So, nun schwebt die Madame wieder, aber richtig:) Nach meinem Problem mit den Hydractivventilen im 2.5er, die mal geschaltet haben und dann wieder nicht, wie sie eben wollten, habe ich die Magnetventile zerlegt und den Ventilsitz auf der Auslassseite mit einem 2mm Bohrer neu eingeschliffen. Viel hat nicht gefehlt, so verschlissen wie auf Jans Foto im Bremsversagenthread waren sie nicht, obwohl sich diese, glaube ich, auch noch dicht kriegen lassen müssten.
Abraten würde ich von der Methode des Einschleifens mit Paste, weil von meinen 4 Ventilen, die ich auf Lager habe, von 3en die Nadel noch vollkommen intakt war und sich beim Schleifvorgang die Nadel dem Sitz zwar angleicht, die Oberfläche aber nach dem ersten Test mit der Makrolupe betrachtet richtig körnig ausgesehen hat – eine Opfernadel also, der erste Versuch…
Original dichtet, so wie ich das verstehe, ja auch nicht eine Fläche zwischen Nadel und Sitz sondern eine klare Kante zwischen Auslasskanal und Bohrkegel auf der Seite des Ventilsitzes und auf der Seite der Nadel eben der Kreisring auf der Kegelfäche der Nadel, der die Ventilsitzkante dann abdichtet.
Ich habe mich also mit einem neuen extra harten Bohrer so lange vorgetastet, bis ich im Ventilsitz mit meiner Makrolupe wieder eine saubere Kante ohne Riefen oder sonstiger Beeinträchtigungen zwischen Auslass und Bohrkegel erkennen konnte. Die zusätzliche Eintiefung dabei war minimal. Ich hätte ja Fotos gemacht, aber durch die Lupe wären die nichts geworden!
Den Test mit dem abgezogenen Rücklaufschlauch habe ich nicht gemacht, aber in der Zwischenzeit ca. 150 km zur vollen Zufriedenheit hinter mich gebracht. Außerdem geht es jetzt ruck-zuck, wenn ich den Wagen aufhebe!
@ Jan: vielen Dank noch mal für den ‚anregenden Bildvergleich’ und ich denke, dass ich aktuell dann doch keine neuen Magnetventile brauchen werde:)
Noch einen schönen Abend
Michael