1.) PRÄAMBEL UND MOTIVATIONSSCHREIBEN
Von einem alten Zitreng träumen tu ich schon lange, aber nie waren alle Vorbedingungen, die ich mir für solch ein Projekt stelle, gleichzeitig erfüllt, nämlich:
• Eine eigene Garage
• Ein gleichzeitig kompetenter und vertrauenswürdiger Betrieb.
• Das richtige Objekt
• Eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber den finanziellen Unwägbarkeiten einer Alteisenherrichtung.
Aber letzten Sommer war es dann soweit:
• Die Garage war bereits seit dem letzten Wohnortwechsel vorhanden,
• ein sehr guter Freund aus meinem Sportleben hatte sich als Betreiber einer kompetent wirkenden Oldtimerwerkstatt entpuppt,
• und dann tauchte schliesslich dieses Inserat vom angeblich rostfreien und auch sonst recht guten GSA auf, und zwar in der von mir erwünschten, technischen Optimalkonfiguration, bestehend aus 1300er Bigblock, kombiniert mit dem kurzem Fünfganggetriebe aus dem X3 und trotzdem Pallasausstattung.
Exkurs:
Die Getriebewahl ist beim GSA essentiell.
Technisch unterscheiden sich die unterschiedlichen Modellversionen bei identem 1300er Motor nämlich ausschliesslich über das Rührwerk: Viergang in der Billigversion (Club), langes Fünfer für den Luxus (Pallas) und kurzes Fünfer für den „Sport“ (X3). Die Unterschiede im Fahrverhalten sind frappant. Am schönsten geht’s für meinen Geschmack mit dem kurzen Fünfer voran, das für den Pallas zum Glück als Option erhältlich war.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es darunter noch die 1100er Sparversionen Special und X1 gab.
Irgendwie gut, daß alles so lange (Jahrzehnte!) gedauert hat, denn zu der Erkenntnis, daß nicht DS, CX, SM oder Birotor, sondern der unauffällige GSA für mich der Gipfel des Erstrebenswerten ist, kam ich erst in jüngster Zeit: Kurzgefasst geht es um die pure Fahrmaschine, die fahrwerksseitig das ganz grosse Kino wie im frühen, noch unverfälschten CX* bietet, dabei aber leicht und kompakt ist und dazu auch noch über eine unfade Motorisierung verfügt. Gegenüber dem grundsätzlich ähnlichen GS wurde der GSA spürbar weiter verbessert und stellt für mich damit die letzte und höchste Evolutionsstufe klassischen Citroënfahrens dar.
*abgesehen von der DIRAVI-Lenkung natürlich, aber der kleine, leichte GSA braucht eh keine Servo und spart sich damit ein Aggregat, das hin werden könnte.
Die exklusive MEP-Parkberechtigung ist leider mit Jahresende 2019 abgelaufen.