3. Oktober 201411 J. Moin, ich mache gerade an unserem Xantia 1,8i 16v eine 240Tkm-Inspektion, mit Zahnriemen, Wasserpumpe und allem Pipapo. Ich bin mir (wenn man das so sagen darf) selbst sehr dankbar, dass ich bei der letzten großen 120Tkm Inspektion vor dem Wiedereinbau alle Schrauben der Wasserpumpe (und auch der Zahnriemenabdeckung) leicht mir Keramikpaste benetzt hatte. Der erneute Ausbau heute war ein Kinderspiel, was gerade bei der Wasserpumpe nicht immer der Fall ist.
3. Oktober 201411 J. Das mit dem Schrauben vor Wiedermontage schmieren ist halt der Unterschied zwischen fremder Werkstatt und eigenem Fahrzeug. Ich schmiere auch immer mit Keramikpaste und hab damit gute Erfahrungen gesammelt. Fred
3. Oktober 201411 J. Cool, wieder was gelernt. Geht das auch bei Kopfschrauben? Beim TU3 hat man ja ein gewisses Wechselintervall einzuhalten
3. Oktober 201411 J. Etwas Kupferpaste hilft z.B. auch sehr gut bei den M6 Schrauben, die zur Befestigung der Radhausverkleidungen benutzt werden. So lassen sich auch diese Schrauben wieder öffnen, ohne dass sie abreissen oder sich die "Muttern" mitdrehen.
3. Oktober 201411 J. Dann darf ich noch Fluid-Film empfehlen. Ein paar Tropfen auf die Gewindegänge erleichtern das Wieder-lösen auch nach Jahren noch. So z.B. an den Schrauben des Thermostatgehäuses beim XUD-Motor, wo die werksseitig trocken eingesetzten Schrauben (Stahl in Alu) nach Jahren nur noch mit Glück zerstörungsfrei zu lösen sind. Einmal mit einem Schmiermittel montiert (von mir aus Margarine ) und das passiert in den nächsten 15 Jahren nicht mehr.
5. Oktober 201411 J. So irrelevant ist das nicht. Welche Keramikpaste hast Du verwendet? Ich hatte nämlich die von LiquiMoly genommen und auf die Gewindestücke der Handbremsseile gestrichen, wo selbige im Widerlager am Bremssattel ruhen. Als ich dann die Handbremsseile wechseln wollte saßen sie wie festgebacken in den Sätteln und ich dachte ohgottogott, wenn mir das jetzt nur nicht abbricht. Ich habe die Seile dann mit Sprühöl und Hitze vorsichtig lösen können. >> BXdrvr Bearbeitet (5. Oktober 201411 J. von BXdrvr)
5. Oktober 201411 J. An der Bremse benutze ich immer Kupferpaste. (und das mit besten Erfolgen) Bremsklötze (Rückseite und Führung), Stifte, Schrauben und Handbremsbetätigung. Für Keramikpaste sehe ich anderweitig Verwendungszwecke. Fred
5. Oktober 201411 J. Jetzt wird gleich der nächste sagen, dass Kupferpaste an ABS-Bremsen tabu ist, während Fred damit beste - kaum zu bestreitende - Erfahrungen macht. Deshalb sage ich ja, dass jedes wasserverdrängende Medium an rostgefährdeten Teilen besser ist als gar keines.
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