Und genau das ist der springende Punkt. Viele XM sind in einem dem Alter entsprechenden Zustand. Hat man keine Lust, mit einer technischen Zeitbombe unterwegs zu sein, steht bei den meisten Exemplaren ein ausgiebiger Rundumschlag an. Das kostet allein an Material mehrere Tausender. Relativ kostengünstig, aber dafür ordentliche Zeitfresser sind vor allem präventive Maßnahmen. Beispielsweise Zerlegen und Fetten der Scheibenwischer, Türen von innen konservieren (und auch den ganzen Rest vom KFZ), Kontrolle und Korrosionsschutz sämtlicher Steckverbindungen außerhalb des Fahrgastraumes sowie sämtlicher(!) Hydraulikleitungen, uswusf.
Man kann die XM auch wesentlich günstiger bewegen. Habe meine ersten XMs auch nur gefahren und nur wirkliche Problemstellen oder akute Schäden repariert. Und bin nie damit liegengeblieben. Dafür sind die Mängellisten ellenlang. Mittlerweile geb ich mich damit nicht mehr zufrieden. Die Autos werden technisch, soweit ich es kann, auf Vordermann gebracht. Und zwar so, daß man sie auf möglichst lange Sicht problemlos nutzen kann. Was nach dem XM für mich kommt, weiß ich nicht. Aktuell rechne ich damit, sie noch mindestens 15-20 Jahre zu fahren. Wobei man sich dabei auch bewußt sein muß, daß die jetzt bereits angespannte Ersatzteilversorgung zukünftig nicht besser werden wird. Daher wird alles, was nicht oder nur unter erheblichem finanziellen Aufwand reproduziert werden kann, aufgehoben (zB alte Spannrollen, Kühler, Blechteile usw) und wie es das Säckel erlaubt, Teile auf Vorrat gekauft und eingelagert.