Hallo,
Ich hab im Oktober 2019 ein Fahrsicherheitstraining am Nürburgring absolviert mit meinem X2 HDi Activa (2000er, Reifen 4x Bridgestone Turanza T005 in 205/60R15). Hat richtig Spaß gemacht. Beim Instruktor kamen Erinnerungen an die Zeit auf, als die selber noch Xantias für Fahrertrainings hatten. Meine Erfahrung war, dass in den Disziplinen, die nur auf der Physik beruhen, der Xantia durchaus mit den aktuellen Autos (Audi A1, VW Passat, Mercedes CLS, BMW 3er GT, BMW 3er) mithalten konnte. Das waren so Disziplinen wie der Bremsweg. Ebenfalls ohne ESP gut machbar war das zu schnelle Einfahren in eine Kurve mit nasser Fahrbahn. Hier hat ESP schon Vorteile im Handling, aber signifikant schneller waren die ESP-Autos hier nicht.
Richtig interessant wurde dann die Schleuderplatte, hier war der Xantia kaum zu halten, Fahrzeuge mit ESP können das deutlich besser - nur ein Fahrzeug war ähnlich viel am Drehen, nämlich ein 3er GT der vorne Reifen aus 2019 drauf hatte und hinten neue Ladenhüter au 2016. Also am besten keine Dreher produzieren. Interessant war bei allen Übungen, wie stark die Geschwindigkeit ins Gewicht fällt. Beispiel waren zwei Autos, eines fährt am Ortsausgang auf Höhe des Ortsschildes 50 km/h, das andere an der gleichen Stelle 70 km/h. Wie schnell ist das zweite Fahrzeug noch, wenn plötzlich ein Hindernis auftaucht, bei dem das erste Fahrzeug (50 km/h) gerade noch anhalten kann, um einen Unfall zu vermeiden? Die Antwort haben wir dann auf der Strecke getestet - ich hätte nie gedacht, dass ich da noch mit 60 km/h einschlage, wo das 50 km/h Fahrzeug schon steht.
Auch wenn der Activa heute nicht mehr den Gesamtsieg im Elchtest holt, finde ich dass Kurvenfahren mit dem Activa jede Menge Spaß macht. Und ich mag meinen Xantia, ich bin froh, wenn ich wieder in meinem Xantia sitze, wenn ich mit anderen Fahrzeugen gefahren bin. Obwohl, den Cactus vor 5 Jahren fand ich ganz angenehm. Diverse Skoda eher nicht, da war ich froh, als ich die Dinger wieder los war.
Viele Grüße
Fred