Das sagt der richtige. Im Textverständnis bist Du ne Niete, und wenn ich sehe, was der Ursprung dieser (so unseeligen wie zwecklosen) Diskussion ist, dann kann ichs Dir wohl nicht vorwerfen. Dass Du aus deinem Unvermögen mir einen Vorwurf machst, lasse ich allerdings nicht unkommentiert stehen.
Zu diesem Unvermögen gehört in dem Fall auch, dass Du offensichtlich nicht kapiert hast, wie die Zitierfunktion hier im Forum funktioniert. Deshalb nochmal schön der Reihe nach:
Das hier zitierst Du von mir:
Du kommentierst dazu:
Das offenbart, dass Du offensichtlich Mühe mit Lesen und Verstehen hast.
Der Inzidenzwert gibt nichts weiter an, als die Zahl der Fälle, und in dieser Pandemie meist so, dass er nur die Zahl der entdeckten Fälle meint, also die, wo ein positiver PCR-Test vorliegt.
Würdest Du - was ich Dir schon rein von Textverständnis her nach dieser Deiner Reaktion nicht mehr wirklich zutraue - richtig lesen, hättest Du gemerkt, dass ich Dir das schon erklärt hatte, genau in dem gleichen Beitrag, den Du da grade zitiert hattest. Geschickterweise hast Du mich ausserhalb der Zitierfunktion des Forums zitiert, so dass ich auch nicht benachrichtigt wurde. - Entweder weisst Du einfach nicht, wie das geht, oder Du machst das mit Absicht, um der Diskussion über Deine Wutschäumenden Beiträge und Kommentare aus dem Weg zu gehen. Kannst Du versuchen. Solche Tricks bleiben bei mir ohne Erfolg.
In jeder seriösen Zeitung wird zum Inzidenzwert dazu auch noch die Quote der Positivtests angegeben, nebst einigen anderen Zahlen. Diese Quote ist kein Inzidenzwert, sondern eine Prozentzahl, die angibt, wieviele der gemachten Tests positiv waren. Das ist KEINE INZIDENZ; auch wenn das nicht in Deinen Kopf will, es bleibt so.
Wenn man bei gleicher Anzahl Infizierter einfach mehr testet, damit man mehr positive Testresultate erreicht, dann sinkt bei dieser Anzahl Tests der Anteil der Positivtests.
Momentan ist es aber so, dass die Anzahl der Tests steigt, und gleichzeitig davon auch mehr Positiv sind. Das kann nur dann passieren, wenns tatsächlich mehr Infizierte gibt.
Lesen kann man sowas z.B. hier: https://www.nzz.ch/schweiz/coronavirus-in-der-schweiz-die-neusten-entwicklungen-ld.1542664?reduced=true
Daraus (knapp bevor die Ausblendung kommt, wegen der paywall):
Liest man sowas ein paar mal die Woche, merkt man, ob die Positivitätsrate gerade steigt oder sinkt, und da das eine relative Zahl ist und sich immer auf die Gesamtanzahl der Tests bezieht, ist da, im Gegensatz zur reinen Inzidenz, schon mit drin, wenn mehr oder auch mal weniger getestet wird.
In den letzten beiden Wochen stieg diese Positivitätsrate (auf die Schweiz, wo ich lebe, und auf meinen Wohnkanton bezogen) kontinuierlich an. Erst warens etwas über 4%, dann knapp 5% und nun deutlich mehr. Heisst: Obwohl man mehr testet, werden mehr davon positiv. Würden nur deshalb die Fallzahlen steigen, weil man mehr testet, dürfte gleichzeitig nicht auch noch die Positivitätsrate steigen. Tut sie aber in den letzten Wochen.
Wird es.
Bezüglich Pandemie: Da wird künftig ein Gewöhnungseffekt eintreten, genauso wie bei anderen genannten Themen auch.
Was ich nicht voraussagen kann ist, ab welchen Infektions- und Todeszahlen man dann wieder aus dieser Stumpfheit herauskommt. Das hängt wohl dann auch noch wesentlich davon ab, wie die Krankheit dann übertragen wird, und wie tödlich sie ist, und ob man sich schützen kann oder nicht.
HIV/AIDS z.B., als hiesig letzte Pandmie, hat, auch wenn sie per se nicht alle gleich getroffen hat, zu Recht für ein Jahrzehntelanges Echo gesorgt, wenn auch kein Lockdown hätte helfen können. Bezüglich Hysterie war das aber ja doch nicht von schlechten Eltern. Noch heute kann sich keiner und keine sicher sein, den Job zu behalten, käme heraus, man hat HIV. Die ersten Jahre weigerten sich Ärzte und Pflegerinnen auch hie und da, überhaupt sich um solche Patienten zu kümmern.
Durchaus denkbar, dass das was gerade abgeht, im Nachhinein als Hysterie gilt. Hinterher weiss man es ja aber immer besser, und dass das Leben - und zwar jedes Menschenleben - höchstes Gut ist, ist zum Glück (noch) Konsens.