So, seit vorgestern hat das Kettenschwein durch den Einbau von Minikats endlich auch die Euro2-Einstufung (statt Euro1 / E2) und kann damit 233,- € Kfz-Steuer im Jahr einsparen. (220,- statt 453,- €)
So sieht das Innenleben dieser kleinen Kats aus. Vor einem erhöhten Staudruck im Abgasstrang braucht man da wohl keine Sorge zu haben. Wirksam sollen die Dinger trotzdem sein.
Ich habe auch brav ZWEI der erforderlichen Minikats eingebaut und zwar an der einzig möglichen Stelle, wo die Rohre ein Stückchen kerzengerade verlaufen, nämlich unter dem Tank:
Ich bin dann mit dieser Einbaubestätigung einer TÜV-Prüfstelle zur Zulassungsstelle hin: (Formular stammt aus dem dicken ABE-Heft, das mit den Kats geliefert wird.)
Dort hab ich still und unwissend 🙂 abgewartet, bis die Dame nach Konsultation mehrerer Kollegen die erwünschten und vorgegebenen Daten in eine neue Zulassungsbescheinigung eingegeben hat. 🤪 (Es ist jetzt die dritte Zulassungsbescheinigung innerhalb weniger Tage, nachdem man zuerst als Erstzulassungsjahr 2021 eingetragen hatte und einen blöden Schreibfehler bei der Reifengröße fabriziert hatte.)
Beiden Stellen, TÜV wie auch Zulassungsstelle war eine große Unsicherheit anzumerken. Das ist auch verständlich, wenn man bedenkt, dass die letzte größere Umrüstugswelle die nachträglich eingebauten Diesel-Rußpartikelfilter betraf und diese Euro2-Nachrüstung wirklich ein alter Hut ist.
Ich hab einfach auf die Unterlagen hingewiesen und gebeten, das so zu bestätigen und einzutragen, wie in der ABE vorgegeben.
P.S. Das Auto hat jetzt FÜNF Katalysatoren: Es gibt einen kleineren Vorkat im Rohr, das von der vorderen Zylinderbank kommt (angeblich nur zur Temperaturangleichung der beiden Abgasstränge), dann die beiden Hauptkats ungefähr auf Höhe des Schalthebels und jetzt eben noch die beiden Minikats vor dem Quertopf!
P.P.S. Positiver Nebeneffekt: Ich hab jetzt eine elegante Trennstelle in der Auspuffanlage. Wenn mal wieder was zu schweißen ist, muss ich nicht mehr das 2 m lange Ungetüm komplett ausbauen. 😀