Ja, klar, das ist die Reiseromantik aus dem letzten Jahrhundert. Ist aber global nicht tragbar. Was wäre denn los, wenn plötzlich alle Menschen weltweit so reisen würden, wie wir es die letzten 100 Jahre getan haben. Dann ist aber ratz-fatz Schluss mit der Einhaltung unserer Co2 Ziele. Und was nützt es, wenn man die Malediven kennenlernen will, aber leider sind sie abgesoffen?
Andere Gegenden kann man auch super per Google street view kennenlernen. Und die Technik wird immer besser. Man kann mittlerweile sogar durch Museen durchlaufen, z.B. durch das British Museum.
Muss man halt mit seinem eigenen Umweltgewissen ausmachen, ob man bloß um das eigene Bedürfnis, andere Menschen und Kulturen live kennenzulernen tonnenweise Co2 und andere Problemstoffe in die Welt ballern will. Sozusagen bloß zur persönlichen Belustigung.
Und wenn man viel unterwegs sein will, weil der Campingplatz zu langweilig ist: Radtouren. Eine Alpenüberquerung ist beispielsweise eine tolle Sache. Allerdings ist hier zu beachten, dass Menschen auch um so mehr Co2 ausstoßen, je mehr körperliche Arbeit sie erbringen. Vor diesem Hintergrund ist eine ruhig-sinnende Yoga-Stunde sicherlich einem kräftigen Workout vorzuziehen.