Möchte man nicht, siehe mein vorheriger Beitrag. Du ziehst Vakkum und gehst nach ein paar h gucken. Wenn das OK ist, füllst du auf. Bei einer leeren Anlage dürfte das aber nicht passieren. Da wird immer ein Löchlein sein, oder ein Bauteil fehlen oder wasweißich. Sonst wär die ja nicht leer.
Oder wenn die Anlage vor zwei Jahren gefüllt wurde, und heute dreiviertel davon verpufft sind, schaust du erstmal mit der UV-Lampe in der Gegend rum. Wenn du nix siehst, füllst du auf und gehst mit dem Schnüffelgerät spazieren. Du kannst den halben Tag rumschnüffeln, da geht vielleicht ein halbes Gramm verloren.
Mein Senf zu dem oben verlinkten Teil:
Keine Fehlalarme im Motorraum eines seit 20h abgestellten ES9J4. Es schlägt ja auch auf Benzindämpfe an und das tut es auch, wenn man das Schnüffelstück in die Nähe des geöffneten Tankeinfüllstutzens hält. Keine Fehlalarme im Motorraum eines seit 16h abgestellten DK5ATE.
Das Gerät ist ca. 5s nach dem Einschalten einsatzbereit.
Ich hatte jetzt kein Fahrzeug mit bekanntem Klimaleck hier. Daher habe ich die Anschlüsse an den Schläuchen meines Klimagerätes abgeschraubt, und die offenen Schlauchenden als "Leckstelle" verwendet. Das Servicegerät war zuletzt vor ca. 6 Monaten im Einsatz. Nach jedem Füllvorgang werden die Schläuche evakuiert, eine Restmenge Klimagas bleibt aber zurück. Man muss mit dem Schnüffelstück sehr nah an die Leckstelle kommen, um einen Alarm zu bekommen. Die Reaktionszeit war mit ca. ~2s recht schnell. Wenn man das Schnüffelstück von der Leckstelle wegbewegt endet der Alarm in ungefähr dem gleichen Zeitraum. Schnelle Reaktionszeit ist wichtig. Ist ja doch einiges an Strecke abzuklappern an einer typischen Klimaanlage.
Der Rüssel ist jetzt nicht so ewig lang, das Gerät ein ziemlicher Klotz. Man wird also nicht überall nahe genug hinkommen zur Lecksuche. Kann also notwendig sein, zB die Stoßstange wegzubauen bei Lecksuche am Kondensator. Das ist jetzt aber nicht unbedingt unüblich, dass man Zeugs wegbauen muss. Meine Dorfwerkstatt meinte damals auch, ich müsste wenn ich zur Lecksuche käme vorne alles wegbauen. Ein kompakteres Gerät, welches die gleiche Sensortechnologie verwendet, wäre zB WJL-6000.
Die Sensorlebensdauer ist mit 24-50h angegeben. Je nach Quelle. Ein Ersatzsensor liegt bei, bei Bedarf gibts die auch nachzukaufen (Doppelpack fürn Zehner oder so, also nicht der Rede wert).
Für den gelegentlichen Einsatz halte ich das also erstmal für brauchbar. Der Profi wird sich bessere Geräte zulegen (zB Infrarotsensor), die sind aber auch 5mal so teuer. Fällt für mich aus, ich mache nur meine eigenen Fahrzeuge und vielleicht eine handvoll jedes Jahr von Bekannten.
Sorry 4 OT.