Bekannter der für einen Paketdienst als Subunternehmer fuhr. Der stieg nachher auf Citroen Jumper um.

Und wiederum im Bekanntenkreis, ein T5, Antriebswelle defekt. Allerdings war das bislang das einzige. Sein vorheriger hatte gut 400.000 runter, ( Versicherung im Aussendienst Deutschlandweit ) und den hat er noch für über 10.000 erfolgreich verkauft.

Den Preis sehe ich nicht, aber die Beliebtheit macht es eben.

Etwas ausgeschweift,

Arne

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Citronenbändiger

Moin . Da ich bei meinem Arbeitgeber (Energieversorger) seit über 22 Jahren VW Transporter (T3 , T4 und jetzt aktuell T5 ) fahre , auch mal als Beifahrer , kann ich dazu folgendes anmerken : der T3 Doka 54PS 1,6er Saugdiesel war noch eine echte Arbeitsbiene : Gut dank Heckmotor und Antrieb auch auf schlechten Wegen , top Wendekreis , da konnte man in einem Zuge , wenn man sich verfahren hatte , auf einer normalen zweispurigen Straße wenden . Grobe Ausfälle gab es ehr selten , war ja auch nicht viel Klimbim , der kaputtgehen konnte . Der T4 Doka 60PS 1,9er Saugdiesel war ja schon eine ganz andere Sache : Frontmotor und Antrieb , die Last und Ausrüstung hinten , da musste man schon mehr Anlauf nehmen , um durch den Matsch zu kommen und man musste schon öfter den Kollegen einen ausgeben , weil man seinen Eselkarren im Modder versenkt hat , aber im Großen und Ganzen war das noch der typische robuste VW Transporter . Nur eben doch schon öfter in der Werkstatt . Seit 2007 ist nun der T5 Transporter 105 PS TDI mein Arbeitsbegleiter . Damit gings dan los : Die Werkstatt freut sich - immer was zu tun : Da gibts lustige ABS , Motorwarn und ASR Warnlampen . Das Einbiegen aus einer Seitenstraße auf eine Haupverkehrsstraße ist sogar lebensgefährlich : Der Bulli fährt erst mal an , bringt einen noch drei , vier Meter auf die Straße und geht dann einfach schlagartig aus , wenn man nicht genug Gas beim Anfahren gibt . Den regelt die Elektronik einfach ab , und dann macht der Audi von links eine Vollbremsung . Als Beifahrer ist es auch nicht so lustig , wenn man schon mit 1,81 m mit den Knien direkten Kontakt zum Armaturenbrett hat . Der mittlere Insasse schaltet oftmals den Warnblinker unbewusst mit dem Knie ein und beim Unfall kann man sich gleich von seinen Beinen als Beifahrer in einem T5 verabschieden . Da ist einfach kein Platz . Das kann der Gurt auch nicht schützen .

Mein Fazit : Den T3 fand ich echt OK und hätte ich auch keine Probleme , selbst einen Privat zu fahren , bzw schon in Würde alt weden zu lassen . Auch der T4 war brauchbar und hatte vorn noch ausreichend Platz . Aber den T5 kann ich nicht mehr so empfehlen aus den vorher genannten Gründen .

Gruß , Georg .

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Guest Thunderstorm Technologies

#juergen was erwartest du von einem fahrzeug das in polen zusammengeschustert wird ....wo auch schonmal ne unlackierte rohkarosse im hof vom stapler fällt (live gesehen)

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#juergen was erwartest du von einem fahrzeug das in polen zusammengeschustert wird ....wo auch schonmal ne unlackierte rohkarosse im hof vom stapler fällt (live gesehen)

muss demnach eine Pritsche gewesen sein, denn nur die werden in Poznan gebaut. Geschlossener Transporter, Caravelle, Multivan und California kommen immer aus Hannover. Aber völlig wurscht, alle produzieren europa- oder weltweit. Polen ist dabei qualitativ sicher nicht die schlechtmöglichste Wahl.

Gruß

Frederik

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Ich schließe mich Jürgens Eingangs-Statement vollumfänglich an. Ich wundere mich immer wieder, was sich "Der deutsche (Auto-) Michel" alles an Minderqualität von deutschen Autobauern vorsetzen läßt, um dann doch wieder bei der alten Marke zu bleiben. Der gemeine Citroenist an sich wendet sich bei solchen Mängeln (z.B. kaputte Getriebe bereits nach unglaublich "frühen" 180tkm) ab und meckert der Welt sein Leid. Der Deutsche fährt in die Werkstatt und läßt tauschen für etliche Tausende €. "Autofahren ist halt teuer".

Und Autokaufen ist wie Wählen: die Einstellungen ändern sich nicht so schnell.

(und ich arbeite bei einem deutschen Autobauer ;))

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Ich schließe mich Jürgens Eingangs-Statement vollumfänglich an. Ich wundere mich immer wieder, was sich "Der deutsche (Auto-) Michel" alles an Minderqualität von deutschen Autobauern vorsetzen läßt, um dann doch wieder bei der alten Marke zu bleiben. Der gemeine Citroenist an sich wendet sich bei solchen Mängeln (z.B. kaputte Getriebe bereits nach unglaublich "frühen" 180tkm) ab und meckert der Welt sein Leid. Der Deutsche fährt in die Werkstatt und läßt tauschen für etliche Tausende €. "Autofahren ist halt teuer".

Und Autokaufen ist wie Wählen: die Einstellungen ändern sich nicht so schnell.

(und ich arbeite bei einem deutschen Autobauer ;))

Liegt vielleicht daran, dass "die Deutschen" BESSER funktionieren, so lange sie denn funktionieren. Bei meinem Picasso ist da durchaus Luft nach oben, was ja auch kein Wunder ist angesichts des Preisunterschiedes. Wobei.... ...selbst der Ami in unserem Fuhrpark, der im Vergleich zu "den Deutschen" ein ähnlich gutes P/L-Verhältnis hat wie Citroën, funktioniert besser.

Bin übrigens ebenfalls T4 und T5 gefahren, bevor ich "ins Büro" gewechselt bin. Der T4 hat nach 250t hochbelasteten Kilometern motorseitig die Grätsche gemacht, beim T5 aber in 3 Jahren und 150tkm keine Macken, keine Fehlermeldungen, nichts.

Edited by gungstol
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Guest Thunderstorm Technologies
muss demnach eine Pritsche gewesen sein, denn nur die werden in Poznan gebaut. Geschlossener Transporter, Caravelle, Multivan und California kommen immer aus Hannover. Aber völlig wurscht, alle produzieren europa- oder weltweit. Polen ist dabei qualitativ sicher nicht die schlechtmöglichste Wahl.

war ein kasten ...was denn letztlich draus werden sollte? keine ahnung, ich schrieb ja - rohkarosse

in hannover war ich noch nicht bei vw ...glücklicherweise musste ich mir nicht alle deren werke ansehen ;)

....und ich könnte auch nicht sagen ob t4 oder t5 ...die dinger schaun für mich eh alle gleich aus ...vielleicht wars ja herberts, der da mal kurz den asphalt küssen durfte ;)

....und generell hab ich den smiley vergessen ....qualitätsunterschiede würde ich maximal bestimten firmen zusprechen aber niemals pauschal bevölkerungsgruppen!

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Ich schließe mich Jürgens Eingangs-Statement vollumfänglich an. Ich wundere mich immer wieder, was sich "Der deutsche (Auto-) Michel" alles an Minderqualität von deutschen Autobauern vorsetzen läßt, um dann doch wieder bei der alten Marke zu bleiben. Der gemeine Citroenist an sich wendet sich bei solchen Mängeln (z.B. kaputte Getriebe bereits nach unglaublich "frühen" 180tkm) ab und meckert der Welt sein Leid. Der Deutsche fährt in die Werkstatt und läßt tauschen für etliche Tausende €. "Autofahren ist halt teuer".

Und Autokaufen ist wie Wählen: die Einstellungen ändern sich nicht so schnell.

(und ich arbeite bei einem deutschen Autobauer ;))

Hm, da ist sicher was dran. Wenn der Benz morgens nicht anspringt, geht der Besitzer kurz rein, ruft in Autohaus an und lässt die Kiste abholen (wenn die Nachbarschaft dann auf Arbeit ist). Ausserdem bestellt er entweder ein Taxi oder nimmt einfach den Polo-Zweitwagen. Wenn der Citroen morgens nicht anspringt, macht der Besitzer seinem Ärger laut schimpfend Luft, so dass die ganze Nachbarschaft weiß, dass der unzuverlässige Franzose den Dienst versagt hat.

Was den T5 angeht ist meine Leidensbereitschaft auch größer als z.B. beim Winterfranzosen. Weil er für meine Belange recht alternaivlos ist (nein, Jumpy und Trafic waren aus verschiedenen Gründen nicht tauglich).

Gruß

Frederik

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Wenn er denn fährt und man nicht die Werkstattrechnungen zahlen muss, ist der T5 ein durchaus angenehmes Auto ;)

Es gab mal auf in den öffentlich-rechtlichen vor ein paar Jahren eine Reportage zum Thema Neuwagenglück und -pech. Ratet mal, welches Auto einer der Pechvögel in dieser Sendung fuhr ;)

Einen dauerkaputten T5-Camper.

Mein Vater hat sei 4 Jahren einen 2008er Transporter, gekauft mit 60tkm, aktuell ca. 120tkm. Bisher keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte.

Man muss natürlich auch sagen, dass in so einem Transporter nicht der ganze Schnickschnack drin ist wie ihn zum Beispiel ein Multivan hat.

Kenne allerdings noch ein paar andere Handwerker und Unternehmer, die auch T5 fahren und vorher oftmals T4. Der T5 kommt meist nicht gut weg, die in der AB-Kaufberatung angesprochenen Mängel sind durchaus typisch. Viele wünschen sich ihren alten T4 zurück.

Ich glaube auch nicht, dass der T5 meines Vaters die 300tkm so problemlos vollmacht wie sein alter T4.

Es fängt ja schon jetzt an, dass Getriebe oder Differential verdächtig großes Spiel haben, was sich bei Lastwechsel durch ein Rucken im ganzen Fahrzeug äußert seit ein paar tkm. Getriebeschaden wäre bei dieser verbauten Kiste natürlich der Super-Gau. Motorlager sind geprüft und i.O. :(

Ein anderes Leckerli beim R5-TDI ist die Wasserpumpe. Sie ist wie die anderen Aggregate stirnradgetrieben!

Googelt mal, das Ding sitzt oft bombenfest im Steuergehäuse. Aktionen mit dem Spezialabzieher enden wohl oft in beschädigten Motorblöcken.

Ich bin überzeugt: Zum Fahren findet man in der Klasse (vor allem als großer Familienvan) schwer was besseres, aber Probleme können die Kisten ordentlich machen.

Zum Fahren T5, zum dran Schrauben am liebsten einen Vito :)

Gruß Marcel

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Citronenbändiger
interessiert mich alles nicht.

Hab einen T4 und den geb ich auch nicht mehr her.

Gruß Herbert

Das mach auch ruhig und behandel ihn gut . Besser wirds nicht . Gruß , Georg .
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