Achja, der liebe MDK. Antrag gestellt Ende März, erste Begutachtung Mitte April, Bescheid Anfang Mai da, nicht der Realität entsprechend. 12 Seiten Widerspruch formuliert und eingeschickt.
Nach 3 Monaten nachgefragt und angemault worden dass es ja drei Monate Bearbeitungszeit gibt. Man würde zurückrufen. Nach 2 Wochen wieder angerufen. Wieder angemault worden. Immerhin Termin für Ende Dezember bekommen.
Dummerweise war dann die betreffende Person die begutachtet werden soll ein paar Wochen im Krankenhaus, ich musste den Termin absagen. Wurde natürlich angemault... Die Neubegutachtung fand dann Mitte Januar statt, die Mitarbeiterin die kam sagte dass ein ausformulierter Widerspruch gut gewesen wäre. Hab sie dann drauf hingewiesen dass wir 12 Seiten geschrieben haben. Nach kurzem Suchen fand sie diesen und hat ihn dann auch gelesen. Immerhin fiel diese Begutachtung, über 8 Monate nach Antragstellung, dann zufriedenstellend aus.
Die 8 Monate gab es allerdings keine Unterstützung, Förderung oder Hilfen - war ja kein Pflegegrad da. Ein Antrag auf Kur o.Ä. wird meist auch prophylaktisch abgelehnt, es gibt immer Menschen die das entmutigt, oder Menschen die kognitiv vielleicht ein bisschen eingeschränkt sind und einen Widerspruch nicht hinbekommen. Die spart die Krankenkasse sich schonmal. Mein Antrag auf EMDR geht jetzt auch erstmal zu einem externen Gutachter, wird garantiert abgelehnt, dann kann ich wieder einen Widerspruch einreichen usw.
Das Gesundheitssystem ist nunmal da um profitabel zu sein, ob dabei Menschen gesund werden oder nicht ist eher zweitrangig. Wenn man sich die Unterschiede zwischen auf Profit ausgelegten Kliniken und zb einem Landkreis zugehörigen Kliniken ansieht kann man das deutlich sehen, beispielsweise an der Kaiserschnittrate.
Naja, Spahn wird's schon richten, der ist ja auf seinem Gebiet so kompetent wie Scheuer und Klöckner in ihren jeweiligen Bereichen, oder Flintenuschi, Heimathorst, Mortler und noch so viel mehr geballte Kompetenz in Schlüsselpositionen. .
Gruß Jole