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Inhalte mit guter Reputation für 06.10.2019 in Beiträge

  1. BX-TRI-Rose
    4 Punkte
    Wir sind gestern Nacht von HH nach Itzehoe zurück. Richtig eingestellt, normale H4, super Streuglasscheibe und saubere Reflektoren. Das Licht was "Ella" schmeißt ist völlig ausreichend und gut. Mehr braucht man nicht. Viel nerviger sind diese neu zugelassenen Mistkissen mit superscheinwerfern die nicht nur vorne blenden, sonder auch noch hinten. Was heut zutage alles eine Zulassung bekommt, ist echt ein Witz.
  2. AntonX1
    Hallo zusammen! Ich hab mich nun auch endlich mal durchgerungen meinen Xantia Activa V6 zu posten. Viele von euch haben ihn schon gesehen oder zumindest von ihm gehört. Gekauft wurde er in Oberhausen, wo ich zusammen mit meinem Vater (viele von euch haben ihn schon gesehen oder zumindest von ihm gehört) hingefahren bin. Vor dem Kauf und der Überführung die erste Probefahrt: Bockelhart, etwas lahmarschig, Auto steht schief, Reifen versteinerte Relikte der Kreidezeit, bremst nur noch vorne etc. pp. - das Übliche halt. Alles halb so wild, damit rechnet man. Und genauso auch mit den anderen Dingen, die da noch so anfallen werden. Positiv: Den Heizungskühler hat der Vorbesitzer erst tauschen lassen! Puh, darauf hätten wir auch ehrlich gesagt keinen Bock gehabt. Dann die Überführung: Rein ins Auto, Zündschlüssel drehen - nichts - hilfesuchend zum Verkäufer umgedreht... aber der hatte schon die Haustür geschlossen und war weg. Dann halt wieder Starthilfe. Merke: bei Tankstopps Motor laufen lassen. Abgesehen davon und der nicht funktionierenden Heizung, mitten im Winter, war die Überführung unproblematisch. Dann kam erstmal eine kleine, verdiente, Pause. Ein Jahr lang stand er nur herum und niemand hatte so wirklich Lust auf ihn. Bis ich dann im Juli 2016, während meines Kroatienurlaubs, die Nachricht vom Papa bekam (Gedächtnisprotokoll): "Den Roten da kannste haben." Direkt am Tag nach meiner Ankunft zurück in der Heimat haben wir uns dann auch schon ans Werk gemacht. Die erste Station war der Heizungskühlertausch. Weil heizt nicht, ist undicht. Außerdem hatte das Armaturenbrett einen Riss... Diverse Kreuzschlitzschrauben, abgerissene Halterungen, falsch verlegte Kabelstränge, defekte Stecker, gerissene Kabel, vergessene Schrauben später dann das (erste) Sahnehäubchen: Aufgrund fehlender Schrauben und abgerissener Halterungen hielt das Armaturenbrett selbstverständlich nicht. Also was dachten sich die Jungs die da vorher dran gebastelt hatten? "WIR SCHWEIẞEN ES FEST!" Jupp, sauber. Und wie schweißt man Kunststoff? Schwierig. Deshalb bohrt man vorher Löcher in des Armaturenbrett und schraubt mithilfe von Spax-Schrauben eine Blechlasche rein; diese lässt sich dann wunderbar schweißen. Naja, was kann noch passieren? Dass die falsche Lenkung (undzwar die kleine aus dem 1,8er) eingebaut ist? Blödsinn. Der AFS-Zylinder falsch angeschlossen ist, für überflüssig befundene Schläuche einfach weggelassen oder versteckt wurden? Stehbleche, die normalerweise vor dem hinteren Stoßfänger angebracht sind, ohne ersichtlichen Grund einfach fehlen? Achwas. In vielen Punkten war man sich nicht sicher, ob der KM-Stand nun stimmen kann oder doch gemogelt wurde. (Warum sollte der Karren nach 130tsd Km einen neuen AFS-Zylinder, vorne, gebraucht haben?) Aber trotz allem, der Wagen sah von unten gut aus (bis auf einen durchgerosteten Schweller), der Motorraum war sauber und der Innenraum hatte auch das ein oder andere Goodie zu bieten wie zum Beispiel vollelektrische Ledersitze mit funktionierender Sitzheizung. Ich glaube das wars aber auch schon . Hier noch eine kleine Liste mit allen Arbeiten die vor der ersten Fahrt getätigt wurden Etwas zu detailliert in manchen Punkten eventuell, dafür fehlen bestimmt auch einige andere wichtige Dinge . Nach 22 Tagen Arbeit fuhr er das erste mal und diverse Lecks und andere Verschleißteile (welche sich erst durch die Bewegung bemerkbar machten) später, ist er nun so zuverlässig wie es nur geht. Seitdem wird er nur noch besser (bis auf den Lack...). Tempomat, geschweißter Schweller, schöne Felgen, Chiptuning, neuer Dachhimmelstoff,... Und der Lack ist dann auch irgendwann mal dran. So (oder so ähnlich) steht er nun da. 185tsd. Grüße, Anton
  3. Thomas Hirtes
    Ich habe eben hier 4 Michelin geordert: 1x Michelin X 125/80 R15 68S Sommerreifen ID768976 Mit Rabattaktion unter 80€/Stück. Da braucht man doch nicht über Billigreifen oder schreckliche Profile nachzudenken.
  4. Piepenbrink
    Samstag 28.09. irgendwo in Berlin Wannsee
  5. TorstenX1
    Der Xm hat ziemlich genau die gleiche Lenkung wie der Xantia, aber im Gegensatz zum Xantia eine Hardyscheibe. Ich spüre das als Entkoppelung und sehe sonst keinen Grund, sie zu verbauen. Gefallen tut es mir allerdings nicht, ich hab es gern direkt.
  6. TorstenX1
    Da wird es erst einen Domlagerdurchschuß und anschließend eine beim Rückwärtsfahren übersehene Anhängerkupplung gegeben haben. Auf jeden Fall ein gepflegtes Liebhaberfahrzeug, beim Verkauf wird dann irrelevanterweise behauptet das sei vom Vorbesitzer
  7. JK_aus_DU
    2 Punkte
    Ich werde jedenfalls weiter den Wohlstand gefährden und es bei 130 gut sein lassen, sofern ich nicht gerade im 2CV sitze :-)
  8. alex718ful
    Hallo ich möchte mich kurz vorstellen und auch ein paar Dinge nachfragen: Ich bin 20 Jahre alt und mein Erster Wagen war ein Citroen C4 Coupe. Seit kurzem bin ich stolzer besitzer eines Citroen C6 2,7 HDI aus dem Baujahr 2006 mit 90000 km. Da ich aus einer Citroen Familie komme ( C4 Loeb, C5 und DS5 ) ist es für mich natürlich ein Traum mit 20 Jahren eines der besten Fahrzeuge überhaupt fahren zu dürfen. Meine Mutter ist ein Volkswagen anhänger und hat sich deswegen einen ganz neuen Passat gekauft, doch dieser kommt in keinen Dingen an den C6 ran. Nicht einmal das optische gefällt mir am Passat besser. Leider ist der DS5 auch kein richtiger Citroen mehr und überzeugt mich nicht ganz. Meine Fragen: Was könnt ihr mir empfehlen soll ich machen um noch lange mit dem C6 fahren zu können? ( Vorsorgliche Reparaturen? ) Leider habe auch ich das Problem mit den pfeifendem Scheiben, was kann man da machen? Ist es möglich die Bluetooth einrichtung die von Werk vorgerichtet ist einzubauen bzw. zu aktivieren? Habe schon öfter von einem Schneeschild gelesen das in manchen Ländern mitgeliefert wurde, wo wäre das? Bitte um ein paar Tipps und Meinungen :) LG Alex
  9. neiya:)
    Herrlich schön geschrieben Anton.. Ich durfte den Wagen ja seitdem auch schon live sehen und muss sagen ihr beide habt das gut gemacht (aber ich hätte da auch nichts anders erwartet) ist ein sehr schönes Auto geworden und der Dachhimmel ist jetzt auch wieder wie neu wie ich gehört habe. Wenn ich das nächste mal da bin bring ich meine Kamera mit, dann mach ich dir mal ein paar schöne Fotos von dem Schmuckstück wenn du magst
  10. jozzo_
    Die Schlechtesten von allen
  11. HYTRAC
    So sieht das Ding aus - eben, die "Flunder" meist nur angerostet, nicht durchgerostet - Aber Du bis ja noch im Lernmodus
  12. bx-basis
    Hast Du überhaupt schon mal ein Bild von einem C6 gesehen? Sonst kann ich mir diese Frage überhaupt nicht erklären...
  13. Hartmut51
    Hydropneumatik auf den Müll werfen und H2 als kurzfristig realisierbare Zukunftstechnologie verkaufen. Irgendwie passt das zusammen. Mit der HP waren sie weit vorn, mit der H2 Entwicklung weit zurück. Aber jetzt sprudelt Förderung, die nehmen wir mit, koste es, was es wolle.
  14. schorsch68
    Danke für eure Rückmeldungen und kritischen Blicke. Den vorhandenen Unterlagen und Rechnungen kann ich nicht entnehmen, dass der vordere rechte Kotflügel getauscht oder neu lackiert wurde. Ich fand aber eine Rechnung über Fr. 120 für Lackierarbeiten am hinteren linken Kotflügel. Vom geringen Betrag her (auch vor ca. 30 Jahren) kann es aber nichts Grosses gewesen sein und ist für mich auch nicht sichtbar. Ich habe die vordere rechte Türe mit dem anschliessenden Kotflügel noch einmal fotografiert und für mich ist kein oder nur ein ganz geringer Farbunterschied sichtbar. Der grosse sichtbare Farbunterschied auf dem ersten Foto ist wohl den Lichtverhältnissen und den Spiegelungen zu schulden. PS: Der Dachhimmel wurde vom Vorbesitzer vor ca. 2 Jahren originalgetreu ersetzt. Da besteht also keine Handlungsbedarf. Schwebende Grüsse Schorsch
  15. Auto nom
    1 Punkt
    Würden die LKW tatsächlich nur echte 80 Km/h fahren, dann - gäbe es weniger Unfälle mit LKW Beteiligung - weniger Überholvorgänge von LKW's - weniger Abgase durch LKW
  16. ACCM xplan2
    Rot ist also inzwischen eine helle Lackierung . Ich stelle eher eine hohe Affinität von schuemanski zu roten Fahrzeugen fest - oder er zieht sie irgendwie an
  17. Ebby Zutt
    Ich denke Mitleid ist da fehl am Platz, wenn dir eine Horde Springerstiefelträger mit Baseballschlägern entgegenkommt und „wir sind das Volk“ skandiert. Da hilft nur Civilcourage (oder ein Ausweichmannöver). Das verkorkste Leben glaub ich auch nicht, Büestry hat ja auch durchaus Vernünftiges geschrieben. Und auch Andere wohnen in Petitbonhomme. In F ist Front Nationale ja auch für „Normale“ durchaus wählbar. Das ist wie eine Religion/Sekte, sie glauben an... oder sie glauben nicht... Ja und ein Fernsehsender hat letztes Jahr Menschen dazu veranlasst, ihre Wohnzimmereinrichtungen auf der Straße aufzubauen, man wollte zeigen, wie verschieden sich die Bürger einrichten. Das Gegenteil kam raus, die Möbelstücke waren zwar verschieden in Farbe, Größe & Gestaltung, aber überall das fast Gleiche. Die haben mich nicht eingeladen
  18. Juergen_
  19. Manson
    Also ich bin über das Stadium des ärgerns schon lange und weit hinaus, alles was AfD-Wähler bei mir an Emotionen erzeugen ist maximal Verwunderung und Mitleid. Die müssen echt schon ein recht verkorkstes Leben führen!
  20. frommbold
    1 Punkt
    dann passt´s ja wie die faust auf´s auge!
  21. TorstenX1
    Sich den ganzen Dichtsatz gönnen reicht in der Regel nicht, man muß ihn auch einbauen können und beurteilen können was man verbaut. Das schaffen nur wenige. @BX16V89, ich meine nicht dich damit, da ich keine Ahnung habe was du kannst, mein Hinweis ist für alle die mit sowas erstmalig zu tun haben.
  22. holger s
    1 Punkt
    Wenn man niemanden einlädt, hat man wenigstens seine Ruhe.
  23. Frank M
    Was man erstaunt und konsterniert feststellen muss ist eine Beobachtung. Alle, auch die Zivilgesellschaft nehmen eine Personengruppe aus der Klimaschutzrechnung komplett raus. Die Provitöre. Keiner, aber wirklich keiner redet mal davon diejenigen zur Kasse zu bitten. Man muss sich mal die letzte Reichtumsstudie anschauen. 8 Menschen besitzen so viel wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Oder anders, die reichsten besitzen ca. 80% des Weltvermögens. Die Politik will aber Klimaaschutz nur mit den übrig geblieben 20% machen. Im Klartext heißt das dann Preise gehen hoch und ansonsten passiert nix bis garnix. Und die mit dem größten Fußabdruck lassen die Korken knallen und schauen zu wie die armen Deppen sich gegenseitig zerfleischen. Aber immer schön fleißig die Konservativen wählen. Wohl bemerkt ist ja die AfD noch schlimmer. Das ist so als wenn man sich permanent mit dem Hammer auf den Kopf haut und sich über Kopfschmerzen wundert. Aber ja, die haben natürlich die Lösungen die kein Umdenken oder Mitdenken erfordert.
  24. Fantomas01
    Motor ist erst mal raus.
  25. Steinkult
    Ich bringe mich zu meinem XM bewusst in ein Verhältnis, das im ersten Moment wenig erstrebenswert erscheint. Ich joche an, ich bunker mich freiwillig in dieses Verhängnis ein, um durch diesen Pakt der Unausweichlichkeit, Kraftreserven verschiedener Art in mir zu erschließen, ohne die immer wieder auftretenden Imponderabilien bei der Reparatur, unter den gegebenen tatsächlichen Bedingungen, niemals zu überwinden wären. Manchmal schaut indes profan das Glück vorbei, oder es geschieht gar ein citroesques Wunder. Damit die eintreten, darf man nicht mit Wohlüberlegtheit, Wissen und Gelassenheit an die Aufgabe herangehen, das mögen Wunder nicht und drehen vorher ab, sondern mit Fahrigkeit, Impulsivität und Dickkopf als Fundament, um dann aber aus diesem irrationalen Konglomerat heraus, wenn eine mögliche Lösung schemenhaft aufflackert, am eigentlichen Ort (das Auto) eine Präsenz zu zeigen, die die Luft wie an einem Tag mit Rekordtemperaturen erflimmern lässt, die eine Stille schafft, die so bedrohlich wirkt, dass die Vögel aufhören zu singen; das Gegenteil von Wiedergeburt oder Auferstehung, wenn sich menschlicher Geist in nichts als reine Materie reinkarniert – Wunder dürsten nach diesem ätherischen Dünger, natürlich wohldosiert, sonst übersteht es weder Mensch noch Maschine. Habt keine Angst, das ist alles keine Hexerei. Ich skizziere kurz, wie das in dem konkreten Fall mit dem Motorstart ablief. S t ö b e r n in B e z ü g e n Meine Klause zwei Etagen über der eigentlichen Wohnung dürfte hier bekannt sein, dorthin verkroch ich mich. Prinzipiell läuft es immer in drei Schritten ab, es sei denn eine Lösung wird vorzeitig gefunden. Zunächst suche ich nach Antworten in Wissen, das in mir abrufbar ruht. Danach, weil es heutzutage so bequem ist, geht es an den Rechner. Ich gebe in meine umfangreiche Sammlung aus vielen Foren in ganz Europa zum Thema Citroen XM (ZPJ4) das Stichwort „Motorstart“ ein, alles prägnant im email-account gespeichert, und schon habe ich für zwei Stunden Lesestoff. Zum Schluss stöbere ich in meinen Büchern und Heften zu dem Punkt. „Automobiles Peugeot“ 605, Motor ZPJ4, Benzineinspritzung – Zündung Bendix Fenix 4 DIN A4, 120 Seiten Alles, was den Motorstart unmittelbar betraf, hatte ich mir natürlich schon dreimal durchgelesen. Aus einem Instinkt heraus blättere ich diesmal weiter, da erblicke ich unten auf einer Seite das Zauberwort „Zündung“ und auch Zündungsrelais, dazu eine Zeichnung, so dass ich sofort weiß, wo ich es im Motorraum finde. Wie von der Tarantel gestochen, ging es zum Auto und diesmal direkt, denn wenn der Weihnachtsmann kommt, und du glaubst noch an ihn, was willst du dann vorher mit einem Bobbes? Zuerst ein kleiner Schock, da wo die Teile sein sollten, war nichts zu sehen. Ah so, Zeichnungen sind zweidimensional, das wirkliche Leben hat aber eine Schicht mehr. Die Dinger müssen direkt unter dem LHM-Fass sitzen! Nee, nicht das ganze Fass ausbauen. Luftfilter und Doppelansaugrohr weg, damit man das Fass, in dem Fall den Weihnachtsbaum, anheben kann. Dort liegen sie, meine zwei Geschenkpackungen, ein roter und ein gelber Stecker. Das Fass stört unangenehm, aber ich schaffe es beide Stecker zu öffnen, sprühe Kontaktspray hinein, klicke sie zusammen und montiere den Rest in den ursprünglichen Zustand. In absoluter Tiefenmeditation setze ich mich ans Lenkrad und führe den weiter oben beschriebenen sakralen Zustand herbei, den Geheimcode an dieser Stelle einzugeben, erfährt eine noch nicht gespürte Bedeutung, drehe den Schlüssel, und die Normalität des Alltags erfüllte den Raum mit einem Motorgrunzen, so gleichzeitig und selbstverständlich, als ob vorher nichts gewesen wäre.
  26. Vogelfluglinie
  27. Yvonne2202
    Frei sind die nicht direkt, aber ich war mit der ADAC - Werkstatt in Neuwerk sehr zufrieden, Servicecenter Bröker, Lehmkuhlenweg 8.
  28. Auto nom
  29. GuenniTCT
    1 Punkt
    Ohne mir jetzt den ganzen Thread noch mal durchgelesen zu haben, um zu schauen, ob ich dazu schon mal etwas geschrieben habe, schreibe ich hier etwas zu meinen Erfahrungen in Norwegen. Die Anzahl und km der Autobahnen sind sehr überschaubar. Höchstgeschwindigkeit 110 oder 120. Es wird sich durch die Bank daran gehalten. Der größte Teil der Straßen sind Landstraßen mit einer max. Geschwindigkeit von 80 km/h. Einen Toleranzbereich wie in Deutschland gibt es nicht. Das heisst, ab 81 km/h wird bezahlt. Als Beispiel: 10 km/h zu viel kosten je nach Wechselkurs 200 - 250 €. Da die Norweger zwar gut verdienen, aber ihrem Geld auch nicht ganz böse sind, halten sich die allermeisten daran. Das erste Jahr habe ich echt gedacht, ich kriege die Krise. 80 km/h auf einer Landstr. auf der kein Mensch unterwegs ist und die Kurven häufig sehr weitläufig sind. Da könnte man (wenn die Fahrbahn trocken ist) locker mit 120 km/h unterwegs sein, ohne sich oder andere zu gefährden. Was macht der Norweger? Er fährt 78,5 - bestenfalls. Wenn er dann meint, dass die Fahrbahn eine Kurve macht und das meint der Norweger immer dann, wenn er das Lenkrad nicht ganz gerade hat (2° Lenkeinschlag reichen ihm dafür), wird erst einmal auf 60 km/h herunter gebremst. Gott sein Dank passiert das nicht so oft, weil dieses Land viel Fläche und wenig Autofahrer hat. Es herrscht eine gewisse Gelassenheit aber auch Rücksichtnahme auf der Straße. Im zweiten Jahr hatte ich mich schon etwas dran gewöhnt und im dritten Jahr fand ich es gut. Man gleitet mit dem Xantia entspannt durch die Landschaft. Tempomat bei knapp unter 80 rein und die Landschaft genießen. Wenn man dann nach 10 Tagen norwegischer Entspannung in Dänemark von der Fähre und dort auf die Autobahn fährt, ist es mit der Rücksichtnahme schon nicht mehr so weit her. Nach dem passieren der deutschen Grenze kommt man sich vor wie im wilden Westen..... Was will ich damit sagen? Ein Tempolimit alleine bringt uns hier in Deutschland überhaupt nichts, weil niemand da ist, der es ernsthaft kontrolliert und wenn man erwischt wird, sind die Strafen oftmals überschaubar. Also brauchen wir ein generelles Umdenken im Miteinander auf der Straße (das ist das Wichtigste), mehr Kontrollen und deutlich erhöhte Strafen. Ich denke da so an einen bestimmten Prozentsatz vom Einkommen. Eventuell sogar Beschlagnahmung des Fahrzeugs. Das soll in anderen Ländern auch schon den einen oder anderen zur Vernunft gebracht haben.
  30. RolandPiccolo
    Salut, da mal wieder ein Ölwechsel an meiner AZ fällig war habe ich die Chance genutzt um den Motor auf einen externen Ölfilter umzubauen. Tim und ich haben den schon weiter oben im Thread anschaulich erklärten Adapter entwickelt und nun eine Kleinserie hergestellt. Der Adapter wurde nun etwas im Vergleich zum oben beschriebenen modifiziert. Da der in das Motorgehäuse eingepresste Ventilsitz für das originale Überdruckventil mal mehr oder weniger aufgebördelt ist, war es nicht möglich einen Adapter für jeden Motor herzustellen. Die konische Aufweitung des Vorserien Adapters war entsprechend so angepasst daß er gerade so über die Verbördelung des originalen Ventilsitzes passte. Da es um 10tel mm geht, und um den Ventilsitz herum kein großer Spielraum ist, ist es nicht möglich die Adapter mit einer Art der Aufweitung zu fertigen daß er über alle Ventilsitze genau passt. Man müßte immer mehrere Adapter parat haben um dann den passenden herauzusuchen. So wäre es nur vor Ort, bei Tim oder mir, möglich gewesen den Umbau vorzunehmen. Das ist natürlich nicht sonders praktisch... So habe ich mir überlegt, daß es die Sache absolut vereinfachen würde wenn der original-Ventilsitz im Motorblock demontiert würde. So ist es möglich einen Adapter zu fertigen welcher uneingschränkt bei allen Gehäusen passt. Die Kehrseite ist natürlich daß der Ventilsitz aus dem Gehäuse entfernt werden muß. Dieses Entfernen des alten, sowieso eh meist völlig am Umfang rissigen Ventilsitzes, ist ein von Citroen vorgesehener Vorgang und wird auch im Rep-Handbuch N° 536 auf Seite 12 im Abschnitt 100-3a gut beschrieben. Es ist ganz einfach: Mit einem Gewindbohrer M6 (Mittelschneider) werden 2-3 Gewindegänge in den Ventilsitz eingeschnitten, eine M6 Gewindestange oder Schraube, mit einer großen U-Scheibe und einer Mutter versehen, in die gerade zuvor eingeschnittenen Gewindegänge des Ventilsitzes eingedreht. Nun kann über die aufgedrehte Mutter, welche sich auf der U-Scheibe abstützt der Ventilsitz ganz einfach aus der Bohrung im Gehäuse gezogen werden. Das geht wirklich ganz einfach und ist in wenigen Minuten getan, auch im eingebauten Zustand. Ich verstehe jetzt wenn jemand erst Mal denkt "oh weh", dann kann ich notfalls ja nicht wieder zum original Zustand zurückkehren. Doch dem ist natürlich nicht so. Wie schon gesagt ist dies ein Arbeitsvorgang welcher im Rep-Handbuch beschrieben ist. Der original Ventilsitz ist lediglich eine kleine "Buchse" (Photo Anhang) aus weichem Eisen welche in das Motorgehäuse leicht eingepresst und dann mit einem Dorn etwas verbördelt wird. Man könnte also durchaus wieder relativ einfach zum original-Zustand zurückkehren, doch es ist eigentlich kein Grund vorstellbar warum man dies tun sollte. Hier nun die Beschreibung, garniert mit diversen Photos, des heutigen Umbaus welcher mit dem neuen Kleinserienadapter erfolgte, so daß einige Arbeitschritte von Tims Umbau abweichen, zudem erfolgte der Umbau bei montiertem Motor:: Anders als Tim habe ich einen alternativen Ort für den Filter gewählt. Mich störte an der obenliegenden Position des Filters: - daß der Zugang zu der Exzenterschraube für die Bremse verbaut ist - der Platz zwischen der Bremsankerplatte und dem Getriebegehäuse war zumindest bei meinem Getriebe nicht genügend um einen Duchgang für die Schläuche zu ermöglichen - die Position über der Bremstrommel ist ziemlich exponiert, auffällig und bedingt lange Schlauchwege - verkompliziert den Motorausbau da die Schläuche gelöst werden müssen Also suchte ich nach einem anderen Ort und mir fiel auf daß rechts zwischen Motor und rechtem Rahmenlängsträger noch erheblich Raum ist welcher ungenutzt ist. Auf der linken Seite wird dieser Raum vom Vorschalldämpfer gefüllt. Die gewählte Position: An diese beiden Anschlüsse muß man, die rechte seitliche Ölablaßschraube, sowie das Überdruckventil: Als erstes wird der Schraubstopfen des Überdruckventiles gelöst und samt Feder herausgenommen, dann mittels eines kleinen Magneten die verbliebene Kugel herausgeangelt: Dann wird mit dem Mttelschneider eines 3-teiligen M6 Gewindeschneidersatzes ein Gewinde in den Ventilsitz geschnitten Man sollte sich Zeit und Muße nehmen da die Situation bei eingebautem Motor etwas beengt dort ist, aber es geht! Das nachfolgende Bild zeigt die "Ausziehvorrichtung" welche aus einer M6 Gewindeschraube, einer U-Scheibe mit großem Durchmesser, sowie einer M6 Mutter besteht. Das dritte Bild zeigt den herausgezogenen Ventilsitz: Dieses Bild zeigt daß der Adapter über diesen Ventilsitz nicht gepasst hätte: Die folgenden Bilder zeigen die Montage des Adapters mit seinem eigenen Überdruckventil: Das Gewinde wird mit Gewindedicht für Hydraulikverbindungen "mittel" am Gewinde benetzt. Ich gehe davon aus daß man genauso gut auch Loctite "mittel" dafür nehmen kann. Da ich aber das richtige Mittel auch habe, benutzte ich natürlich dieses. Vorher entfetten. Nun muß der Adapter gut fest bis auf Grund eingedreht und festgezogen werden, nicht brutal fest, aber doch so daß der Bund am Ende gut stramm anliegt. Darauf die Kontermutter gegen die Anlagefläche am Motorgehäuse festziehen. Nun die rechte seitliche Ölablassschraube durch die Ringöse mit Hohlschraube ersetzen - noch nicht festziehen. Das kann etwas fummelig und eng sein, da das Motorblech vom Rahmen etwas stört, man kann es aber ein wenig nach unten drücken, dann geht es. Genauso kann man nun provisorisch die Ringöse mit der Hohlschraube des Adapters an Demselbigen montieren. Nun geht es um die Befestigung des Ölfilterhalters. Hier bietet sich die untere rechte Verbindung von Motor und Getriebe an. Der Stehbolzen ist genügend lang, hat noch keine anderen aufgeschobenen Halter oder dergleichen wie die anderen der Haltebolzen und er ist auch ausreichend gut zugänglich und solide. Das Halteblech ist natürlich nach Maß zu machen und muß sich nach dem vorhandenen Ölfilterhalter richten. Ich habe den Ölfilterhalter von Mocal gewählt, doch nur so ein teures Markenteil weil ich es günstig bekam, ansonsten bietet sich ein günstigerer Halter an welchen es bei VW Käfer ET-Läden gibt. Diesen Adapter gibt es für rechts oder links Montage und kostet samt Stutzen so ca. 26€. Vor einer Bestellung sollte man sich natürlich damit auseinandersetzen welche Version sinnvoll ist. Auf jedem Halter ist die Durchflußrichung mit einem Pfeil markiert. Das Halteblech besteht aus 2mm Edelstahl und ist leicht gewinkelt um für den motorseitigen Anschlusstutzen Raum zu gewinnen. Da der Filter samt Öl einiges wiegt und auch die Schläuche einigen Druck auf den Halter ausüben können legte ich Wert darauf daß das Halteblech in jedem Fall stabil genug ist. Daher habe ich das sowieso schon stabile 2mm Blech zusätzlich im gewinkelten Bereich und der Bohrung zur Aufnahme des Motorbolzens mit einer weiteren Lage 2mm des gleichen Bleches gedoppelt. Das Halteblech ist in diesem Bereich so an das Motorgehäuse angepasst daß es in horizontaler Position, zusätzlich zur Verschraubung, sich auch senkrecht am Motorgehäuse abstützt. Das war etwas aufwändig immer wieder etwas abfeilen, auf den Bolzen schieben, prüfen, wieder abnehmen und wieder etwas abfeilen u.s.w., Hier sieht man das Blech in verschiedenen Ansichten sowie am Montageort mit und ohne den Filterhalter: Als Schlauchlänge ergab sich für beide Schäuche genau 25cm, doch je nach gewähltem Ölfilterhalter sowie der Position und Ausführung des Haltebleches können diese Längen abweichen, der Schlauchverlauf wird anhand der Bilder ersichtlich: Beim Festziehen der Hohlschrauben darauf achten kein Drehmoment auf den Adapter im Motorgehäuse auszuüben, also schön mit einem Maulschlüssel am Adapter gegenhalten, das Gleiche wenn wie bei meinem Mocal Halter auch dort noch zusätzliche Adapter zwischen den Hohlschrauben mit der Ringöse und dem Halter sitzen. Also dann auch dort am Adapter gegenhalten. So der Testlauf ist bestanden, alle Schläuche und Verbindungen sind dicht und der Ölfilter wird warm, was bedeutet, daß er auch vom Öl durchströmt wird. Prinzipiell könnte man nun noch den Öldruck im Motor-Ölkreislauf messen. Doch da die Industrie-Kugelventile über alle Zweifel erhaben sind und Tim bei seinem ersten Umbau schon so eine Messung vorgenommen hat ist dies m.E. nicht nötig. deudeuchement Roland
  31. Tim-Neil
    Hier sieht man nun das Fertig zusammengebaute Ventil mit Ringnippel Die Schläuche werden bei Zeiten nochmal durch richtig verpresste getauscht. Hier sieht man den Abgang vom Ventil zum Filter hoch und den Rücklauf unten in die Ölwanne. Die Ablasschraube wird ersetzt durch eine Hohlschraube m16x1,5 mit entsprechendem Ringnippel. Der Schlauchinnendurchmesser ist übrigens mit 12mm bewusst relativ groß bemessen, da das Öl extern herunterkühlt und leicht verdickt. Ich möcht keinen Staudruck haben Der Abstand sieht nur auf dem Foto unten zu Blech hin so knapp aus. Dort sind min. 2cm Luft und selbst bei kippelnder Motor- Getriebeeinheit wirds nicht eng. Schläuche gehen hinter der Bremsankerplatte hoch zum Filter Bin mit der Stelle garnichtmal so unglücklich.... kurze Schlauchwege, optisch in Ordnung und kein Auspuff oder Antriebswellen im Weg. Auch scheuert nichts und kann niemals an die Bremstrommel kommen. Temperatur.... naja der Schlauch kann 150 Grad ab. Beim ersen Probelauf habe ich mich doch sehr gewundert was an Wasteöl anfällt. Am Anfang ist das 20er Öl wohl so Viskos das es selbst im Leerlauf zu hohe Drücke gibt. Hier die Werte der Öldruckmessung bei ca 30- 40 Grad Öl Temperatur und Sae20w20 Leerlauf: 1,4 Bar 1500: 2,3 Bar 2000: 2,4 Bar 2500: 2,7 Bar 3000: 2,9 Bar 3500: 3,0 Bar 4000: 3,3 Bar 4500: 3,5 Bar Interessehalber habe ich mal mit einer Zange bei ca. 2000 U Min den Schlauch zugedrückt. Umgehend schnellte der Druck jenseits 6 Bar ..... bemerkenswert aber nicht gesund. Bei 80 Grad Öl werden die Werte absolut im Soll Laut Citroen liegen. Ich bin erstmal voll zufrieden und werde weiter berichten. Im Prinzip kann ich nun sagen ..... Bin frei welches Öl ich nehme. DD Additive sind nun nicht mehr in dem Maße schädlich wie vorher. Und abrasive Schwebstoffe gehören der Vergangenheit an. Gerne hätte ich noch ein paar Schreibfehler im oberen Teil behoben... ist aber wohl nach einer gewissen Zeit nicht mehr möglich was zu ändern. Diese Regelung ist mir unverständlich
  32. LLE 2196
    Hallo Andreas, zwar bin ich nicht Tim, und der Thread ist alt, aber Deine Frage ist sehr allgemein gehalten. Vielleicht kannst Du diese präzisieren. Welchen Motor hat Dein Auto? Unter welchen (auch klimatischen) Bedingungen wird es hauptsächlich bewegt? Wieviele Kilometer legst Du im Jahr damit zurück? Was bedeutet für Dich "günstig"? Diese und andere Punkte spielen bei der Beantwortung Deiner Frage eine Rolle. Gruß, Olli
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