Gelernt hatte er es von Maigret, wenn dieser gedankenvoll hinaustrat auf den Quai des Orfèvres
und eine Schlagzeile, die Sentenz eines Chansons oder die beifälligen Bemerkung eines seiner Assistenten aufschnappte und diesen Impuls nutzte, um alles zusammenzufügen.
Nun hatte er aber in seinem Zimmer niemanden mit dem er hätte reden können, so begab es sich, dass er die Dinge befragte.
Also nahm er diese Verlängerung und dieses „Vierkantteil“, wo an der Seite zwei winzige metallische Federpunkte angebracht sind, steckte sie mehrfach bis zum Moment des „Klicks“ ineinander, beseelt aus einer Mischung von Allotria und meditativer Hingabe.
Da durchschaute er das Komplott aus zufälligen Bösartigkeiten, das zum Halt in Wedau zwang.
Eines stand von vornherein fest, seine Zündkerzennuss kann sich nicht festsetzen, da sie diese Feder hat, aber es ist ebenso unmöglich, die Verlängerung nicht auf die Nuss aufstecken zu können, das gelingt immer, es sei denn, diese liegt locker und somit schräg im Schacht!
In aufgeräumter Stimmung packte er sich seinen magnetischen Zauberstab ein und fuhr bei schönem Wetter mit seinem Gazelle Elektrofahrrad gen XM. Den Schacht freigestöpselt, den Stab hinein, die Nuss wieder auf die Verlängerung aufgesetzt, aufgedreht bis zum Anschlag, ratsch, ratsch, nein, soviel Arroganz muss sein, noch nicht starten, erst den XM zum Kombi umbauen, das Rad hinein und ab nach Hause.
Heissa, wo wir nicht schon wieder überall waren mit dem fliegenden Teppich!
Schlussbemerkung:
Alle sandverstrahlten Schrauberhirne in diesem so heterogenen Talentgehege lieben Reparaturgeschichten, die mit Motor- und A-Säulenausbau beginnen und nach Wochen auf irgendeinem verwunschenem Schrottplatz eines Kaffs in den Pyrenäen enden, wo man endlich, das Stück Draht (Kabelstrang) findet, um seine Auto wieder zum Laufen zu bringen.
Das ändert aber nichts an dem sich wiederholenden Sachverhalt – die Lösung für stotternde Motoren ist immer profan.
Worauf es für einen selbst ankommt:
Gelassen bleiben, sich in die Materie hindenken und -fühlen, Bedingungen der Möglichkeit für eine Lösung erkennen und bereitstellen, eigene Fähigkeiten ausloten und, wo nötig, sich über Mittel und Wege zur Selbstüberschreitung seines Könnens Rat holen.