Der C6-Vergleich trifft die Situation m.E. nicht.
2005 war der C6 sicher etwas zu groß und gewichtig geraten und bot keine Innovation, was den Antrieb anging. Andererseits stellte sein strenges Design einen Kontrapunkt zum damals gerade wieder aufblühenden Autobarock dar. Dieser Umstand hat neben vermurkstem Marketing m.E. maßgeblich zum wirtschaftlichen Misserfolg beigetragen. Der Turbodiesel gehörte damals übrigens zu den besten, die man in der Klasse kaufen konnte. Insofern war der C6 zumindest auf der Höhe der Zeit.
Ohne zu wissen, welche Antriebskonzepte dieses oben abgebildete Ungetüm bereithält, lässt sich schon jetzt feststellen, dass das Design in Sachen Anbiederung an den vom Oligarchenchic geprägten Massengeschmack kaum zu überbieten ist (na ja, obwohl, neulich ist mir der neue Siebener BMW begegnet und ich dachte noch: "Huch, schon wieder Barbecue-Saison?").
Und im Übrigen: Der Bügel auf der DS-Motorhaube war und ist ein Sakrileg erster Güte. Aber schon damals war eben manchem so eine glatt gestylte Motorhaube (ohne Markenemblem!) zu schlicht. Die DS erschien schließlich in der Ära des Gelsenkirchener Barock. Unterschied sich aber stilistisch ganz erheblich von Topmodell aus München. Damals...