Ja, Danke! Der Text bezweifelt die Verfassungsmaessigkeit und die Angemessenheit der Massnahmen an, insgesammt aber Argumente die schon mehrfach vorgebracht wurden.
Ich zitiere mal den schwaechsten Teil:
Ja, einen Bildungsverlust gibt es ohne Zweifel, aber wieviele Kinder und Jugendliche kennst Du denn, auf den der Rest zutrift. Wenn der Autor seine Kinder pruegelt, ist das nicht das Verschulden der Massnahmen gegen die Pandemie. Sind deine Kinder psychisch auch schwer (!) beeintraechtigt? Ich finde es auch merkwuerdig, dass er in Frage stellt, wer jetzt an oder mit Corona gestorben ist, obwohl das durchaus geklaert ist, aber hunderttausende gepruegelte Kinder einfach so als Fakt postuliert.
Aus meiner Erfahrung, machen die Jugendlichen das Beste draus. Fuer die einen ist es Ausrede, andere freuen sich ueber Unterichtsausfall, manche lernen wie man lernen kann ohne sich berieseln zu lassen, einige sind sehr vorsichtig, andere unterlaufen die Massnahmen. Ja manche sind vielleicht auch frustriert, dass ein Praktikum nicht moeglich ist oder die Abifeier wohl ins Wasser faellt. Aber psychisch oder koerperlich schwer Beeintraechtigte kenne ich weder direkt noch aus Erzaehlungen.
Ob etwas rechtens oder gar verfassungemaessig ist, kann bei und uebrigens jeder Buerger feststellen lassen. Und die Formulierung
versteht man gut, wenn man das, was @elektromicha wohlwollend als "nicht unbedingt als politisch neutral" bezeichnet, weiss. Eine fuer diese Gesinnung typische Auffassung. "Wer eine andere Auffassung hat, ist ein Buettel der Regierung."