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Inhalte mit guter Reputation für 13.02.2019 in Beiträge

  1. ACCM Elmar Stephan
    5 Punkte
    Nichts für Ungut, aber ich glaube, wir beide leben in unterschiedlichen Universen. Wenn jemand mit Tempo 200 auf öffentlichen Straßen fährt, ist er (oder sie) ein Raser, was denn sonst? Wie Du ja selber recherchiert hast: Wenn beide mit Richtgeschwindigkeit unterwegs gewesen wären, wäre laut Gutachter der Unfall gar nicht passiert oder zumindest deutlich glimpflicher ausgegangen. Zwei Menschen starben, weil es in Deutschland legal ist, mit Tempo 200 und mehr auf der Autobahn zu fahren - wie bekloppt ist das denn? Natürlich hat die Fahrerin des Toyota einen Fahrfehler begangen, aber genau das ist ja der Punkt: Mit einem Tempolimit wären die Folgen solcher Unfälle in vielen Fällen deutlich geringer als ohne. Wer sich heute einen schönen Fernsehabend machen will:
  2. mat
    3 Punkte
    Das Ergebnis der juristischen Aufarbeitung ist auf alle Fälle von Interesse, wird vermutlich ein trauriges Bild auf Deutschland werfen. Denn Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Sachen. Ich habe leider den Artikel nicht gefunden, aber nach den beiden Zitaten dürfte der annähernd unter "Extremismus" fallen. Ich habe folgendes hochrichterliches Ergebnis zu Geschwindigkeit deutlich über der Richtgeschwindigkeit gefunden: https://www.jurion.de/urteile/bgh/1992-03-17/vi-zr-62_91/ Der Amtliche Leitsatz dazu ist eigentlich schon Aussage genug: "Wird ein Kraftfahrer, der die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h überschritten hat, in einen Unfall verwickelt, so kann er sich, wenn er auf Ersatz des Unfallschadens in Anspruch genommen wird, nicht auf die Unabwendbarkeit des Unfalls i.S. von § 7 Abs. 2 StVG berufen, es sei denn, er weist nach, daß es auch bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h zu dem Unfall mit vergleichbar schweren Folgen gekommen wäre."
  3. MatthiasM
    3 Punkte
    Das ist wahrscheinlich richtig! Und das ist das Problem: Physik hast Du nach der Vierten abgegeben, oder? Es ist fast die Doppelte kinetische Energie! Wenn der auf den Aufgefahren wird 100km/h fahert, ist es sogar die siebenfache, abgesehen davon das 80km/h deutlich ueber der Geschwindigkeit liegt auf die Autos fuer den Offset-Crash optimiert werden. Der wird bei 64 km/h durchgefuert. Schau dir mal Versuche an bei dem die Geschwindigkeit nicht wesentlich hoeher ist.
  4. TorstenX1
    Ich habe in letzter Zeit gehäuft Probleme mit Leuten, die auf die Autobahn auffahren. Meist fahre ich um 120 km/h auf der rechten Spur. Dann erscheint jemand auf der Auffahrt, um die 90 - 100 Sachen langsam, beschleunigt nicht und verzögert nicht. Fährt aber unbeirrt, , manchmal sogar blinkend !!!, auf die AB auf. Dort bin aber ich. Wenn es mir nicht notwendig erscheint, weil der Beschleunigungsstreifen noch lang ist, verzögere ich normalerweise nicht und beschleunige auch nicht. Der Auffahrende hat ja jede Möglichkeit: Beschleunigen oder Verzögern, um sicher und ohne Gefährdung anderer auf den BAB-Fahrstreifen zu gelangen. Also gibt es da häufiger einen Konflikt: Der Auffahrende fährt mir genau vors Auto oder nötigt mich zum Bremsen oder Beschleunigen, oder drängt mich einfach ab. Sowas mag ein Versehen sein, aber da ich regelmäßig bei solchen Situationen mit Hupe oder Lichthupe gegrüßt werde, scheint es mir inzwischen so zu sein: Wer auf die AB auffährt, meint Vorfahrt zu haben. Wer jemanden vor sich sieht, der auf die BAB auffährt, hat sofort auf die linke Spur auszuweichen (egal, ob da jemand mit 100 Sachen mehr unterwegs ist...). Genau das machen hier zumindest inzwischen die allermeisten, und in aller Regel völlig grundlos, ich erlebe immer wieder wirklich gefährliche Situationen deswegen. Die Auffahrt Dannstadt Richtung Süden ist immer wieder nett. Der Beschleunigungsstreifen ist gleichzeitig ein Verzögerungsstreifen und um die 2 Km lang. Wenn ich auf dem Beschleunigungsstreifen bin , flüchten die im Rückspiegel sichtbaren Benutzer der rechten Spur meist frühzeitig auf die linke Spur und sorgen dort für Bremsungen der schnelleren Fahrer. Obwohl ich noch nicht mal den Blinker gesetzt habe, um aufzufahren, und noch 1,7 km lang beschleunigen kann, oder auch andere auf der rechten Spur vorbeilassen. Im Activa mache ich mir gelegentlich einen Spaß daraus. Ich beschleunige relativ zügig, der hinter mir weicht wie immer völlig hirnlos schon 500 m vor mir auf die linke Fahrbahn aus und behindert dort schnellere Wagen. Beim Auffahren bin ich dann genau neben ihn und halte einfach mal das Tempo. Ergebnis ist regelmäßig erst Ratlosigkeit, dann meist Verlangsamung und anschließend wildes Lichtgehupe. In der DDR galt: Fahrbahnwechsel bei Autobahnauffahrten verboten. Ich fand das wunderbar klar und entspannend. Wie seht ihr das ?
  5. Henry K
    Nachtrag Urlaub ist genehmigt. Wir werden da sein 1 Xantia Tct Break und Wohnwagen 2 Personen. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
  6. Manson
    Ganz Sicher Ich seh die immer als erstes wenn ich vom Haus aus die heiligen Hallen betrete
  7. GuenniTCT
    2 Punkte
    In meinem Bekanntenkreis gab es vor etlichen Jahren einen ziemlich heftigen Unfall: zwei Frauen waren in einem BMW 850i auf der rechten Spur mit ca. 130 km/h unterwegs. Auf einmal knallte es und der BMW ging in Flammen auf. Was war passiert? Die Fahrerin hatte einen fahrenden LKW irgendwie übersehen und war ihm ins Heck gekracht. Das war übrigens zu einer Zeit, wo wir das Thema "abgelenkt durch Handy-Gebrauch am Steuer" noch nicht hatten. Wie konnte das passieren? Vernünftig erklären kann man es nicht..... Die Sicht war gut und einen LKW zu übersehen ist gar nicht so einfach. Gott sei Dank haben die beiden Frauen den Unfall halbwegs gut überstanden. Ich bin ja recht viel abends und nachts auf den deutschen Autobahnen unterwegs. Da erlebt man so viele merkwürdige Dinge, das ist kaum zu beschreiben. Warum schleicht jemand mit 60 - 80 km/h auf der mittleren Spur einer dreispurigen Autobahn? Und das ist kein Einzelfall! Dann gibt es die Fahrer, denen es nie schnell genug geht. Tempolimit auf 120. Ich fahre links mit 140. Dann kommt die Lichthupe von hinten. Wenn man nicht schnell genug rüber geht, wird über alle 3 Spuren rechts überholt. Zur Not auch über den Standstreifen.... Was will ich damit sagen? Es gibt Autofahrer, die machen was sie wollen. Und warum? Weil sie es können. Es ist niemand da, der sowohl dem einen wie auch dem anderen Treiben ein Ende setzt. Mir ist durchaus bekannt, dass ein ziviles Polizeifahrzeug mit Vollausstattung und Personal nicht gerade günstig ist. Ich bin mir aber ganz sicher, wenn man so ein Fahrzeug hier im Ruhrgebiet nachts über die Autobahnen fahren lässt, das Land da kein Geld mitbringt. Da können so viele Anzeigen geschrieben werden, der Wagen trägt sich selber.
  8. MatthiasM
    2 Punkte
    Ich zweifele nicht an deine Faehigkeiten. Ich kenne Menschen die auch mit 80 noch sicher Auto fahren. Es geht mir um die unsachliche Gespraechstechnik des Whatsaboutism. Thema ist Geschwindigkeitsbegrenzung. Richtig ist das es noch andere Risiken gibt. Jedem bleibt es unbenommen die durch eigenes Verhalten oder der Beeinflussung des Reglements zu aendern. Oder er macht einfach einen neuen Thread dazu auf. Welches ist den der Verkehrsstreifen mit dem erlaubt hoeherem Tempo? Ach! Der oben geschilderte Unfall passierte uebrigens auf dem rechten Fahrstreifen. Auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich natuerlich den genauen Unfallhergang nicht kenne, kann man davon ausgehen das der recht neue Unimog wahrscheinlich nicht auf der Fahrspur stand, sondern mit der gut fahrbaren Geschwindigkeit von 100km/h unterwegs war. Das Ergebnis des Auffahrunfalls war deutlich krasser als die Bilder, die ich vom NAPCA Offset-Crash kenne. Auch verteilen einige Schnellfahrer nicht selten ihr Unvermoegen auf mehrere Fahrspuren. Und wenn es Zweispurig wird, mochtest Du alle die nicht rasen moechten zu den LKWs zuordnen? Wer nicht rumbolzen moechte kann auch zwangsweise schleichen? So viel Egoismus begegnet mir selten! Gaehn! Wie oft willst Dun das noch versuchen, oder verstehst Du den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdgefaerdung wirklich nicht. "Netter" Versuch! Erneut willst Du den Befuerwortern des Tempolimits irrationales "Bekehren" unterstellen. Es ist leider umgekehrt, die Gegner sind es die ihre spaerlichen Argumente mit hinkenden Vergleichen und religioesen Botschaften " wenn es erst ein Tempolimit gibt, ihr also vom wahren Glauben abfallt, wird bald noch viel mehr verboten" aufpeppen muessen. In welchem Land mit Speedlimit sind noch mal Risikosportarten verboten? Waehrend in denen ohne, wie Nordkorea und Afghanistan Freiheit und Toleranz das Leben bestimmen? Und das Hoffen auf die Assistenzsysteme ist doch auch nichts anderes als Religion! Von den Schnellfahrern laesst sich doch keiner das Gapedal von einem Roboter wegnehmen. Ist die Schnittmenge nicht hoch mit denen die ueber Tesla gespottet haben?
  9. MatthiasM
    2 Punkte
    Gerne wird ja den Befuerwortern eines Temoplimits "Ideologie" unterstellt. Ich verstehe darunter die Unfahigleit sich, aufgrund von weltanschaulichen Beschraenkungen, mit rationalen Argumenten auseinanderzusetzen. Ich finde es wird immer abstruser! Das die Unfallfolgen stark mit der Geschwindigkeit oder deren Differenz korreliert, ist nicht nur physikalisch schluessig, es ist auch eigendlich intuitiv erfassbar und statistisch abgesichert. Das die Wahrscheinlichkeit fuer eine Unfall mit der Geschwindigkeit steigt ist auch naheliegend und auch statistisch gut abgesichert. Trotzdem versucht man die beiden Fakten zu relativieren, in Abrede zu stellen oder als gottgegeben hinzustellen. Dann wird gegen eine sinnvolle Massnahme ins Feld gefuehrt, das sie ja nicht alle Unfaelle verhindern kann oder man sich ja nicht sicher sei welche Geschwindigkeit die "bessere" waere, 100 oder 130. Beide sind besser als keine! Sorry, wenn das nicht Idiologie ist, dann gibt es keine! Abgesehen davon dient doch der letzte Punkt nur dazu "Stimmung zu machen". Bei Hundert, wird aufgeheult um die Zoegerlichen auf seine Seite zu ziehen, bei 130 wird argumentiert aber bei Hundert koennte man doch noch mehr Sprit sparen, Unfaelle verhindern und Schadstoffausstoss vermindern. Um dann bei Zustimmung zu Punkt eins zurueckzukehren. Haltet ihr eigentlich die Tempolimitbefuerworter fuer doof? Und dein obiges Statement ist ja wohl voellig daneben! Wir machen es hier so gefaehrlich wie wir wollen und wenn euch das nicht passt, fahrt doch woanders? Sorry, da kommt bei mir das Beduerfnis auf heute mal mit 100 auf der linken Spur nach Hause zu gondeln! Ja, die "Freiheit" habe ich haeufig, wenn ich die StVO genau nehme. Von der Freiheit langsam zu fahren wollen die schnellen Freiheitler aber nichts wissen. Das ist fuer sie eine unzumutbare Behinderung, obwohl Gerichte diese Schwelle sehr niedrig angelegt haben. Aber die Freiheit schnell zu fahren rechtfertigt jedes Opfer, die langsam zu fahren noch nicht mal ein wenig Zeit. BTW: es steht jedem frei die anderen Unfallursachen anzugehen, selbst mit 66 den Fuehrerschein abzugeben um nicht ein Hindernis fuer Freiheitsliebende darzustellen, aber doch mit seinem eigenem Unwillen dazu bitte nicht einer sinnvollen Massnahme im Wege zu stehen.
  10. mat
    2 Punkte
    Danke, Frank ,den Beitrag hatte ich vergessen. Hier ist eigentlich der Grund dafür, dass wir ein Tempolimit benötigen: Es hat hier jemand wegen subjektiv überhöhter Geschwindigkeit Mitmenschen, davon ein Kind aus dem Leben gerissen und kann sich scheinbar Problemlos ohne echte juristische Folgen aus der Affäre ziehen. Er wurde wegen eines Gutachtens frei gesprochen, und die Staatsanwaltschaft schläft, obwohl es ein entsprechendes BGH Urteil gibt. Der Fahrer nutzt diese Schwachstelle aus. Wenn es ein Tempolimit gegeben hätte, wäre der Audifahrer wenigstens juristisch belangt worden und hätte so andere daran erinnert, dass es irgendwann doch zu schnell ist. Außerdem wäre er dann vielleicht ein bisschen langsamer unterwegs gewesen. Wenn alle Autofahrer mitdenken würden und auch Ihr Verhalten reflektieren würden, wären die Gesetze ausreichend und es würden weniger und leihctere Unfälle passieren.
  11. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Guter Link. Daher hier noch das Zitat daraus zu der Frage, warum man nachts auf freier Autobahn nicht 200 fahren sollte: "Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann"
  12. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Weil man nix sieht außer den eigenen popeligen Lichtkegel, der für 200 km/h definitiv nicht weit genug reicht.
  13. mat
    2 Punkte
    Nach meinem Kenntnisstand ist eine Ente auch ein Kraftfahrzeug, wenn auch nur mit wenig Kraft.
  14. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Meiner persönlichen Meinung nach wäre 130 ein gutes Limit. Mit 120 könnte ich auch leben. 100 ist doof.
  15. mat
    2 Punkte
    Ein Tempolimit hätte den letzt genannten Unfall deutlich geringer ausfallen lasen. Die Wirkkette ist in der Physik versteckt, jedoch nicht ausschließlich in der energetischen Betrachtung, wie es schon gemacht wurde, sondern ist der Impuls (m*v) an dieser Stelle erheblich an dem Vorgang beteiligt. Nehmen wir folgendes Modell: ein kleine, leichte Murmel rollt langsam über den Tisch. Eine große schwere Murmel kommt mit höherer Geschwindigkeit von hinten und prallt auf die kleine. Die große Murmel wird etwas langsamer, die kleine erheblich schneller. Wenn die Murmeln vertauscht werden, ist das Verhältnis anders. Auf den Unfall übertragen hat der Audi den Toyota deutlich angeschoben und bei einem versetzten Aufprall auch noch in Drehung versetzt. bei einer geringeren Geschwindigkeitsdifferenz wäre die Folge erheblich weniger gewesen. Nun etwas ketzerisch und nicht ganz so ernst zu nehmen: Wenn EntenDaniel mit seiner 600kg Ente hinten drauf gefahren wäre, wäre der Toyota noch beherrschbar gewesen. Wenn jetzt ein LKW und nicht ein Toyota überholt hätte, hätte der LKW ebenfalls die Straße vermutlich nicht verlassen. Folge: Daniel darf mit seiner Ente 200Fahren, während ein X5 mi seinen über 2 t Gewicht bei maximal 150 km/h abgeregelt gehört. Jetzt wieder Ernst: das ist einer der Gründe warum LKW in der Geschwindigkeit so begrenzt sind und bleiben müssen
  16. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Und weil das unbestritten so ist, sollte man ein Limit einführen. Das andere Dinge auch helfen können, Unfallzahlen zu reduzieren ist schön. Aber bei der Diskussion Tempolimit auf diese Dinge zu verweisen ist ein typischer https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
  17. Juergen_
    2 Punkte
    @ FrankB: Das eine zu tun, heißt ja nicht, das andere zu lassen. Ich finde es daher o-t, hier verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Unfallzahlen gegeneinander abzuwägen. Das Thema heißt ja Tempolimit.
  18. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Fahrfehler kann man nicht verhindern. Schnelles Fahren durch ein Limit aber sehr wohl. Es geht halt darum, wie man Unfälle vermeiden oder deren Folgen mindern kann.
  19. 2schewo
    Wenn man doch mal die rechte Spur frei macht um jemanden auffahren zu lassen bei dem man das Gefühl hat, dass er einen aus diesem Winkel womöglich nicht sieht, passiert es oft, dass diese Vögel neben einem aufs eigene Tempo beschleunigen und einen nicht wieder rechts rüber lassen. Man sucht diese Typen dann im rechten Spiegel und findet die nicht, weil sie sichs im toten Winkel schön gemütlich machen...
  20. Steinkult
    Durch die Verkehrsdichte bleibe ich manchmal auch auf der rechten Seite, häufiger wechsel ich aber einen Kilometer vor einer mir bekannten Auffahrt auf die linke Spur und erhöhe moderat (20 km/h) das Tempo, falls nötige auch etwas mehr, vor allem wenn ich weiß, es werden viele auffahren. Tuckere ich gemütlich rechts, und jemand will drauf, gehe ich von einem Recht zur Auffahrt aus - auch wenn die Gesetzeslage eine andere ist (die ist falsch und obsolet, da nicht der enorm zugenommen Autobahnverkehr berücksichtigt wurde, es sollte also "Reißverschlussregeln" gelten, LKW-Fahrer handhaben das grundsätzlich so). Also verhalte ich mich falls ich rechts fahre nicht stur wie kr_c5f, oder mache Spielchen wie TorstenX1, nur um in dumme Gesichter zu schauen. Wenn ich merke, es ist ein flotter Fahrer, gebe ich ihm die Chance, durch Beschleunigung das Problem zu lösen, zittert aber eine unerfahrene Landpomeranze neben mir, beschleunige ich, und gebe ihr Platz zur sicheren Auffahrt.
  21. holger s
    Dann bitte aber auch aussteigen und in angemessenem Abstand ein Warndreieck aufstellen (Warnweste nicht vergessen), damit die nachfolgenden Fahrer, die sich in oft kurvigen Auffahrten schon geistig ans Beschleunigen auf 130 vorbereiten, rechtzeitig gewarnt sind.
  22. ACCM Elmar Stephan
    2 Punkte
    Das Kernargument ist doch, dass bei einem geringeren Geschwindigkeitsunterschied zwischen beiden Wagen auch die Unfallfolgen deutlich weniger schlimm gewesen wären. Dem schließe ich mich voll und ganz an. Was ist denn daran einseitig? Die Autobahn ist gemeinsamer Verkehrs- und Überlebensraum für schnelle und langsame, forsche und zurückhaltende, ängstliche und übermütige, erfahrene und überforderte Fahrer. Und: Jeder macht Fehler, ein Erfahrener und Besonnener genauso wie ein Gedankenloser und Aufbrausender. Davon kann sich keiner frei machen. In praktisch allen anderen Ländern der Welt schränkt der Gesetzgeber daher das Tempo auf Autobahnen ein, um die Schwachen zu schützen. Und da auch der Erfahrenste in einem Moment der Unachtsamkeit zum Schwächsten werden kann, ist das auch ein Schutz für ihn. Die Autobahn ist eben keine geschlossene Rennstrecke, wo sportlich durchtrainierte und geschulte Profis hochkonzentriert ihre Arbeit verrichten. Nur in Deutschland meint man, aus (wieder einmal) industriepoltischen Gründen auf öffentlichen Straßen das Recht auf Temporausch rechtfertigen zu müssen. Obwohl das Image eines Ferrari, Lamborghini, Aston Martin oder Jaguar aus dem temporegulierten Italien oder Großbritannien dem Image eines Porsche, Audi oder BMW in Nichts nachsteht...
  23. elektromicha
    Dann nutze am besten die Zeit und warte nicht auf die OT-Geber, an denen wird wohl nicht liegen. Zum Messen der Ansteuerung der Einspritzventile reicht eine normale Prüflampe. Einfach einen Stecker am Einspritzventil abziehen, Lampe dran halten und Motor drehen lassen. Wenn der Motor anspringt nicht zu lange laufen lassen, da er dann ja nur auf 3 Töpfen läuft. Wenn dann nichts blinkt an der Lampe: - Kontrollieren, ob das Zündungssignal am Einspritzsteuergerät ankommt. Hierfür nur eine Prüflampe mit Dioden oder ein analoges Messgerät (oder Oszi) verwenden, da ein 100 Ohm Widerstand längs im Steuergerät verbaut ist. Mit einer klassischen Lampe bleibt da nicht mehr viel vom Signal übrig. Messen dafür an der LJetronic Pin 1 oder Pin 5 vom Benzinpumpenrelais. (oder wenn die Benzinpumpe angesteuert wird, drauf vertrauen das das passt und diesen Punkt überspringen. Da ist ja eine direkte Verbindung zwischen Benzinpumpenrelais und Ljetronic) - Kontrollieren, ob an der LJetronic überhaupt Spannung anliegt, wenn die Zündung eingeschaltet ist (Pin 10 und 29). Hierfür kann man einfach die LJetronic abklemmen, Zündung einschalten und zwischen den Pins 10/29 und 16/17 messen, oder eine Prüflampe dran halten.
  24. Binz
    Fast, Gernot, fast. Als die Amis die Rohr Gewinde genormt haben, haben sie die Maße für das Gewinde an einem Rohr, welches 1/2 Zoll Innendurchmesser hatte als 1/2 Zoll NPT festgelegt. Blöde nur, dass die Werkstoffe mittlerweile besser geworden sind und daher ein 1/2 Zoll Rohr dünnwandiger geworden ist. Da das Aussengewinde aber schon genormt war, hat man eben den Innendurchmesser vergrößert. So kommt es, dass am 1/2 Zoll Rohr heute wirklich nichts mehr ist, was tatsächlich 12,7 mm misst. Eine Umbenennung in Karl-Heinz-Hugo wäre aber dann doch arg unsysthematisch. Liebe Grüße
  25. Yvonne2202
    1 Punkt
    Das ist gerade Thema bei Facebook. Und wenn ich dann in den Kommentaren Argumente dazu lese wie: - "Da muss man ja auch 1100 sinnbefreite Fragen beantworten" - "Mittlerweile hab ich sogar als Beifahrer Panik" - "Wenn man so oft durchfällt, bekommt man immer mehr Angst beim Autofahren" - "Der Lernstoff ist ja auch viel mehr als vor 15 Jahren" Also dann tut es mir echt Leid, dann weiß ich, wer hier die echte Gefahr auf der Straße ist, und zwar nicht die Raser. Bei der Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Generation wundert es mich überhaupt nicht mehr, wenn es so oft auf Deutschlands Straßen kracht. Dann ist das ganz einfach mal wieder Eingriff der Evolution, um die ganzen Vollpfosten, deren Spermium sich doch auf irgendeine merkwürdige Art und Weise durchsetzen konnte, auf die letztmögliche Art und Weise loszuwerden.
  26. mat
    1 Punkt
    Ich habe in meinem Beitrag weder geschrieben, dass der Audifahrer die alleinige Schuld trägt noch ihn als Unfallverursacher dargestellt. Es geht darum, dass die Schuld für den katastrophalen Ausgang durch die hohe Geschwindigkeit vom Audifahrer verursacht wurde, und sich dieser nicht an die in der StVO §3 genannten Randbedingungen (dem Verkehrsgeschehen angepasste Geschwindigkeit) gehalten hat. Hier geht es doch um Tempolimit oder nicht? Den Link auf das BGH-Urteil hatte ich früher schon hier geschrieben.
  27. FrankB
  28. -martin-
    1 Punkt
    Heute morgen wurde das erste Model 3 in Deutschland an einen Endkunden ausgeliefert: Ab heute geht es also richtig los. Für meins habe ich leider immer noch keinen Termin. Aber das wird schon :-) Martin
  29. silvester31
    Gotha würde evtl. passen. Göttingen eher nicht, weil ich dann das Geraffel den ganzen Aufenthalt in L im Auto hätte und erst auf der Rückfahrt loswürde. Ich glaube, das war der TCT Kühler.
  30. Kugelblitz
    Doch so schnell? Die Leute ziehen einem sonst mit 50-70 km/h direkt am Anfang des Beschleunigungsstreifens auf die rechte Fahrspur. Beschleunigen scheint out zu sein...
  31. TurboC.T.
    Hier kann man den zu erwartenden Verbrauch seines Fahrzeugs ermitteln: https://www.citroen.de/markenwelt/technologie/transparenz-neues-messverfahren.html Da komme ich auf 6 Liter statt angebener 5,1 l/100km für meinen C4, was bei normaler und nicht extrem sparsamer Fahrweise ohne Probleme möglich ist. Ich fahre spritsparend (und materialschonend) und lande derzeit bei 5,4-5,6 l/100km seit Erwerb im November.
  32. MatthiasM
    1 Punkt
    Warum schreibt sie das dann nicht? Aber Du scheinst es, wie sie selbst, auch nicht erklaeren zu koennen. Irgendwie scheinen meine Vorstellungen von Physik naiv zu sein. Wenn beide 130 fahren, haette es demnach gar keine Auffahrunfall geben koennen. Da ich recht viel auf der Autobahn bin, sehe ich eigentlich mindestens einen Auffahrunfall die Woche. Im Berufsverkehr sind ja die Geschwindigkeitsdifferenzen zwangslaeufig nicht so hoch, da ist es doch erstaunlich das eigentlich nie jemand von der Autobahn fliegt. Aber vielleicht liegt bei den Gegenern des Tempolimits doch ein geistiger Fehlschluss vor: Weil ein Tempolimit nicht alle Unfaelle verhindert, ist es sinnlos? Oder : Man muss nur lange genug darueber reden, dann gelten auch physikalische Gesetzmaessigkeiten nicht mehr? Das ist es sicher was unser B. Scheuer mit "Menschenverstand" gemeint hat!
  33. FrankB
  34. ACCM Elmar Stephan
    Rover wurde von BMW übernommen und ist daran zugrunde gegangen. Schlecht waren die Autos nicht.
  35. Wurzelsepp
    Etwas mehr Respekt vor der aktuellen Lebensgefährtin, bitte.
  36. holger s
    Ja, ich erinnere mich – auf der A2 – da standen damals™ dann die Trabbis immer am Ende der »Beschleunigungsspur« mit Blinker links … »Beschleunigungsspur« ist natürlich im Zusammenhang Trabbi … naja … das Ding heißt ja auch offiziell wahlweise »Einfädelungsstreifen«. Ich weiß schon, warum ich für ein generelles Tempolimit von 130 bin. Das funktioniert in anderen Ländern wunderbar und niemand diskutiert über Menschenwürde (bitte jetzt hier zu diesem Thema kein neues Fass aufmachen).
  37. Gernot
    Die Fahrt bis zum äußersten Ende des Beschleunigungsstreifens macht es auch nicht leichter. Man "muß" aber nicht am Anfang des Beschleunigungsstreifens anhalten. Wenn man aber da so ein Stahlpaket aus zig Autos mit 2 m Stoßstangenabstand kommen sieht, bleibt man vorne stehen. Wenn man nicht wie ein Irrer da um die Ecke kommt, kann man da oft schon einen Blick auf die Straße werfen, auf die man auffahren möchte, und eine Entscheidung treffen, ob man anhält oder durchzieht. Der Vollgasheizer, der meint, er kommt mit seiner Powergurke immer drauf, kommt spätestens dann in die Bredouille, wenn er eine Auffahrt aus der Zeit des zweiten Weltkriegs nehmen muß, die keinen Beschleunigungsstreifen hat oder einen, der nur so 10 m lang ist. Gernot
  38. Wurzelsepp
    oder besser gleich an jeder Auffahrt ein Warndreieck ........... Früher, also als ich noch jünger und ..... war (80000 km/Jahr, meist auf AB), da hab ich in der Auffahrt schon auf die. für den jeweiligen Wagen und die bestehenden Strassenverhältnisse "passende"Geschwindigkeit beschleunigt. Also so schnell wie möglich. Ist nur dann doof, wenn plötzlich einer vor dir steht und sich nicht mehr großartig vorwärts bewegt oder wenn du links von dir dann 5 LKWs hast, die im Abstand von 5 m fahren. Da reicht dann auch die längste Beschleunigungsspur nicht aus, sebst wenn das Töfftöff mehr als genug PS hat. Im Normalfall stellt man sich aber auf die jeweilige Situation ein, gibt Gas und geht in eine Lücke welche groß genug ist, überholt den parallel fahrenden LKW/Langsamfahrer und schert dann ein oder man stoppt das beschleunigen und zieht eben hinter diesem oder jenem nach links. Sollte dazu die Beschleunigungsspur nicht ausreichen, dann bleibt man eben so lange rechts bis es reicht. Anhalten ist nur dann anzuraten, wenn plötzlich ein Brückenbauwerk auftaucht und für die Breite dieses keine Standspur mehr existiert. Alles schon erlebt. Auf der AB und als Hindernis für den auffahrenden Verkehr gesehen, geh ich je nach Situation eine Spur nach links.Warum auch nicht, denn ich bin in der umgekehrten Situation jedes mal dankbar, wenn ein anderer mitdenkt. Dazu sollte man natürlich den rückwärtigen und seitlichen Verkehr vorher schon im Auge haben. Wenn ich da ohne Probleme kurz Platz schaffen kann, dann bricht mir deswegen kein Zacken aus der Krone .
  39. hm-electric
    Jo, ist es. Also du schließt das so an: Cit Steuergerät Funke 1 parallel dazu rot 2 parallel dazu schwarz, gelb/schwarz und blau 5 parallel dazu entweder braun oder gelb 7 parallel dazu entweder gelb oder braun Entweder heißt, dass du probieren musst, welcher Draht es ist also 5 braun und 7 gelb ODER 5 gelb und 7 braun. Also einfach mal anschießen, und schauen, ob es richtig herum ist, dass das Schließen Symbol der Fernbedienung, auch das Schließen ist, und nicht das Öffnen. Der Schaltplan 2 (minus gesteuert) ist der richtige Dann solltest du noch den weißen Draht mit den Zündungsplus verbinden, da darfst du suchen woher du ihn nimmst. Der weiße Draht bewirkt, dass das Auto bei versehentlichen Öffnen, sich wieder automatisch schließt. (Meist nach einer Minute). Allerdings finde ich es komisch, dass bei deinem Eingangspost, dieser nicht aufgeführt ist, bei dem letzten Plan aber drin ist?? In meinem XM habe ich eine Jom Steuerung verbaut, die kann tatsächlich das Original Steuergerät ersetzten. (Da muß man aber auch die richtige kaufen) Auch du könntest die Originale mit der Steuerung ersetzen, dann mit dem Nachteil, dass mit dem Schlüssel, die ZV nicht mehr reagiert, d.h. du musst dann immer mit der Fernbedienung öffen, damit alle Türen aufgehen. Dann wäre der Plan 3 dafür zuständig. Ich hoffe das so alles passt...
  40. Tim Schröder
    1 Punkt
    Einigen hat er vielleicht mit seinen Reparaturanleitungen geholfen, mir ganz sicher beim XM. John Haynes ist am 9.2. verstorben. https://haynes.com/en-gb/john-harold-haynes-obe-obituary?fbclid=IwAR2TEm8Ovpu2cdbXJ5KUU3l96Yq1EEjR3_2gAs_6rBIgWaoSM-rZttTSTwY
  41. citberlin36
    Eine Woche nach der Getriebespülung bei Automatik Kaiser habe ich den Eindruck, dass die Schaltvorgänge spürbar geschmeidiger ablaufen. Der Ölverschleißzähler wurde nicht zurückgesetzt. Das machen sie dort wohl nur, wenn es vom Kunden explizit verlangt wird. Grüße
  42. Manson
    Eigentlich ...da ist es wieder, das schöne Wort ....eigentlich braucht man sich nicht wundern das alle Hersteller nur noch den gleichen Einheitsbrei bauen . Die Manager wechseln durch die Konzerne wie andere Leute ihre Unterhosen wechseln. Wenn das schon in den Vorstandsräumen die Regel ist wird es in den Planungs- und Konstruktionsabteilungen nicht anders sein. Die Teile aus denen so ein Auto zusammengeschustert wird kommt eh schon zu 99% aus externen Fertigungen die wiederum vermutlich auch alle Hersteller beliefern. Die Markenbindung, Originalität und Individualität bleibt auf der Strecke. Automobilclubs wie dieser hier sind eigentlich Obsolet denn man kann ja prinzipiell kaufen und fahren was man will denn unter der Verpackung ist eh das gleiche und die Verpackung unterscheidet sich nur Marginal. Nicht einmal das Firmenlogo kann noch als Alleinstellungsmerkmal herhalten denn das wird ja auch schon seit Jahren im Zuge von Joint Ventures auf X-beliebige Kisten der "Konkurrenz" gepappt und unter die Leute gebracht. Vorbei die Zeiten wo man schon aus großer Entfernung erkannt hat um welches Auto von welchem Hersteller es sich handelt. Als bekennender Individualist muss ich sagen das ich bedauere nicht 10 oder 20 Jahre früher geboren worden zu sein und ich bin heilfroh das es nicht 30 Jahre später war!
  43. Julian  Meyer
    1 Punkt
    Hier handelt es sich um den Schriftsteller Thomas Gsella, dessen Schwester und Nichte durch einen rasenden schwarzen Audi umkamen. Hier ein FAZ-Artikel von ihm dazu: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/thomas-gsella-fuer-das-tempolimit-auf-deutschen-autobahnen-13823729.html Interessant finde ich auch den sozialen Aspekt. Es wird Zeit für ein Tempolimit.
  44. bx-basis
    Vermutlich wird die nächste Fahrzeuggeneration auch einen Autobahnauffahrassistenten haben, analog der ganzen bereits etablierten Systeme die den Leuten helfen die zu doof sind um die Spur zu halten, Abstand zu halten, Parklücken zu treffen etc. Finde ich nicht unbedingt gut. Hier oben im Norden fahre ich auf der rechten Spur auch schon mal 150, da macht es durchaus Sinn auf die (leere) linke Spur zu wechseln wenn mal jemand rauffahren möchte.
  45. radel56
    Unser Gespann für 100 ans de Citroen
  46. Hartmut51
    Bereits der erste Anruf war erfolgreich, Ravenol hilft. Jetzt brauchen wir also Proben die gut zuzuordnen sind Kurzstrecke / Langstrecke mit einer Laufleistung von z. B. > 10.000 bzw. > 20.000 km. Ich scheide aus, da gerade gewechselt.
  47. Hartmut51
    Guten Morgen allseits, wir richten Labore ein und liefern Analysensysteme, z. B. für Viskosität. Das ist in meinen Augen und wie auch hier besprochen eine sinvolle Analyse um die Ölverdünnung einfach zu ermitteln. Um nun die Datenbasis deutlich zu erhöhen, werde ich Kontakt mit den von uns betreuten 4 Labors aus der Mineralölindustrie aufnehmen und denke, dass wir einige Messungen, ggf. für lau oder klene Spende, gemacht bekommen. Sollte das nicht funktionieren oder sollte die Anzahl der Proben zu hoch sein, machen wir die Untersuchungen bei uns mit einem RheoSense System. So haben wir schnell einen Überblick und jeder kann für sich entscheiden. Machts gut
  48. ACCM Alex
    Hallo, na ja, ich hatte mir schon etwas dabei gedacht, als ich mein persönliches "Experiment" mit dem 5W50 gestartet habe. Wie die meisten hier bin ich weder Tribologe noch Ingenieur oder etwas Vergleichbares. Aber ich weiss die Informationsvielfalt des Internets heutzutage zu schätzen und auch zu nutzen, kann technische Abhandlungen lesen und größtenteils auch verstehen. Und wenn ich etwas nicht verstehe weiss ich, wo ich Erklärungen dazu finde. Und, viel wichtiger: ich kann eins und eins zusammenzählen und besitze einen gesunden Menschenverstand. Da habe ich mir zunächst die Frage gestellt, warum PSA denn irgendwann speziell das 5W30 empfohlen hat, welchen Vorteil sollte das denn haben? Wenn man es denn mal realistisch betrachtet, sollte damit wohl in erster Linie der Spritverbrauch etwas runtergebracht werden (in der Theorie und eventuell auch minimal in der Praxis), zumindest auf dem Papier. Und mit den 30.000km-Intervallen hat man sich der allgemeinen, heutigen Entwicklung angeschlossen, dass Serviceintervalle bei PKW eben immer mehr ausgedehnt werden. Klar, die Motorenentwicklung schreitet immer weiter voran, das ist ja trivial. Die Nachteile sind aber auch, dass zum einen dieses "Downsizing" betrieben wird, wo aus immer weniger Hubraum immer mehr PS geholt werden, ausserdem wird der Leichtbau auch im Motorenbau immer weiter vorangetrieben, Stichwort Gewichtseinsparung usw. Ganz früher oder auch noch bis vor vielleicht 40, 50 Jahren war es normal, dass bei 100.000km der Motor einfach platt war oder aber zumindest reif für eine Überholung. Und da waren ja die Ölwechselintervalle teilweise noch bei 5.000km oder sogar noch weniger, besonders dann, wenn vielleicht noch ein Sommer- und ein Winteröl gefahren wurde... Das ganze hatte sich dann über die Jahrzehnte erheblich gebessert, bei Citroën sei dahingehend an die D-Modell Kurzhuber erinnert, die dann ja auch der CX mit Modifikationen geerbt hat. Da waren bei den Benzinern Laufleistungen von 300.000km ohne eine Überholung fast schon Standard, CX Saugdiesel und TRD1 liefen/ laufen häufig deutlich über 500.000km... Aber heutzutage ist man aufgrund des o.g. Leichtbaus, der teilweisen Filigranität der Konstruktionen und den langen Intervallen teilweise schon wieder so weit, dass bei etwas über 100.000km viele Motoren einfach verrecken und die Kunden finden das noch nicht mal so schlimm... Ganz abgesehen davon, dass es viele nicht wahrhaben wollen, dass man mit einem nervösen, 1,6 Liter und 180PS-Turbomotor sehr wahrscheinlich genauso viel oder noch mehr Sprit verbraucht, als mit einem entspannten V6 mit 3 Liter Hubraum im selben Auto. Von der Geräuschkulisse mal ganz abgesehen... Von daher ist mein Ansatz der, dass ich dem V6 HDI nach meinem Verständnis ganz einfach dabei helfe, hoffentlich etwas besser über die Runden zu kommen, indem ich die Viskosität erhöhe. Denn diese Ölverdünnung durch Diesel ist ja nun mal ein generelles Problem bei Dieseln mit Partikelfiltern und eben der Regenerierung derselben. Dass hier meine Ergebnisse der Ölanalyse so rein wissenschaftlich praktisch keine Aussagekraft haben, war doch von vornherein klar, dass war und ist mir aber egal. Ich für mich habe jedenfalls (bis auf den relativ hohen Dieselanteil im Öl) genau das Ergebnis bekommen, was ich erwartet habe. Nämlich das, dass die Viskosität nicht unerheblich absinkt und dass aber auch durch das andere Öl kein unnormaler Verschleiss zu erwarten ist. Dass der Rußanteil etwas größer ist als bei Verwendung des Ineo 5W30 war auch vorher klar, das hatte ich ja auch schon in dem anderen Thread geschrieben. Aber auch hier ist es so, dass ich lieber beispielsweise den Partikelfilter vielleicht dann 20.000km früher wechsle als den ganzen Motor... Grüße Alex
  49. CX Fahrer
    Verstehe ich das richtig wir reden hier von Autowäsche die an Gebrauchsautos stattfinden soll? Die Diskussion ob eine Waschanlage mehr Kratzer als die Handwäsche verursacht kann ich bei manchen Sammlerobjekten verstehen aber nicht bei Autos die Auch Steinschläge, Einkaufswagen und daran vorbeirutschende Parkplatznachbarn etc. erleiden.
  50. CX Fahrer
    Seid ihr noch bei Trost? Die Autos werden gebaut zum Fahren. Die Waschanlagen werden gebaut um Autos zu waschen, neue wie alte. Es ist sicher für jeden Lack besser wenn er mit der Waschanlage gewaschen wird wie wenn er gar nicht gewaschen wird, insbesondere bei der derzeitigen Salzdusche. Ich habe noch NIE eine normal gewartete Waschanlage gesehen die den Lack beschädigt hat, genausowenig eine die Kratzer macht. Die angeblichen Kratzer gehören in die Welt der Fabelwesen, in Wirklichkeit sind das die Bürsten die sich auf dem Lack abnützen. Das erfordert dass man eben alle paar jahre den Lack dann polieren muss. Mittlerweile gibt es ja Auch einige die diese Stofffetzen statt der Bürsten haben, da gibt es weniger Abrieb, bleibt halt mehr Dreck am Auto oder es muss länger gebürstet werden.
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