Jürgen, das Plattformprinzip habe ich schon verstanden. Die Frage ist halt nur, ob für zwei Marken mit vergleichsweise geringen Stückzahlen und einer sehr ähnlichen Zielgruppe genug Platz ist. Wenn ja, dann sollen sie gerne beide aufbauen, mit einer klaren Identität versehen und sowohl DS als auch Lancia anbieten. Der automobilen Vielfalt täte es gut.
Nur wenn ich mich halt als Konzern für eine der beiden Marken entscheiden müßte, dann würde ich auf diejenige setzen, die den größeren Kundenkreis hinterm Ofen hervorholt. Und das wäre meiner Meinung nach eben Lancia. Ich bin aber auch kein Experte, und wenn ein solcher zu einem anderen Fazit kommt, dann soll er/sie das gerne anders entscheiden.
Seat und Skoda sind zwar ein gutes Beispiel dafür, daß es funktionieren kann, ähnliche Zielgruppen mit zwei Marken in einem Konzern zu bedienen. Die sind aber stückzahlenmäßig ganz andere Hausnummern.
Viele Grüße,
Martin