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Inhalte mit guter Reputation für 13.03.2021 in Beiträge

  1. 96er
    Liebe Forengemeinde, das schöne an den PSA Organummern ist ja, daß wir alle das genaue Produktionsdatum unserer Citroen-Schätze kennen. Da unsere Autos jetzt alle so zwischen 20 und 35 Jahren alt sind, dachte ich, man könnte ja hier in einem "Geburtstags-Fred" zumindest die runden Geburtstage feiern. Ich fange mal an: Mein kleiner Xantia 1.6i (ausführlicher Vorstellungsroman hier und hier) hat die Orga 7065 und ist damit am Mittwoch, den 13. März 1996 vom Band gehoppelt - also genau heute vor 25 Jahren. (Anmerkung: Es gibt auch Orgarechner, die den 12. März ausgeben - was für den Post m.E. unerheblich ist). Er wurde am 20.05.1996 zugelassen, hat einen Vorbesitzer und heute Mittag genau 55.143 km gelaufen - also ca. 2205 km pro Jahr (von denen er die meiste Zeit in einer trockenen und beheizten Garage verträumt hat). Also: Happy Birthday zum 25. Geburtstag mein Kleiner Xantel - auf daß wir mindestens noch die nächsten 25 Jahre gemeinsam verbringen! Eigentlich wollte ich ihn heute mal richtig schön machen und eine Fotosession vor sehenswerter Kulisse - aber es stürmt und regnet in der Pfalz und bei Regen darf das "Plakafarbenauto" ja nicht nach draußen. Daher anbei ein paar Bilder aus der Garage von eben. LG und ein schönes Wochenende Ralf
  2. Naturgeist
  3. Ebby Zutt
    Seit 2015 arbeitet Reitschuster als Journalist für verschiedene Medien, darunter Focus, The European, Tichys Einblick und Junge Freiheit. Vor allem die letzten Beiden sind die wahren Hüter der Demokratie. Und das hier ist ja nun 1:1 AfDsprech. (dazu paßt): N-TV/ Correctiv u.A. Die AfD, die selbsternannte Rechtsstaatspartei, hat eine lange Liste an fragwürdigen Finanzierungsquellen. Da wäre der Goldhandel, mit dem die Partei eine Lücke im Parteienfinanzierungsgesetz ausnutzte. Da wären die illegalen, über Schweizer Konten geflossenen 132.000 Euro Wahlkampfspendenfür Co-Fraktionschefin Alice Weidel, für die die AfD-Fraktion das Dreifache an Strafe zahlen musste. Da wären 90.000 Euro, die Co-Bundessprecher Jörg Meuthen im Jahr 2016 für den Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg erhalten hatte - ebenfalls illegal. Meuthen hatte das Geld, genauso wie der frühere AfD-Politiker Marcus Pretzell und der AfD-Kandidat Guido Reil, von der Schweizer Goal AG erhalten. Alle drei mussten oder sollen dafür Geldstrafen zahlen. Die Goal AG finanzierte auch in mehreren Landtagswahlkämpfen und vor der Bundestagswahl 2017 Werbeplakate und -zeitungen für die AfD. Deren Führung gab sich stets ahnungslos, wer hinter dieser Kampagnenunterstützung stecken könnte. Bis heute sind die Geldquellen der Goal AG nicht offiziell bekannt. Recherchen von Correctiv und dem ZDF-Magazin Frontal21 zufolge soll es sich aber um den Mann handeln, der schon hinter Weidels illegalen Spenden steckte: der Immobilienunternehmer Henning Conle.
  4. Juergen_
    Och, wieso die Mühe, Tiefschläge hätte doch genauso gepasst:
  5. HY-plus
    ... die Kette kost' 35,-- € - der Zahnradsatz 175,-- €. Der Anbieter aus NL hat auch beides zusammen gebraucht "wie neu" für 50,--€ im Angebot. Die Teile halten normalerweise "so-wie-sie-sind" sehr lange. Die Kette ist seeehr stabil. Da braucht's 'ne Weile, bis die längt. Stellt sich mir die Frage: WARUM muss von einigen Schraubern immer irgendwas verändert werden - egal, wie gut das von den Ings damals konstruiert wurde?
  6. Juergen_
    Das ist jetzt nicht persönlich gegen meinen Vorredner/-schreiber gerichtet, aber: Ich habe noch nie so oft gehört, dass unsere Verfassung verteidigt wird. Wohlgemerkt nicht vom Bundesverfassungsgericht, sondern dass einfache Bürger glauben, sie müssten unsere Verfassung verteidigen. Mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass Menschen, die sich nicht um Geschwindigkeitsbeschränkungen scheren, gern das Finanzamt bescheißen und sich auch sonst nicht gerade Sorgen um ihre Gesetzestreue machen, plötzlich unsere Verfassung entdeckt haben. Viele, die nicht bereit sind, sich an einfache Verordnungen und Gesetze zu halten, spielen sich zur Zeit als Hüter der Verfassung auf. Wäre es nicht umgekehrt sinnvoll, erst mal im Kleinen und bei sich selbst anzufangen??
  7. Frank M
    Fun Fact am Rande. Ich mußte Perso neu machen und Anwohnerparkausweise. Perso hat 6 Wochen gedauert und Parkausweise 2 Monate. Wer sich da noch wundert warum das mit dem Impfen nicht klappt
  8. MatthiasM
    Schlaues iPhone! Aber es zunehmend traurig was die Organisation in Deutschland betrifft. https://www.zeit.de/wissen/2021-02/corona-impfstoff-biontech-bayern-software-impfstoffverteilung Da muss sich eine Impfstofffirma drum kuemmern? Weil wir ja nur die aermliche Telekom haben? Die ganze Impforganisation ist doch auch voellig daneben. Ich war in so einem Impfzentrum. Was da an Aufwand betrieben wird ist voellig absurd. Fuer die alle 5min eintrudelnden Autos stehen 3 Security-Parkeinweiser zur Verfuegung,...auf einem Supermarktparkplatz, denn dazu diente das Gebaeude frueher ein mal. Drinnen ein genau so unverhaeltnismaessiger Personalaufwand. * AstraZeneca haben sie , meines Wissens nach, auf 1,30 Euro pro Impfdosis runtergehandelt und wundern sich jetzt, dass sie kaum liefern. Uberall werden gut zahlende Kunden besser bedient als die die versuchen das Letzte raus zu pressen.*** Dafuer sind die Kosten fuer die Impstruktur extrem hoch. Ich denke, haette man den Impfstoff gut bezahlt und an die Hausaerzte**, so weit moeglich, verteilt, waeren wir schon viel weiter. Edit: *geschaetzt waren es etwa 30 Mitarbeiter die im etwa 5min Takt die Patienten geimpft haben. Also 2,5 Arbeitsstunden pro Impfung. Dazu kommt noch der Organisationsaufwand fuer die Terminvergabe. ** Da haette sicher die Impfgerechtigkeit drunter gelitten. Nur halte ich die auch jetzt fuer alles andere als perfekt. Es ist sicher Spekulation, aber ich denke diese waere durch mehr Impfungen mehr als kompensiert worden. Noch'n Edit: *** Haette man mit AstraZenca Staffelpreise, in Abhaengigkeit vom Liefertermin, gemacht, haette man sich die Lieferfristen, die wie die Sanktionierungen bei Nichteinhaltung, die das Papier nicht wert sind auf dem es geschrieben steht, sparen koennen.
  9. Dreher
    Nicht "vorstellen" - messen.
  10. TorstenX1
    Das ist ja ganz nett, aber vermißt ihr denn nicht, wenn ihr in einer dieser klaren Winternächte so unter einem Auto liegt und nach oben schaut, den Sternenhimmel über euch und die kehligen Schreie der Nachtvögel?
  11. highharti
    1 Punkt
    Der Youtube-Algorithmus hat mir gerade dieses hier präsentiert: Falls schon bekannt, bitte ignoroeren. Ich kannte es noch nicht. Sieht nach Spaß aus.
  12. bx-basis
    Ich denke das hat das gleiche Gehäuse.
  13. id_ds
    Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an Rüdiger. Der Xantia fährt jetzt auch wieder vorwärts :-)
  14. AndreasRS
    Hallo, der Original-Reduzierschlauch ist natürlich NFP. Äußerlich ist es gut daran zu erkennen, dass der Außendurchmesser sich verjüngt. Irgendjemand vor mir hat als Bastellösung an einem Ende einen dünneren Schlauch in den dickeren geklebt: Das war aber dann auch undicht, als ich den Wagen gekauft habe. (Die Beschädigung rechts ist beim Ausbau passiert). Im Prinzip finde ich diesen Ansatz nicht schlecht. Man muss natürlich fabrikneue und absolut trockene Schläuche nehmen. Meine Idee war, einen Messing-Reduzierverbinder zu löten. Hauptsächlich, weil ich die (mehr oder weniger) passenden Teile hier hatte: Der Knick war keine Absicht, sondern lag daran, dass das kleine Rohr nicht saugend im mittleren sitzt, sondern ziemlich viel Spiel hat. Das Lot hat den Spalt aber sauber gefüllt. Das große und das mittlere Rohr passten perfekt ineinander. Schön ist anders, aber Hauptsache dicht. Ich habe das Rilsan-Teil nach dem Anfertigen des Fotos anders verlegt, damit der Biegeradius größer ist. Grüße Andreas
  15. ACCM Xm Petar
    Ich Bördel die selber, habe bei den Franzosen Bördel Gerät und Biegezange gekauft.Bördel Gerät noch als ich den Cx fertig gemacht habe. Und jetzt noch die zange, mein Vater hat jetzt die aus Stahl gebogen der kann das besser. Leitungen Kunifer kauf ich auch beim Franzosen, aber Die Leitung jetzt aus Stahl bei Cars und Stripes. Ist so ein Ami Händler der hatte die passene Größe.
  16. EntenDaniel
    Es gab 2019 eine Rückrufaktion, die nur die frühen Cactus der 2.Serie betraf. Das Problem nannte sich: "Ungünstige Gewichtsverteilung des Fahrzeugs kann unter bestimmten Bedingungen zu fahrdynamischen Grenzsituationen führen."
  17. AndreasRS
    Bernd hat das Auto in den Teich gesetzt, einen Eimer Seife dazu und jetzt wird mit dem Tauchanzug gearbeitet.
  18. bluedog
    @Frank M Auf mich wirkt die Tatsache, dass ein Strafrichter sich ums Grundgesetz und Grundrechte kümmert, weder überraschend noch beunruhigend. Das ist sein täglich Brot. Der muss doch bei jeder Freiheitsstrafe, die er verhängt, abwägen und sich Gedanken zu den Grundrechten sogar der Angeklagten machen. Klar, dass der irgendwann auch mal drauf kommt, sich zu fragen, ob die Regierung in Pandemiezeiten auch alles richtig macht. Beunruhigend wäre eher, wenn er sich im Fall, dass er das nicht für gegeben hält, nicht an die Justiz wenden wollen würde. Er hätte dann ja quasi das Vertrauen in den eigenen Berufstand verloren, oder sowas in der Art. Zum Ganzen: Mir ist das auch negativ aufgefallen, dass einzelne offenbar wirklich das Mindset an den Tag legen, der Staat könne nach Belieben Grundrechte gewähren oder einschränken, und es sei Begründungspflichtig, wenn Grundrechtseinschränkungen rückgängig gemacht werden sollten. Ich kann mich irren, aber auch die Bundeskanzlerin selber hat sich da schon - ich hoffe nur sprachliche - Fehleistungen erlaubt, nebst über die Monate unterschiedlichen Ministerpräsidenten. Andere sowieso. Um es mal klar auf eine kurze Formel zu bringen: Grundlage für das Konzept des modernen Rechtsstaats ist die Idee vom Gelsellschaftsvertrag. Der Mensch an sich ist frei geboren. Absolute Freiheit bedeutet aber auch absolute Unsicherheit und keinerlei Verlässlichkeit. Das ist der Kampf ums absolute Überleben, und zwar im Extremfall ein Kampf um jede Sekunde Lebens. Es steigert die Überlebenswahrscheinlichkeit enorm, wenn man sich nicht nur auf sich selber verlässt, sondern sich zusammentut. Familie, Clan, Volk, Stamm, bis hin zum Staat. Das bringt aber Unfreiheiten mit sich, Verpflichtungen etc. Auf sowas lässt man sich nur ein, wenn es einen Gegenwert gibt, nämlich Sicherheit und letztlich all das, was wir Zivilisation nennen. So kommt man zu der Grundidee, dass der Staat jeden einzelnen gleich zu achten hat. Der Staat hat das Gemeinwohl zu fördern, und er steht dabei über dem Einzelnen. Der Einzelne untersteht der Staatlichen Ordnung. Diese Unterwerfung wird nur dann akzeptiert, wenn der Staat im Gegenzug Grundrechte schützt. Er tut dies mit Blick auf die Gemeinschaft, darf also einzelne einschränken. Damit garantiert werden kann, dass keiner zu Kurz kommt, weil er in seiner Freiheit zu sehr eingeschränkt würde, gibt es die Grundrechte. Das verbindet sich mit der Idee des Rechtsstaats. Der Staat selber ist ebenso an seine Rechtsordnung gebunden, wie die ihm untertanen Bürger auch. Heisst dann im Klartext: Der Staat darf nur, was ihm Verfassung und die nachgeordnete Rechtsordnung erlauben. Ein Rechtsstaat darf nichts, wofür es keine Rechtsgrundlage gibt. Dem gegenüber darf der Bürger alles, was ihm nicht (rechtmässig) verboten ist. Dieser Teil geht allerdings von einem vernünftigen und verantwortungsvollen Bürger aus, der überlegt handelt. - Einfach nur dass etwas nicht verboten ist und er in einem freien Land lebt, erkennt er als (allzu) schwache Rechtfertigung für sein tun... Heisst: Der Bürger ist dem Rechtsstaat Gehorsam schuldig, hat aber eben auch Abwehrrechte gegen eine allenfalls übergriffige Staatsgewalt. Das in Form der Grundrechte. Wenn man nun davon ausgeht, dass allen Bürgern die Grundrechte zustehen, dann ergibt sich automatisch eine Grenze da, wo andere, ebenso gleichberechtigte Bürger ihre Grundrechte geltend machen. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die des anderen anfängt. Aus diesen Regeln ergibt sich die Logik, dass Grundrechte zwar jedem zustehen, aber ihre Grenzen haben. Soweit man Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat sieht, gilt, dass Grundrechte eingeschränkt werden können, soweit ein Übergeordnetes Ziel, welches es im Interesse der Allgemeinheit zu verfolgen gilt, dies rechtfertigt und es kein milderes Mittel als die Grundrechtseinschränkung gibt, und dass das nur möglich ist, solange die Verhältnismässigkeit gewahrt bleibt. Ein Teil der Lehre sieht auch einen nicht einschränkbaren Kernbereich zumindest der wichtigeren Grundrechte, was in der Theorie zwar einleuchtet, aber immer mal wieder in der Realität nicht zu halten ist, will man bestimmte Staatliche Aufgaben überhaupt erfüllen können. Klassiker ist da die Eigentumsgarantie, die immer wieder Grossprojekte im Interesse der Allgemeinheit verhindern würde, wenn man sie wirklich im Kern nicht antasten dürfte. Lösen tut man das dann über die angemessene Entschädigung der Enteignungen, nachdem kein Verkauf zustande kam. Was nun Corona angeht: Sollte das aktuelle Vorgehen mit Exekutivregierung unter Umgehung der Parlamente wirklich verfassungswidrig sein, so käme eine Schlappe vor Gericht zu Recht, hat doch das vergangene Jahr mehr als genug Zeit gelassen, die Rechtslage abzuklären und ggf. anzupassen. Entsprechende Gesetze eher temporärer Natur gibt es eigentlich überall schon seit längerem. Zumindest solange sich die Exekutive genüglich auf solche stützen kann, ist der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie vorderhand Genüge getan. Dass das, gerade in D, ein gewisses Unbehagen auslöst, kann man historisch betrachtet nur gutheissen. Allein unbehagliche Rechtszustände müssen nicht per se undemokratisch, unangemessen oder Unrechtmässig sein. Was die Schweiz angeht, so halte ich den Rumor seitens der SVP für geradezu lächerlich. Die Schweizerische Bundesverfassung hat schon wesentlich grössere Unbillen bestanden, als diese blöde Pandemie, und es weist aber auch gar nichts darauf hin, dass dem Bundesrat auch nur wohl dabei wäre, derartig durchregieren zu müssen wie gegenwärtig, geschweige denn, dass diesen Bundesrat nach Diktatur (nebenbei, wie sollen das sieben Leute aus vier Verschiedenen Parteien je hinbekommen?) gelüsten könnte.
  19. Mike2020
    Moin Ihr habt Sorgen. Das erste Bild ist original. 1. hab ichs in meinen Büchern und 2. hatten zu Dieser (meiner Zeit) alle Mädchen die kurzen Kleidchen an. So war das. Wie hieß es: Und die Autos und die Frauen wurden immer dicker. Die Autos noch mehr.
  20. Ebby Zutt
    Wie kommst du denn jetzt darauf? Das ist doch super, dass unsere Freiheitsrechte von engagierten Bürgern so vehement verteidigt werden. Stehen da eigentlich auch Pflichten drin im GG?
  21. sylvester
    Das habe ich beim CX auch schon gesehen in mit weißen Überzug.
  22. Naturgeist
    Sehr angenehmer Bericht und sympathischer Tester. Der Komfort des eC4 wird wieder sehr hervorgehoben. Das klingt beim Verbrenner oftmals anders, auf Grund des geringeren Gewichtes. Hier wird zum Ende aber wenigstens mal objektiv die Reichweit bewertet bzw. die negativen Einflussfaktoren erwähnt.
  23. elektromicha
    Das was da raus kommt ist wenigstens kein Feinstaub.
  24. AX furio
    LOL, das beste ist der Aufkleber "SCHADSTOFFARM"
  25. GuenniTCT
  26. HDI JUNKIE
    1 Punkt
    Das Radio ist eingebaut , bin begeistert.
  27. Bunnes
    Kein Fehler abgelegt. So wie ich das sehe ein falscher Widerstandswert. Hätte ich ja mal vergleichen können, aber nicht dran gedacht.
  28. Frank M
    Nun können Oldtimer bald wieder uneingeschränkt durch Paris düsen. https://oldtimerreporter.de/index.php/gesamtausgabe/1380-oldtimerplakette-fuer-frankreich-auf-dem-weg?fbclid=IwAR3a3-DJd1YoD_MSPrQfrjVn1Nb1gtaivCcQLVHyIOLGas30fRuBjw-NV54
  29. CX Fahrer
    Ist doch eine ideale Möglichkeit die Verfügbare bremsstrecke zu verlängern. Für Citroën Fahrer reicht das die Karre runter zu lassen und vorne wieder raus zu fahren ohne anzuecken. 😜
  30. Manson
    Der planetare Schutzschild nimmt Gestalt an ....nur an den Polkappen gibts noch Handlungsbedarf.
  31. Gernot
    An sich ist der X6 hinten gar nicht so hoch. Der Avensis fällt halt auch stark nach vorne ab. Wenn man ganz dicht auffährt, löst sich das Rätsel auf. Tatsache ist aber, daß der X6 2004 mm breit ist ohne Spiegel und 4935 mm lang. Der Einsteiger wiegt leer 2170 kg. Irgendwann sind die Autos so groß, daß es leichter wird, das Reiseziel zum Auto zu bringen, als das Auto zum Reiseziel. Was für ein Irrsinn! Gernot
  32. silvester31
    Perfekter Zustand und Notprogramm schließen sich aus....
  33. citronenfalter
    Hallo zusammen, mein neu erworbener BX ist seid heute mit neuer HU und H-Kennzeichen auf den Strassen unterwegs. BX 16 TZI, EZ: 05.03.1991, gris dolmen, 411111 km, 1.Motor, 1. Kupplung schöne Grüße Manni
  34. Bunnes
    Ehrenwerter Wolfson, es war ein Mißverständniss. Auch ich sehe, daß der Ton immer unfreundlicher wird. Dazu kommen dann eben auch noch die Gelangweilten, die immer irgendeinen Spruch ablassen "müssen". Seit über 40 Jahren schraube ich nun und die ganzen Besserwisser sind einfach unerträglich. Ja, der Luftdruck wurde geprüft und ja, genug Sprit ist auch drin und ja, die Polster sind frisch gereinigt. Das nervt schon gewaltig. Zudem gibt es halt auch sehr viele, die von den gängigen Fehlern gar keine Ahnung haben, glauben aber sich mitteilen zu müssen. Für meinen C5 habe ich vor Jahren ein Handbuch bekommen, hier im Forum, über 200 Seiten selbst geschrieben, da habe ich sogar das mit der Achsverlängerung am Gebläse gemacht, aber derlei echte Schrauber sind rar geworden. Den C5 habe ich dann letztes Jahr an eine Freundin verschenkt, mittlerweile fährt ihn die Tochter und er läuft er immer noch, weit über 300.000 km. Deswegen sind meine Fragen auch immer kurz gehalten, wenn jemand die üblichen Probleme kennt, dann versteht er das schon. In diesem Sinne, Friede sei mit allen und WixDrecksCorona hoffentlich bald vorbei. DIE LÖSUNG war der Sonnensensor/Lichtsensor, welcher auf dem Armarturenbrett hinter dem Tacho sitzt, der kleine Knubbel, der sich sehr leicht von der tachozugewandten Seite raushebeln lässt.
  35. Juergen_
    So isses. Man sollte einfach nur noch Autobahn und vielleicht noch schön wellige französische Landstraßen fahren!
  36. Auto nom
    https://urbanshit.de/vw-adbusting-wir-ruesten-ihren-diesel-nach-in-berlin/
  37. schwinge
    Ich habe jetzt ca. 200 Euro in Material investiert, um so langsam die Nachfertigung starten zu können. Litze, Schaumstoff, Spezialkleber (Verkauf nur an Gewerbe ), Sprühpistole, Polsterklammern etc. In einigen Wochen werde ich Rückmeldung geben.
  38. uwe.v11
    wenn ich auf der Autobahn fahre, dann sehe ich vor mir die Audi,Mercedes,BMW und was immer und die Karosserie ist dauernd in Bewegung, und in meinem alten C6 ist da nix,null,niente. der schwebt dahin als wenn er auf einer anderen Straße fahren würde. das ist für mich maßgebend und auf der Autobahn hab ich noch keinen einzigen Gullideckel bemerkt :-) uwe
  39. fluxus
    Ich lese das nach fast 400.000 äußerst komfortabel gefahrenen Kilometern in drei C5 III mit großem Erstaunen. So fuhren und fahren meine III-er definitiv nicht. Ich bin weit entfernt von Heiligsprechung der HP, aber was sie im C5 bedeutet wird mir bei jeder C5-Fahrt, nachdem ich vorher in meinem 308 unterwegs war, immer wieder deutlich. Bei meinem C5 knallt nix durch, das ist eine Überzeichnung. Und: So viele der in der HP-Kritik traditionell geschmähten Kanaldeckel gibt es gar nicht. Ich werde nie verstehen, warum einerseits das Ende der HP hier seit Jahren beweint wird und andererseits kaum ein Thread ausgelassen wird, um zu zeigen, wie defizitär doch dieses Federungssystem gewesen ist. * Wann wird eigentlich der neue C5 präsentiert? Alles, was ich bislang auf den Fake-Foto und den Fotos der Erlkönige gesehen habe, erschreckt mich eher. fl.
  40. schwinge
    Ich find die Farbe schick. Nehm das gern für Ölwannen und Sprit- und Hydraulikrohre. Ich hab da noch lichtgrau zur Sichtbarmachung der einzelen Schichten beim mehrfach spritzen und moosgrün für die Federkugeln. Schwarz ja, davon hab ich auch am meisten, für Hilfsrahmen, Hinterachse, Blechteile usw.
  41. schwinge
    Brantho Korrux 3in1, Farbton VW L31K "Sunset". Gabs günstig. Der Citroen-Fahrer spart, wo er kann.
  42. NonesensE
    Tja, die Franzosen sind halt offener in Liebesdingen...
  43. Vulcan
    Ob jetzt der Weg so interessant ist, sei dahin gestellt. Zumindest hat das Téte-à-Téte was...
  44. schwinge
    Vielen Dank! Meine Erkenntnisse: Klimaventilwerkzeug passt wie dafür gemacht, um die Dashpots (alte Version) auszuschrauben. Warum da jemand an einer Schraube rumfeilt, erschließt sich mir nicht. Die zwei Versionen Dashpots sind anders konstruiert, Funktion aber die gleiche. Dazu unten mehr. Zu den teilweise abstrusen Theorien auf den vorderen Seiten schreibe ich mal nichts. Ich zerlege die Dash-Pots normalerweise nicht. Das Risiko zu groß, den Krempel zu zerstören. Die Reinigung gelingt in den meisten Fällen zufriedenstellend ohne Ausbau. Den Versuch sollte man nur wagen, wenn eine Reinigung anders nicht erfolgreich ist. Nein, Hydraurincage meine ich damit nicht. 2x 10min Ultraschall (allerdings verwende ich einen eher agressiven Reiniger und 50 Grad). Anschließend mit Druckluft und Bremsenreiniger/Vergaserreiniger zweimal von beiden Seiten des Dashpots und vom Rücklauf her durchblasen. Bzw auch öfters wenn der HK böse verdreckt war und/oder eine sehr deutliche Einschränkung der Ansprechzeit des Höhenkorrektors festzustellen war. Nun zu den interessanten Dingen. Also Bilder. Zustand jeweils nach der oben beschrieben Reinigung per Ultraschall und zweimal von vorn, hinten und seitlich durchgeblasen. Einmal Dashpot Hinterachse Y4 Berline ca. 300tkm, Korrektor normal verschlammt und Funktion noch gegeben. Der linke der drei auf dem Bild meines gestrigen Beitrags. Einmal Dashpot Hinterachse Y3 Berline, weniger 200tkm, seit 15 Jahren im Wald rumgelegen, Korrektor relativ sauber innen. Der rechte der drei auf dem Bild meines gestrigen Beitrags. In beiden Fällen ist festzustellen, dass nach der Reinigung nur minimale Schlammanhaftungen an der Oberfläche vorhanden sind. Die Bohrungen sind alle frei. Ich gehe hier von normaler Funktion aus. Y4 - Y3 Löcher scheinen mir gleich groß. Bei Y3 und Y4 muss das Öl jeweils durch 4 solcher Löcher. Verzögerung sollte sich demnach auf sehr ähnlichem wenn nicht gleichem Niveau befinden. Warum ich vom unnötigen Ausbau des Kunststoff-Dashpots abrate: Das Teil sitzt in einer Bohrung im Alugehäuse des Höhenkorrektors und wird dort durch eine "Crimpung" gehalten. Als Werkzeug zur Crimpung wurde wohl sowas ähnliches wie ein Locheisen verwendet, also eine scharfkantige Röhre. Dadurch wird um den Dashpot ein Alugrat gebildet, den man beim Ausbau überwinden muss. Die Überbleibsel davon siehe linkes Bild. Nun, was auch immer ihr mit euren Dashpots treibt, viel Spaß beim Basteln. Gruß, Michael
  45. XMechaniker
    Ich würde den kaufen! Allein wegen des Fahrwerks und wenn er innen nicht so beengt ist, wie der 508. Wenn da hinten das Fenster nicht mehr beklebt und der Spoiler freigelegt ist, wird das schlanker aussehen. Wenn nicht, ist halt der C5 Aircross der letzte echte Citroen...oder der C5 I
  46. bx-basis
    Es gibt Gewinde bei denen das Einbrungen von Dichtungsmaterial vorgesehen ist um eine Abdichtung über das Gewinde zu realisieren und es gibt Gewinde die lediglich zur Verschraubung vorgesehen sind weil die Abdichtung an anderer Stelle erfolgt. Die Gewinde der Pumpen gehören zu letzerer Gruppe...
  47. schwinge
    Und genau das ist der springende Punkt. Viele XM sind in einem dem Alter entsprechenden Zustand. Hat man keine Lust, mit einer technischen Zeitbombe unterwegs zu sein, steht bei den meisten Exemplaren ein ausgiebiger Rundumschlag an. Das kostet allein an Material mehrere Tausender. Relativ kostengünstig, aber dafür ordentliche Zeitfresser sind vor allem präventive Maßnahmen. Beispielsweise Zerlegen und Fetten der Scheibenwischer, Türen von innen konservieren (und auch den ganzen Rest vom KFZ), Kontrolle und Korrosionsschutz sämtlicher Steckverbindungen außerhalb des Fahrgastraumes sowie sämtlicher(!) Hydraulikleitungen, uswusf. Man kann die XM auch wesentlich günstiger bewegen. Habe meine ersten XMs auch nur gefahren und nur wirkliche Problemstellen oder akute Schäden repariert. Und bin nie damit liegengeblieben. Dafür sind die Mängellisten ellenlang. Mittlerweile geb ich mich damit nicht mehr zufrieden. Die Autos werden technisch, soweit ich es kann, auf Vordermann gebracht. Und zwar so, daß man sie auf möglichst lange Sicht problemlos nutzen kann. Was nach dem XM für mich kommt, weiß ich nicht. Aktuell rechne ich damit, sie noch mindestens 15-20 Jahre zu fahren. Wobei man sich dabei auch bewußt sein muß, daß die jetzt bereits angespannte Ersatzteilversorgung zukünftig nicht besser werden wird. Daher wird alles, was nicht oder nur unter erheblichem finanziellen Aufwand reproduziert werden kann, aufgehoben (zB alte Spannrollen, Kühler, Blechteile usw) und wie es das Säckel erlaubt, Teile auf Vorrat gekauft und eingelagert.
  48. guzzimk
    ....Ich habe seit 2014/2015 bis heute in meine "rolling restauration" auch ca. 3500€ versenkt, bei viel Eigenleistung, alleine neue Sätze an Winter- und Sommerreifen sind ja schon nicht billig (Arbeitszeit habe ich nicht dokumentiert) - meiner Frau zuliebe hatte ich mal eine Tabelle mit Kosten begonnen, die habe ich ihr aber bis heute nicht gezeigt............deswegen finde ich solche Aufstellungen schon interessant....... LG Markus
  49. schwinge
    Hallo Markus, das ist einfach nur 100% DBM. In meinem Fall von einem Mercedes-Schraubenden Kumpel "ausgeliehen". "Peters Gummiglück" dürfte in der Szene bekannt sein - er führt Sammelbestellungen durch und füllt in Kleingebinde (1l) ab. Interessant, daß meine Liste tatsächlich wenigstens überflogen wird. Sie veranschaulicht recht gut, wieviel man in einen XM versenken kann. In diesem Fall für Teile und Material ca. 2000€ + ~120h Arbeit. Ca. April kommen dann nochmal knapp 3k obendrauf - hauptsächlich wegen Auspuffanlage+Kat. Dazu Sommerreifen und einmal an der Vorderachse einiges neu. Übrigens bin ich mit dem Resultat durchaus zufrieden. Der Wagen geht auf der Autobahn ordentlich ab, besser als meine Limo mit 4HP20. Am Samstag vormittag wurde er an seinem neuen Einsatzort abgeliefert:
  50. 96er
    Hallo liebe Forengemeinde, ich traue mich jetzt auch mal, meinen Xantia vorzustellen - auch wenn er aufgrund des kleinen Motors und der geringen Ausstattung für die meisten hier vermutlich nicht so richtig spannend ist. Aber zum einen ist geteilte Freude am neuen alten Auto doppelte Freude und zum anderen ist mein Auto der reale Beweis dafür, daß es diese vergessenen Garagenschätzchen in sehr gutem Zustand tatsächlich noch gibt - und daß man in diese dann trotzdem noch sehr viel Geld investieren kann, bis er dann tatsächlich wieder auf der Straße ist. Ich hatte ihn ja schon nach dem Kauf Ende April diesen Jahres als „Garagenfund“ kurz vorgestellt. Leider konnte man danach für eine Weile hier keine Bilder posten, so daß ich erst jetzt einen ausführlichen Bericht mit Bildern und epischer Breite poste. Also seid gewarnt - es folgt ein langer Roman. Achtung, Spoiler: Es ist keine "Rettung eines Wracks", es kommt keine Flex vor und es geht nicht um ein günstiges Winterauto, sondern eher um eine langfristig angelegte Dauerbeziehung. Kurz zum Hintergrund: Mein erstes neu gekauftes Auto im Jahr 1995 war ein schwarzer Xantia 1.6i SX mit Klima und EFH. Er lief bis 280 Tkm super zuverlässig, sparsam und komfortabel, und wir haben das Auto geliebt! Leider mußten wir uns im Jahr 2003 von ihm trennen und er wurde dann von den Nachbesitzern nach weiteren 2 Jahren mit ca. 350 Tkm nach Afrika verkauft. Einen zweiten neuen vegagrünen Xantia X2 2.0 HDI hatten wir später auch noch, aber den haben wir aufgrund eines Drehers auf der Autobahn nicht in guter Erinnerung. Ich wollte schon länger einen Youngtimer mit dem ich etwas persönlich verbinde und den ich dann als zukünftigen Oldtimer fahren kann. Es sollte ein Xantia X1 1.6i mit Klima, Velourspolsterung und EFH sowie idealerweise ein SX in Schwarz sein - also genau wie mein erster. Ich habe seit einigen Jahren nach sowas vergeblich gesucht - wenn auch nicht sonderlich intensiv. Anfang 2019 habe ich dann festgestellt, daß die Xantias plötzlich wirklich rar wurden und man sie kaum noch sieht. Also war handeln angesagt. Im Autoscout24 fiel mir dann Ende April ein roter 1.6i mit Standort Frankfurt auf, der längere Zeit inseriert war und den aufgrund des kleinen Motors anscheinend niemand haben wollte. Bei der Besichtigung stellte sich das Auto als überaus gepflegter Xantia 1.6i „Harmonie“ in Rouge Pivione, Erstzulassung 5/1996 heraus. Die „Harmonie“ war ein Sondermodell mit mausgrauem Velourpolstern, Klima, elektrischen Fensterhebern vorne und vier möglichen Perleffektlackierungen. Abweichend vom SX hat er graues Kunstleder an den Sitzrückseiten, die Hutablage hat kein Rollo und er hat keine Fächer in den hinteren Türen (damit auch keine serienmäßige Einbauposition für hintere Lautsprecher). Außerdem fehlen zu meinem damaligen SX die elektrisch einstellbaren Spiegel und die Nebelscheinwerfer. Weitere Extras konnten meines Wissens nicht dazugeordert werden. Also ein etwas abgespeckter SX mit Klima und EFH. Der Neupreis lag 1997 laut Prospekt bei 32.690, - DM. Die gepunkteten Polster gefielen mir im SX deutlich besser als das Mausgrau - aber die Außenfarbe Rouge Pivoine ist echt schön. Das Auto hat nur einen Vorbesitzer Jahrgang 1928 und hatte nach 23 Jahren nur 51Tkm gelaufen. Er war bis 2010 Scheckheft-gepflegt - stand aber die letzten 7 Jahre abgemeldet in einer Garage, wo er ab und zu mal angelassen wurde und sich ansonsten die Reifen platt stand. Nach dem Tod des Vorbesitzers Ende letzten Jahres wurde er nun von einem Freund der Familie verkauft. Die Besichtigung war sehr positiv. Der Motor lief, die Hydropreumatik funktionierte anscheinend und das Auto war fahrbereit. Ich konnte ihn nur auf einer Privatstrasse ein 50 Meter hin- und her fahren, was soweit OK war. Die Klimaanlage lief nicht. Der Zustand war rostfrei und sehr gepflegt. Der Lack war auf den ersten Blick okay ohne Sonnenbrand. Auf der Rückbank müssen nur Jacken gelegen haben und ich habe noch nie einen so sauberen und neuwertigen Kofferraum gesehen (außer bei Neuwagen bei der Abholung im Autohaus). Angesichts der ersichtlich sehr guten Substanz habe ich das Auto spontan vom Fleck weg ohne Expertenrat und Kontrolle auf einer Hebebühne für 1.800€ gekauft. No risk, no fun… Leider bin ich kein Schrauber, so daß ich Auto erstmal zu meinem Neffen in NRW für ein erstes großes Wartungsprogramm gebracht habe. Mein Neffe ist KFZ-Meister und hat früher in der Familie mehrere Xantias gewartet - unter anderem unsere eigenen. Nach der langen Standzeit und ohne Zulassung und ohne TÜV mussten wir das Auto Anfang Mai auf einem Hänger nach NRW fahren - hinter dem BMW Cabrio meiner Frau und ohne Erfahrung mit so einem Riesentrumm von Hänger - was ziemlich affig aussah, aber immerhin farblich "Ton in Ton". Die erste Besichtigung auf der Hebebühne offenbarte wie erhofft einen absolut rostfreien und guten Zustand (bis auf den ESD). Anscheinend hatte er all die Jahre nur in einer trockenen und beheizten Garage gestanden und wurde nur bei Sonnenschein gefahren. Das Auto sieht an vielen Stellen fast wie neu aus - eigentlich unglaublich für ein 23 Jahre altes Fahrzeug. Selbst verschiedene verzinkte Halter oder Leichtmetallteile im Motorraum und am Fahrwerk sind noch nicht mal angelaufen. Leitungen, Manschetten, Kugeln und die Heulecken sahen neuwertig aus. Auffälligkeiten nach dem ersten Check: Er hatte einige typische „Opakampfspuren“ an den Stoßfängern vorne und hinten. Beide hintere Radläufe waren oben leicht ausgedellt. Der linke Radlauf war am am Schweller lose (war mir nicht aufgefallen). Das könnte vielleicht ein leichter Auffahrunfall gewesen sein, wobei wir von unten keine Hinweise auf eine Unfallreparatur gefunden haben. Der Endtopf war durch Kondensat von innen durchgerostet. Das war bis jetzt der einzige erkennbare Rost! Das Auto roch merklich im Innenraum nach Benzin. An der ansonsten blanken Ölwanne war eine leichte Öl- oder Benzinspur, die von oben kam. Wir haben dann erstmal ein größeres „Rundumaustauschprogramm“ gemacht. Vielen Dank an alle Forenteilnehmer, die mir auf meine diversen Posts mit dummen Fragen intelligente Antworten und sehr gute Ratschläge gegeben haben. Erstes Arbeitspaket von meinem Neffen: Ursache Ölsträhne herausfinden und beheben => Es war scheinbar eine verdrückte Dichtung im Übergang vom Ansaugrohr. Zahnriemen mit Wasserpumpe ersetzen. Den ZR mussten wir leider zweimal machen, weil wir beim ersten mal zu straff gespannt hatten und er Geräusche machte. Das Risiko einer Schädigung war mir zu groß. Rippenriemen ersetzen Reifen und Reserverad ersetzen (Michelin 185er) Bremsscheiben vorne und rundum Bremsklötze ersetzen. Die Scheiben mussten wir nach der ersten Fahrt nach Zulassung tauschen, da sie zwar neuwertig aussahen, aber wellig waren. Motoröl und, Ölfilter austauschen Getriebeöl austauschen Endschalldämpfer erneuern Batterie ersetzen. Fehlenden Batteriehalter ersetzen (kein Orignalteil) Luftfilter und Benzinfilter erneuern Pollenfilter erneuern Zündkerzen erneuern Poröses Ende der Benzinleitung abschneiden und neubefestigen Scheibenwischer vorne und hinten erneuern (leider hat mein Neffe vorne neumodische Flachwischer montiert, die ich auf originale Gestellwischer rückbauen werde) Kühlmittel austauschen Feuchtes Rücklicht rechts trocknen und korrekt montieren (Kabel war eingeklemmt) Alle Leuchtmittel erneuern Klimaanlage prüfen und auffüllen (Druckschalter war defekt) LHM erstmal nur auffüllen, da ich die Hydropneumatik bei Torsten in Fußgönnheim machen lassen wollte So ist das Auto im Juni problemlos durch den TÜV und die AU gekommen. Der Prüfer meinte, so einen guten Xantia hötte er noch nie gesehen - wobei offen ist, wieviel er überhaupt gesehen hat. Ich habe das Auto im Juni dann angemeldet und noch in NRW die erste Probefahrt gemacht. Er sprang gut an - aber klingelte unter Last etwas. Das lag vermutlich am uralten Sprit. Auf dem Weg zur Tankstelle wurde prompt die Benzinleitung an der Einspritzanlage undicht, was einfach zu beheben war. Nach dem Tanken mit Aral Ultimate lief er vollkommen problemlos - und das hat sich auch nicht geändert. Nach der ersten Fahrt durch die Waschanlage fiel die Tankanzeige aus - und nach dem Rückwärtsfahren ging jedesmal die ABS-Leuchte an. Weiterhin wummerte er beim Bremsen, was durch neue Scheiben behoben wurde. Das wars - sonst keine weiteren Überraschungen. Die Lackarbeiten habe ich bei einer kleinen Lackiererei auch in NRW machen lassen: Beide hintere Kotflügel ausgebeult sowie den einen Kotflügel festgepunktet. Nach dem Spachteln beide hinteren Kotflügel bzw. Seitenwände hoch bis zum Dach neu lackiert. Der vordere und der hintere Stoßfänger wurden gespachtelt und lackiert. Das Ergebnis der Lackarbeiten war m.E. sehr gut - bis auf einen leichten, aber sehr hartnäckigen Sprühnebelschleier auf den Seitenscheiben, den ich zu spät entdeckt habe und noch entfernen muss (Grrrrrr). Die Dichtungen waren anscheinend alle gut abgeklebt, denn da ist nichts. Leider habe ich zwei vom Vorbesitzer sehr liederlich in falschem Farbton reparierte Macken an der Tür hinten links und der Beifahrertür ignoriert bzw. mir gespart. Hinterher habe ich mich mächtig geärgert, weil man das sehr auffällig sieht. So muss ich da nochmal ran und die beiden Türen oberhalb der Seitenleisten neu lackieren lassen. Ende Juli stand die erste Fahrt über 250km in die Pfalz zurück nach Speyer an, die der Xantia ohne Mucken mit Bravour meisterte. Er fuhr sich ganz normal, so wie sich früher auch mein alter Xantia fuhr. Da ich meinem Neffen die Hydropneumatik ersparen wollte, habe ich mit @TorstenX1 habe ich eine Grundüberholung der Hydropneumatik vereinbart. Fußgönheim ist ja nicht weit von Speyer. Arbeitspaket Torsten: Hydropneumatik komplett überholen (LHM erneuern, Filter reinigen, Kugeln prüfen, Leitungen Check, entlüften etc.) Es mußten 5 Kugeln erneuert werden. Die Druckleitungen sind alle OK und die Rücklaufleitungen nicht porös und alle geschmeidig. Torsten meint, das das alles so bleiben kann. Fernbedienungsschlüssel Gummi ersetzen - gab ein komplett neues Schlüsselgehäuse Fehlenden Batteriehalter montieren ABS prüfen / Fehlerspeicher auslesen => ABS Sensor hinten war nicht richtig angeschlossen, sonst keine Fehler im Speicher Tankanzeige prüfen (nichts gefunden, Fehler trat nicht mehr auf) Saugrohrdichtung erneuern - welche aber OK war. Torsten hat dann die ganze Kurbelgehäuseentlüftung ersetzt, weil die alte kollabiert war. Das gelbe Elastomer des Ölpeilstabs zerbröselte, so daß Torsten einen anderen längeren gekürzt und entsprechende Kerben reingeflext hat (Ha, erwischt! Entgegen meinem Spoiler oben ist sie hier doch, die Flex!) Heulietz-Ecken und Schweller konservieren Ursache des Benzingeruchs herausfinden. Torsten hat wirklich gründlich nachgeschaut - am Tankstutzen, unter dem Deckel unter der Rückbank. So richtig fündig wurde er (bis jetzt) noch nicht. Es wurde ein Schlauch vorne ersetzt. Es ist jetzt besser, aber nach längerer Standzeit riecht es immer noch. Vielleicht ist mein Anspruch an ein 23 Jahre altes Auto hier etwas zu hoch. Weiterhin habe ich mir folgende Schönheitsreparaturen bei Torsten zusätzlich geleistet: Originalradio 4030 mit Lenkradfernbedienung nachrüsten Bessere Lautsprecher. Original-Hochtöner von Torsten (Hertz Bass-Mitteltöner habe ich auf Torstens Empfehlung bei Ebay gekauft) Kofferraumabdeckung mit Rollo (die aber auch nicht schöner als meine alte ist) - ich lasse das Original Weiterhin fielen mehrere Kratzer und provisorische Reparaturen an der Mittelkonsole und am Rahmen um die Uhr auf. Vermutlich hat der Vorbesitzer einmal etwas langes unvorsichtig durchgeladen und die Teile dabei verkratzt. Die Mittekonsole wurde gegen eine bessere aus dem X2 mit Steckdose ausgetauscht. Der Rahmen wurde ersetzt. Jemand nicht so pingeliges hätte das gelassen… Torsten war glaube ich vom Zustand des Autos und der Substanz recht angetan. Allerdings fehlt die Isolierungsmatte zwischen Spritzwand und Motor. Das war vermutlich ein Marderschaden, nach dem die zerfetzte Matte rausgerissen wurde. Leider kann die Matte nur bei ausgebautem Motor montiert werden. Das spare ich mir jetzt mal… Die unlackierten Kunststoffteile (Spiegel, Türgriffe) sahen alle sehr verblichen aus - was bei einem Garagenwagen nicht zu erwarten wäre. Der geschulte Blick von Torsten offenbarte „das ist kein UV-Schaden - woher auch - sondern das ist Hartwachs aus der Waschanlage. Nimm Feinwaschmittellauge, damit geht es weg“. Und damit ging es auch weg und die Kunststoffteile sehen wieder wie neu aus. Sooooo - das war es bis jetzt... Eine sehr lange Geschichte eines eher unspektakulären Autos. Bisher sind keine weiteren Standschäden oder Überraschungen aufgetreten. Mein Ziel ist, ihn möglich dicht an den Originalzustand heranzubekommen. Trotz der guten Substanz habe ich daher einiges gemacht - was sicher nicht alles unbedingt notwendig gewesen wäre. Auf den Kaufpreis von 1.800€ kam bis jetzt nicht ganz das Doppelte drauf. Ich schätze, daß ich jetzt in Summe für Auto, Teile, Reparaturen, Lackieren sowie incl. TÜV-Gebühr insgesamt bei ziemlich genau bei 5.000 € liegen müsste. Das genaue Rechnen spare ich mir zukünftig aber wohl besser… Was jetzt noch ansteht ist folgendes: Die Beifahrertür und hintere linke Tür mit Rahmen nachlackieren. Mit dem Lack bin ich noch nicht zufrieden. Vermutlich gebe ihn für eine große Lackpflege mit Versiegelung zu einem professionellen Aufbereiter. Sprühnebel auf Seitenscheibe links entfernen - der ist leider sehr hartnäckig und ich will die Fensterdichtung nicht mit Verdünnung ruinieren. Vielleicht geht es mit einem Melaminschwamm weg. Den Motorraum würde ich gerne gründlich reinigen. Mit Kaltreiniger und Kärcher traue ich mich wegen der Steckverbindungen und möglichem Feuchtigkeitseintrag in die Elektrik nicht dran. Hat hier jemand eine gute Idee? Die Windschutzscheibe hat blöderweise einen tiefen Steinschlag mitten im Sichtfeld und muss möglichst bald ersetzt werden. Gibt es die bei Carglas noch? Der Kunststoffmantel des Handbremshebels hat auch Kratzer. Mich „Pingel“ stört das und vielleicht findet Torsten ja einen nicht verkratzten. Der Filz der Hutablage löst sich am Rand ab und muss neu angeklebt werden (siehe früheren Post, nehme Pattex) Scheibenwischer vorne durch Original mit Gestänge ersetzen und Wischergummi am Original-Heckwischer ersetzen. Weiter nach der Ursache des Benzingeruchs suchen und ggf. doch alle Benzinschläuche ersetzen. Wobei die Qualität neuer Schläuche anscheinend schlechter geworden ist. Die Isoliermatte der Spritzwand lasse ich bis auf weiteres besser mal sein. Falls ich eine neuwertige bekomme, lege ich mir die hin für den Fall, daß der Motor doch mal raus muss. Wenn ich den Lack gut poliert und versiegelt bekomme, dann sollte er recht nah am Originalzustand sein, in dem er in Rennes vom Band lief. Aber alles kriegt man einfach nicht mehr hin - damit muss man sich abfinden. Mein "Xantel" steht jetzt in einer trockenen Tiefgarage und wird jede Woche bewegt. Ein „Daily Driver“ ist es nicht und soll es auch nicht mehr sein. Wir werden jetzt hoffentlich gemeinsam alt. Meine Frau nennt es das „Plakafarbenauto“ - weil es bei Regen nicht gefahren wird. Sie zieht mich immer damit auf, daß es scheinbar mit abwaschbarer Plakafarbe lackiert ist und ich anscheinend befürchte, daß es nach einem Regenguss blank gewaschen in einer roten Pfütze stehen könnte… Auf den folgenden Bildern ein paar Impressionen vom jetzigen Zustand nach ca. 1500km. Ich hoffe, ihn bis nächste Frühjahr ganz fertig zu haben und würde mich freuen, mit ihm beim Xantia-Treffen 2020 in Xanten dabei zu sein (sogar bei Regen). Vielen Dank an meinen Neffen, den Lackierer und natürlich an Torsten, ohne die die das Auto jetzt nicht so dastehen würden. Und Danke an alle Mitforisten, die mir Tips gegeben haben und die meinen Roman tatsächlich bis hier gelesen haben. Liebe Grüße aus der Pfalz Ralf PS: In Fußgönheim wird gerade ein X1 V6 Automatik in gleicher Farbe hergerichtet. Da juckt es schon etwas...
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