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Inhalte mit guter Reputation für 02.05.2021 in Beiträge

  1. schwarzsurfer
    Hallo zusammen, habe die Tage wieder etwas weiter gebastelt. Der Wischwasserbehälter, alle Pumpen, Schläuche, etc. wurden ausgebaut, komplett zerlegt und gereinigt. Vorher sah das so aus: Nach der Reinigung und dem Ersetzen eines geknickten Schlauchs und der rostigen Schrauben sowie des Einfüllschlauchs ist das schon viel schöner anzusehen: Auf der anderen Seite gabs einen neuen Aktivkohlefilter, da der alte keine Halter und Anschlüsse mehr hatte und auch das Elektroventil war gesprungen: Alles gereinigt und neuen Filter montiert: Der "neue" intakte Schlossträger hat ebenfalls wieder an seinen Platz gefunden: Ansonsten habe ich noch erledigt: Hydraulikpumpe abgedichtet Hydraulikschlauch am Druckbegrenzer der Lenkung ersetzt, weil undicht Stoßstange in alle Einzelteile zerlegt, alle Schläuche und Spritzdüsen ausgebaut und die Nebler gereinigt. Bilder folgen. Für etwas Gemütlichkeit gabs noch neue Fußmatten: Grüße Marian
  2. HDI JUNKIE
    Mist aufgeflogen.
  3. Icksemm
    das hat überhaupt nichts zu sagen. Falls du ein paar Stempel für deins brauchst- kein Problem. Meiner war bis 194Tkm scheckheftgepflegt... sinnlos, total sinnlos. Seit 100Tkm nur privat gepflegt. Den würde ich lieber kaufen als ein lustlos repariertes Klo mit Scheckheft. Und beim Preis würde ich ungerne mehr als 5T € ausgeben wollen. Die Kisten sind ja nun mittlerweile mindestens zehn Jahre alt, Exoten mit relativ schlechter Ersatzteilversorgung und Werkstätten wollen auch nicht so wirklich daran arbeiten. Eine kleine finanzielle Rücklage ist also nicht ungünstig.
  4. MatthiasM
    Was hat ein Kollege von ihm, der war auch Mathematiker, mal gesagt?
  5. JörgTe
    Ich habe keinen Zweifel daran, dass du die Sachverhalte in der Schule immer schon verstanden hattest, eher der Lehrer sie überhaupt vortragen musste. Hättest du dir dabei etwas mehr Zeit genommen, müssten wir hier nicht immer abwechselnd so laut lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wie nach dem darauf folgenden Absatz.
  6. Frank M
    Dit wes ick doch och nisch ! 🤷🏻 Werde Montag mal die Transe fragen die grad die Straße vorm Büro ausbessert.
  7. Hartmut51
    Was mögen Angehörige von verstorbenen Corona Toten denken, die wieso auch immer auf diesen Thread stoßen? Schön, wenn ihr keine Opfer kennt, es macht es aber nicht besser.
  8. bx-basis
    Oh je, ich habe seit 100tkm eine Sschs drin. Von der Valeo war ich etwas enttäuscht als nach gut 400tkm das Ausrücklager versagte...
  9. Ronald
    Wurde nicht gerade der Ladeadapter NRGkick empfohlen? https://www.nrgkick.com/steckersystem/#steckeraufsatz-32a-5pol https://www.nrgkick.com/steckersystem/#steckeraufsatz-16a-5pol
  10. CX Fahrer
    Ich habe es probiert, Ach ja als Ergebnis kam eine Zahl raus die etwa der Anzahl der in D an Corona gestorbenen entspricht. Bin ich jetzt Inschenör ?
  11. AX furio
    Nö, nur Ingenieurmäßige Gleitkomma-Notation, dann passen die Dezimalstellen auch ohne Taschenrechner. Ist halt nicht elementarstufe 1, sorry
  12. C5 Susi
    Stimmt, dass ist ganz praktisch, macht meine Zoe auch. Man gewöhnt sich schnell daran. So schnell, dass ich bei meinem C5 auch schon mal nach dem Einkaufen verzweifelt den Schlüssel gesucht habe. 🙄 Ich habe ihn dann irgendwann gefunden, er steckte im Schloß und das Auto war natürlich nicht verschlossen, 🙈..........glücklicherweise aber auch nicht verschwunden 🙄 Der e C4 steht auch auf meiner Wunschliste, wenn der Vertrag für meine Zoe ausläuft. Gute Fahrt und hoffentlich ein baldiges Wiedersehen
  13. AX furio
    Ich hab grad mal wieder Bock auf Prozentrechnung: 1 Promille covid-Tote von 85 Mio. Deutschen sind wie viele? 85.0×10^6 [Deutsche] "mal" 1.0×10^-3 [das sind die Promille] = 85.0x10^3 = 85.000 [Menschen] RKI sagt, wir haben inzwischen 83.000 covid-Tote in D., gesamt, kumuliert. Ops, ja, soweit passt das schon, mit der "reisserischen" Überschrift. Das sind dann so seit Anfang Corona bis jetzt in etwa 276 abgestürzte, vollbesetzte Malle-Airbusse mit je 300 Passagieren (83.000 / 300). Nicht lebensbedrohlich, nur ein Promille. So What. Vielleicht erkennst du die Ironie?
  14. XMbremi
    Kühler getauscht - ganz ohne irgendwelche Schrauben zu lösen - ausser den Schlauchschellen :) Am Batteriekasten wurde es eng, aber mit etwas Kraft war der Kühler innerhalb von 30 Minuten getauscht. Von Vorteil ist es übrigens, die Haltebügel auszubauen: mehr Platz, weniger Schrammen in den Lamellen beim Reinsetzen des Kühlers. Naja, ausgebaut habe ich sie eigentlich nicht absichtlich. Sie lagen irgendwann irgendwo rum Von Nachteil ist es übrigens, die Haltebügel auszubauen. Bis ich kapiert hatte, dass die wirklich so reinmüssen wie ich befürchtete und bis ich die richtige Technik raus hatte, waren noch mal 30 Minuten rum. Ist ja schön, wenn die Lernkurve bei solchen Aktionen richtig an Höhe gewinnt. Nicht so schön: mit fortschreitendem Alter vergisst man das so schnell wieder
  15. bx-basis
    Ich würde mir die Hydraulikleitungen rund um das Sicherheitsventil gut ansehen, da kommt man recht gut dran wenn das Getriebe raus ist.
  16. bx-basis
    Eine erste Bestandsaufnahme ist gemacht. Unter den Verkleidungen der Schweller ist allerhand Rost, der Blechfalz unten ist aber noch größtenteils unauffällig - da beschränkt sich die Arbeit dann wohl überwiegend auf die Außenschweller. Fußraum rechts wurde mal geschweißt bevor wir ihn kauften, da muss ich wohl auch nochmal dran. In den hinteren Radhäusern sieht es wie erwartet nicht schön aus, besonders an der linken C-Säule gibt es viel Rost. Positiv überrascht das Schiebedach, die Rostpickelchen haben sich seit 2008 nicht nennenswert verändert, das dürfre somit auch noch eine Weile halten. Die Türkanten blühen zum Teil auch schon, aber auch das sollte noch mit vertretbarem Aufwand fpr den TÜV tauglich zu machen sein. Für ein H bräuchte es schon eine umfangreichere Instandsetzung, das steht für diesen CX erstmal nicht zur Debatte. Da das Wetter heute nicht viel an Außenarbeit ermöglicht habe ich mal schnell die vorderen Kugeln rausgedreht. Die grauen Originalmurmeln von Ende 2008 hatten noch gut 40 bar, also durchaus noch gut für ein zweites Leben mit Ventil. Da meine Flasche aber nur noch 60 bar hergibt sind erstmal die grünen reingekommen die beim Kauf im TD2 drin waren. Baujahr 1996 und noch rund 70 bar drin - waren vermutlich kurz vor der Abmeldung des CX noch erneuert worden...
  17. Frank M
    2 Punkte
    Das ist der schwarze Block
  18. MatthiasM
    Das ist bei serioesen Medien schon eine ganze Zeit so. Eine Waybackmaschine erfasst aber solche kurzfristigen Aenderungen meistens nicht. Medienkompetez gebietet es ohnehin, fragliche Informationen in anderen Medien zu kontrollieren und darauf zu achten, ob es nicht voneinander abgeschrieben ist oder auf der gleichen Quelle beruht. Wenn man sich allerdings in Videoportalen von den Vorschlaegen leiten laesst, ist es eine Illusion zu glauben, dass man selbst entscheide welche Informationen man konsumiert.
  19. Frank M
    2 Punkte
    Ich mußte gestern über diesen Tweet lachen 😁
  20. Aakim
    Für Französischkundige gibt es hier noch eine Reihe Infos über den Wagen und das ganze Drumherum: https://3d5fffc1-b7e8-4d5e-aa82-e1911990922e.usrfiles.com/ugd/3d5fff_8fa4f15452554bcd9345b7a657a4333a.pdf
  21. AndreasRS
    Hallo, das "Tickern" ist in gewissen Grenzen normal, während die Pumpe Druck aufbaut. Solange der Druck gespeichert ist, hat die Pumpe fast keinen Widerstand und ist leise. Der Druck wird langsam abgebaut, einmal durch immer vorhandene interne Undichtigkeiten (fließt zurück ins Reservoir) und natürlich durch Entnahme von Öl durch die Bremse oder Federung. Sinkt der Druck unter einen bestimmten Wert, muss die Pumpe wieder Öl gegen das Stickstoffpolster der Hauptspeicherkugel drücken und das hört man.Je größer der interne Druckverlust, desto geringer sind die Zeiträume, in denen es kein Geräusch gibt. Oftmals hat das Bremsventil eine interne Undichtigkeit. Das kannst Du leicht prüfen, indem die Brems-Rückläufe am Reservoir abmachst. Da dürfen nur ganz wenige Tropfen kommen. Bei Xantias mit Citroën-Emblem auf der Motorhaube ist das der zweite seitliche Schlauch von hinten. Bei Xantias mit Citroën-Emblem im Kühlergrill sind es der hinterste seitlichen Schlauch am Reservoir und der vordere der beiden oberen Anschlüsse am Reservoir (der kleinere von den beiden). Auch die Hydractiv-Ventile verschleißen langsam. Bei 200.000 km kann es durchaus sein, dass sie mehr Öl ins Reservoir zurücklassen, als sie sollten. Um ihren Rücklauf zu prüfen, muss man den Schlauch am Hydractiv-Ventile abmachen und verschließen und dann gucken, was aus dem Ventil kommt. Bei weichem Fahrzeug darf es nur tröpfeln, bei hartem Fahrzeug darf nichts kommen. Möglich sind auch intern undichte Höhenkorrektoren (das Rücklauf-Stahlrohr). Beim Druckregler kann eine verbeulte Dichtkugel oder ein defekter Kugelsitz massiven Druckverlust bewirken. Ich würde die Schraube mit SW 12 am Druckregler mal ein bisschen fester ziehen (nicht mit Gewalt), ob sich die Intervalle dann verlängern. Letztlich kann eine defekte Hauptspeicherkugel den Druck nicht lange halten, aber das dürfte bei Deinem Xantia nicht die Ursache sein. Im Leerlauf ist eine Minute Abstand ein brauchbarer Wert. Bei guten Wagen können es zwei Minuten sein. Bei weniger als einer halben Minute ist definitiv etwas nicht in Ordnung. Bremse entlüften: Wenn man mit hängenden Rädern die Hinterradbremse entlüften möchte und trotz Höchststellung kein Druck auf den Federzylindern ist, also die Hinterradbremse keinen Druck aufbaut, den Schenkel des Höhenkorrektors, der von der Höhenverstellung angesteuert wird, mit einer Stange oder anderem zusätzlich nach vorn drücken, sodass der Schieber des Korrektors nach hinten bewegt wird; es sollte pfeifen und damit wird voller Druck aufgebaut. Das Du mit laufendem Motor und halb gedrücktem Pedal entlüften musst, scheint Dir bekannt zu sein. Nicht pumpen! Mit dem Entlüften der Bremse wird auch das Heben des Hecks beim Bremsen fast komplett verschwinden. Höhenverstellung: Die Höhenkorrektoren sind mit großer Wahrscheinlichkeit innen verdreckt. Man kann sie relativ leicht reinigen und bei Bedarf die Dichtungsmembranen erneuern. Das einzig schwierige ist das Lösen der Leitungen. Die Gewinde schön mit Rostlöser einweichen. Nach dem Abschrauben des Hydraulikteils des Höhenkorrektors die Hebelmechanik auf Leichtgängigkeit prüfen. Die hintere bekommt leider viel Spritzwasser ab und ist deswegen oft rostig. Bei meinem letzten Xantia war sie komplett festgerostet, da bewegte sich gar nichts mehr. Nach der gründlichen Reinigung und dem Einbau einer guten Hebelmechanik reagiert der Wagen binnen zwei Sekunden auf Höhenänderungen. Grüße Andreas
  22. CX Fahrer
    Es gab mal Autos da hat fast jeder der zum ersten Mal damit fuhr eine stotterbremsung hingelegt. Die schlimmsten haben auch danach noch gestottert 😂
  23. Der Schwedenkönig
    Stallgefährten Man beachte den zeitgenössischen Bodenbelag und daß eines der Sportgeräte an der Decke aus demselben Jahr stammt wie das rote Auto. Ebenso das Gebäude im Hintergrund. 1981 revived.
  24. Yvonne2202
    Mal wieder ein paar Zahlen, die sich seit 2 Wochen auch nicht wirklich ändern: Standort Potsdam: 21 Patienten, davon 13 auf Intensiv Standort Belzig: 6 Patienten, davon 4 auf Intensiv Standort Forst: 16 Patienten, davon 3 auf Intensiv. Inzwischen fällt sogar meinen Kollegen auf, dass die Berichterstattung nicht so richtig zu den Zahlen passt.
  25. TorstenX1
    Alles Unsinn. Der V6 springt quasi umgehend an, wenn nicht ist was defekt. Durch minutenlanges Anlasserdrehen hast du mit Sicherheit den Anlasser zerstört oder zumindest stark beschädigt. Ich vermute jetzt mal, daß der GEestank vom sich auflösenden Anlasser kam... Demnach ist die neue Batterie defekt. Überlagerte Ware aus dem Baumarkt oder ein Sonderangebot ? Nein, so funktioniert der V6 nicht. Wie geschrieben, das ist Quatsch. Bring den Wagen zu jemanden, der sich auskennt.
  26. schwinge
    Hm... So, heute den ganzen Tag gebraucht, aber der Karren federt wieder. Und mindestens genauso wichtig: dank neuem Kat hat die Röhrerei bei höheren Drehzahlen ein Ende und der ES9J4 klingt wieder, wie ein ES9J4 klingen soll! Nächste/übernächste Woche neue (Saison)kennzeichen, freu mich sehr auf die Probefahrt. Die Autobahn ist passenderweise nachts ja nun freier als üblich. Sehr verdächtig war allerdings, dass nix tropft und alles auf Anhieb dicht war und funktionierte... Beim Abstellen qualmte es dann plötzlich ordentlich unter der Motorhaube. Erst Schreck, dann "OK, ist nur die Farbe" Kat+Sonde neu. Nicht vergessen, die Schweißnaht hinter dem Flansch ringsum zu kontrollieren. Härteregler und gutes Elektrosteuerventil zerlegt und neu gedichtet. Gruß
  27. AndreasRS
  28. M. Ferchaud
    Hallo Peter, hier meine Hinweise und Empfehlungen: Der C6 ist, wie oben beschrieben, robust konstruiert und gut verarbeitet. Trotzdem ist es ein Oberklasseauto mit hohen Unterhaltskosten. Werkstattbesuche können, auch bei normalen Reparaturen, sehr teuer sein. Ich empfehle, einen C6 vor dem Kauf mittels Diagnosestation (Laptop mit Lexia- oder Diagbox-Software und passendem Steckadapter) zu prüfen wodurch unter anderem im Fehlerspeicher abgelegte sporadische Fehler sichtbar werden. Auch Prognosen über bald fällige Komponenten wie z.B. den Partikelfilter erhält man damit. Zu den unbedingt zu prüfenden Punkten, die sich aus meinen Erfahrungen für mich ergeben haben (2,7 HDi): 1. Viele C6 haben Frontschäden und wurden mehr oder wenig gekonnt nachlackiert. Karosserie glatt und ohne Wellen (aus spitzem Winkel an den Flächen entlangpeilen und aus den Spiegelungen lesen)? Gleichmäßig gutes Lackbild? Keine Abklebekanten an den Türöffnungen? Frontschürze ohne Beschädigungen, alle sechs Vertikal-Lamellen noch vorhanden? Hagelschäden? Motorabdeckung vorhanden und original? Es gibt miserabel passende, sogenannte Universalabdeckungen z.B. aus Polen. 2. Ölverlust? Motor und Getriebe sollten von unten absolut trocken sein. Vorne rechts (immer in Fahrtrichtung benannt) sitzt der Hydraulikblock mit elektrischer Pumpe. Dort werden gerne Schläuche und Leitungen undicht und erzeugen feuchte oder Nasse stellen. 3. Vordere Federbeine undicht? Wagen in Maximalstellung bringen und die Manschetten sowie die gesamte Umgebung prüfen: Ist es ölfeucht, oder tropft es gar, muss oft das komplette Federbein getauscht werden, da es nicht repariert werden kann (Materialfehler im Metallguss, oft bei früheren Baujahren pro Seite ca. 600 € Reparaturkosten incl. Teile). 4. Bereits benanntes Wasserrohr verrostet? Es verläuft hinterm linken Radkasten und ist teilweise mit Moosgummi ummantelt. Nicht selten entstanden Motorschäden wegen kapitalen Wasserverlustes. "Blätterteig" erfordert schnellstmöglichen Tausch. 5. Brennt die Kontrollleuchte für die Motorsteuerung bei laufendem Motor? Zusammen mit der Fehlermeldung im Display "Abgassystem defekt" deutet dies auf defekte AGR-Ventile hin. Kostenpunkt für den Tausch: ca. 1600 € für beide Ventile (6-Zylinder Diesel). 6. Kilometerstand mit Partikefilter-Wechsel abgleichen: Wartungsintervall wird mit 180.000 angegeben, der Filter kann aber auch deutlich länger halten. 7. Eolys-Additiv-Füllstand noch OK? Laut Rechnungen oder Wartungsheft aufzeigen lassen. 8. Gehen alle Anzeigen, funktioniert das Headup-System? Lässt sich einwandfrei durch das Menü springen? 9. Funktioniert die Heizungssteuerung? Temperatur bei warmgefahrenem Motor getrennt für links / rechts testen: Gern gehen die Steurungsklappen der Temperaturregelung kaputt, dann wird nur noch eine Temperatur ausgegeben. 10. Klimaanlage OK? Die Anlage muss effizient Entfeuchten bzw. kräftig kühlen. Zum Test im Menü die Klimaanlage ab- und wieder einschalten: Das Einrücken der Kupplung sowie das Strömen des Kältemittels müssen hörbar sein. 11. Funktioniert der automatische Heckspoiler? Zündung ein und wieder aus, Wischerhebel betätigen: Der Spoiler muss ausfahren. Er fährt erst bei 10km/h Fahrt wieder ein. 12. Funktioniert der Regensensor? Scheibe notfalls im Bereich des Innenspiegels von außen besprühen, Wischerschalter nach unten tippen (manchmal erste Raste nach oben): der Wischer muss automatisch loslaufen und wieder stoppen. 13. Scheinwerfer: Funktionieren die Xenon-Brenner? Flackern oder gelber Hotspot am oberen Lichtwinkel deuten auf bald fällige Leuchteinheiten hin > nicht billig! 14. Motor: Muss spontan anspringen und rund laufen. Klappert er? Kalt darf es ein wenig nageln, warm sollte er ruhig und leise laufen. Ruckeln kann von besagten AGR-Ventilen herrühren, Leistungsmangel deutet auf defekte Turbolader hin > teuer! 15. Die Gänge müssen weich und zügig durchschalten. Hartes Knallen deutet auf defekte Magnetventile oder andere Schäden hin. Automatiköl bereits gewechselt? Funktioniert das manuelle Durchschalten (Wählhebel nach links ziehen). 16. Federt die Hydraulik weich und souverän? Starkes Schaukeln und Wippen deuten auf fällige Federkugeln hin (Set zu ca. 390€ + Einbau, Wechsel in der Werkstatt kann u.U. teuer berechnet werden, da die Kugeln sehr lange halten und dann beim Tausch festgerostet sind). 17. Windgeräusche bei schneller Fahrt? Die rahmenlosen Scheiben müssen einwandfrei schließen und dichten. Funktioniert das Absenken beim Öffnen der Türen? 18. Abrollgeräusche laut? Dann haben de Reifen Sägezähne gebildet, was auf ausgeschlagene Gelenke hindeutet. Die Vorderachse ist aufgrund des hohen Gewichts anfällig. 19. Reifen in Ordnung, Felgen OK? Vor allem letztere sind gebraucht nicht einfach zu beschaffen. 20. Flüssigkeitsstand Hydraulik: Wenn die Flüssigkeit am Sieb des Behälters zu sehen ist, hat jemand unbedarft nachgefüllt: Des Pegel kann nur bei abgelassenem Druck der Anlage geprüft werden (nur mit Diagnosestation möglich, siehe oben). Wurde das System überfüllt, läuft der Behälter beim Druckablassen über oder platzt gar. 21. Surrende oder quietschende Geräusche beim Start? Spannrollen Riemenscheiben oder Freilauf der Lichtmaschine können defekt sein. 22. Sitze hinten verstellbar? Mit diesem "Pack Lounge" lässt sich die Rückbank nicht umklappen. 22. Stehbleche der Wagenhebenaufnahmen gerade? Sie knicken bei unsachgemäßer Anwendung weg. 23. Zahnriemen fällig? Intervall ist offiziell erst bei wahnsinnigen 240.000 km, unter "erschwerten Bedingungen" nach 180.000 km - oder nach 10 Jahren, also bei den ersten C6 jetzt! 24. Frontscheibe OK? Austausch ist sehr teuer, da es eine Spezialscheibe mit optisch berechneter PVB-Folie ist. Unbedingt Teilkasko abschließen! Auch die seitlichen Verbundglasscheiben kosten! Viel Erfolg bei der Suche Henning
  29. Entenholgi
    Tja, das Reh war flink, plötzlich sprang es auf der Landstraße von links aus der Böschung, am hellichten Tage! Glücklicherweise etwas quer, quasi in meiner Fahrtrichtung. Auch glücklicherweise fahre ich in einer Zeit, in der gern mal in Ortschaften überholt wird obwohl ich auf meinem Tacho 60 sehe, auf Landstraßen mit Wald/ Feldern etc. eher 80 statt 100. Lange keine Vollbremsung bis zum Stillstand hingelegt, es war knapp, ich konnte jedes Haar sehen und dachte im Moment des Geschehens dass es nicht reichen wird 🙂 Der serienmäßige Bremsassistent meines XM hat perfekt funktioniert, allerdings: Das ABS ist derzeit ohne Funktion. Nun dachte ich erst, dass dieser Umstand, hier auf trockener Straße, das Leben des leichtsinnigen Waldbewohners gerettet hat. Nach ein wenig googeln aber tauchen Fragen von vor Jahrzehnten auf: Ist der Bremsweg auf trockener Straße ohne ABS kürzer oder doch länger? Es gibt natürlich zig verschiedene Ansichten. Egal, das Ergebnis zählt, ein Tier lebt, ein XM ist ohne neue Schäden, alles gut! Warum mein XM dabei ausging ist mir natürlich retwas rätselhaft, hat sich wohl auch erschreckt... Apell an alle ungeduldigen und "Sportler": es zählt im Fall des Falles eben wirklich jedes Km/h weniger, egal ob ein Reh, anderes Auto oder ein Kind "im Wege" steht. Gruß Holgi (das Reh springt hoch, das Reh springt weit, das kann es auch, es hat ja Zeit)
  30. MatthiasM
    Da gibt es wieder das Tuerrahmenproblem . Es gibt eben Foristen denen auch Verkehrstote gleich sind oder die Opfer von Asbest. Zumindestens so lange sie nicht selbst betroffen sind. Dabei ist es eigentlich egal ob die Ingenieur sind oder Technokrat, hauptsache die Zahlen stimmen.
  31. jozzo_
    Du gleichst einem Einbrecher der vorher im Internet sagt was er macht und sich dann verwundert fragt warum er geschnappt wurde
  32. Steinkult
    Eine Impfung gibt einem Virus immer einen Anreiz zu mutieren. Bei hohen Infektionszahlen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es ihm gelingt. Daraus könnte es in einer bestimmten Konstellation, besonders für alle Geimpften bei denen die zweite Spritze noch keine 14 Tage zurückliegt und entsprechend Verhältnissen (etwa wie in Indien) zu exorbitanten Ausbrüchen kommen. Das bedeutet trotzdem nicht, dass es dem einen Vorteil brächte, der sich nicht impfen lässt. Es fehlen Studien. Bislang weiß man, dass Impfungen erhöhten Schutz bieten und vor allem schwere Verläufe verhindern. Chile hat gezeigt, dass man trotz hoher Impfquote sich nicht sicher fühlen darf.
  33. MatthiasM
    Im grossen Kotau? Erfuellst Du diese Erwartung denn auch selbst? Mir faellt das nicht so leicht mit Fehlern offensiv umzugehen. Ich finde da die Erwartungen an die Medien schon sehr hoch gesteckt, zumal das nur von wenigen respektiert wird. Nicht wenige sehen es als Dokument fuer schlechte Berichterstattung und unterstellen gegebenenfalls noch boshafte Motive. Hilfreich ist es auch nur fuer wenige. Der Satz: "Wir hatten berichtet, Politiker Maier hat sich rassistisch geaeussrt, das ist falsch." (vieleicht noch mit dem falschen Zitat) laesst trotzdem die Assoziation Maier=Rassist zurueck. Es ist daher durchaus sinnvoll falsche Informationen ganz zu loeschen und sie nicht weiter breit zu treten. Auch im obigen Beispiel koennten einige Menschen die falsche Information unbewusst zu falschem Verhalten verleiten. Die wenigsten Menschen sind so rational wie sie sich geben.
  34. magoo
  35. sille_cx
    mache meinen cx selbst
  36. GuenniTCT
    Ich hatte die Idee, dass mein Xantia mal einen anderen Schaltknauf bekommt. Also mit Bernd zusammen überlegt, gemessen und Material besorgt. Ich weiss nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber an der Stelle ist es mal wieder gut, einen fähigen Dreher im Freundeskreis zu haben. Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
  37. Manson
    @Yvonne2202 bei manchen dauerts halt etwas länger, war doch schon in der Schule so Gestern bin ich über die reisserische Überschrift gestolpert: Mittlerweile ist einer von tausend Bundesbürgern an Covid gestorben - wow, das ist ein Promille! Ich sehe da ganz eindeutig eine lebensbedrohliche Pandemie (wer die Ironie erkennt darf sie behalten ). ...und die Menschheit wächst und wächst und wächst........ Die Inzidenzzahlen gehen rauf und runter, rauf und runter..... Nächtliche Ausgangssperren, der Meister sagt: Du darfst ab x-Uhr nicht mehr aus dem Haus gehen ...."Wohin sollte ich gehen, Meister? Es ist doch alles zu!" Weltweite Live-Reality-Comedy-Show, Humor ist wenn man trotzdem noch drüber lachen kann ....ich schau mir das jetzt nicht mehr an. Vor etlichen Jahren hab ich meinen Fernseher entsorgt weil mich der ganze Mist angeödet hat den die Sender so produzieren und damit die Bevölkerung berieseln, ein Smartphone hab ich mir erst gar nicht zugelegt also ist die stete Infoquelle nicht existent und am PC kann man ja - noch - selbst entscheiden welche Seiten man anschaut .....und wenn sich das irgendwann ändert dann zwick ich halt das Telefonkabel
  38. EntenDaniel
    Je nach Höhe des Schnees, kann ein Auto ohne ABS schneller stehen. Durch die blockierenden Räder entsteht ein Bremskeil vor den Rädern. Vor allem bei den Pedalwegen, die die meisten Fahrzeuge haben, schafft es kein Autofahrer eine Stotterbremse so hinzubekommen, wie es das ABS kann.
  39. matgom
    Hallo, mit den Rotationsbürsten, zum Schluss mit der aus Messing, bekommt man die Schwellerkonturen schön blank. Dieser Xantia Schweller wurde vor 12 Jahren von innen konserviert und jetzt von außen entgammelt. Der Kotflügel blieb dran - eine Herausforderung. Dann grundiert dann eine Pinselstruktur mit Teroson PU 9200 (der Pinsel muss in Verdünnung getaucht werden, kein Terpentinersatz), auch auf die blanke und grundierte Innenfalz, dann Überlackierbarer Steinschlagschutz dauf Teroson SB 3140, dann Lack. Auf dem Bild ist die Pinselstruktur noch nicht fertig aufgetragen. Innenfalz des rechten vorderen Schwellers, blank gemacht und grundiert. Bei ungewissem Blechzustand, erst mal den Schweller an vielen stellen mit der hand drücken und hören ob es knuspert, dort ist er stärker verrostet evtl auch durchgerostet. Grüße Matthias
  40. gedero
    Interessant alle Kommentare zu lesen. Ausgangspunkt für mich ist eine frühe Überlegung zum endgültigen Abschied vom Autofahren. 80 Jahre alt und noch ein klein wenig weise, da noch ein weiteres Fahrzeug (Opel Corsa.... 🤔brrrrr) in der Familie vorhanden ist, nicht schnell weg muss, aber die Kosten dadurch drastisch sinken. Irgendwann tauchen dann auch mal Bilder von meinem Schatz, mit Preisvorstellungen von mir, hier auf.
  41. bx-basis
    Hier mal ein Beispiel vom X2-Schweller. Es war noch nicht einmal wirklich viel braunes zu sehen, und dies ist der Zustand nach Entfernung des Steinschlagschutzes mit Heißluftfön und Spachtel...
  42. GuenniTCT
    Ich schrieb ja auch "kaum jemanden finden". Ja, es gibt die Fälle durchaus. Aber die einzelnen Personen muss man als Verkäufer erst einmal finden.
  43. TorstenX1
    Ich kenne einige, die genau das getan haben. Besser und einfacher wäre es natürlich gewesen, einen Xantia V6 zu kaufen, bei dem das nicht nötig ist. Das ist allerdings äußerst schwierig, fast alle wurden schlecht gewartet und herunterferitten.
  44. nfp
    Zum Wechseln der Beläge bei den alten Antriebswellen mit 4Loch-Befestigung sollte man schon den äusseren Teil der Atw abbauen und die Trommel abziehen. Alles andere ist Quälerei, oder was für Leute die darin wirklich viel Übung haben. Allerdings muss der Motor-Getriebeblock angehoben werden und dazu einiges an Peripherie gelöst werden. Und zum einfädeln (zumindest bei meinem) Zentrierwerkzeug muss die Atw sowieso raus und die Trommel runter. Meine letzten Arbeiten an eben dieser 4loch-Atw-grosse Bremstrommel-Kombi ist allerdings schon ewig her... Von den Getrieben sowohl mit kleinen als auch grossen Trommeln gibt es wohl alle Varianten. Hab mich aber mit dem Thema ältere Getrieben trotz früherer Vielschrauberei nie so wirklich beschäftigt... Unten mal ein Bild mit 4 unterschiedlichen Getrieben mit grosser Bremstrommel: -1 o.l.) Getriebeglocke alt, Blechdeckel 4Loch-Atw. -2 o.r.) Getriebeglocke alt, Blechdeckel 6Loch-Atw. -3 u.l.) Getriebeglocke neu, Aludeckel 4Loch-Atw. -4 u.r.) Getriebeglocke neu, Aludeckel 6Loch-Atw. So wie es aussieht hast Du in Deiner Ak, sofern grosse Bremstrommel, die Nr3 drin. Rein gehört die Nr4 Ob Du ein Getriebe mit kleinen Bremstrommeln (in Richtung Atw gezogene Kühlrippen) drin hast erkennst Du am zweiten Bild. Ob 4er oder 6er kann man anhand der Zähne (14/16) des Antriebsritzels der Tachowelle erkennen. Wenn Deine Ak die kleinen Trommeln hat hast, ist das der gleiche Fehler wie bei meinem Ami6. Dazu etwas OT: In meinem Ami6 ist neben einem wegen fehlendem Typenschild nicht genau einzuordnenden 6er Motor ohne Filter, grosser Vergaser (bin da aber noch nicht wirklich ins Detail gegangen) auch ein 6er Getriebe/kleine Bremstrommel/6Loch-Atw drin. Gehört da nicht rein, sondern ein Getriebe mit grossen Trommeln. Ich weiss aber nicht genau welches, ich tendiere zu Nr4. Ev. weiss das hier jemand: Ami6-Break, EZ laut CG 28.12.67, FgstNr: 99513xx, Kombirücklicher wie 2CV Ach ja, da war dann noch die Sache mit den unterschiedlichen Übersetzungen. Aber dafür brauchts Popcorn 😉
  45. ACCM idefix
    Moin, ich habe seit einer Woche auch meinen ëC4 abgeholt. Ich bin vorher einen Vorführwagen ausgiebig Probe gefahren. Fahrkomfort top. Vor allem ein Auto, das nicht spacig aussehen muss, sondern einfach ein C4 ist. Jetzt fehlt noch die Wallbox, aber die kommt auch bald. Bis dahin dauert das Aufladen halt...
  46. bx-basis
    Bitte auch nicht alleine damit vom Parkplatz fahren. Wenn das Kreuzgelenk bricht wird aus dem Lenkrad ein Glücksrad an dem Du lustig drehen kannst ohne die Fahrtrichtung zu beeinflussen. Das kann für Personen außerhalb Deines Autos extrem unangenehm werden.
  47. schwinge
    In so einer Firma und mit solchen Kollegen würd ich auch nicht arbeiten wollen.
  48. Thomas Hirtes
    Zum Thema Radläufe - ohne Reparaturblech:
  49. Hydropneumaticker
    Es begab sich zu der Zeit als Marcus L. Landpfleger in Germanien war. Vorwort Am Anfang steht die Frage: Wie kam ein normaler Autofahrer dazu sich einen französischen Wagen zu kaufen, und ausgerechnet ein Citroen D-Modell, mit dem man bei manchen Werkstätten mit der Schrotflinte vom Hof gejagt wurde? Die Antwort ist vielschichtig, zuviel Geld, zu wenig Geld, auffallen um jeden Preis, geistige Umnachtung, jugendlicher Leichtsinn und dergleichen mehr.. Kapitel 1 Der / die erste DS19, Kauf und erste Eindrücke. Es war in den „wilden“ 60zigern in Berlin, der Tiger im Tank bei Esso oder Shell kostete 55 Pfenning und die HU beim TÜV glaube ich 10,-DM (das weiß ich nicht mehr so genau). In der Deutschlandhalle traten die Rattles als Vorgruppe für Chuck Berry auf, wozu eine ältere Passantin vor der Halle nach Konzertende sagte: „Heute waren lauter Verrückte hier“. Die Lords spielten in einem Beatschuppen, so hießen zu der Zeit die Diskotheken, am Tauentzien. Die ledigen Frauen wurden damals mit Freundin oder Geliebte vorgestellt und nicht so beknackt wie heute, Lebensabschnittsgefährtin, welcher Hirni hat dieses Wort erfunden? Jetzt sollte ich langsam zu Thema kommen, Citroen DS19. Ich studierte also in Berlin (Amrumer Straße) die schwarze Kunst und arbeitete nebenbei bei Odilo, einem Trödler in Kreuzberg als Möbelwagenfahrer, kleiner Möbelwagen Tempo Matador oder sowas. Die Wohnung war auch in Kreuzberg, erster Hinterhof, klingt nicht nach erster Adresse, war aber wegen der Berliner Wohnungs Zwangbewirtschaftung ein echtes Schnäppchen, Miete 52,-DM, für ein großes Zimmer mit Kachelofen, große Küche und welch ein Luxus Innentoilette. Mein Auto war ein alter Opel Olympia Rekord, mit dem ich auch schon ein paar Schrauber Erfahrungen gesammelt hatte, ein Höhepunkt war der Zylinderkopfwechsel am Straßenrand in Köln, aber das ist eine andere Geschichte, kann ich vielleicht mal in einem Opel Forum schreiben. Zurück zum Thema, auf einer meiner Möbeltouren sah ich auf einem der vielen Gebrauchtwagenplätze dieses große französische Monster stehen, Baujahr 1959 in Farbe Blanc Stellaire mit blauem Interieur. Erster Eindruck nicht schlecht und der Preis 1000,-DM selbst für einen Studenten machbar. Der Händler zierte sich auch nicht allzu sehr, also gekauft wie besehen. Kurzer Rückblick auf die Eingangsfrage nach dem Warum, Antwort: bei mir jugendlicher Leichtsinn. Der Motor sprang ohne Murren an, nur in der Mitte des Tachos leuchtete die berühmte rote Lampe, Null Druck, die Ursache war Behälter (LHS) leer. Der Händler war da ganz entspannt und sagte, da hinten steht ein großes Faß Hydrauliköl, nimm dir soviel du brauchst, na ja. Gesagt getan, Behälter aufgefüllt, rote Lampe aus und flott vom Hof geritten. Ich weiß nicht mehr ob mit rotem Kz oder ohne, als Student nahm man das nicht so genau. Jedenfalls funktionierte Alles, Kupplung Bremsen Schaltung Lenkservo alles da und natürlich vollhydraulisch. Schrauber Erfahrung hatte ich, wie erwähnt mit Opel, Hydraulik konnte ich fehlerlos buchstabieren, das wars aber auch. Eine Kleinigkeit gab es aber vor der Zulassung zu erledigen, der Hirsch hatte keinen gültigen TÜV Stempel. Kein Problem, auf zum nächsten TÜV Stützpunkt, der war irgendwo in Tempelhof, ich glaube da ist er heute noch. Da stand ich dann in der üblichen Schlange, alles easy, bis einer der TÜV Burschen kam, sich über den großen Ölfleck unter dem Auto aufregte und mich auch gleich vom Hof jagte. Das Öl war natürlich Hydrauliköl, kam aus der Gegend des linken Hinterrades, Grund war eine abgegammelte Leitung am Bremsleitungs Drehgelenk. Die ersten D-Modelle hatten hinten noch keine Bremsschläuche sondern dieses Drehgelenk, das durch einen Hebel am Schwingarm betätigt wurde. In Berlin gab es zu der Zeit zwei offizielle Citroen Werkstätten, Fandrich in Charlottenburg Quedlinburger Strasse (gibt es auch heute noch) und Kühnicke in Wilmersdorf, Heilbronner Straße in der Nähe des Eden Saloons. Wilmersdorf war etwas dichter an Kreuzberg, also düste ich mit Opel, dem Zuverlässigen, zu Paul Kühnicke, kaufte das Teil, eingebaut und wieder zum TÜV. Die Jungs hatten sich inzwischen wieder beruhigt und das Weitere war dann erstaunlicherweise ohne Mängel zu schaffen. Anmeldung und was so dran hing war auch bald erledigt und so fuhr ich nunmehr mit DS19 in Berlin herum. An roten Ampeln machte es mir immer viel Plaisir die Hydraulik auf Hoch zu stellen und im Rückspiegel die Köpfe der Hintermänner zu beobachten, die gingen parallel mit dem Auto in die Höhe und anschließend wurde dann wohl diskutiert. Nach der TÜV Arie habe ich mir von Bucheli „Querschnitt durch die Autotechnik“ gekauft und mich auch mit der Technik unter der Motorhaube beschäftigt. Da gab es eine Menge ungewöhnliche Sachen zu sehen, Hochdruckpumpe, Niederdruckpumpe, zwei Zündspulen, zwei Unterbrecherkontakte mit Zündzeitpunktversteller am Armaturenbrett, Kupplungskorrektor, Schnellleerlaufkorrektor usw. Bei Bucheli war alles so ordentlich beschrieben daß ich bald einigermaßen Bescheid wußte, Wissen ist Macht, wie wahr. Außen herum war auch alles da, 2 + 2 Michelin X, die gab es auch runderneuert für 40,-DM. In der weiteren Zeit zog ich ein paar neue Kabel ein und ersetzte ein paar poröse Gummischläuche durch Kunstoffschläuche unter anderem auch den Schlauch von der Niederdruckpumpe zum Hydraulikschaltblock. Das Letztere war nicht so die blendende Idee, denn an einem heißen Sommertag wollte die Kupplung nicht mehr so richtig und beim Blick unter die Haube sah ich dann, daß die Hitze und der Druck den Kunststoffschlauch schon auf das Format einer Wassermelone aufgepustet hatten, da baute ich dann blitzartig wieder einen dickwandigen Gummischlauch ein. Der Vorteil der ganzen Hydraulikerei bei Defekten war, daß man immer sofort sah wo was undicht war und wenn man nichts sah konnte man es zumindest riechen, denn LHS roch etwas streng. Im Lauf der Zeit stellten sich immer mehr unerklärliche kleine Zipperlein ein, hier ein Leck, da ein Leck. Aus dem Hydraulikanschluß des Schaltblocks kam plötzlich ein dünner Strahl geschossen und mit dem automatischen Kuppeln war es aus, also wurde mit der Hand gekuppelt, dazu gab es unterhalb des Armaturenbretts einen kleinen Hebel, stand auch in der Bucheli Bibel. Die resultierende dünne Ölspur zog sich wie der Arianefaden durch halb Berlin. Nach Demontage des Hydraulikanschlusses kam eine Dichtplatte mit 7 oder 8 winzigen O-Ringen zum Vorschein, einer war zerbröselt, daher der Ölstrahl, nach Ersatz der O-Ringe (Preis fast in Gold aufgewogen) war alles wieder ok. Der Fahrkomfort war besser als im Opel, nicht wirklich berauschend, fiel mir aber nicht weiter auf. Irgendwann leckte es dann wieder, diesmal am Vorderrad, Grund der Gummibalg des Federzylinders hatte die Konsistenz von Kaugummi und war eingerissen. Der Fehler trat dann regelmäßig alle paar Monate auf, wurde von mir ambulant z.B. während des Badens an der Spree in der Nähe des Reichtags erledigt, Madame lag in der Sonne und ich habe geschraubt, das war Arbeitsteilung. Hin und wieder ging auch mal eine Federkugel kaputt, das konnte man hören, der Stickstoff pfiff durch die Leitungen und dann war Ruhe, na ja Federkugelwechsel war ja auch nicht so eine Auktion, ich drehte sie nach den ersten Hammer und Meißel Aktionen immer nur handfest ein. Bei Kühnicke in Wilmersdorf war ich mittlerweile Stammkunde für Citroen Gummis, 2 Liter LHS Kanister und Federkugeln. Zur Abwechslung gab es auch nichthydraulische Defekte, beispielsweise Zündaussetzer. Solange der Motor kalt war lief er rund, ab einer bestimmten Kühlwassertemperatur wurde die Zündung sehr unregelmäßig. Lange gesucht und nichts gefunden, bis eines abends schon im Dunkeln wieder das gleiche Theater. Ich öffnete die Haube und sah im Licht der Straßenlaterne einen feinen Wasserstrahl der im kühnen Bogen aus dem Heizungsschlauch genau auf eine Zündspule zielte. Da war es klar, Kühlwasser kalt, kein Druck, kein Wasserstrahl usw. Im einem weiteren Fall jugendlichen Leichtsinns bin ich auch ein paar mal durch die DDR nach Hause (Ostfriesland) gefahren, ohne Pannen. Eine weitere Fahrt durch die DDR mit dem gleichen Ziel endete allerdings chaotisch. Wir waren gut unterwegs, Madame hörte coole Musik, plötzlich wieder die rote Lampe, Null Druck, wohl gemerkt noch in der DDR. Na ja, kein Problem, Haube auf und doch großes Problem. Die Anschluß der Leitung von der Hochdruckpumpe zu Hauptdruckspeicher war am Druckspeicher komplett abgebrochen (Vibrationen), mit Gewinde. Selbstverständlich hatte ich einen Druckspeicher in Reserve und selbstverständlich in Berlin in meinem Keller Ersatzteillager. Da habe ich erstmal auf dem Standstreifen gewartet und hin und wieder dem Daumen gehoben, hat aber keiner angehalten, die haben sicher alle gedacht Ogottogott Citroen, bloß die Riesenkiste nicht abschleppen müssen. Dann kam doch tatsächlich auch ein Berliner D-Modell angedonnert, hat fröhlich gewunken und ist weiter gefahren, die von der EAV hätten sicher gesagt: „eingsperrt ghört der“. Mit einmal kam derselbe Citroen nochmal angefahren, ja wie ging denn das, ganz einfach, der hat auf der DDR Autobahn (da gab es damals noch keine Mittelleitplanke) einfach zweimal gewendet, das war mutig von ihm, denn die VoPo hätte ihm bestimmt peinliche Fragen gestellt. Wie auch immer, ist gut gegangen, er hat mich bis nach Helmstedt geschleppt, von dort habe ich meinen Vater angerufen, der hat mich mit seinem Ford 17M nach Berlin zurück geschleppt. Das war ein Horrortrip, davon träume ich heute noch, unterwegs war ein dickes Gewitter, mein alter Herr ist zügig gefahren und in meiner Kiste ging außer der Handbremse natürlich gar nichts. Das hieß das Auto lag auf den Gummianschlägen, was wiederum hieß Federung wie auf einem superharten Trampolin und das über 150km auf AHs alter Autobahn. In Berlin war alles wieder ganz einfach, Druckspeicher gewechselt, LHS ergänzt und ab in die BRD. Als es mir dann mit der dauernden Federkugelwechselei zu bunt wurde brachte ich das Auto zu Firma Fandrich, die spülten das System reichlich, füllten neues LHS auf und bauten nochmal neue Federkugeln ein. Die Zufahrt zur Firma war ein schlecht asphaltierter Rübenacker und als ich das Auto dort abholte hat es mich fast umgehauen, es schwebte wirklich, das hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Die ganzen großen und kleinen Hydraulikdefekte waren eine Spätfolge des Hydrauliköls aus dem Faß des Gebrauchtwagenhändlers, da war zwar Hydrauliköl drin, aber kein LHS, sondern ein Öl für eine Baggerhydraulik. Fortsetzung folgt.  
  50. bx-basis
    Für die Freunde langer Typenschilder...
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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