Das ist nicht scheisse, das ist normal und geht mir auch so.
Mir ist LGBT ziehmlich egal, und eigentlich könnten die Betroffenen das positiv sehen. Normal ist bei mir nämlich sowieso, dass ich auf jeden Menschen etwa gleichviel gebe. Lange bevor mich interessiert, wie jemand denkt oder woran er glaubt, oder welches Scheisshaus er meint benutzen zu wollen. Ich versteh den Hype darum irgendwie genauso wenig, wie ich verstehe, dass man was gegen jemanden haben soll, nur weil der irgendwie queer, LGBT oder auch ganz normal ist, was auch immer dieses dann heissen soll.
Was ich allerdings nicht mag, sind irgendwelche bornierten Kunstfiguren, die sich für echt halten. Findet man unter Schwulen komischerweise öfter mal. Bei Lesben ebenso verwunderlicherweise nicht genauso oft. Dafür bei allem, was sich zwischen den Geschlechtern sieht, wieder etwas öfter. Die verwechseln ihre sexuelle Orientierung wohl ab und zu mal mit einer Auszeichnung. Dabei interessiert das viele gar nicht, und eigentlich ist dies dann kein Nachteil. Man kann aber einen draus machen, wenn man sonst keine Probleme hat.
Nein. Oft ist nicht das gleiche wie gelegentlich.
Gerade hab ich das Gefühl, Du liegst oft falsch. Macht aber nichts, ich mag Dich irgendwie trotzdem. Das führt aber nicht dazu, dass ich Dir öfter zustimme, als ich das für angebracht halte.
Zum Ganzen, bezüglich Corona:
Momentan passiert gerade das, was ich schon vor Monaten vorausgesagt, respektive gefordert habe. Man versucht mehr und mehr, zu einem vernünftigen Umgang und ebensolcher Einordnung des Geschehens zu kommen. Dass auch dabei hin und wieder mal ein Irrweg beschritten wird, ist so normal wie das eben ist, wenn man mit etwas zu tun bekommt, das einem noch keiner beigebracht oder vorgemacht hat. Und das ist so eine Pandemie für Europäer immer noch.
Deutschland ist da halt etwas länger bei der maximalen Auslenkung des Katastrophen-Pendels geblieben, als andere, aber es sagt auch keiner, dass es alle genau gleich machen müssen.
Mich regt immer noch eins auf: Wie lausig es mit den Impfungen voran geht. Ein Folgeproblem ist, dass das auch die Diskussion darum aufhält, was Geimpfte dürfen sollen. Das müsste man jetzt mit Volldampf diskutieren, dann hätte man einen grossen Schritt gemacht in der Überwindung der Katastrophe, weil dann automatisch der Blick in die Zukunft geht, und zwar in eine wieder freiere und bessere, offenere, aber halt auch weniger blauäugige. Das wäre die Art Perspektive, die denen rechts aussen, den Querdenkern und Reichsbürgern fast von selbst den Nährboden entzöge, und auch jeder Art von Verschwörungs-Schwurblern beträchtlich Wind aus den Segeln nähme.
In der Tendenz also mehr Realismus und Rationalismus, und weniger Schock, Schreck und Panik.
Das wär angesagt. - Schon länger.
Und bei Gott keine neue Welle cancel culture, von der ich mich sowieso frage was sie soll, erst recht in diesem Thread.