Hallo,
die Zuverlässigkeit hängt vor allem von der Wartung ab.
Ein BX hat viele Teile, die im Verborgenen rosten können, bei der Besichtigung sollte ein BX-Kenner dabei sein
Der Xantia rostet weniger (auch weil er jünger ist) und hat nicht so viele versteckte Roststellen.
Für den Xantia sind die meisten Verschleißteile problemlos erhältlich und auch günstig. Abgesehen vom V6, der recht viele Teile hat, die es nur im V6 gab (Federzylinder, Domlager, Pumpe etc ) und natürlich ist die Wartung deutlich aufwändiger.
Zum BX kann ich dazu nichts sagen.
Hydractiv ist erstmal nicht hochkompliziert, aber natürlich hat nan mehr Teile, die kaputt gehen können und man hat zwei zusätzliche Federkugeln, um die man sich kümmern muss
Bei dan Xantias federn die vor Modelljahr 1996 besonders weich. Ich habe einen hydractiven von 93, der federt und fährt traumhaft. Ein Xantia Activa hingegen federt auf gerader Strecke deutlich straffer, immer noch komfortabel und fährt um die Ecken wie ein Go-Kart. Komplett anders, beides hat etwas für sich.
Schwachstelle beim Xantia sind die Domlager, die muss man einmal für kann 300 Euro überholen lassen.
Schwachstellen bei allen Hydropneumaten sind poröse Gummischlauchbündel. Entweder findet man passende oder man baut sie nach, wozu man Verbinder mit unterschiedlichen Durchmessern anfertigen muss.
Grüße
Andress