Hallo,
ich hatte vorhin nur kurz auf dem Handy das erste Foto wegen etwas schwieriger Datenübertragung angesehen. Jetzt, wo ich alle Fotos auf dem PC in groß ansehen kann-ja, dem schließe ich mich an.
Um nun wirklich ziemlich sicher herleiten zu können, wie es zu diesem Schadensbild kommen konnte, wäre die angesprochene Ölanalyse bestimmt sinnvoll zumal diese auch nicht übermäßig teuer ist. Aber da sollte/ müsste der Gutachter selbst drauf kommen.
Klar, dass dieser Schaden wohl eher nicht am verwendeten Öl liegt, muss man zunächst vermuten. Einiges wird man wohl doch den Fahrbedingungen zuschreiben müssen wobei man ja nicht weiss, wie der Vorbesitzer überhaupt gefahren ist. Wenn man sich z.B. vorstellt, dass der Wagen für ein paar Wochen/ Monate eventuell nur im extremen Kurzstreckenverkehr in der Stadt rumgurken musste, dazu vielleicht noch im Winter, und wurde dann plötzlich für eine 500km-Autobahnetappe gleich mit Vollgas und Höchstgeschwindigkeit über die Bahn geprügelt stellt man sich halt die Frage, ob überhaupt noch genug Öl vorhanden war und welche Qualität und Schmierfähigkeit dort noch verblieben war...
Ich fasse das mal für mich folgendermaßen zusammen:
Wenn ich diesen Thread zusammen mit den anderen betrachte, die sich mit Motorschäden an V6 HDI in C5 und C6 befassen, macht es für mich immer mehr Sinn, die Ölwechselintervalle zu halbieren auf eben ca. 15.000km. Das Geld für Öl und Filter kann ich auch jedes Jahr, oder, je nachdem, auch häufiger ausgeben, je nach Kilometerleistung. Gut, da ich sozusagen "meine eigene Werkstatt" bin, kann ich das noch entspannter sehen aber auch für jeden, der das nicht selbst macht, dürfte das im Sinne eines längeren Motorlebens finanziell und zeitmäßig machbar sein. Auch wieder ins Blickfeld rückt dann eben die Idee, von den Longlife-Ölen mit den Nachteilen wie niedrigerem HTHC-Wert wegzugehen und ein Öl mit höherer Scherstabilität zu wählen was meines Erachtens absolut Sinn macht.
Aber diese Diskussion führen wir hier ja schon weiter oben.
Grüße
Alex