Das OT-Thema finde ich spannend (hier mein laienhaftes Verständnis):
Wenn ich es richtig verstanden habe, dreht sich eine Frage, darum, ob im Federungszylinder z. B. nach der manuellen Höhenveränderung ein höherer Druck besteht oder nicht.
Bei der Höhenänderung werden durch den Höhenkorrektor die Sicherheitsventile des Federungskreislaufs geöffnet und durch den höheren „Systemdruck“ im Hydraulikkreislauf wird Hydraulikflüssigkeit in den Federungszylinder „gedrückt“.
Dies führt dazu, dass sich der Druck im Federungszylinder erhöht (mittels Kraft wird Hydraulikflüssigkeit zugeführt, wodurch der Druck bei zunächst gleicher Fläche steigt). Durch die Zufuhr von Hydraulikflüssigkeit wird der Kolben hinunter- bzw. herausgedrückt und das Fahrzeug hebt sich. Wenn der Kolben hinunter- bzw. herausgedrückt wird, wird zeitgleich das Volumen im Federungszylinder vergrößert. Damit vergrößert sich die Fläche im Zylinder, die vom Hydrauliköl ausgefüllt wird. Denn man darf nicht nur die „Aufstandsfläche“ des Kolbens betrachten, die sich natürlich nicht verändert. Nach Pascal breitet sich Druck in ruhenden Flüssigkeiten und Gasen allseitig aus und wirkt im Volumen in alle Richtungen aber immer senkrecht auf Wände.
Durch die Zufuhr von Hydraulikflüssigkeit mit einem definierten Druck erhöht sich zwar zunächst der Druck im Federungszylinder, aber gleichzeitg vergrößert sich die Fläche, so dass der Druck zeitgleich wieder abnimmt (Druck = Kraft/Fläche). Dies wurde, wenn ich es nicht überlesen habe, in der Diskussion noch nicht berücksichtigt. Die spannende Frage ist nun, wo sich der Druck im Federungszylinder einpegelt, wenn die Flüssigkeitszufuhr gestoppt wird, weil die Höhe erreicht ist.
Die zweite spannende Frage ist, was in der Federkugel passiert. Zwischen Zylinder und Federkugel gibt es einen Durchflussbegrenzer (auf der Seite id20.de wird er als Stoßdämpfer bezeichnet). Wie wirkt sich dieser auf die Druckverhältnisse und die Flüssigkeitszufuhr in die Federkugel aus?
PS: * Klugscheiß * Gase und Flüssigkeiten sind in der klassischen Physik Körper. „Danach ist ein Körper etwas, das Masse und Raum einnimmt. Ein Körper kann in einem der Aggregatzustände vorliegen, Z. B: fest, flüssig oder gasförmig, er kann aber auch aus mehreren Bestandteilen mit möglicherweise unterschiedlichen Aggregatzuständen zusammengesetzt sein.“
So, jetzt schwebe ich ich die Selbsthilfewerkstatt und warte meinen CX, damit er weiterhin so schön federt :-).