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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 28.05.2020 in Beiträge

  1. 96er
    Ich hatte das Vergnügen, einige Jahre in Übersee zu leben. Das war klasse - aber auch sehr anstrengend - und es gibt einem eine etwas andere Perspektive auf Deuschland. Glaub mir - jedes Land hat seinen eigenen Irrsinn/Fetisch/Blindspot. USA: Waffen Norwegen/Japan: Wale Ca. 2/3 aller Länder: Korruption ... Deutschland: Kein Tempolimit - Auto als Gott Trotzdem oder gerade deswegen: Ich bin recht viel herumgekommen und bin sehr froh in unserem sehr lebenswerten Land zu leben.
  2. 96er
    Meine Meinung dazu: Mehr als 180km/h fährt man nicht, weil es einen schneller von A nach B bringt, sonder weil man es will. Ich mache das auch ab und an mal - aber sonderlich sinnvoll ist das nicht. Selbst als Vielfahrer hätte ich mit einer freiwilligen Begrenzung von Vmax herstellerseitig auf 180km/h null Probleme. Auch ein Tempolimit von 130km/h würde mich nicht seelisch aus der Bahn werfen. Leider kann man das in Deutschland nicht rational diskutieren...
  3. Gernot
    Man muß das selbst spüren. Im C6 fuhr ich mit über 200 einen kleinen Umweg auf der A8 zum Supermarkt. Natürlich ergaben sich da im dichteren dreispurigen Verkehr auch kritische Situationen und irgendwann fragte ich mich, was ich da mache. Heute fahre ich mit 110...120 diese Strecke zum Einkaufen und es hängt sich keiner an mich dran, der mir beweisen will, daß sein Audi schneller geht und es fährt mir auch keiner haarscharf vor die Nase, der nicht gescheit geguckt hat. Und die Milch ist zu Hause auch nicht schlecht und das Eis ist auch noch fest, nur weil ich jetzt 8 Minuten später angekommen bin. Das passiert alles im Kopf. Gestern sind sie in Gersthofen wieder Rennen gefahren. Ich konnte das am Fenster hören. Wie viele (Unbeteiligte) müssen sterben, bevor da etwas geregelt wird? Gernot
  4. mhs
    Wie geschrieben ist Lackieren für mich Neuland gewesen. Mit dem Ergebnis meiner Lackierarbeit bin ich zufrieden; auf dem Weg dahin war eine Menge trial and error, die ein oder andere Arbeit habe ich doppelt und dreifach und vierfach durchgeführt … Übung -> Meister Nachfolgend meine Vorgehensweise, meine Erfahrungen und meine Einschätzungen, was das Lackieren angeht. Die Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Generell: Der gesamte Arbeitsprozess ist sehr (!) zeitaufwendig. Das eigentliche Lackieren geht dabei relativ fix; Zeitfresser ist vor allem die Vorbereitung (Schleifen, Grundieren/Füllern und Schleifen in mehreren Wiederholungen; dann das Abkleben); bei mir war das Verhältnis mindestens 30:1; vermutlich sogar eher 40 und mehr:1. · Eine durchdachte Planung vereinfacht die Arbeitsabläufe. Ich habe das nicht durchgeplant, sondern mich eher etwas treiben lassen. Im Ergebnis hatte ich nicht immer auf Anhieb optimale Arbeitsergebnisse, weil ich mit den vorhandenen Materialien versucht habe, klar zu kommen … und dann immer mal wieder Zwangspausen nötig waren, weil ich dann doch einige passende Materialien nachgekauft habe, und das hat dann inkl. Versand seine Zeit gedauert. · Baumärkte habe ich nach Möglichkeiten gemieden; das Angebot war nicht passend – und was es gab, war teuer. · Ich habe einzelne Lackbereiche ausgebessert – eine Delle, einen Kratzer, oder eine angerostete Fläche. Wenn man also nur „Spot Repairs“ durchführt ist es hilfreich darauf zu achten, dass die zu lackierenden Bereiche nicht durch die Vorbehandlung überproportional groß werden; man also nicht einen Rostfleck in Größe einer Daumenkuppe ausbessern möchte und plötzlich eine esstellergroße Fläche zu lackieren hat. · Ich habe folgenden Aufbau umgesetzt: Im Kern ist die Schadstelle. Etwas größer als die Schadstelle ist der Bereich, in dem ich erst gespachtelt und dann – wieder etwas größer werdend, gefüllert/grundiert habe. Wiederum etwas größer als der grundierte Bereich ist die Fläche, auf die ich Lack aufgetragen habe. Um die lackierte Fläche kommt ein Bereich für die Beispritzverdünnung; das ist auch die Fläche, bis zu der ich angeschliffen habe. Dann kommt der Altlack. · Zu Beginn habe ich nass geschliffen, dann aber überwiegend auf trocken umgestellt. Weiger Sauerei, und man sieht besser, was man schleift. · Es gab immer mal wieder Momente, in denen ich keinen Spachtel und kein Schleifpapier mehr sehen konnte. Da war es dann eine Wonne, zum Beispiel Teile der Stoßstange zu polieren … wenig Aufwand und ein sofort sichtbarer, beeindruckender und dauerhafter Effekt, der nicht zigmal nachgearbeitet werden muss. 😊 Material und Geräte: · Druckluftkompressor: Ölfrei arbeitend mit Luftsieb und Wasserabscheider. Ein Druckminderer ist hilfreich. 30l Tank und 150l Abgabeleistung haben für das Lackieren allemal gereicht; für den Betrieb eines Exzenter-Schleifers ist die Leistung etwas knapp. · Druckluftschlauch: Den Spiralschlauch habe ich verflucht … er ist mir beim Lackieren mehrmals an die gerade frisch lackierte Stelle gewippt. Ein Schlauchabroller mit einem 20m langen Schlauch, Innendurchmesser 9mm, war die deutlich bessere Wahl, da dann der Generator auch irgendwo Abseits stehen kann, man nicht darüber stolpert (ja, ist mir auch passiert), und der Generator beim Lackieren nicht einnebelt. Dem Vernehmen nach soll ein Gewebe- oder Gummischlauch zum Lackieren besser geeignet sein als die billigeren Kunststoff-Schläuche. · Lackierpistole: Ich habe mit einer HVLP-No-Name-Mini-Jet gearbeitet. Düse 1,0 mm. Preis gut 50 €. Eine SATA o.ä. ist sicherlich besser, wenn man täglich damit arbeitet … für meine sporadischen Einsätze reicht die preiswertere Variante. Wichtig ist das penible Säubern direkt nach dem Lackieren. Dabei keinesfalls die ganze Pistole in Verdünnung legen und dort liegen lassen, das zerstört die Teflon-Dichtungen im Inneren. Zum Säubern sind verschieden dicke (bzw. dünne) Bürsten sehr hilfreich. Von SATA gibt es ein anschauliches Video zum Lackierpistole-Säubern auf YT. · Lackierbecher mit einem Feinsieb zum Mischen/Anrühren; war bei mir bei der Pistole dabei. Hilfreich waren für mich auch Farbmischbecher. · Exzenter-Schleifer: Die kleine Variante des Dino Kraftpaket mit 650W und 9mm Hub hat gereicht. Wichtig für mich war ein 75mm-Stützteller, da die 150mm- und 125mm-Stützteller für die Beilackierung deutlich zu groß waren. Eine Softauflage war ebenso hilfreich, um beim Schleifen etwas nuancierter Arbeiten zu können. · Mini-Druckluft-Exzenter-Schleifer: Mit 3, 2 und 1 Zoll-Stützteller und auch wieder Softauflagen. Nicht zwingend erforderlich, aber gerade für das Polieren von schwer zugänglichen Bereichen sehr schick. · Infrarot-Strahler – sehr hilfreich, fast schon ein Muss, bei der Trocknung von Spachtel, Grundierung/Füller und Lack. Ein Gerät für 65 € inkl. Stativ reicht aus. Darauf achten, dass sich der Kopf weit genug nach unten neigen lässt. · Schleifpapier/-scheiben/-vlies: Ich habe hauptsächlich mit den Körnungen 240, 400, 600, 800, 1000, 1500 und 2000 gearbeitet. Für den Grobschliff vom Spachtel auch mit 180; für den Ultrafeinschliff mit 2500 und 3000. · Abklebepapier und Klebeband: 30 und 50cm-Breite waren ausreichend. Beim Klebeband auch zwei Breiten (ca. 3 und knapp 5 cm). Sehr hilfreich war ein aufklappbares, dann 20 cm breites Abklebepapier auf Rolle, an dem schon ein Streifen Klebeband befestigt war. · Polierpads: Ungefähr wie Motoröl – fünf Personen, sechs Meinungen. Ich bin da ein klein wenig in einen Kaufrausch verfallen und habe für alle Stützteller-Größen alle möglichen Stärken von sehr abbressiv bis ultra-fein angeschafft. Sicherlich nicht zwingend nötig; es macht allerdings auch Spaß zu sehen, wie sich ein stumpfer Altlack und Übergänge von Alt- zu Neulack aufpolieren lassen. · Essentiell: Eine ordentliche Atemschutzmaske. Für das Lackieren Lackierhandschuhe. Mit einer Schutzbrille habe ich mich ziemlich schwer getan; aber auch die war am Mann. Chemikalien: · Silikon-Entferner – das A und O als Grundreinigung, Reinigungszwischenschritt beim Schleifen und, ganz wichtig, vor dem Lackieren. · Phosphat – zur Vorbehandlung bis auf das Metall gereinigter Roststellen. · Brandt Korrux Nitrofest – Grundierung für vom Rost relativ deutlich befallene Stellen, nachdem ich sie bis auf das (dann porige) Metall abgeschliffen habe. · Presto NC-Kombi-Glättspachtel – war mir deutlich lieber, als ein noch mit Härter zu mischender Spachtel und hat auch ausgereicht für meine Zwecke. Mit dem Spatel stand ich etwas auf Kriegsfuß – für größere Flächen ist er hilfreich und erforderlich; für kleinere Spots habe ich den Glättspachtel mit dem Finger aufgetragen, das ging deutlich einfacher und zielgenauer. Der Glättspachtel kann mit Infrarot oder dem Heißluftfön vorsichtig getrocknet werden; ist ansonsten nach ca. 3 bis 4 Stunden schleifbar. · 2K-Epoxy-Füller/Grundierung - wirkt als Grundierung und Füller, glättet also eventuell noch vorhandene Schleifspuren, Poren etc. Tolle Wirkung, aber nicht ganz einfach in der Anwendung: Wirft unschöne Blasen, wenn zu dick/in zu vielen Schichten aufgetragen, ohne dass die einzelnen Schichten durchgetrocknet sind. Hat an einer Stelle mit dem Untergrund reagiert; Ergebnis war eine Blätterteigstruktur. Zusätzliche Trocknung nur mit Infrarot; bei Einsatz eines Heißluftföns wirft er sofort Blasen. Braucht sehr lange (an einer Stelle haben 24 Stunden nicht gereicht), bis er ohne Zusatztrocknung durchgetrocknet ist … wenn er dann zu früh geschliffen wird, sieht das Ergebnis aus wie gezwirbelte Knetmasse. Aber – wenn alles passt, ist die Oberfläche perfekt! · 2K-Unilack – muss vor dem Lackieren mit Härter und evtl. etwas Verdünnung angemischt werden und lässt sich je nach Härter nur 2 bis 4 Stunden verarbeiten; ist also angemischt nichts für die Vorratshaltung zum Beispiel für Lackausbesserungen mit einem Feinpinsel ein oder zwei Tage nach dem Lackieren. Dafür entspricht es dem Originallack und muss auch nicht noch mit einer Klarlack-Schicht überlackiert werden. Mein Lack wurde bei 123lack.de angemischt und passte relativ perfekt zum Altlack des Prestige. In der Lackmenge habe ich mich ziemlich vertan, da nicht nachgedacht … mit 250ml bin ich nicht so richtig weit gekommen. Die zweite Order von 1l Lack war dann mit ausreichend Reserve. · Beispritzverdünnung – sorgt für einen guten Übergang von neuem zu altem Lack, ist jedoch nicht ganz ungefährlich, da es sich – wie der Name schon sagt – um eine Verdünnung handelt, die den Altlack anlöst. Weniger ist mehr! Muss sofort nach der Lackierung aufgespritzt werden; für mich war eine Spraydose das Mittel der Wahl. · Schleifpasten von 3M – auch die Politur ist eine Glaubensfrage; ich habe vier unterschiedliche Pasten von 3m zum Aufpolieren eingesetzt und bin damit sehr zufrieden. · Nitro-Verdünnung – zum säubern einzelner Bestandteile der Lackierpistole. Vorbereitung der zu lackierenden Teile: · Die zu lackierende Fläche muss nahezu perfekt vorbereitet sein; beim Lackieren werden Unebenheiten, Grate, Poren etc. nur minimal ausgeglichen. · Die meisten Stellen habe ich bei der Vorbereitung von Hand geschliffen; mit dem Maschinenschliff habe ich zu schnell wieder Material abgetragen, welches ich gerade erst aufgetragen hatte. · Beim Schleifen immer wieder den Schleifstaub entfernen, da sich der sonst in den umgebenden Lack einschleift. Und den gerade im Schliff befindlichen Bereich regelmäßig mit Silikonentferner abwischen. · Zu Beginn der Arbeit an einem Spot habe ich den Bereich um und inklusive der Schadstelle poliert, um ihn sauber zu bekommen. · Danach gründlich mit Silikonentferner gereinigt. · Dann den Bereich mit einem 600er-Papier und dem Exzenterschleifer geschliffen, bis zu dem ich maximal arbeiten möchte (also die Grenze der Beispritzverdünnung). · Dann die Schadstelle von Hand geschliffen. Je nach Schadensbild bis auf das blanke Metall (Rost) oder bis auf die Grundierung (Kratzer) oder auch nur angeschliffen (Dellen). · Stellen mit Rostbefall habe ich nach dem Schliff mit Phosphat behandelt und dann mit Brandt Korrux Nitrofest gestrichen. Nach dem Trocknen mit einem 240er oder 400er-Papier von Hand geschliffen. · Daraufhin mit dem Glättspachtel gespachtelt, getrocknet, von Hand geschliffen (von 180 bis 1000), geprüft, ggf. wieder gespachtelt, getrocknet, geschliffen, geprüft … und so weiter, bis die Stelle zum einen Glatt war und zum anderen die Form gestimmt hat. · Zum Prüfen, ob die gespachtelte Form stimmt und glatt ist, habe ich ein Mikrofasertuch genutzt und mich allein auf das Gefühl in den Fingerspitzen verlassen. Der optische Unterschied von Altlack zu Spachtel hat mich sonst eine Verformung/Unebenheit spüren lassen, die da gar nicht mehr war. · Als nächsten Schritt den 2K-Epoxy-Füller aufsprühen. Dazu muss der definierte Bereich abgeklebt sein. · Nach dem Trocknen (!) mit einem 1000er-Papier den Übergang von Füller zum Altlack von Hand geschliffen. Abkleben: · Puh! Eine wirklich zeitaufwendige Arbeit. · Auf keinen Fall harte Kanten an den Rändern der zu lackierenden Bereiche kleben … also Klebeband anbringen und dann bis zum Klebeband hin lackieren. Das gibt eine Kante, die, wenn überhaupt, nur ziemlich aufwendig wieder heraus zuschleifen ist. Alternative 1: Das Klebeband aufstellen, also nur zur Hälfte der Breite des Bandes ankleben, die andere Hälfte nach oben biegen, in der Luft stehen lassen und so einen Winkel mit abgerundeter Ecke schaffen. Perfekt für Karosseriekanten; war für mich auf Flächen nur oK, da es dennoch stellenweise einen ziemlich harten Übergang von Neulack zu Altlack gab. Alternative 2: Das Abdeckpapier der Breite nach drei oder vier Mal ca. 4 bis 5 cm breit umfalten; Dieses Abdeckpapier mit verstärkter Papierkante dann so anbringen, dass es leicht über die Grenze des Altlacks zum angeschliffenen Bereich hinausragt und zugleich ca. 1 bis 2 cm Luft zum Metall hat. Beim Lackieren nebelt der Neulack ein wenig unter das Abdeckpapier; direkt nach dem Lackieren das Abdeckpapier mit der verstärkten Kante abnehmen und den Grenzbereich vorsichtig mit Beispritzverdünnung aussprühen. Das gibt meiner Erfahrung nach die am wenigsten sichtbaren und am besten zu polierenden Übergänge von Neu- zu Altlack. · Ich habe einige Bereiche zwei Mal lackiert – und festgestellt, dass eine genaue Überprüfung der abgeklebten dadurch erforderlich wurde: Durch den Lackauftrag des ersten Lackiergangs härtet das Klebeband aus und löst sich stellenweise ab. Gerade bei den Fensterrahmen-Dichtungen ist das nahezu ganzflächig passiert. Lackieren: · Lerne Deine Lackierpistole kennen! Ich habe mehrere Bahnen Abdeckpapier an ein Garagentor gehängt und darauf geübt und geprüft, wie sich das Spritzbild verändert, wenn ich diese und jene Schraube an der Pistole drehe und/oder den Druck des Kompressors verändere. Das war sehr hilfreich! · Ich musste im Freien lackieren. Zum einen sind daher Staubeinschlüsse nicht zu vermeiden; zum anderen sind die Trocknungsmöglichkeiten eingeschränkt. Die Staubeinschlüsse bekommt man gut herausgeschliffen und wegpoliert; bei der nicht vorhandenen Trocknung auf die empfohlenen 60 Grad hilft nur eins … Geduld und warten, bis der Lack durchgetrocknet ist, bevor man poliert. Das kann je nach Lack schon mal eine Woche dauern. · Die Lackierergebnisse waren beim ersten wie auch beim zweiten Mal Lackieren nicht perfekt … es gab einige Läufer und die Oberflächenstruktur war zuweilen etwas uneben („Orangenhaut“). Die Orangenhaut bekommt man gut herausgeschliffen; die Lackläufer mit viel Vorsicht, einem Lackhobel und passendem Schleifpapier auch. Das Problem ist – wenn man mal auf der Grundierung angelangt ist beim Nachbessern, hat es sich gehabt mit dem Polieren der ausgebesserten Stelle – dann hilft nur eine erneute Lackierung. · Der Lackhersteller gibt an, wieviel Härter und wieviel Verdünnung zu nutzen ist. Das sollte penibel genau eingehalten werden. Ebenso vorgegeben ist der zu verwendende Druck, die Ablüftzeit (Zeit zwischen dem einen und dem nächsten Lackiergang) und die Anzahl der Lackiergänge. · Ich habe versucht, einen Abstand von ca. 30 cm einzuhalten, damit bin ich gut klar gekommen. · Zunächst Kanten, Winkel etc. mit einem fokussierten Strahl lackieren, dann größere Flächen mit einem fächerförmigen Strahl. · In einem Lackiergang die Lackierpistole gleichmäßig mit dem gesamten Arm von links nach rechts oder oben nach unten oder umgekehrt führen. Als Überlappung hat ca. 1/8 gut funktioniert. · Kurze Hin- und Herbewegungen aus dem Handgelenk sorgen für einen ungleichmäßigen Lackauftrag und vor allem für zu viel Lack im mittleren Bereich dieser kurzen Bewegungen. Ergebnis sind Lackläufer oder ganze Hänger. · Langsam arbeiten und auch mal eine kurze Pause machen zwischen den einzelnen zu lackierenden Bereichen. Ich hatte mich da etwas zu sehr in Hektik versetzen lassen; das war unnötig und hat Nacharbeiten erforderlich gemacht. Gerade nach dem ersten Lackiergang die Pistole aus der Hand legen und sich anschauen, was man gerade lackiert hat, wo es noch verstärkt an Lackauftrag mangelt etc. · Flott gehen hingegen sollte es beim Einsatz der Beispritzverdünnung; die wirkt am besten, wenn der Neulack noch nicht abgelüftet ist. · Tja, und dann sollte man den ein oder anderen Fehler nicht machen: Zum Beispiel nicht mit dem Rücken gegen eine gerade lackierte Türinnenkante stoßen, oder - ganz besonders ärgerlich - das zum Aufragen der Beispritzverdünnung entfernte Abdeckpapier nicht einfach herunterbaumeln lassen ... der nächste Windstoß weht es nach oben in die gerade frisch lackierte Stelle; das bedeutet an der Stelle: Alles wieder von vorne Nacharbeiten und Polieren: · Nach der Trocknung des Lacks bekommt man erstaunlich viel an Staubeinschlüssen, Lackläufern und Übergängen herausgeschliffen. Aber wie zuvor schon geschrieben: Ist die Grundierung erreicht, hilft nur ein erneutes Lackieren dieser Stelle. · Die Korrekturen von Staubeinschlüssen und Lackläufer habe ich von Hand mit einem 600er- oder 800er Papier geschliffen. · Die Übergänge zum Altlack und die Orangenhaut habe ich mit einem 1000er-Papier und dem kleinen Exzenter (75mm-Stützteller) mit Softauflage geschliffen. Vorsicht an den Kanten; die sind sehr schnell bis auf die Grundierung durch! · Das Ganze dann nochmal mit einem 1500er- und 2000er-Papier und dem kleinen Exzenter für die Politur geschliffen. · Die Politur kommt erst noch; hier will ich noch warten, bis der Lack wirklich komplett durchgetrocknet ist. Ein kleines Stück habe ich als Test bereits poliert; das sah im Ergebnis ziemlich gut aus! Fazit: · Lackieren bedeutet sehr viel Arbeit und ist sehr zeitaufwendig! · Der Materialeinsatz ist relativ hoch. · Mängel in der Lackierung lassen sich in gewissen Grenzen herausschleifen; Mängel an den Vorarbeiten sind nicht mehr zu korrigieren. Ich hätte nicht gedacht, dass bei sehr genauem Hinsehen zum Beispiel kaum zu spürende Wellen in der Grundierung trotz des Lacks noch sichtbar sind (bzw. wahrscheinlich durch den Lack überhaupt erst sichtbar werden). · Zumindest als Laie bzw. ungeübter Anfänger ist Perfektion vermutlich nicht oder nur sehr schwer zu erreichen. Wer den Concours d’Elegance gewinnen will, muss es entweder können, viel üben, oder die Arbeit professionell ausführen lassen. Wer, wie ich, die (durch eine Ganzlackierung ansonsten zerstörte) Patina des Fahrzeugs erhalten will und Zeit, Geduld und Muße mitbringt, hat hinterher in jedem Fall ein besseres Ergebnis als vorher. · Ich bin froh, bis auf das Polieren fertig zu sein … aber ich würde es wieder machen!
  5. uwe.v11
    Jetzt sind alle Motorradfahrer Verbrecher und sollen Wochenende und Feiertag nicht mehr fahren dürfen und Verbrenner sind Sch..... und dürfen nur noch Max 180 Fahren (Tesla fahren zwischen den LKW) ich reg mich nicht mehr auf. Die machen sowieso was sie wollen. wenn ich von Wolfsburg nach dem Geschäftstermine nach Hause will,dann gibt es Gummi. 500km müssen weg. Aber jetzt läuft im Maschinenbau nix mehr, da fahre ich eben E-Bike.
  6. Frank M
  7. Kroack
    Nach 2 Tagen Hydraulikleitungen nachbauen, Achse raus und rein, entrosten folgt die Entschädigung wenn der ES9J4 ab Kat ohne Dämpfung in die Werkstatt brüllt - man will ja wissen ob alles dicht ist bevor man zusammenbaut Man muß die Autos wirklich mögen wenn man sie sich antut...
  8. Ofi
    So ging es mir auch. Erst als ich mich mit der Materie auseinandersetzte bekam ich meine Gas Autos richtig zum laufen. Die Werkstatt hat es einfach nicht in den Griff bekommen. Fazit: Die schlechten Gas Einbauer haben den den Ruf von Gasanlagen ruiniert.
  9. Frank (F)
    Zu den Glühkerzen.: welcher Saugdiesel ?? 2.2 oder 2.5 Stirnrad bis 82 oder Zahnriemen ab Modell 83 bis Schluss ab 83 z.B. Bosch 0250201039 (M12 gewinde) https://www.ebay.de/itm/4x-BOSCH-Diesel-Gluhkerze-0250201039-GLP001-BMW-Citroen-Fiat-Ford/132293421726?hash=item1ecd4d6a9e:g:YfcAAOSwN~deZQXg champion ch68 https://www.ebay.de/itm/1x-original-CHAMPION-CH68-Gluhkerze-Diesel-Gluhstift-glow-plug-NEU-OVP-NOS/163671446043?hash=item261b94121b:g:Ml0AAOSwjpxcyCWJ Im Text des zweiten Link auch alle anderen Marken aufgeführt. Das sind alles sog. schnellglühkerzen, erkennbar an der verjüngten spitze, "Standard" ist heute kaum mehr am Markt. Kann auch mit dem originalen Vorglührelais betrieben werden. Früher gab es Schnellglühsets für den CX zum nachrüsten (Relais olus kerzen plus Steckeradapter) ,wurde auch oft gemacht. Die Relais waren dann ab ca. 90 Standard bei vielen anderen Citroen/Peugeot Dieseln , muss man dann aber den Stecker adaptieren Für vor 82 braucht es diese: 0250200048 Bosch (M14 Gewinde) https://www.ebay.de/itm/3-orig-Bosch-Gluhkerzen-0250200048-neu-f-Citroen-CX-Diesel/122367271292?hash=item1c7da8617c:g:t0QAAOSwl8NVZxdQ zu den Wischern: die modernen Flachbalkenwischer machen einen guten Job. Sind auch für viele ältere Fahrzeuge lieferbar. https://www.ebay.de/itm/BOSCH-Aerotwin-Scheibenwischer-Wischerblatt-Wischer-AR24U-600mm-24/193415000959?fits=Make%3ACitroën&epid=7038334467&hash=item2d086eb37f:g:PbgAAOSwi-BejbcR Könnte passen, Breite von Aufnahme am Wischerarm messen. oder Standard: https://www.ebay.de/itm/SCHEIBENWISCHER-BOSCH-ORIGINAL-FUR-CITROEN-CX-1-2-74-92/301687089939?epid=1604182213&hash=item463df3ab13:g:phwAAOSwSp5daP9T
  10. 96er
    Mein Xantia 1,6i hat das Feature auch schon seit 24 Jahren serienmäßig verbaut. Mit 88PS läuft er genau 175km/h und dann ist Schluss (auch heute noch mit GPS gemessen).
  11. JK_aus_DU
    Erstmal den Bußgeldkatalog wieder lockern. Das sind die Prioritäten in diesem Irrenhaus namens BRD....
  12. LordAir
    Tja, mitlesen hier hilft 😉 Es war ein cooler Stammtisch, Kellner mit Visier wie die Ausserirdischen (sah ein bischen aus wie eine Waschmaschine), dummes Gelaber (notwendig), kluges Gelaber (na ja, geht auch mal, muss aber nicht) und ansonsten einfach schön. Ein bischen normales Leben mitten im derzeitigen Chaos. Halt Leben live 😉
  13. Frank M
    https://www.facebook.com/MartinSonnebornEU/videos/718969968645288/?vh=e&d=n
  14. ACCM Schwinn U.
    Huch, Roland, da bin ich ja nicht allein mit der Idee gewesen, den SCINTEX auf seine Schalterfunktion zu reduzieren und darin Vorteile zu sehen und die zu nutzen. Der evidente Unterschied zwischen unseren beiden Lösungen ist die Platzierung des die empfindliche Bimetalltechnik ersetzenden Blinkgebers. Extern bei mir und intern bei dir. Beide Lösungen haben ihren Reiz. Meine die große Freiheit bei der Auswahl des Gebers und deine die Freude, einen brauchbaren gefunden zu haben, der mit reinpasst ins Gehäuse. Dieser erste von den vier aufgeführten Vorzügen des Kellermann R1 scheint mir der einzig relevante im Vergleich mit anderen Gebern. An beiden Lösungen kann man kritisieren, dass die Blinkkontrolllampe nicht zwischen Warnblinken und Blinken unterscheidet. Und nicht zwischen links und rechts blinken. Um dem abzuhelfen hatte ich meinen Umbau schon mal Richtung Luxusvariante erweitert: Indem ich die Soffite ersetzt habe durch 2 LEDs (parallel zu den Blinkleuchten geschaltet). Die eine ragte von links in den roten Plastikstutzen unter dem transparenten Griff, die andere von rechts. Dann leuchtet beim links blinken nur die linke Hälfte des roten Rings, beim rechts blinken nur die rechte Hälfte und beim Warnblinken der ganze Ring rot. Sehr schön, fand ich. Muss aber nicht unbedingt sein und ist „etwas“ Zusatzarbeit gewesen. Chapeau Claque: Hut ab, Roland, vor deiner Idee mit dem Claqueur. Typisch Musiker :-). Nebenbei: - Auch wenn man vom Umbau nichts sieht- Ein Detektiv kann ihn dennoch eingrifflos checken: Beim original belassenen SCINTEX leuchtet die Kontrollleuchte in den Dunkelphasen der Blinkleuchten, beim umgebauten in den Hellphasen. - Bei externer Lösung passt dein Claqueur noch innen rein. Und die Billig-Cartier-Dosen sind per se nicht lautlos... :-). Uli
  15. MagnusFerdinand
    Sooo, ich war heute bei Torsten. Vielen Dank noch mal an der Stelle. Er hat einen Übeltäter identifiziert und den Fehler beheben können. Das hintere Hydractiv-Ventil war dermaßen undicht, dass sich das Regelintervall des Druckreglers durch Teilerneuerung des Ventils von 10 auf 25 Sekunden verlängert hat. Es war also ein großer Erfolg aber es gibt noch einiges zutun. Aber damit erst mal genug zu dem Thema. Schließlich haben wir so viele neue Problemchen gefunden, die auch an die Reihe kommen wollen Dazu hätte ich auch gleich die nächste Frage an die Spezialisten. Torsten hat festgestellt, dass der Motor zu wenig Leistung bringt. Besonders im Benzinbetrieb. Die Diagnose ist also: Die Gaseinstellung ist nicht optimal und es kommt nicht genug Sprit vorne an. Kraftstoffdruck messen war bei der Konstruktion des ZPJ aber schwierig also hier die 1 Euro Frage: Was ist das Teil, was beim XM ZPJ dazu neigt kaputt zu gehen bzw. ausgetauscht werden zu müssen? A: Kraftstofffilter B: Benzinpumpe C: Benzindruckregler D: Eiszpritzdüse. Ich bin gespannt... Liebe Grüße!
  16. HDI JUNKIE
    Das macht Gänsehaut.
  17. Kari Lahti
    Handschuhfach war leicht wegzunehmen. Die Frischluftöffnung hatte geklemmt, etwas CRC an die Zahnräder, und los, danach noch die Bowdenzug unter dem Radio grade bewogen und jetzt wie neu!!! Danke für gute Hinweise... Kari aus Lahti
  18. TurboC.T.
    Ich möchte noch hinzufügen, dass der Motor bzw. die Zündung nicht allzu lange ausgeschaltet sein sollten, damit das Auto noch "wach" ist und auf den Wischerhebel reagiert. Zumindest ist das beim C4 so...
  19. René Mansveld
    Vorbeugend sollte man Kunststoffteile mit Vaseline (säurefrei) behandeln. Vaseline ist m.W. das einzige, dass in den Kunststoff eindringt und ihm einiges an Flexibilität zurück gibt. Das Einziehen dauert aber, deshalb wohl jetzt zu spät, oder vielleicht nach erfolgreichem Abbau behandeln und in der Sonne schneller wirken lassen für den Anbau später. Gruß René
  20. JK_aus_DU
    Und in dem restlichen Drittel leben keine Menschen?
  21. AndreasRS
    das sind sicher keine 8 Minuten, es sei denn, der Supermarkt ist 120 km weit weg. Zeit verliert man an Ampeln und im Stau. Der Zusammenhang von Geschwindigkeit und Zeitersparnis wird überschätzt. Die Bahn hätte seinerzeit für vergleichsweise kleines Geld die Strecke Köln-Frankfurt auf Tempo 200 oder 220 ertüchtigen können statt des teuren Neubaus der Schnellfahrstrecke. Unterm Strich wäre der Zeitunterschied minimal gewesen. Aber es ging um Prestige. Abgesehen davon "spart" man keine Zeit, man nutzt sie nur anders. Die 15 Minuten, die ich durch Schnellfahren früher am Ziel bin, brauche ich danach, um wieder runterzukommen. Sobald die Autos selbst fahren wird man die Fahrzeit sinnvoller nutzen, das wird eine ganz große Veränderung werden!
  22. bx-basis
    Das Zeug haben wir vor 20 Jahren schon in störrische MA- und BE-Getriebe gekippt, geschadet hat es nie...
  23. Manson
    Danke, eure Rückmeldungen hier, auch wenn es Einzelfälle sein sollten, bestärken mich vom 16V die Finger zu lassen ....ich steh eh nicht so auf die Mehrventiltechnik, rein subjektiv bevorzuge ich die altbewährten 2 Ventile pro Brennkammer
  24. achim xm
    Sehe jeden Morgen einen C6 2,2l Diesel Fulminatorgrau, Exclusive-Ausstattung, Innen: Leder "Alezan" Braun, Dekor Echtholz "Mukonto". Mmmh. Streiche einmal über das Dach, steige ein und fahre mit einem Lächeln in den Tag.
  25. GuenniTCT
    Es war beide Male ein 2L 16V. Ich vermute bei beiden (Serie 1), dass es eine mechanische Spannrolle war und es wurden alle Teile erneuert. Wo die Teile produziert wurden kann ich nicht sagen.
  26. schwinge
    Das wäre auch mein Gedanke. Von der Vorgeschichte ist ja nicht so viel bekannt. Nicht auszuschließen, daß der Vorbesitzer schon drei Kupplungen verbraucht hat, und der Lehrling mit dem Kupplungstausch beauftragt wurde.
  27. GuenniTCT
    Ich fahre in meinem ML5 Getriebe im TCT und im BE3 Getriebe im Cabrio jeweils DEXRON II. Die Erfahrung ist absolut positiv. Das ML5 Getriebe hatte im kalten Zustand immer das Problem, dass es sich bei Außentemperaturen unter ca. 10 ° morgens nur sehr unwillig schalten ließ. Beim BE3 Getriebe war das zuletzt ein Dauerzustand. Im TCT fahre ich das Öl jetzt seit ca. 25.000 km und kann bisher keine Nachteile feststellen. Im Cabrio ist es erst seit kurzem drin. Ich empfehle es aber nicht zwingend zur Nachahmung, weil das Öl keine Freigabe für diese beiden Getriebe hat. Sollten sich daraus Getriebeschäden ergeben, möchte ich nicht dafür verantwortlich sein. Wenn ich mein eigenes Getriebe damit schrotte, ist das mein Thema.
  28. scorpion1911
    Ich packe es nicht, hier Bilder hochzuladen. Vulcan, ich schicke Dir per E-Mail die Beschreibung zur Sitzbank aus der Betriebsanleitung.
  29. Ofi
    Ja, da kann man dran drehen. Dann hast du eine falsche Batterie eingebaut bekommen, vom Vorbesitzer.
  30. jens-thomas
    Bei dem Einbauort wird ein Riemen aus Chloroprene immer recht schnell ausfallen. Ich würde dort einen Quad Power von Gates oder natürlich einen Super-XE-Power von Optibelt einbauen. Beide sind aus EPDM hergestellt und vertragen Temperaturen jenseits der 130 Grad. Gruß Jens
  31. jens-thomas
    Vorsicht, mein Lieber. Ich arbeite in der Gummibude als Materialentwickler. Das Einmischen von Altreifenrecyclat ist bei Antriebsriemen, die aus Chloroprene hergestellt sind unmöglich. Ist übrigens ein Händler in Sachen Riemen. Der kauft die Teile zu. Gruß Jens
  32. Gerd Kruse
    ich würde nochmal ganz genau prüfen, ob sich bei Schwergängigkeit der Rückwärtsgang kratzfrei einlegen lässt, also ob die Kupplung wirklich immer einwandfreie trennt. In Erinnerung an ein ähnliches, sporadisch auftretendes Problem vor ganz vielen Jahren, stellte sich ein "Festsaugen" der Kupplungsscheibe als Ursache heraus. Gruß Gerd
  33. bx-basis
    Und alle die das immer noch toll finden wie wegen dieses Virus alles vor die Wand gefahren wird können sich ja für die nächsten paar Jahre noch maskiert zu Hause einsperren...
  34. GuenniTCT
    Das ist das gleiche Öl, dass ich meinem Getriebe damals gegönnt habe. Schmeiss es raus und ersetze es durch ein 75W-80. Dann schaltet es auch wieder ordentlich.
  35. RolandPiccolo
    Salut, und so sieht meine Variante aus. Wie schon Uli anführt und zeigte ist die Scintex minuterie ideal dafür geeignet wenn man nur den Blinkerschalter (R - L) benutzen möchte. Sie kann einfach leergeräumt werden und der Blinkerhebel samt den Kontakten im Innern bleibt drin. Bei der Marchal ist das so nicht möglich. Da die Erfahrung zeigt daß die meisten Scintex auch nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und eine Reparatur extrem aufwändig, zeitintensiv ist und vor allem nicht sehr langfristig währt, muß man keine Scheu haben das Gehäuse samt Blinkerschalter "zu mißbrauchen". Mein Umbau besteht darin daß ich einen elektronischen Miniatur-Blinkgeber der Fa. Kellermann intergriert habe. Dieser sehr kleine elektronische Blinkgeber hat den Vorteil daß er 1. ins Gehäuse passt, 2. daß er eine absolut zuverlässige konstante Blinkfrequenz liefert, 3. auch für LED Blinker Umbauten geeignet ist, und 4. einen extra Anschluß für die Blinkkontrolleuchte hat. Andere Fernost Konkurrenzprodukte sind zwar ein wenig günstiger aber haben diesen zusätzlichen Anschluß für die Kotrolleuchte nicht, so daß es bei LED Umbauten manchmal zu Problemen bei der BKL kommt. Er ist so ausgelegt daß er von seiner Leistung her sowohl für die originalen Glühbirnen, aber auch für Leds geeignet ist. Selbst für die Warnblinkfunktion lässt sich das Relais `z.B. à la Schalter von Uli nutzen. Das ist eine absolut unsichtbare zuverlässige Lösung um endlich Ruhe mit den ewig anfälligen und defekten Scintex oder auch den, von mit eigentlich geliebten Marchal Blinkgebern mit Eieruhr, zu haben. Zudem ist auf Dauer im heutigen Straßenverkehr nervig die Minuterie laufend, vor einer roten Ampel stehend, neu aufziehen zu müssen. Dies ist mit dem Umbau auch nicht mehr nötig. Ich habe schon diverse so modifiziert und alle verrichten zuverlässig und unauffällig ihren Dienst. Trotzdem feht mir noch was, nämlich das Geräusch des ablaufenden Federwerkes:(. Dank der eingebauten LED BKL ist zwar das Blinken gut erkennbar, doch das sympatische Klicken fehlt. Als Lösung habe ich jetzt erst mal aus einem 6V Blinkerhebel den Klaqueur ausgebaut und werde ihn von außen mit seinem Stößel gegen das Bakelit Gehäuse der Minuterie schlagen lassen. Mal sehen, äh, besser hören, wie das dann klingt. deudeuchement, Roland
  36. ACCM Jelle
    Die Sache hat in meinen Augen einen faden Beigeschmack. Offiziell vom Veranstalter abgesagt wird das Ordnungsamt, wenn es mal kommen würde, sicher grosse Augen machen, wenn da eine größere Menge der gleichen Fahrzeuge am Platz ist. Abgesehen davon hat es was von In-den-Rücken-fallen wenn der Veranstalter das Treffen absagt und du "durch die Blume" einlädst. Nix für ungut, meine Meinung. Gesendet von meinem LYA-L29 mit Tapatalk
  37. schwinge
    Öhm. Also das grüne, unterstrichene da ist ein Link. Kann man die Maus hinschieben und draufklicken. Dann gibts je nach Ziel, unendlichen Reichtum, Brüste, n bösen Computervirus oder die carnets de poche.
  38. ACCM Schwinn U.
    Marchal oder SCINTEX Blinkerzentralen trifft man also in frühen Rundpedalenten mit 6V Elektrik an. An den Marchal stört mich, dass die Gehäuse vernietet sind ( immer oder manchmal?), man also schlechter reinkommt ins Innere. Die SCINTEX betonen eher die optische Funktionskontrolle, die Marchal eher die akustische. Schöner finde ich die SCINTEX mit dem weniger klobigen Griff. Kai’s Beitrag hat mich motiviert, meine Lagerware – 4 aus Wühlkisten bei Treffen stammende SCINTEX Blinkerzentralen CMX-22- mal auf Funktion zu testen. Mit dem Ergebnis, dass bei keiner die Zeitbegrenzerfunktion ( minuterie) funktioniert und 3 immerhin blinken. Aber Wiederholkonstanz, Frequenz und die scharfe Abgrenzung zwischen den an/aus Phasen lassen sehr zu wünschen übrig. Daran ändert sich auch nichts nach Besprühen der äußeren und inneren Kontakte mit Oxidlösespray. Also insgesamt sehr unbefriedigend. Und wohl der Normalfall? Stört mich aber nicht heftig, denn ich verwende regelmäßig eh nur die Schalterfunktion. Zum Umbau wie üblich von mir praktiziert: Ich räume die innere filigrane Bimetall-Kontaktzungen-Spulenausrüstung aus und ersetze sie durch einen etwas neueren externen Blinkgeber. Durch eine der üblichen Aludosen Cartier CT6 oder CT4, die Citroën später verwendet hat. Ebenfalls Wühlkistenware. Foto 1: Raus mit den 2 Empfindlingen Blinkgeber und minuterie. Foto 2: Jetzt ist es drinnen was übersichtlicher. Dann sind einige innere Verbindungen zu schaffen und eine Kabelverbindung zum Blinkgeber. Die modifizierte Blinkanlage teste ich und sie funktionierte sofort überzeugend. Foto 3: Test mit Cartier CT6-Geber an 6V, noch ohne Warnblinkfunktion. Tut’s. Man kann die Maßnahme als Recycling betrachten. Ich sehe die Auftrennung in Schalten und Blinken in 2 Gehäusen als klare Verbesserung. Nach außen sieht man nichts, denn die Dose liegt im Hohlraum hinter dem Ampèremeterhalteblech. Die Warnblinkfunktion integriere ich gern mit im SCINTEX Gehäuse. Hier in Form eines einfachen ein/aus-Kippschalters bei meiner Ente von 1955. Geht auf vielfältige Weise auch anders. Warnblinknachrüstung ist eh eine individuelle Beschäftigung je nach Geschmack... Foto 4: Ein solcher Umbau vor Ort. Problemlos über bisher 15 Jahre. Foto 5: Schön rot leuchtend... Uli
  39. matgom
    Unser X2 1.8 16V hat den ZR Wechsel (Conti) mit Wapu (Vaico, Metallflügelrad) und Kurbelwellensimmerring gerade hinter sich. Der alte ZR (Garagenfahrzeug) wurde bei CIT 11/2009 bei 63 TKm eingebaut und ist dann 47,4 TKm gelaufen. Auf dem alten Keilrippenriemen sind Zahlenreihen bei denen sich die letzte Zahl immer um 1 erhöht und Dayco. Weil auf dem ZR genau so aufgebaute Zahlenreihen sind vermuten wir das der auch von Dayco ist. Der alte ZR ist auf der Glatten Seite sehr porös, das geht ca. 1mm bis zur Gewebefläche rein, die Gewebefläche und der Rest ist unauffällig. 10 Jahre / 120 TKM hätte dieser Riemen wahrscheinlich nicht überlebt. Im Scheckheft steht auf jeder Seite das der Riemen unter Einsatzbedingung: Erschwert nach 90 TKM zu wechseln ist . Das hätte der vielleicht durchgehalten. Im Scheckheft wurde per Handnotiz "(alle 5 Jahre)" bei Steuerzahnriemen vermerkt. Ob das eine interne Anweisung von CIT ist oder die Erfahrungswerte des Meisters mit seinen Org.-Teilen beim Einsatz unter erschwerten Bedingungen...oder warum auch immer...ist mir unbekannt, die Idee hätte aber sehr gut zum ZR gepasst der dann nicht porös geworden wäre. Eine Kurbelwellenriemenscheibe wurde bei unseren 1.8 16V Fahrzeugen noch nie gewechselt, Rundlauf wurde nie geprüft. Den Kurbelwellensimmerring hat CIT 2008 bei meinem Xantia verkehrt rum eingebaut (unerfahrener Mechaniker), Öl floss raus, alles nochmal machen. Viele Grüße Matthias
  40. JörgTe
    Es ist wirklich schade, dass ihr beide euer überragendes virologisches und epidemiologisches Wissen nicht in den Dienst der Allgemeinheit stellt.
  41. bx-basis
    Der 16er braucht eh irgendwann neuen Lack, dann kommt auch die (französische) Delle weg. Nächste Woche ist erstmal Brüderchens Break dran - da hat hinten links der Rost genagt...
  42. bx-basis
  43. uwe.v11
  44. GuenniTCT
    Kurz und knapp: ja. Ich habe eine ganze Zeit lang das Total 75W-80 benutzt. Es hatte aber schon immer das Problem, dass sich bei Temperaturen unter 10° der zweite Gang morgens nur schwer einliegen ließ. Andere klassische Schaltgetriebeöle brachten keine Besserung, teilweise sogar deutliche Verschlechterungen. Eine Recherche im Internet ergab, dass bei Mercedes die Fahrzeuge mit Schaltgetriebe teilweise ab Werk mit ATF gefüllt werden. Ich habe es darauf hin ausprobiert. Eine Verbesserung des Schaltverhaltens trat ziemlich bald nach dem Wechsel ein. Nach ca. 40.000 km kann ich bisher keine Nachteile feststellen. Das Getriebe hat aktuell 340.000 km gelaufen.
  45. bx-basis
    Das war früher gar nicht mal unüblich bei unwillig schaltenden Zitronen ATF aufs Getriebe zu kippen.
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