Du machst mir Spaß, ich zähle die doppelte, manchmal auch dreifache Wortmeldung bei dir, wie soll ich das jetzt bewerten? Nun gut, es handelt sich da nicht um Wortbeiträge, sondern um Kollagen oder Gedankensplitter, aber mich stört es nicht, ich lese es nicht, sondern schaue es nur bewundernd an. Eigentlich wollte ich es mit Sturmflut oder Vulkanausbruch in Verbindung bringen, aber weil ich mich so heimelig fühle und ausnahmsweise trunken bin vor Harmoniebedürfnis, gehe ich von Schreibfreude aus.
Obwohl es nach dem elephantiösen Gedächtnis deines Kumpels nur um Steinkult geht, mir also eigentlich mehr Platz zusteht, und zwar als Sexist und Deliquent, was unser Sargträger meinte herausgelesen zu haben, als er im Morgengrauen um 6.15 Uhr auf nüchternen Magen dachte aus einem für ihn verstörenden Satzwortspiel, das er als erster glaubte entschlüsselt oder zumindest halbwegs verstanden zu haben.
Mittlerweile lang her, Vertreibung aus dem Paradies, als Eva Steinkult fesselte und sich aus dem Staub machte und heute eine respektable, von ihm und anderen bewunderte Politikerin ist, von der jeder Franktionszwang (darum ging es ursprünglich - noch länger her, schlag nach unter fluxus,"big bang", nein, das ist nicht sexistisch, heisst auf deutsch "Urknall").
Ist er gut? Selbstredend, weit hinaus über jeden schnöden 'primus inter paris', nie war der Abstand zum "Zweiten" größer (er sagt das doch nur wegen seines Minderwertigkeitskomplexes - ich weiß, billiger Trost und Ausrede, aber mir fällt gerade nichts besseres ein). Trotzdem, gerne hätte ich dies alles unter dem Beitrag von dem Forumsmitglied "Rote Zora" geschrieben, der nach gewissen Mechanismen, Gemeinheiten und Hintergründen im Internet, in Foren und im social media nachfragte.
Da gibt es denn allerdings Fälle, die nicht an die sprachgewaltige Komik unseres kleinen citronesquen Forums heranreichen, aber doch weit gigantomanischer und verstrickter in der Komplexität sind.
Eine Parallele fiel mir zu dem vorliegenden Fall auf: dass es auffallend viele Menschen in meinem Leben gibt die sich nach vielen Jahren darin versuchten, mir zu schaden. Ich habe das zwar immer unbeschadet überstanden, aber nie verstanden. Bis ich einen wahnsinnig dicken Roman von einem Engländer las, der nur dieses eine Buch, ein Welterfolg, geschrieben hat mit über 60 - ich finde die Schwate gerade nicht, werde es aber nachtragen - behalten habe ich aber die Essenz: die schlimmsten Feinde, die es gibt, resultieren immer aus Gruppensituationen, wo jemand aus einer Position rethorischer Überlegenheit beiläufig einem anderen eine Kränkung zufügt, weil er das für eine Pointe braucht. Das wird nie vergessen.
Nicht alles auf einmal lesen, mehrfach lesen, nachdenken, nacharbeiten - bei Fragen sich an mich über PN wagen.
Nevertheless - keep smiling. Wir brauchen Steinkult mehr denn je! Bei allem "Bohei" stets an die Brechungen denken, wie es gemeint sein könnte. Außerdem zum "smiling" findet sich ein Bezug. Wer ihn vergeblich sucht, vertraulich über PN.
https://www.welt.de/kultur/deus-ex-machina/article181812256/Don-Alphonso-Warum-einem-im-Kavanaugh-Zeitalter-das-Laecheln-vergeht.html
*Charles Chadwick: "Ein unauffälliger Mann" geschrieben mit 72 Jahren, gigantomanisch kluger Roman