Greta Thunberg
schwänzt mit 15 die Schule; für mich ein Hinweis, dass sich die Liebe der Eltern eventuell mehr auf’s Selbstdarstellen als Operndiva und Schauspieler erstreckt und sich dann zu einem gestörten Eltern Kind Verhältnis entwickelt hat. Mag aus Sicht der Tochter die fehlende Eltern Zeit, mangelnde Orientierung, Enttäuschung nix wert zu sein und als Resultat Ablehnung die Konsequenz werden, aus Sicht der Eltern ist es wahrscheinlich das auf der Nase Herumtanzen. Ein junges Mädchen in ihrer eigenen Welt, ohne Autoritäten; nie hat sie gelernt, sich unterzuordnen. Wer nicht lernen braucht, ist zunächst wenig gebildet, hat als Schwänzer überhaupt keine Disziplin, keine Ehrfurcht, natürlich kein Vertrauen und schnappt sich ein beliebiges Ideal, sucht Zugehörigkeit, warum nicht über eine Aufgabe. Als Kind nimmt man nur seine direkte Umgebung wahr und vergleicht die aufgenommenen Dinge nur mit sich selbst, mehr geht gar nicht. Die Pubertät bringt die Ablösung von der Bezugsperson, ganz langsam fängt man an, man lernt erst sehr zart, zu denken. Ein Urteil bilden gelingt weiterhin nur aus dem direkten Vergleich des Wahrgenommenen mit sich selbst. Während ein Richter erwachsen, also reif, gebildet weil studiert und unter Beratung mittels Kompetenz sein Urteil abwägt, reflektiert und dann erst fällt, weiß die 15 Jährige Bescheid, so einfach ist das. Während es den Ältestenrat gibt, Senatoren etc., hat Greta eben einfach Recht; logisch, denn sie hat ja nur ihre eigene und sehr sehr kleine Welt. Zusammenhänge kann sie gar nicht erfassen, weder Thesen, noch Hypothesen aufstellen, auch keine Schlußfolgerungen ziehen, dafür reicht’s in der Birne nicht. Vernunft zu erlernen liegt ihr zur Zeit nicht so, mehr protestieren. Jeder mag da an seine Pubertät denken … Und das nächste Schuljahr ist erstmal gestrichen.
Nun kommt der Bekannte, der Freund vom Papa, der Produzent, der aalglatte Netzwerker, der Macher und macht auf Verbindungen, Beschwatzen, Beziehungen, macht auf Geldgeruch, Habgier und Macht; das Rad fängt an sich zu drehen. Während Kinder in Bangladesh an 6 oder 7 10-Std Tagen T-shirts für 2 € das Stück im Verkauf für Woolworth nähen, ohne jegliche Interessenvertretung als Sklaven für westlichen Werte brutal ausgebeutet werden, wird „Grätta“ zu Gipfeln eingeladen, im TV vorgeführt, als Prominente mißbraucht, ihrer Jugend beraubt und wahrscheinlich endgültig eine gefühlskalte Psychopatin werden. Ungeheurer Ruhm, überschüttet von geheuchelter Anerkennung, umgeben von fadenscheinigsten Schmierenmonarchen, das Ganze im Glanz, im Rampenlicht, dazu keinerlei Ruhe, nur Hetze und die ewige Lüge des Geldes, leider nie, nie wirkliche Liebe. Ausgebrannt wird sie irgendwann heulend in der Ecke liegen, wobei, heulen wird sie m. E. jetzt schon viel, verarbeiten kann so ein junger Mensch das, was mit ihr geschieht, nicht. Wie auch, wenn Nahles oder Campino als alte Säcke schon Kloster brauchen.
Gut, cui bono? Wem nutzt dieses entwürdigende Theater einen jungen Menschen so zu verheizen? Zunächst den Medien, klar, denen auf jeden Fall. Die gehören dazu noch jemandem, sind m. E. niemals unabhängig gewesen und werden es auch nie sein. Welch ein phantastischer Profit. Dazu die billige Stimmungsmache, dass ja die Politiker schuld sind, die böse Industrie, die miesen Alten, die nie was für die Umwelt taten: Divide et impera oder toujour la meme chose. Jetzt öffnen wir brav das Portemonai und besteuern Fleisch, fahren E-Autos, leben Bio vegan, verkaufen Umweltzertifikate, schimpfen auf Russen, Chinesen und natürlich Trump und sind ja ach so innovativ und wirklich umweltbewußt und die Moneten verschwinden in den bekannten Geldsäcken. Und nu sind wir wieder sauber. Nee, nicht nur das, sondern rein. Wir sind einfach lupenrein, und leuchtend grün. Wir sind eben Charlie Hebdo, wir sind Yes we can oder ganz ganz cooles Fratzenbuch. Den 0,001 % der Reichen schwellen die Oberschenkel vor lauter feistem Schenkelklopfen und die Nähte der Armani und Gucci Buchsen weiten sich mehr als bedrohlich, dazu die knallrote Birne vom lauten Lachen.
Ein Gutes will ich dem Theater allerdings nicht absprechen, denn die Sau, die jetzt durchs Dorf getrieben wird, läßt vielleicht den einen oder anderen nachdenklicher werden. Ob er aber auf seine neue blankpolierte Eierfeile, den pauschalen Flugurlaub oder gar sein Smartfon verzichten … Nee, das sollen lieber andere mach…die, die sind schuld…
Gruß
Wolfgang