10. November 201411 J. Mein Lenkventil hat es jetzt offensichtlich auch hinter sich! Es suppt ordentlich heraus und zwar oben, wo so eine Kunststoffscheibe aufliegt. Ist das die typische Stelle?? Ich hab ja bisschen Schiss vor dem Wechsel, es sieht da echt so eng aus, als bräuchte man mehr als dreifach gebrochene Fingergelenke. Wie kommt man da gescheit ran? - Hilft es den Motor an der oberen Drehmomentstütze (rechtes Radhaus) zu lösen und nach vorne zu drücken? Wohl eher nicht, der Motor ist am wenigsten im Weg... - Und wenn ich den Kat und die Handbremsseile ausbauen würde? (Am Kat war ich gerade noch dran, die neuen Bremsseile zum Wechsel liegen schon bereit. Das wär also kaum zusätzlicher Aufwand...) Sonstige Tipps und Tricks? Bearbeitet (10. November 201411 J. von Juergen_)
10. November 201411 J. Hallo Jürgen, ja, das ist die "normale" Stelle, wo es lecken kann. Zum Ausbau sollte jemand was mit V6-Erfahrung sagen, ich kann nur mit meinen HDi-Erfahrungen helfen. Gruß Arne Edith: Eins habe ich: Den Rücklauf nicht am Ventil abbauen, sondern da, wo er in einen Schlauch übergeht (links vom Ventil). Und Zwei: Die kurzen Leitungen zum Lenkzylinder bereithalten, falls es sie kosten sollte... Bearbeitet (10. November 201411 J. von ACCM idefix)
10. November 201411 J. Hallo Jürgen, der Klassiker, es ist wie immer. - Leitungsschlüssel verwenden ! Du hast einen V6, bei dem wurde glücklicherweise nicht die Spar-Lenkungsleitung aller überigen X2 verbaut. Von daher hast du gute Karten, daß die Leitungen sich lösen lassen. Unbedingt versuchen, keine Leitung zu verbiegen ! Ansonsten hat man gern mal eine Stunde Arbeit, um die Verschraubung gerade genug anzusetzen beim Wiedereinbau. Leitungen abschrauben - man kommt von oben ganz gut heran (gut ist relativ), wenn man den Luftfilterkasten herausnimmt... Bevor du dabei anfängst zu fluchen: Stell dir vor, du hättest einen Diesel, da macht das erst so richtig Spaß. Rücklaufleitung anschauen, sie bricht gern wenn sie nach mehr als einem Jahrzehnt das erste Mal angefaßt wird. Im Innenraum 13er Bolzen des oberen Kreuzgelenkes herausnehmen. Beide Teile der Durchführung des Kreuzgelenkes durch die Stirnwand lösen und nach oben schieben. 6mm Inbus der Befestigung des Kreuzgelenkes auf dem Lenkventil herausnehmen. Geht am besten durch das linke Radhaus mit kleiner Knarre und einigen Verlängerungen. Kreuzgelenk nach oben, Richtung Fußraum also, schlagen bis es vom Lenkventil gelöst ist. Beide 6mm Inbus der Befestigung des Lenkventiles lösen. Lenkventil nach oben ausbauen. Beim Einbau des neuen Lenkventiles mit rührenden Bewegungen in das Zahnstangengehäuse einbringen. Es kann hilfreich sein, wenn ein Helfer dabei am Rad die Lenkung hin- und her bewegt. Lenkstange auf das Lenkventil aufschieben, dabei versuchen die bisherige Position von Lenkrad und Lenkung möglichst genau zu treffen. Falls es etwas danebengeht (und das wird es ): Lenkrad zum Schluß abnehmen und entsprechend versetzt wieder aufschrauben. Falls du noch kein brauchbares bzw. revidiertes Lenkventil haben solltest, meld dich bei mir Gruß Torsten Bearbeitet (10. November 201411 J. von TorstenX1)
10. November 201411 J. Ersteller Danke schon mal für die super Beschreibung! Aber mit dem wegnehmen des Luftfilterkastens, da warst du wahrscheinlich bei den kleinen Benzinern, nicht beim V6? Stattdessen vielleicht doch den Motor etwas nach vorn schieben? Und du hast ne PN von mir.
10. November 201411 J. Nix desto trotz: Beim ersten Mal ist es ein bescheidene Arbeit...... Wegen des Luftfilterkastens: Das hat bei Torstens Ausbautechnik seine Berechtigung. Wenn er den nicht abnimmt hat er extrem unangenehme Druckstellen in der Bauchregion Ich lege mich im übrigen auch komplett über den Motor, sieht von außen betrachtet seltsam aus macht die Arbeit aber durchaus effektiver. Gruß Marcel
10. November 201411 J. Der muß auch deswegen raus, damit man den rechten Arm hinunterschlängeln kann :-)
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