Wieder mal qualitative Berichte aus Norwegen:
https://www.dagbladet.no/nyheter/bor-ikke-undervurderes/73745967
"Heute wurde bekannt gegeben, dass das Vorland-Komitee die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson im nationalen Programm streichen wird.
Es gibt Nebenwirkungen, die wir behandeln können, wenn Sie früh genug ankommen. Diese Situationen entwickeln sich jedoch so schnell, dass nicht garantiert ist, dass Behandlung rechtzeitig eintritt. Die Forscherin Gunnveig Grødeland erklärt gegenüber Dagbladet, dass es "sehr wichtig" sei, dass das Gremium im Rahmen des nationalen Impfprogramms von der Verwendung der Impfstoffe von AstraZeneca und Janssen abrät. Grødeland arbeitet am Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Oslo und ist Teil des Vorland-Komitees. Der Ausschuss stimmt zu, dass eine Freiwilligentätigkeit in gewissem Umfang neben dem normalen Programm eröffnet werden sollte, ist sich jedoch nicht einig darüber, wohin genau diese Grenze gehen soll. Bei ansonsten gesunden Personen besteht nach der Impfung ein erhebliches Risiko das nicht zu unterschätzen ist.
Eine Minderheit in der Expertenauswahl betont, dass das Angebot einer Impfung mit adenoviralen Vektorimpfstoffen auf einer Bewertung der allgemeinen Bedürfnisse und Präferenzen des Einzelnen beruhen muss. Die Nachteile der downgelockten Gesellschaft sind einer der Gründe, warum der Berater beim NTNU Gunnar Bovim der Ansicht ist, dass es dem Einzelnen gestattet sein sollte, sein eigenes Risikobild und den Nutzen der Einnahme des Impfstoffs zu beurteilen. Trotzdem ist ihm eines ziemlich klar: - Es muss verschreibungspflichtig sein. Es muss sichergestellt sein, dass Sie verstehen, was Sie tun."
https://www.dagsavisen.no/nyheter/innenriks/2021/05/10/vaksineforsker-frykter-konsekvensene-av-frivillig-bruk-av-astrazeneca-og-janssen/
"Impfstoffforscher befürchten die Folgen des freiwilligen Einsatzes von AstraZeneca und Johnson.
Gunnveig Grødeland rät den Menschen, sich nicht außerhalb des Impfprogramms impfen zu lassen, falls die Regierung dieses öffnet.
- Lassen Sie mich ganz klar sein. Ich hoffe, die meisten Leute werden das gewöhnliche Impfprogramm verwenden [ohne Astra & Johnson], sagt Grødeland zu TV 2. Grødeland war Teil der Mehrheit im Ausschuss, der der Ansicht ist, dass die derzeitige nationale Infektionssituation darauf hindeutet, dass es nur ausnahmsweise gerechtfertigt ist, solche optionalen Virusvektorimpfstoffe wie die Impfstoffe AstraZeneca und Janssen anzubieten.
- Die Angst ist, dass einige jüngere Menschen sie nehmen, um sich freier zu bewegen und jetzt, da der Sommer näher rückt, reisen zu können. Ich bin nicht bereit, diese Gruppe auf diese Weise einem Risiko auszusetzen. Es ist nicht bekannt, wer an diesen Impfstoffen erkrankt, und die schwerwiegenden Folgen, die sie haben können, sind kein Risiko, dem man gesunde Menschen aussetzen sollte, sagt sie.
Das National Institute of Public Health rät von der Wahl ab. Die Regierung hat eine bevorstehende Entscheidung über die Verwendung der Impfstoffe angekündigt."
Besonders wichtig ist der zweite Artikel. Es geht hier auch mit um das was die "böse" Anwältin Hamed in der BZ als inakzeptable Motivation angeprangert hatte (link in meinem vorigen Beitrag). Heute ist hierzulande neben Astra auch Johnson aus der Priorisierung genommen worden wohlwissend dass auch da die "freiwillige" Wahl überwiegend Altersgruppen betreffen wird denen man offiziell ja nicht zu solch einer Impfstoffwahl rät. Und man hat noch eine weitere Stufe der Verblödung bereit. Urplötzlich soll bei Astra nun der Abstand zur zweiten Impfung verkleinert werden. Nach meinem Wissen ist eine Verkürzung bei diesen Stoff für seine Wirksamkeit gar nicht sinnvoll, also wozu jetzt auf einmal ? Wieder das gleiche üble Spiel: kürzeres Intervall damit es mit dem zweiten Stempel für das Pässchen noch bis zum Sommerurlaub reicht. Passierschein als Anreiz doch noch einen Impfstoff zu nehmen der in Europa nicht mehr nachgeordert werden soll. Man könnte wie bei etlichen anderen Schritten der "Vernünftigen" einfach nur noch kotzen.