Ich wollte ja auch schon etwas zu den hilfreichen Aussagen des Fachmanns schreiben,... Da weiss jeder gleich wie er seine Akku behandeln soll.
Tatsaechlich ist es am guenstigsten fuer den Akku wenne er nicht ganz voll und nicht ganz leer wird. Es gibt fuer Labtops und Handys (root!) Programme, mit denen man dieses Ladeverhalten steuern kann. Als Kompromiss wird dort haeufig 20-80% vorgegeben. Besonders der obere Bereich in Kombination mit hohen Aussentemperaturen (Auto) soll der Lebensdauer eines Akkus besonders abtraeglich sein. Ich kuemmere mich da aber nicht drum. Der Thinkpad vor dem ich sitze, ist haeufig voll geladen und wird auch fast ganz entladen, trotzdem hat er nach 10 Jahren noch Power fuer 5h. Es ist allerdings so, dass mindestens bei Handys, die Elektronik den Akku ohnehin nicht voll macht, sondern nur die Anzeige. Meines Wissens nach, ist, zugunsten der Lebenszeit, bei 90% Schluss. Im Internet kursieren allerdings einige Tricks, wie man diese Grenze ueberwinden kann.
Das "Zwischenladen" sollte dem Akku also eher nutzen, als Schaden. Mag allerdings sein, dass er dabei ein wenig die "Orientierung" verliert, also den Ladezustand nicht mehr so ganz korrekt anzeigt. Ueber oder Unterladen wird er dadurch nicht, weil die Elektronik das aufgrund der Spannung und der Temperatur erkennt. Deshalb denke ich, ist ein kompletter Zyklus ab und zu ganz sinnvoll.
Dem Lithiumakku ist das nur "wurstegal" weil er durch ein Batteriemanagement geschuetzt wird. Das verhindert die Tiefentladung aber auch den ganz voll Bereich, der ihm auch sehr schadet. Bei laengerem Nichtgebrauch ist lagern, 3/4 voll, im Keller, wohl am guenstigsten.
Wichtig ist vor allem auch die Brandgefahr, besondes bei Laden, nicht zu unterschaetzen. Wenn das Handy zb ind Wasser gefallen ist, kann die Ladeelektronik beschaedigt worden sein und es zum Ueberladen kommen.