Hab ich gestern gesehen. Leider wird das Beispiel Norwegen auch nur sehr oberflächlich dargestellt. Norwegen hat einen riesigen Anteil Ökostrom - und davon auch noch zuviel. Stichwort Wasserkraftspeicher. Das wird mit keinem Wort erwähnt. Auch nicht, ob und was es gekostet hat das Land entsprechend zu elektrifizieren. Also die entsprechende Last abzusichern für den erhöhten Bedarf.
Aber man konnte gut sehen, wie die deutsche Autoindustrie an ihren rückwärtsgewandten Thesen festhält. Das mag für einen deutschen, oder eingeschränkt auch europäischen Markt mittelfristig funktionieren.... Nur sind die hiesigen Stückzahel geradezu lächerlich, im Vergleich zum Weltmarkt und den jetzigen Absatzzahlen für Verbrenner der Deutschen. Da wird immernoch mit 80 % Verbrenneranteil am Gesamtumsatz spekuliert. Und zwar nich für heute, sondern für in 10 Jahren. Das könnte gefährlich nach hinten losgehen.
Es wird über Arbeitsplatzverluste gejammert, was sicher z.T. zutrifft, aber wenn man das nicht hinnimmt, sind nicht nur aktuell evtl. 200.000 - 400.000 Arbeitsplätze gefährdet, sondern in 10 Jahren dann möglicherweise 2 Millionen, wenn es kaum noch deutsche Autos gibt, da alle anderen das anbieten, was die Menschen wollen (oder aufgezwungen bekommen) - nämlich E-Autos. Die Verbrenner stehen dann auf Halde und keiner kauft die mehr.
Persönlich glaube ich auch eher, daß die Akkuautos eher eine Übergangstechnologie sind, mit einer Präsenz von vielleicht 30 Jahren und verstehe den Hype darum auch nicht zur Gänze. Aber das Festhalten am Verbrenner, wie wir ihn kennen ("Das war schon immer so !), ist sicherlich eine Sackgasse.