23. November 201411 J. Der Wechsel eine vorderen Federzylinders ist an sich kein Problem. Auf jeden Fall braucht man eine Diagnosestation zur Entlastung des Hydrauliksystems und zur Kontrolle des LDS-Stands nach der Reparatur. Es gibt aber noch Fußangeln, auf die ich gerne hinweisen möchte. Es empfiehlt sich unbedingt auch die Koppelstange des Stabilisators bereitliegen zu haben. Die muss ausgebaut werden und es ist nicht sicher, dass man sie später wieder einbauen kann. Würde ich gar nicht erst anfangen wenn nicht die Möglichkeit besteht, das Hydrauliksystem mit 0,5 bar Druck(Luft) zu beaufschlagen. Ein Entlüften ist anders nicht möglich, bzw. dauert es so lange, dass die Pumpe dabei zu heiß werden kann. Ich hätte es gestern ohne Druckluft jedenfalls nicht hinbekommen. Obwohl ich mich beim Füllen des Systems penibel an die Anweisungen gehalten habe, habe ich wohl doch zu viel eingefüllt. Nach dem Austausch des Federzylinder habe ich ca. 1,5L (bis zur Max-Markierung) nachgefüllt, wovon sich mindestens die Hälfte bei der (aus meiner Sicht unbedingt notwendigen!) Nachkontrolle des Ölstands auf den Werkstattboden ergossen haben. Der Behälter ist zünftig übergelaufen, als ich beim zweiten mal den Systemdruck per Diagnosestation abgelassen habe. Natürlich ist auch einiges LDS auf die Pumpe und der Zählerkasten gelaufen (Maffm!). Zum Glück hatte ich den Deckel nicht verschlossen. Mein Rat deshalb: Man kann beim Nachfüllen von LDS gar nicht vorsichtig genug sein. Lieber zwei, wenn nötig drei mal die (zugegeben lästige) Prozedur durchführen um das System nicht zu überfüllen. Die Methode in Tiefsstellung bei laufendem Motor aufzufüllen führt mit absoluter Sichert zum Überfüllen.
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